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Dir-Doctor (CPC Magazin)Applications Disque
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Nach dem Abdruck des Programms Diskdoktor im letzten CPC Magazin folgt nun Dirdoktor. Der kleine Namensunterschied macht schon den veränderten Anwendungsbereich des Programmes deutlich. Während Diskdoktor auf die ganze Diskette zugreifen und diese verändern konnte, kann Dirdoktor ausschließlich auf die Directory, also das Inhaltsverzeichnis der Diskette zugreifen. Gerechtenweise muß man aber sagen, daß dies mit der interessanteste Teil der Diskette ist, denn hier sind Manipulationen besonders nützlich.

Dirdoktor ist allerdings durch diese Beschränkung viel komfortabler als Diskdoktor. Der Hauptzweck des Programmes ist die Umorganisation eines Inhaltsverzeichnisses, ohne daß dabei immer die CP/M Befehle benutzt werden müssen. Hier einige Möglichkeiten, die das Programm bietet:

  • Files löschen
  • Gelöschte Files wiederherstellen
  • Files verstecken und versteckte Files sichtbar machen
  • Files mit einem Schreibschutz versehen und diesen beseitigen
  • Usernummern ändern
  • Namen von Files ändern
  • Ausgabe von wichtigen Informationen über Files, wie Startadresse, Länge und ähnliches auch auf dem Drucker

Die gesamte Directory wird komplett in den Speicher geladen. Sie können dann die oben erwähnten Manipulationen vornehmen. Dadurch wird die Directory im Speicher verändert, nicht jedoch auf der Diskette. D.h., wenn Ihnen eine Änderung nicht gefällt, so können Sie diese wieder beseitigen, indem Sie die Directory einfach wieder neu laden. Allerdings werden auch alle anderen Veränderungen wieder rückgängig gemacht. Speichern Sie die Directory aus dem Speicher auf Diskette, sind diese Änderungen unwiderruflich.

Tippen Sie das Listing sorgfältig ab. Achten Sie dabei besonders auf die Richtigkeit der Datas, da durch eine falsche Eingabe der Computer möglicherweise abstürzen könnte. Speichern Sie das Programm deshalb auch auf jeden Fall vor dem Start unter dem Namen DIRDR ab, um im Falle eines Absturzes eine Sicherheitskopie zu haben. Das Programm funktioniert nur mit der Schneiderfloppy (nicht mit der Vortexfloppy).

Die Bedienung

Der Bildschirm ist in drei Teile unterteilt: Im oberen gelben Teil wird das augenblicklich angewählte Laufwerk (A oder B) und das augenblickliche Diskettenformat angezeigt.

Der mittlere blaue Teil ist das sogenannte Arbeitsfenster. Hier werden Informationen dargestellt. Ist der Computer bereit für die Auswahl eines Menüpunktes, befindet sich in diesem Fenster das Wort ”OK.”.
Im unteren weißen Fenster schließlich befindet sich das Hauptmenü oder nach Auswahl eines Punktes die Bezeichnung des ausgewählten Punktes.

Das Hauptmenü

Hier haben Sie die Auswahl zwischen folgenden Optionen:

  • D-DRIVE Damit können Sie das aktuelle Drive wechseln. Weiches Drive aktuell ist, sehen Sie im gelben Fenster oben links..
  • F-FORMAT Mit diesem Menüpunkt wird das Diskettenformat ausgewählt. Es gibt das AMSDOS CP/M FORMAT, das AMSDOS DATEN FORMAT und das IBM CP/M FORMAT. Drücken Sie solange F, bis das Format Ihrer Wahl oben rechts im gelben Fenster angezeigt wird. Versuchen Sie, eine Diskette mit dem falschen Format zu lesen, meldet sich der Computer mit der Meldung READ FAILED (dt. Lesen fehlgeschlagen). Drücken Sie in einem solchen Falle BREAK und starten Sie das Programm erneut mit RUN. Wählen Sie nun das richtige Format aus und versuchen Sie es erneut.
  • CTRL + L- DIR LADEN Diese Option iädt den Inhalt der Directory in den Speicher, wo er verändert werden kann. Nachdem Sie das Programm gestartet haben, sollten Sie als erstes die Directory laden, da sich sonst nur unsinnige Daten im Speicher befinden. Haben Sie irgendwelche Manipulationen vorgenommen, die Sie wieder rückgängig machen wollen, können Sie mit CTRL + L erneut wieder die Directory laden.
  • CTRL + S - DIR SPEICHERN Damit läßt sich die im Speicher befindliche, eventuell veränderte Directory auf Diskette schreiben. Vorsicht: Speichern Sie Ihre Directory nicht auf eine falsche Diskette.
  • I - INFO Nach Anwahl dieser Option werden zu allen Files alle wichtigen Daten angezeigt. In der ersten Reihe befindet sich der Name des Files, der Speicherbedarf in Kilobyte und eine Anzeige, ob es sich um ein File handelt, welches nur gelesen, aber nicht gelöscht werden kann. In einem solchen Falle sehen Sie im blauen Fenster oben rechts das Kürzel R/O für READ ONLY, ansonsten R/W für READ/ WRITE.

In der zweiten Reihe befindet sich die Usernummer. Außerdem werden hier die Files aller Ebenen angezeigt (in der Directory gibt es ja 16 Ebenen, durchnumeriert von 0-15), eben mit dem Hinweis, auf weicher Ebene sie sich befinden. Darunter steht ein Hinweis, ob das File versteckt ist. Ein solches File erscheint nicht in der Directory, kann aber gelöscht und geladen werden, man muß halt nur den Namen kennen. Darunter befinden sich noch vier weitere Informationen: die Start- und Endadresse des Files sowie die Länge und der Maschinenprogrammaufruf desselben. Nach einem Tastendruck werden die Informationen vom nächsten File angezeigt.

Beachten Sie, daß diese Funktion Daten von der Diskette liest. Es muß sich also genau die Diskette im Laufwerk befinden, von der auch das Inhaltsverzeichnis im Speicher ist, ansonsten sind die ausgegebenen Informationen falsch. Den normalen Files ist ein Header vorangestellt, in dem wichtige Informationen enthalten sind. CP/M Files allerdings haben diesen Header nicht, so daß einige Informationen unrichtig sind. Das sind die letzten vier Informationen und die Angabe der Länge der Programme in Kilobyte. Die restlichen Informationen treffen aber zu. Auch saven manche Programme Files ohne diesen Header ab, so z.B. GENA aus dem DEVPAC Programmpaket von Schneider. Wundern Sie sich also nicht über diese unlogischen Werte.

  • D-INFO DRUCKEN Die oben angesprochenen Informationen können auch auf dem Drucker ausgegeben werden. Zuerst müssen Sie dazu einen Titel eingeben. Anschließend werden wieder die Informationen zu einem File auf dem Bildschirm ausgegeben. Der einzige Unterschied ist, daß der Rechner nun fragt "AUSDRUCKEN (J/N)”. Wollen Sie eine Ausgabe auf dem Drucker, drücken Sie ”J”, ansonsten irgendeine andere Taste. Das ist während des ganzen Programmes so. Werden Ja/Nein-Abfragen mit ”J” beantwortet, bedeutet das Ja, jede andere Taste bedeutet Nein. Bei einer positiven Antwort werden die Informationen auf dem Drucker ausgegeben.
  • U-USER Mit dieser Funktion können die Usernummern der Files geändert werden. Jedes File Wird mit Namen angezeigt und der Rechner fragt, ob die Usernummer geändert werden soll. Ist das der Fall, so muß die neue Usernummer eingegeben werden.
  • N-NAME Im Prinzip läuft diese Funktion genauso ab, wie die Änderung der Usernummern. Nach Eingabe von ”J” nach der Frage ”Namen ändern" wird der neue Name erfragt.
  • CTRL+E-LÖSCHEN Unter dieser Option können Files gelöscht werden.
  • E-UNERASE Diese Funktion stellt gelöschte Files wieder her. Der Rechner zeigt ein File mit Namen an und fragt, ob die Löschung wieder rückgängig gemacht werden soll. Wird dies mit Ja beantwortet, so liest der Rechner alle vom File belegten Blöcke aus der Directory. Der Rechner prüft nun nach, ob irgendein File der Diskette einen dieser Blöcke belegt. Ist das der Fall, werden die Informationen überschrieben und das File ist nicht wiederherstellbär, was der Rechner mit der Meldung ”NOT UNERASEABLE” anzeigt. Allerdings ist es möglich, daß Daten von einem schon wieder gelöschten File überschrieben sind. Dann kann der Rechner nicht feststellen, ob Informationen überschrieben wurden. Tritt ein solcher Fall ein, ist das wiederhergestellte Programm fehlerhaft oder funktioniert überhaupt nicht.

Das sollten Sie beachten!

Bevor Sie eine Funktion anwählen, müssen Sie mit CTRL + L die Directory laden.

Wenn Sie eine neue Diskette einlegen, müssen Sie wieder die Directory laden.

Um die Änderungen auf Diskette zu übertragen, müssen Sie die Directory abspeichern.

Probieren Sie mit dem Programm erst ein bißchen (mit der Backupkopie der CP/M Diskette), damit kein größerer Schaden entstehen kann.

Andreas Zallmann , CPC MAGAZIN

★ PUBLISHERS: CPC Magazin , CPC Magazin Codex
★ YEAR: 1985
★ CONFIG: 64K + AMSDOS
★ LANGUAGE:
★ LICENCE: LISTING
★ AUTEUR: Andreas Zallmann

★ AMSTRAD CPC ★ DOWNLOAD ★

Type-in/Listing:
» DIR  DOCTOR    GERMANDATE: 2013-09-03
DL: 70 fois
TYPE: ZIP
SIZE: 26Ko
NOTE: 40 Cyls
.HFE: OUI

Je participe au site:
» Newfile(s) upload/Envoye de fichier(s)
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L'alinéa 8 de l'article L122-5 du Code de la propriété intellectuelle explique que « Lorsque l'œuvre a été divulguée, l'auteur ne peut interdire la reproduction d'une œuvre et sa représentation effectuées à des fins de conservation ou destinées à préserver les conditions de sa consultation à des fins de recherche ou détudes privées par des particuliers, dans les locaux de l'établissement et sur des terminaux dédiés par des bibliothèques accessibles au public, par des musées ou par des services d'archives, sous réserve que ceux-ci ne recherchent aucun avantage économique ou commercial ». Pas de problème donc pour nous!

CPCrulez[Content Management System] v8.7-desktop
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L'Amstrad CPC est une machine 8 bits à base d'un Z80 à 4MHz. Le premier de la gamme fut le CPC 464 en 1984, équipé d'un lecteur de cassettes intégré il se plaçait en concurrent  du Commodore C64 beaucoup plus compliqué à utiliser et plus cher. Ce fut un réel succès et sorti cette même années le CPC 664 équipé d'un lecteur de disquettes trois pouces intégré. Sa vie fut de courte durée puisqu'en 1985 il fut remplacé par le CPC 6128 qui était plus compact, plus soigné et surtout qui avait 128Ko de RAM au lieu de 64Ko.