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KOMPRESSOR (CPC MAGAZIN)Nachtragzu Compress (Schneider Magazin)
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Bestimmt besitzen auch Sie das eine oder andere Basic-Programm, bei dem Sie gern etwas mehr freien Speicherplatz zur Verfügung hätten (z.B. Dateiverwaltung, Textverarbeitung). Genau dieser Wunsch gab den Anstoß für die Entwicklung von "Compress.” Es galt nun zu überlegen, wie man ein Basic-Programm kürzen kann, ohne seine Funktion zu beeinträchtigen. Als erstes springt natürlich ins Auge, daß Remarks und überlange Variablennamen zwar die Bearbeitung erleichtern, für den Interpreter aber vollkommen überflüssig sind. Sie beanspruchen nicht nur Speicherplatz, sondern verlängern auch die Rechenzeit unnötig. Daher sollen sie entfallen.

Schaut man sich einmal genauer an, wie ein Basic-Programm im Speicher abgelegt wird, stellt man fest, daß aufgrund des Token-Formats auf Leerzeichen verzichtet werden kann. Außerdem ist eine Basic-Zeile keineswegs auf eine bestimmte Länge begrenzt; im Prinzip ließe sich tatsächlich ein ganzes Programm in einer einzigen Zeile able-gen! (Voraussetzung ist natürlich, daß es kein GOTO usw. enthält.) Dies spart pro Zeile immerhin vier Byte.

Betrachten wir zur Veranschaulichung einmal folgendes Programm mit einer Länge von 143 Byte:

10 REM Hauptprogramm
20 FOR zahl = 1 TO 10
30 GOSUB 60
40 NEXT 50 GOTO 10
60 'Unterprogramm
70 abcde=abcde+1
80 PRINT abcde+zahl
90 RETURN

Nach der Bearbeitung durch "Compress” sieht es dann so aus:

20 FOR za=1 TO 10:GOSUB 70:NEXT:GOTO 20
70 aa=aa+1 :PRINT aa+za:RETURN

Das Programm ist jetzt nur noch 61 Byte lang; "Compress” hat es also um mehr als 50% gekürzt, ohne die Laufeigenschaften irgendwie zu beeinträchtigen. Bei diesem Beispiel handelt es sich natürlich um einen Extremfall. Bei Tests in meiner eigenen Programmbibliothek ergaben sich Werte zwischen 9% und 30%. Der Mittelwert betrug 16%, d.h. ein Programm mit einer Länge von 10000 Byte ist nach der Komprimierung durchschnittlich nur noch 8400 Byte lang.

Kommen wir nun zur Eingabe. Tippen Sie den Basic-La-der ab und starten Sie ihn mit RUN; er erzeugt den Maschinencode von "Compress”, paßt ihn automatisch an Ihren CPC-Typ an und speichert das Ganze unter dem Namen KOMPRESS.MC ab. Geladen wird "Compress” mit MEMORY &9FFF:LOAD”KOMPRESS.MC”. Jetzt können Sie Ihr Basic-Programm laden und den Komprimiervorgang mit CALL &A000 aufrufen. Er vollzieht sich in drei Durchgängen, die durch Bildschirmmeldungen angezeigt werden:

  1. "Compress" durchforstet das Programm nach zeilennummernorientierten Befehlen (GOTO, GOSUB, RESTORE usw.). Falls ein Sprung auf eine REM-Zeile zeigt, wird er auf die nächstgültige Zeile umgebogen; die angesprungene erhält eine Markierung.
  2. Jetzt werden alle Kommentare und Blanks gelöscht und Variablen auf eine Länge von maximal drei Buchstaben gekürzt. Dabei bleibt der ursprüngliche Anfangsbuchstabe weiterhin erhalten, damit es bei Statements der Art "DEFINT r-z” o.ä. nicht zu Komplikationen kommt. (Sie brauchen sich übrigens keine Gedanken zu machen, wenn der Bildschirm sich jetzt mit Punkten zu füllen beginnt. Das bedeutet keinen Absturz, sondern liegt nur daran, daß "Compress” zweckmäßigerweise das Screen-RAM zur Ablage der Variablentabelle benutzt.)
  3. Hier werden die Programmzeilen soweit als möglich zusammengebaut.

Nach dem Erscheinen der READY-Meldung läßt sich das gekürzte Programm wie gewohnt mit SAVE abspeichern; es ist voll lauffähig. Vorsichtshalber sollten Sie aber auch eine Sicherheitskopie im ursprünglichen Format zurückbehalten. Es könnte ja sein, daß Sie dieses Programm irgendwann doch noch einmal bearbeiten wollen. Nach dem Komprimieren ist es aber nicht nur etwas unübersichtlich, sondern läßt sich in der Regel auch nicht mehr vollständig listen, da der Basic-Editor nur die ersten 255 Byte jeder Zeile anzeigt.

Gerd Cebulla, CPC Magazin

★ PUBLISHERS: CPC Magazin , Schneider Magazin
★ YEAR: 1987
★ CONFIG: 64K + AMSDOS
★ LANGUAGE:
★ TAG: /PACKER/
★ LICENCE: LISTING
★ AUTHOR: Gerd Cebulla / CebuSoft
 

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Type-in/Listings:
» Kompress    (CPC  Magazin)    GERMANDATE: 2020-06-13
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NOTE: 40 Cyls
.HFE: NON

» Kompress    (CPC  Magazin)    LISTING    GERMANDATE: 2020-06-13
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.HFE: NON

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L'Amstrad CPC est une machine 8 bits à base d'un Z80 à 4MHz. Le premier de la gamme fut le CPC 464 en 1984, équipé d'un lecteur de cassettes intégré il se plaçait en concurrent  du Commodore C64 beaucoup plus compliqué à utiliser et plus cher. Ce fut un réel succès et sorti cette même années le CPC 664 équipé d'un lecteur de disquettes trois pouces intégré. Sa vie fut de courte durée puisqu'en 1985 il fut remplacé par le CPC 6128 qui était plus compact, plus soigné et surtout qui avait 128Ko de RAM au lieu de 64Ko.