APPLICATIONSCREATION GRAPHIQUE ★ Individuelle Datenbanken mit MASKGEN von vortex|CPC Magazin) ★

MASKGEN : MaskengeneratorApplications Creation Graphique
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Programmbibliotheken zur Beschleunigung des Basic

Das Angebot an Dateiverwaltungen ist gewiß nicht klein. Da gibt es Adressenverwaltungen (wer hat das Dutzend noch nicht voll?), Bücherlisten, Schallplattenkataloge und zu allem Überdruß diese Unmengen von Diskettenverzeichnissen und Cassettenarchiven. Und jetzt kommt vortex auch noch mit so einem Ding für den 464. Nach flüchtigem Studium des übersichtlich gestalteten Handbuches weiß man, daß vortex damit Neuland betritt. Denn hier handelt es sich um ein Werk, welches den Anwender als Basic-Programmierer fordert und ihm dadurch gleichzeitig große Freiheiten läßt.

Der Maskengenerator ist ein in sich geschlossenes Programm. Die Dateiverwaltung dagegen besteht aus einer Sammlung von Maschinenspracheroutinen, die in ein individuell gestaltbares Programm eingebunden werden können und zum Benutzen einer Maske dienen. Alle Programme laufen unter Basic, was ja von vielen inzwischen souverän beherrscht wird. Die Maschinenspracheteile werden automatisch unter HIMEM geladen. Eine vortex-RAM-Erweiterung stört nicht. Anhand des Beispielprogrammes mit Listing sollte es möglich sein, Dateiverwaltungen zu schaffen, bei denen man im Gegensatz zu dBase immer weiß, warum etwas nicht funktioniert.

Karteikarten können in den Zeilen 1 bis 22 frei gestaltet werden. Man trägt also die Feldbezeichnungen wie "Name", "Straße" oder was auch immer ein. Dazu steht einem auch ein Copycursor zur Verfügung sowie alle möglichen Lösch/Insertfunktionen. Zudem können Tasten umdefiniert, mit Strings belegt und TAB-Stops gesetzt/gelöscht werden. Deutsche Umlaute werden ebenfalls berücksichtigt. In Zeile 23 werden gesetzte TABs angezeigt. Die Zeilen 24 und 25 sind für Systemmeldungen und Sondereingaben reservièrt. Dieses Feld kann man mit DIALOG für die gleichen Zwecke selbstnutzen.

Nach dem optischen Gestalten einer Karteikarte kommt die Definition der eigentlichen Eingabefelder. Diese klare Trennung von Feldname und dem eigentlichen Feld hebt MASKGEN nochmals positiv von anderen Karteisystemen ab. Es sind bis zu 256 Felder erlaubt. Die Länge pro Feld beträgt' maximal 80 Zeichen. Um Felder mit mehr als 80 Zeichen zu erhalten, muß man eben entsprechend viele Felder untereinander definieren, die man dann später bei der Datenverarbeitung mit DIALOG in einer Gruppe zusammenfaßt. Das Löschen und Einfügen von Feldern ist möglich.

Um ein Eingabefeld zu definieren, stellt man den Cursor an die Stelle, an der das Feld beginnen soll. Dann gibt man < CTRL C > < f > ein, und in Zeile 25 wird folgende Eingabezeile angezeigt:

NR: 0 SP: 1ZE: 1LE: 1PL:0CHAR:B
CTRL: E XCHAR:

Hier kann man dann die Werte des Feldes direkt verändern. Die Werte für Zeile und Spalte werden automatisch eingestellt (Cursorposition), können aber auch individuell gesetzt werden. Eine Hardcopy der Felddefinition ist möglich. Eine sehr saubere und übersichtliche Lösung, die im Handbuch genauestens erklärt ist, wie alles andere auch.

Bemerkenswert ist weiterhin die Tatsache, daß die Eingabe von unlogischen Befehlen oder Werten MASKGEN nicht in Verwirrung stürzt. Alle Disketten-Befehle lassen sich nur mit Tricks abbrechen, z.B Eingabe eines Leerstrings etc.

Daten-Verarbeitung

Um eine solche Maske im eigenen Programm zu nutzen, stehen einem DIALOG.BAS und XBASIC.RSX zur Verfügung. DIALOG ist dabei so etwas wie das BDOS von CP/M und XBASIC entspricht dem BIOS. Man kann also DIALOG ins eigene Basic-Programm einbinden oder aber nur das XBASIC verwenden. Dessen neue Befehlsworte werden über die Indirections des 464 gesteuert.

DIALOG verfügt über 5 Funktionen. Das klingt schwach, ist es aber nicht. Denn mit diesen 5 Funktionen lassen sich alle wichtigen Vorgänge zur Benutzung einer Maske steuern.

  1. DIALOG initialisieren,
  2. Maske laden,
  3. Eingabe über Felder,
  4. alle Felder und Eingabevariablen löschen,
  5. Eingabe in Zeile 24-25 {Enter file-name etc.).

Alle anderen Vorgänge wie Daten laden/speichern/suchen/löschen und drucken muß man sich selbst in Basic oder Maschinensprache schreiben. Wenn man erst einmal die Diskettenbehandlung und die Druckerausgabe gestaltet hat, kann man sich sein eigenes Programm Schritt für Schritt ausbauen.

Die Erläuterung der DIALOG-Funktionen ist sehr ausführlich nach dem Schema Punktionsnummer, Eingangsparameter, Ausgangsparameter, Beschreibung und Hinweis gegliedert. Die Variablen für die Parameter beginnen immer mit "d.”, so zum Beispiel d.fn% für die Funktionsnummer.

Das Programmpaket ist'für VDOS 1.0 initialisiert, kann aber sowohl für AMSDOS als auch für VDOS 2.0 gepatched werden. Die dazu notwendigen Programme werden auf der Diskette mitgeliefert. Ein an und für sich heikles Thema, das Copyright, wurde elegant gelöst : Will man ein Programm verkaufen, in das DIALOG eingebunden wurde, so ist dies erlaubt, vorausgesetzt, man speichert sein Programm mit SAVE”name ” ,P ab und verwendet die eigens mitgelieferten Programme DIALOG-R und XBASIC-R anstelle der dokumentierten Versionen. Angehende Raubkopierer seien daher wiederum einmal gefragt, ob es sinnvoll ist, Anbieter von guter und dennoch preiswerter Software durch scheinbare Schlauheit von vorne-herein zu stoppen. Allen anderen, die des Basic mächtig sind, sei der Kauf empfohlen. Kenntnisse in Maschinensprache sind nicht erforderlich.

Eingabeparameter zur Felddefinition

  • NR Feld-Nummer 0-255 (nächste freie)
  • SP Spalte 1- 80 (automatisch)
  • ZE Zeile 1- 22 (automatisch)
  • LE Länge 1-80
  • PL Plausibilität 0=keine oder 1-255
  • CHAR Eingabe Kontrolle (auch kombiniert) B nurBuchstaben
  • G Umwandlung in Großschrift
  • Z nur Zahlen
  • A alle Zeichen
  • S Leerzeichen
  • U unterstreichen
  • CTRL Verlassen des Feldes mit (auch kombiniert)
  • O Pfeiltaste oben
  • U Pfeiltaste unten
  • E ENTER
  • C CLH
  • B ESC
  • XCHAR Sondereingaben in Verbindung mit CHAR maximal 10 Stück

Befehle während dem
Erstellen einer Maske

  • l Maske laden
  • s Maske speichern
  • i Directory der MSK-Dateien
  • f Feld definieren
  • F alle Felder invers anzeigen
  • L Feld löschen
  • E Feldeinfügen
  • d Felderdefinitionen drucken
  • k Feld kopieren
  • t Tastatur umdefinieren
  • x Expansionsstring definieren
  • X Expansionstasten einschalten
  • q Befehl abbrechen
  • Q Zurück zum Basic

H. H. Fischer ,CPC Magazin

★ PUBLISHER: VORTEX COMPUTER SYSTEME
★ YEAR: 1986
★ CONFIG: ???
★ LANGUAGE:
★ LICENCE: COMMERCIALE
★ AUTHOR: R.KINDERMANN
★ PRICES: 3" 89.-, 5"¼ 78.-DM

★ AMSTRAD CPC ★ DOWNLOAD ★

Dump disquette (version commerciale):
» Maskengenerator  2.0    GERMANDATE: 2019-03-13
DL: 22 fois
TYPE: ZIP
SIZE: 26Ko
NOTE: Uploaded by CPCLOV ; 43 Cyls
.HFE: NON

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L'Amstrad CPC est une machine 8 bits à base d'un Z80 à 4MHz. Le premier de la gamme fut le CPC 464 en 1984, équipé d'un lecteur de cassettes intégré il se plaçait en concurrent  du Commodore C64 beaucoup plus compliqué à utiliser et plus cher. Ce fut un réel succès et sorti cette même années le CPC 664 équipé d'un lecteur de disquettes trois pouces intégré. Sa vie fut de courte durée puisqu'en 1985 il fut remplacé par le CPC 6128 qui était plus compact, plus soigné et surtout qui avait 128Ko de RAM au lieu de 64Ko.