HARDWAREMONTAGES ★ MULTI-FLOPPY FÜR DEN CPC|CPC AMSTRAD INTERNATIONAL) ★

Multi-Floppy für den CPC (CPC Amstrad International)Hardware Montages
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Hardware-Bastelei für 5,25-Zoll-Diskettenlaufwerke

Oft kommt es vor, daß man gerne möchte, aber nicht kann: alle möglichen Diskettenformate mit dem CPC lesen. Unsere hier vorgestellte Lösung hilft dem ab.

Die hier vorgestellte Multi-Floppy-Station ermöglicht unter anderem das Lesen der folgenden Diskettenformate:

  • AMSDOS SYSTEM Vorderseite 40 Spuren
  • AMSDOS SYSTEM Rückseite 40 Spuren
  • AMSDOS SYSTEM 40 Spuren auf den ersten 40 Spuren eines 80-Spur-Laufwerkes (Vorderseite)
  • AMSDOS DATA Vorderseite 40 Spuren
  • AMSDOS DATA Rückseite 40 Spuren
  • AMSDOS DATA 40 Spuren auf den ersten 40 Spuren eines 80-Spur-Laufwerkes (Vorderseite)
  • MS-DOS-360-kByte-Format (40 Spuren zweiseitig)
  • alle Formate des DP-Programms von AKSOFT (80 Spuren ein- oder zweiseitig bis 800 kByte unter CP/M plus) sowie alle Formate von VORTEX, CPA, CP/M. KEYPRO und andere.

Zusätzlich sind auch alle Disketten lesbar, die auf Laufwerken mit sogenannten Seitenumschaltern beschrieben wurden.

Zum Aulbau der Multi-Floppy-Station sind zwei Laufwerke erforderlich:

  • ein 80-Spur-Laufwerk zweiseitig (TEAC FD55FR oder SHUGART SA465), welche auch als 720-kByte-Laufwerke erhältlich sind
  • ein 40-Spur-Laufwerk zweiseitig (TEAC FD55BR oder SHUGART SA455), die auch als 360-kByte-Laufwerke erhältlich sind.

Zur Verbindung mit dem Floppybus sind insgesamt 13 Leitungen nötig. Die Verdrahtung des Verbindungskabels ist aus der Zeichnung ersichtlich. Die Leitungsführung geht vom CPC zum 80-Spur-Laufwerk und weiter zum 40-Spur-Laufwerk. Eine Ausnahme bilden die Anschlüsse 10 (/SELECT0) und 32 (/SIDE SELECT), diese werden extra geschaltet. Hiermit wird vermieden, daß zwei Laufwerke gleichzeitig aktiv sind. Der momentan eingestellte Zustand wird über LEDs angezeigt.

PINBezeichnungBemerkungen
1, 3 ,5 ...Massemit CPC Masse (0V) verbincen
2
4
6
8/IDXIndeximpuls (1 Impuls je Umdrehung)
10/SELECT0Laufwerksauswwahl
12
14
16/MOTOR ONschaltet den Diskettenmotorein
18/STEPDIRSchrittrichtung des Kopfmotors
20/STEPSchrittimpuls für Kopfmotor
22/WRITESchreiben von Daten
24/WRITEENSchreibfreigabe Daten gültig
26/TONullte Spur erreicht
28/WRITEPROTSchreibschutz der Diskette ist gesetzt
30/READLesen von Daten
32/SIDESELSeitenauswahl Vorder- oder Rückseite
34/READYFertigsignal der Floppy

Die oben aufgeführte Pinbelegung sollte auf jeden Fall auf Übereinstimmung mit der im Gerät vorhandenen überprüft werden. Es wurde leider festgestellt, daß der Hersteller der CPCs bei verschiedenen Gerätegenerationen unterschiedliche Anschlußbelegungen der Floppyerweiterung verwendet hat.

Mit dem in der Schaltung verwendeten Stufenschalter können folgende Konfigurationen eingestellt werden:

Stellung 1: 80-Spur-Laufwerk zweiseitig

Stellung 2: 40-Spur-l.aufwerk Vorderseite normal als B-Laufwerk unter AMSDOS

Stellung 3: 40-Spur-Laufwerk Rückseite als B-Laufwerk unter AMSDOS ohne Umdrehen der Diskette und ohne Ausschneiden einer zweiten Schreibschutzkerbe oder eines zweiten Indexloches

Stellung 4: 40-Spur-Laufwerk zweiseitig für das Lesen und Schreiben von 360-kByte-MS-DOS-Disketten

Zu dem 80-Spur- und dem MS-DOS-Format muß gesagt werden, daß natürlich entsprechende Programme vorhanden sein müssen, die in der Lage sind, solche Formate zu bedienen.

Die oben vorgestellte Schaltung ist einfach gehalten, sollte aber, da einige Probleme mit der Busbelegung auftreten könnten, nur von einem versierten Bastler nachgebaut werden.

O. Matthäi, tk, jg , CPCAI

★ YEAR: 1991
★ AUTHOR: O. Matthäi

CPCrulez[Content Management System] v8.7-desktop
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L'Amstrad CPC est une machine 8 bits à base d'un Z80 à 4MHz. Le premier de la gamme fut le CPC 464 en 1984, équipé d'un lecteur de cassettes intégré il se plaçait en concurrent  du Commodore C64 beaucoup plus compliqué à utiliser et plus cher. Ce fut un réel succès et sorti cette même années le CPC 664 équipé d'un lecteur de disquettes trois pouces intégré. Sa vie fut de courte durée puisqu'en 1985 il fut remplacé par le CPC 6128 qui était plus compact, plus soigné et surtout qui avait 128Ko de RAM au lieu de 64Ko.