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EDOS: Extended-Disc-Operating-SystemApplications Disque
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Das Extended-Disc-Operating-System EDOS macht die Handhabung Ihrer Daten auf Diskette sehr komfortabel. Ein Kopierprogramm gehört dazu.

Selten hat mich ein Programm-System so begeistert wie dieses. Gleich beim ersten Start lief es auf meinem 464 einwandfrei. Aber zur Sache. EDOS ist nicht nur ein Disk-Heilpraktiker, um das Wort "Doktor" als akademische Würde zu vermeiden, sondern ein komplettes System zum Lesen, Schreiben, Verändern, Kopieren und Formatieren ganzer Disketten, einzelner Files oder nur eines einzelnen Sektors einer beliebigen Spur auf 3 Zoll Disketten aller Schneider-Computer.

Das Kommando CAT zeigt längst nicht alle Programme, die auf der Diskette enthalten sind, damit Sie gleich auf dem Original etwas zum Anschauen haben. Nach dem Start des Hauptprogramms erscheint nach einem kurzen Copyright-Vorspann, der dem Himmel sei Dank ohne Glockenspiel und psychedelischer Illumination abläuft, das Hauptmenü:

0 = Basic Rücksprung zum Basic
1 = Disc-Copy Laden und Starten
2 = File-Copy Laden und Starten
3 = Disc-Monitor Laden und Starten
W=Laufwerk Umschalten zwischen wechseln A und B

Gehen wir die einzelnen Punkte durch, die außer 0 und W auch über Untermenüs verfügen.

Basic

Das Programm "DISC.BAS" oder besser gesagt, EDOS.BIN und EDOS2. BIN liegen ab Adresse >&9A00. DISC ist nur ein Lade- und Vorbereitungsprogramm und killt sich selbst. Da die Maschinenprogramme auch noch vor ihrer Startadresse Platz brauchen, liegt HIMEM auf &8FFF. Damit stehen Ihnen also noch 36496 Bytes, d.h. mehr als 35.5 KB zur freien Verfügung. Auf die schönste Verwendung dieses Platzes kommen wir noch. Sie können EDOS jederzeit mit CALL &9A00 + <ENTER> wieder aufrufen. Dieser Befehl liegt auch abrufbereit auf Taste 0 des Zehnerblockes.

Und damit sind wir auch schon beim fast einzigen Kritikpunkt angelangt. Der Vorspann erledigt außer den notwendigen Arbeiten auch noch eine unnütze: Er definiert den 10er-Block um. Sicherlich hat es der Hersteller gut gemeint und wollte wohl auch Anfängern eine Hilfe geben. Ein eigenes Programm KEY.BAS zeigt die Belegung auf dem Schirm an. Aber Anfänger kaufen sich wohl selten einen Diskmanager, und Fortgeschrittene haben ihre eigene Belegung! Es hätte genügt, den CALL-Be-fehl z.B. auf die CTRL-Ebene des kleinen ENTER zu legen. Um für die Anfänger noch ein Ei an das Paket zu quirlen, schlage ich vor, das KEY-Programm so auszurüsten, daß der Benutzer damit seinen Zehnerblock in allen drei Ebenen nach eigenem Gusto einrichtén kann, aber nicht schützen! Das wäre echte Entwicklungshilfe. Zur Eingabè von Zahlen also bitte nicht den Zehner-Block benutzen.

Disc-Copy

Dieses Teilprogramm dient zum Kopieren ganzer Disketten, hat aber einige erfreuliche Zusatzfunktionen, die in der Kopfzeüe angezeigt werden, und ein Untermenü:

0 = Zurück zum Hauptmenü
1 = Directory Inhalt mit versteckten

Files

2 = Catalog Inhalt mit Platzbedarf usw.
3 = Disk siehe unten kopieren
4 =Disk siehe unten analysieren
5 = Spur Nackopieren

kopieren einzelner Spuren

Punkt 3 bietet eine hübsche Überraschung für Raubkopierer. Sie können jetzt gleich angeben, wieviel Kopien sie zu verkaufen gedenken (was natürlich verboten ist). Bei der Einstellung MUL-TICOPY werden je acht Spuren gelesen und wiederholt auf verschiedene Disketten kopiert, so daß man das erneute Einlesen bei jeder Kopie spart. Noch etwas schneller geht es, wenn man die Anzeige der jeweils bearbeiteten Spur ausschaltet. Lese- und Schreibfehler werden angezeigt (notieren!). Man kann Sie dann untersuchen und gegebenenfalls mit Punkt 5 nachbessern. Den Punkt 4 sollten Sie nur anwählen, wenn Sie beispielsweise zum Skat oder zum Kegeln gehen wollen: Jedenfalls nur dann, wenn feststeht, daß Sie Ihren Rechner für die nächsten zwei Stunden nicht benötigen. Er prüft dann nämlich alle Sektoren aller Spuren auf alle überhaupt möglichen Formatierungen hin und schreibt sie auf den Büdschirm. Nach ca. 60-80 Minuten macht er eine Erholungspause, damit der Schirm nicht überläuft.

Disc-Monitor

Beim Aufruf dieses Abschnittes liest der Rechner nach dem Ausdruck eines Kopfzeüenmenüs sofort den ersten Sektor ein. In der Beschreibung dieses Punktes auf Seite 8 der Gebrauchsanweisung (18 Seiten DIN A5, voll ausreichend, mit etwas Theorie angereichert) fehlt der Hinweis auf die M-Funktion, außerdem wurde der Text zu den Anmerkungen 1.5.2.1 und 1.5.2.2 vertauscht.

Es ist unmöglich, alle Funktionen dieses Abschnittes genau zu besprechen. Die Abkürzungen 0, D und C ,wirken wie die obigen Punkte 0 bis 2. Mit L läßt sich jede Spur und jeder Sektor als kombinierter Hex- und ASCII-Dump auf den Bildschirm bringen. Jeder Sektor wird in zwei Hälften dargestellt, wobei die Leertaste zum Umschalten dient. B errechnet die Spur und den Sektor aus der Blocknummer. Damit können Sie dann bequem jeden Programmanfang finden und den Header, sofern vorhanden, untersuchen. Der wichtigste Punkt ist M = Modify. Er erlaubt es Ihnen, mit den Cursortasten wild auf dem Schirm herumzuspringen und die Hex-Zahlen zu ändern, warum auch immer! Zum Beispiel, um ein versehentlich gekilltes Programm zu retten oder den Schreibschutz bzw. das Tarnbit zu entfernen. Erst mit dem S-Kommando wird der Sektor zurückgeschrieben. Haben Sie sich verhauen? Macht nichts! Mit Q wie Quit wird das laufende Kommando abgebrochen und der alte Zustand wiederhergestellt.

DIRECT.BAS

Bevor ich mich mit den mitgelieferten, wirklich universellen RSX-Befehlen befasse, muß ich Ihnen unbedingt sagen, wofür Sie den schon angesprochenen freien Basic-Platz am besten verwenden können: Zum Einlesen des ebenfalls in der Lieferung enthaltenen Programms DIRECT.BAS. Nach dem Start wird im oberen Bildschirmteil ein Directory-Eintrag simuliert. Fahren Sie mit dem Cursor bis zu dem Byte, das Sie interessiert, und schon wird Ihnen auf einen Tastendruck hin genau und leicht verständlich erklärt, was es damit auf sich hat. Da sich EDOS und DIRECT nicht stören, können Sie beliebig hin- und herschalten. Bequemer geht's wohl nimmer. Das gilt für Anfänger genauso wie für diejenigen, die nicht jeden Tag ihr Inhaltsverzeichnis auf den Kopf stellen.

RSX.BAS/BIN

Der RSX-Lader (.BAS) lädt das Maschinenprogramm RSX.BIN und aktiviert die drei darin enthaltenen Befehle |FORMAT, |READS und |WRITES. Diese zum Lieferumfang gehörenden Programmteile eröffnen dem halbwegs geübten Programmierer das ganze Wunderland der Diskarbeit. Sie lesen, schreiben oder formatieren damit von der eizelnen Spur bis zur ganzen Diskette einfach alles, auch die sogenannten "illegalen Formate". Die Merkadresse für die maximale Spurzahl ist ebenso angegeben wie die Lage des Datenpuffers. Das Gute dabei ist, daß diese Programme nicht mit einem Kopierschutz versehen wurden. Sie können sie also wann und wo immer Sie wollen in Ihre eigenen Programme einbauen. Das heißt aber nicht, daß Sie sie auch verkaufen dürfen! Bei Verwendung in Programmen, die zur Veröffentlichung bestimmt sind, würde ich in jedem Falle das Einverständnis des Herstellers einholen. Daß man auch in eigenen Programmen die Herkunft fremder Intelligenz angibt, halte ich für selbstverständlich.

RSXDEM/BAS

Diese Zugabe zum Üben mit den RSX-Befehlen war bei den bis zum 1. April 1986 ausgelieferten Disketten leider noch nicht ganz fehlerfrei. Die Schuld trifft nicht den Hersteller, sondern den Schneider CPC 464. Der kann es nämlich nicht ab, wenn in einer REM-Zeile RSX-Balken auftreten und reagiert darauf nach dem Start mit sinnlosen Fehlermeldungen. Abhilfe schaffen Sie in wenigen Minuten leicht selbst mit dem beigefügten, kurzen Reparaturlisting. Die Zeilen 108, 130 und 132 müssen Sie nur entsprechend mit dem Editor bearbeiten..

Und wenn Sie schon dabei sind, sollten Sie die anderen Zeilen einfach noch mit einfügen, damit man das Programm nicht immer mit dem 3-Finger-Griff erwürgen muß. Anschließend speichern Sie es bitte unter einem anderen Namen ab (z.B. RSXDEMO.BAS), weil RSXDEM schreibgeschützt ist und damit auch nicht umgeBAKt werden kann.

Prof. Walter Tosberg, CPC Magazin

★ PUBLISHER: Unterrichtsmedien Bernhard Hoppius
★ YEAR: 1986
★ CONFIG: 64K + AMSDOS
★ LANGUAGE:
★ TAG: /MISSING/
★ LICENCE: COMMERCIALE
★ AUTHOR(S): ???
★ PREIS: 59.-DM

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L'Amstrad CPC est une machine 8 bits à base d'un Z80 à 4MHz. Le premier de la gamme fut le CPC 464 en 1984, équipé d'un lecteur de cassettes intégré il se plaçait en concurrent  du Commodore C64 beaucoup plus compliqué à utiliser et plus cher. Ce fut un réel succès et sorti cette même années le CPC 664 équipé d'un lecteur de disquettes trois pouces intégré. Sa vie fut de courte durée puisqu'en 1985 il fut remplacé par le CPC 6128 qui était plus compact, plus soigné et surtout qui avait 128Ko de RAM au lieu de 64Ko.