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Matthias UphoffGames - Auteurs
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Seit ihrem ersten Erseheinen hat CPC International sehr viel den freien Mitarbeitern zu verdanken. Nur durch ihre zahlreichen Beiträge konnte es gelingen, bei ständig wachsendem Umfang unserer Zeitschrift allen Aspekten der verschiedenen Schneider-Computer durch Listings und Fachbeiträge gerecht zu werden. Letztlich hatten wir Gelegenheit, einen unserer Mitarbeiter persönlich in der Redaktion zu begrüßen, der den meisten CPC International-Lesern kaum unbekannt sein dürfte: Matthias Uphoff, 33, Autor der Serie „Das Software-Experiment" und der Programme CONTEXT und COPY-SHOP.

Bei Gesprächen in unseren Redaktionsräumen kamen verschiedene Themen zur Sprache, die wir hier ausschnittweise wiedergeben wollen:

CPC: Kaum ein Monat vergeht, ohne daß man einen neuen Hit von Matthias Uphoff in CPC International findet. Welche Ausbildung oder berufliche Qualifikation steht eigentlich hinter den Programmen und Artikeln?

M. Uphoff: Ich fürchte, da muß ich euch enttäuschen. Von meiner Ausbildung her bin ich Gymnastiklehrer und arbeite auch praktisch in dem Bereich, das heißt freiberuflich als Lehrer für chinesische Heilgymnastik und Bewegungsmeditation. Früher habe ich allerdings mal ein paar Jahre Physik studiert...

CPC: ...und dabei das Programmieren gelernt?

M. Uphoff: Naja - ein bißchen. Ich besaß damals einen programmierbaren Taschenrechner TI 59, der mich ziemlich fasziniert hat, und mit dem habe ich schon einiges ausprobiert, zum Beispiel das „Game of Life" und das Ökologie-Experiment. Aber viel war da nicht zu wollen, die Maschine verfügte gerade über 1 KByte Speicherplatz und arbeitete 20 Befehle pro Sekunde ab, wenn sie gute Laune hatte.
Natürlich sollte ich auch FORTRAN am Uni-Großrechner lernen, aber, wie aus dem gesamten Studium, ist daraus nicht viel geworden.

CPC: Wie kommt ein Mensch dazu, der eindeutig eine mathematisch-naturwissenschaftliche Begabung hat, sein Studium ohne Abschluß an den Nagel zu hängen?

M. Uphoff: Das hatte wohl verschiedene Gründe. Die ganze Situation an der Uni Bochum lag mir nicht besonders, das war eine ziemliche Lernfabrik. Selbst an den schönsten Sommertagen saß man da in Betonbunkern bei Neonlicht mit bis zu 50() Leuten in einer Vorlesung, um Sachen mitzuschreiben, die man in irgendwelchen Büchern sowieso nachlesen konnte, und es gab keinen wirklichen Anreiz für kreative Arbeit - nur Übungsaufgaben. die schon Tausende vor einem gelöst hatten, nichts wirklich Spannendes.
Außerdem gefiel mir nicht, daß ich mich dabei mehr und mehr zu einem Kopfmenschen entwickelte, was ich als sehr einseitig empfand - von daher zogen mich asiatische Philosophien und Bewegungsformen stark an, als ich sie kennenlernte, da sie in eine ganz andere Richtung deuteten. Jahrelang hatte ich dann überhaupt nichts mehr mit Naturwissenschaften oder Computern zu tun, bis auf einen Schachcomputer, mit dem ich ab und zu mal eine Partie spielte.

CPC: Lassen sich denn solche gegensätzlichen Elemente überhaupt unter einen Hut bringen?

M. Uphoff: Zur Zeit geht's ganz gut - friedliche Koexistenz, würde ich sagen. Teilweise ergänzt es sich sogar ausgezeichnet. Die Konzentrationsfähigkeit, die man durch asiatische Techniken lernt, ist zum Beispiel bei der Programmcntwicklung ausgesprochen nützlich, und da die Arbeit mit dem Computer mit Sicherheit nicht gesundheitsfördernd ist, brauche ich den Ausgleich unbedingt. Außerdem meine ich, daß ein Mensch nurglücklich sein kann, wenn er sich in allen seinen Möglichkeiten entwickelt, auch wenn die Mischung, die dabei herauskommt, etwas verrückt ist.

CPC: Und wie kam dann der CPC ins Haus?

M. Uphoff: Ja, das war so: Bekannte von mir hatten sich einen IBM PC gekauft, um damit beruflich zu arbeiten, und ich wurde eingeladen und durfte auch mal ausprobieren... und da war es um mich geschehen: Ich wollte auch einen Computer haben. Ein IBM war mir allerdings zu teuer, und da habe ich mich zunächst etwas umgeschaut und informiert, bei dieser Gelegenheit übrigens das erste Mal CPC International gekauft, das war die Ausgabe 4/1985, wenn ich mich richtig erinnere - und dann dauerte es nicht mehr lange, bis der CPC 464 bei mir zu Hause stand.

CPC: Stand denn damals schon die Idee dahinter, den Computer beruflich zu nutzen?

M. Uphoff: Nein, nicht direkt. Zunächst hatte ich ja genug damit zu tun. BASIC zu lernen, das ging eigentlich sehr schnell, und dann kam Assembler, was schon etwas schwieriger war. Nachdem meine ersten Programme fertig waren und ich in den Fachzeitschriften sah, was da so als Listings abgedruckt wurde, sagte ich mir „Das kann ich auch" und habe ein paar kleinere Sachen eingeschickt, zunächt an die DATA WELT, die auch angenommen wurden.

Mit der Gymnastik lief es zwar befriedigend zu der Zeit, war aber vom Finanziellen her immer schon etwas wackelig, so daß der Computer als zweites berufliches Standbein einfach mehr Sicherheit in Aussicht stellte. Natürlich gab es noch einiges Hin und Her und auch einige Enttäuschungen, bis ich dann endlich in CPC International einen fairen Arbeitgeber gefund en hatte.

CPC: Als Durchbruch muß man wohl CONTEXT bezeichnen, sicherlich eines der erfolgreichsten Listingprogramme überhaupt. War dieser Erfolg erwartet?

M. Uphoff: Nein, überhaupt nicht. Ursprünglich ging es nur darum, ein vernünftiges Textverarbeitungsprogramm für den eigenen Bedarf zu schreiben, nachdem die Arbeit für CPC International deutlich zunahm.
Ich hatte mir zwar schon vorher eine einfache Textverarbeitung in BASIC geschrieben - die hieß Sokratext - aber die war einfach nicht leistungsfähig genug. Also habe ich mich an die Arbeit gemacht, ohne zu ahnen, welche Größenordnung dieses Projekt annehmen würde.
Besonders naiv war wohl die Idee, das Programm nur mit Kassettenrecorder zu entwickeln, ein Laufwerk kam erst in der Schlußphase dazu. Das hat unheimlich viel Zeit gekostet, aber vor dem Kauf weiterer Geräte sollten sich der Rechner und der Drucker erst mal bezahlt machen.

CPC: Gab es irgendwelche Vorbilder bei der Programmierung?

M. Uphoff: Eher im negativen Sinne. Zunächst hatte ich versucht, eine ältere Version von TASWORD an meinen Bedarf anzupassen, doch das klappte hinten und vorne nicht. Irgendwann saß ich dann mal im Druckermenue fest, das heißt, das Programm wollte um jeden Preis drucken, ich wollte aber vorher noch was ändern, und da wir uns nicht einigen konnten, flog es schließlich in die Ecke, und ich beschloß, ein besseres Programm zu schreiben. Eine wichtige Leitlinie bei der Programmierung war die Idee, daß meine Mutter, die damals noch eine alte Schreibmaschine benutzte, mit CONTEXT zurechtkommen sollte -deshalb also solche Effekte wie das Unterstreichen auf dem Bildschirm, die Seitenstruktur und ähnliches. Gerade für ältere Leute spielt die Übersichtlichkeit und der Bezug auf bekannte Strukturen eine wichtige Rolle.

CPC: Wie aus zahlreichen Leserbriefen hervorgeht, haben viele Leute eine professionelle Textverarbeitung in der Schublade, schreiben aber trotzdem ihre gesamte Korrespondenz mit CONTEXT. Wie ist das zu erklären?

M. Uphoff: Tja - offenbar bin ich mit dem Programm, ohne es zu ahnen, direkt in eine Marktlücke gestolpert. Es bestand wohl ein ziemlicher Bedarf nach einer übersichtlichen und schnellen Textverarbeitung, mit der sich ohne umständliche Prozeduren schnell mal ein Text entwerfen läßt. Daß CONTEXT nicht alle Funktionen bietet, die moderne Textsysteme normalerweise zur Verfügung stellen, wurde dem Programm dabei erstaun-licherwcise verziehen.

CPC: Wird es noch weitere CONTEXT-Versionen geben?

M. Uphoff: Natürlich gibt es eine Reihe Punkte, an denen Verbesserungen denkbar sind, aber eine neue CPC-Version wird es wahrscheinlich nicht mehr geben. Wenn schon, dann auf dem Schneider-PC.

CPC: Einige Zeit nach CONTEXT traf dann schon die erste Version von COPYSHOP in der Redaktion ein. Aus welcher Motivation ist dieses Programm entstanden?

M. Uphoff: Genau wie bei CONTEXT: Es wurde einfach gebraucht. Ich wollte meine Artikel durch Diagramme oder Illustrationen ergänzen, hatte aber keine Lust mehr, mit Lineal und Filzstift rumzuhantieren. Also mußte der Computer ran, und ich programmierte eine Kombination aus einer leistungsfähigen Hardcopyroutine und einem Editor für Blockgrafik. Damit wurde dann gearbeitet, und immer, wenn irgendwas fehlte oder sich als unpraktisch erwies, wurde das Programm neu überarbeitet - es hat eine Art Evolution durchlaufen, könnte man sagen.

CPC: Welche Anforderungen stellst du an deine Programme? Wann bist du mit einem Produkt zufrieden?

M. Uphoff: Also, normalerweise verlange ich von einem Programm nur, daß es mich nicht ärgert, wenn ich mit ihm arbeite. Bei COPY-SHOP war allerdings schon ziemlich früh klar, daß es in den Software-Vertrieb sollte. Da liegen die Ansprüche natürlich höher, und das hat die Arbeit auch beeinflußt. Das Programm sollte so überzeugend werden, daß ich es mir selbst im Laden kaufen würde.

CPC: Ist denn so etwas wie ein perfektes Programm realisierbar?

M. Uphoff: Mit Sicherheit nicht! Jeder Anwender hat ja andere Ansprüche, und die können nicht alle durch ein Programm gleichermaßen abgedeckt werden. Aber man versucht natürlich, beim Programmieren bis zu einem Punkt zu kommen, wo die ganze Sache irgendwie stimmig wirkt, also vom Gefühl her eine runde Sache ist.

CPC: Ein Programm, das in den Software-Vertrieb geht, muß ja mehr können, als nur Anwendungen des Autors abdecken. Welche Einsatzgebiete sind bei COPY-SHOP noch denkbar? Wer kann das Programm gebrauchen?

M. Uphoff: Da gibt es viele Möglichkeiten. Wenn zum Beispiel jemand ein Programm einschicken und die Dokumentation durch Bildmaterial ergänzen möchte oder ein Computerkünstler seine Grafiken zu Weihnachten verschenken will, oder der Spielefreak einen Beweis dafür braucht, daß er die 500. Screen seines Lieblingsspiels erreicht hat...
Bildschirmfotos sind nicht jedermanns Sache, aber mit COPY-SHOP ist das alles kein Problem. Weiterhin kann zum Beispiel ein Schachspieler mit einem Schachprogramm und COPY-SHOP Stellungsdiagramme ausdrucken und archivieren, das habe ich bereits probiert, mit dem Freezer geht das prächtig. Besonders die 3D-Screens aus Cyrus sehen ziemlich gut aus... also, ich glaube, für COPY-SHOP kann man sich wirklich einen Haufen Anwendungen ausdenken.

CPC: Für uns bleibt zu hoffen, daß COPY-SHOP gut läuft und damit den Autor zu weiteren Projekten ermutigt. Und jetzt noch ein paar Fragen zu dem „Software-Experiment". Wie ist eigentlich die Idee für diese Serie entstanden?

M. Uphoff: Ja, ich hatte da eine Reihe Programme, die entweder schon fertig waren oder für die zumindest ein Entwurf vorlag, und für die habe ich einen gemeinsamen Rahmen gesucht. Programme so einfach als Listing mit einer knappen Bedienungsanleitung zu veröffentlichen, finde ich irgendwie unbefriedigend. Das Interessante ist ja oft nicht, was die Programme machen, sondern die Idee, die dahinter steht, und wie sie realisiert wird. Der Computer ist für mich eine Art Experimentierfläche, das heißt, wenn ich eine Idee habe oder irgendwo was Interessantes lese, kann ich mir von der Maschine zeigen lassen, ob das auch funktioniert. Das Experiment allein ist für jemand anderen natürlich nur noch halb so reizvoll, wenn er die Idee dahinter nicht erfährt.

CPC: Welche Leser willst du mit dieser Serie ansprechen? Für wen ist das Software-Experiment gedacht?

M. Uphoff: Ich glaube, für alle CPC-Besitzer, die auch kreativ mit ihrer Maschine arbeiten, also sich gerne Sachen ausdenken und selbst programmieren. Man muß sich mal vergegenwärtigen, daß der Computer die erste Maschine ist, die in ihrer Funktion nicht von vornherein festgelegt ist, sondern einen Freiraum bietet, den der Benutzer ausfüllen kann, indem er sich zum Beispiel selber seine Schreibmaschine, sein Musikinstrument, sein Grafikgerät, seinen Schachroboter oder was auch immer bastelt. Sowas spornt natürlich die Kreativität an, und ich finde es enorm, wie stark die Leute auf die Möglichkeit reagieren. Die Artikelserie geht auf diese Entwicklung ein. indem sie interessante Algorithmen vorstellt, Soft-ware-Know-How vermittelt und Anregungen gibt.

CPC: Und wie bist du an das Know-How gekommen?

M. Uphoff: Ach, das hat sich eigentlich immer irgendwie ergeben. Wenn die Idee erst mal da war, habe ich meistens früher oder später Material dazu gefunden, also Programme mit einem ähnlichen Thema oder Literatur. Oft haben sich auch während der Ausarbeitung der Programme Erkenntnisse ergeben, die ich dann später irgendwo bestätigt gefunden habe... die Aufgabe war eigentlich immer nur, das alles in ein Konzept einzuordnen und dem Leser in geschlossener Form zu präsentieren.
Ein gutes Beispiel dafür, wie sich eine Idee fast von alleine realisiert, war jetzt die Sache mit dem GSX. Ich hatte schon seit einiger Zeit die Vorstellung, man müßte das Mallard-BASIC beim Joyce um Grafik erweitern, und wollte eigentlich selber so ein kleines Betriebssystem dafür schreiben. Doch niemand konnte mir verraten, wie man an den Bildschirmspeicher herankommt. Okay, dann lag die Idee erst mal auf Eis, und jetzt komm' ich nach Eschwege und treffe ausgerechnet hier Martin Schlöter, der fünf Minuten von mir entfernt wohnt, gerade eine Dokumentation für PASCAL International über GSX macht und einer der wenigen Programmierer in Deutschland ist, die von diesem Thema überhaupt Ahnung haben - soll man da noch an Zufall glauben?

CPC: Was uns und unsere Leser wohl am meisten interessiert, ist die Frage nach zukünftigen Projekten. Gibt es jetzt vorrangig was für den Joyce?

M. Uphoff: Wohl kaum. So besonders fasziniert mich dieser Computer auch wieder nicht, ohne Farben, ohne Töne, und Grafik nur über Umwege - irgendwie sehr unsinnlich, diese Maschine. Vor einiger Zeit habe ich einen Leserbrief in CPC International gefunden, wo sich jemand beklagte, daß für den Joyce keine Spiele erhältlich seien. Ich habe dann über das Problem nachgedacht und festgestellt, daß sich zwei der strategischen Spiele aus dem Software-Experiment mit vertretbarem Aufwand umsetzen lassen. Dabei fehlten mir dann die Grafikmöglichkeiten, was die Idee mit dem GSX nach sich zog - gut, darüber machen wir wahrscheinlich eine kleine Serie, aber mehr wird es für den Joyce vermutlich nicht geben. Viel interessanter ist dagegen der neue Schneider PC...

CPC: Den hast du vorhin schon mal erwähnt. Ist das dein neuer Traum-Computer? Warum nicht eine der vielgelobten 68000-Maschincn?

M. Uphoff: Also, als Traumcomputcr würde ich den PC nicht bezeichnen, so eine fanatische Beziehung zur Hardware habe ich eigentlich nicht. Der Amiga und der Atari ST sind von der Hardware her zwar fortschrittlicher, und wenn ich hauptamtlich ein Programmierfreak mit Pionier-Ambitionen wäre, würde ich mir vielleicht einen Amiga ins Haus stellen. Aber mir kommt es auch sehr auf das Schreiben an, und wenn ich für eine Schneider-Zeitschrift schreiben will, dann ist der Schneider PC auf jeden Fall das Gegebene. Nach allem, was ich bisher gehört und gesehen habe, ist das ein überzeugender Computer zu einem sehr guten Preis, außerdem interessiert mich das neue Locomo-tivc-BASIC, und dann gibt es noch ein Traumprojekt...

CPC: Und das wäre?

M. Uphoff: Die Apfelmännchen-Grafikcn mit 640 x200 Bildpunkten, 16 Farben und einem 8087 Arithmetik-Koprozessor. Ich vermute, damit bin ich dann sogar noch ein Stück sch neller als der Atari oder der Amiga!

CPC: Und weitere konkrete Pläne?

M. Uphoff: Zuerst mal muß die Kiste auf dem Tisch stehen, und dann sehen wir weiter.

CPC: Wir danken für das Gespräch!

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L'Amstrad CPC est une machine 8 bits à base d'un Z80 à 4MHz. Le premier de la gamme fut le CPC 464 en 1984, équipé d'un lecteur de cassettes intégré il se plaçait en concurrent  du Commodore C64 beaucoup plus compliqué à utiliser et plus cher. Ce fut un réel succès et sorti cette même années le CPC 664 équipé d'un lecteur de disquettes trois pouces intégré. Sa vie fut de courte durée puisqu'en 1985 il fut remplacé par le CPC 6128 qui était plus compact, plus soigné et surtout qui avait 128Ko de RAM au lieu de 64Ko.