HARDWARESOURIS ★ MARCONI RB2 TRACKBALL|CPC Amstrad International) ★

Marconi RB2 TrackballHardware Souris
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Trackball gleich Trickball?
MARCONI RB2 - CPC-Trackball

Falls Sie mich fragen, ob ich eher eine Maus oder einen Trackball bevorzuge, dann muß ich Ihnen gestehen: eindeutig einen Trackball. Die Begründung ist recht einfach: Mein Arbeitstisch glänzt durch kleine Ausmaße und in der Regel befinden sich Berge von Papier, Bücher und Zeitschriften auf der Tischplatte. Für den relativ großen Bewegungsraum einer Maus ist einfach kein Platz, wohl aber für einen stationären Trackball.

Rein äußerlich unterscheidet sich der CPC-Trackball kaum von seinem Bruder für den Amstrad PC. Nur der notdürftig mit Klebeband isolierte Stecker für 5V-Versorgungsspannung macht die Identifikation etwas leichter. Bei dieser Gelegenheit möchte ich gleich nochmals auf die mehr als notdürftige Anpassung an den CPC zu sprechen kommen. Mich stört es gewaltig, wenn ich für ein ansonsten anerkannt gutes Produkt einen angemessenen Preis bezahle, die Modifikation an ein bestimmtes Systemjedoch schlampig, um nicht zu sagen, fahrlässig ausgeführt wurde. Wie leicht kann es durch die mangelhafte Klebeband-Isolation zu einem Kurzschluß kommen. Der Arger wäre riesig. Es bleibt zu hoffen, daß der deutsche Händler sich diese Kritik zu Herzen nimmt und entsprechend reagiert.

Der CPC-Trackball ist nichts anderes als eine umgedrehte Maus, nur etwas größer und schwerer. Die Informationsgewinnung über Bewegungen und Richtungen ist in beiden Trackballs identisch. Die Umwandlung der X-bzw. Y-Bewegung der Rollkugel erfolgt mit Hilfe von Lochscheiben und Gabel-Lichtschranken. Die Mechanik ist sehr robust, die Achsen und auch das Widerlager sind mit Kugellagern ausgestattet. Die schwarze, schwere Billardkugel läßt sich mühelos bewegen, die drei Tasten oberhalb der Kugel leicht mit den Fingern der jeweiligen Bedienerhand leicht erreichen, während der Daumen die Bewegung der Kugel übernimmt.

Bild 1: Die Marconi RB2-Trackball-Ausrüstung
besteht aus: Trackball, 1 Kassetten- und 1 Disketten-Version
von Easiart und einem deutschen Handbuch. >>

Während beim AMSTRAD PC die gewonnenen Daten, sprich Impulse von den Gabel-Lichtschranken, und der Taster direkt zur Maus-Schnittstelle übertragen werden, ist es beim CPC etwas komplizierter. Der CPC hat leider keine entsprechende Schnittstelle. Für den Joystick-Eingang müssen die Daten erst entsprechend aufbereitet werden. Während bei einer Maus aus Platzmangel kleine Gehäuse mit dem Interface zwischengeschaltet werden müssen, ist die Elektronik im Trackball mit untergebracht.

Einige digitale Bausteine wandeln die Daten so um, daß es für den CPC erscheint, als wäre ein Joystick angeschlossen, Dadurch gibt es in der Regel keine Schwierigkeiten beim Austausch eines Joysticks gegen den Trackball. Bei der Bearbeitung von Grafiken mittels eines Zeichenprogramms oder gar bei Desktop-Publishing ist eine Maus oder, besser noch, ein Trackball nicht zu ersetzen.

Hilfsmittel für Einbeziehung
des Trackballs in
eigene Basic-Programme

Ein ganzer Sack voller Utilities in Form von zahlreichen RSX-Komman-dos steht Ihnen zur Verfügung. Bedienen Sie sich, und stellen Sie Ihre eigenen Anwendungen auf Trackball-, Maus- oder Joystick-Bedienung um.

Die Kommandos:

  • |TRACK ,(n) schaltet die Aktualisierung der Koordinaten an und aus. Es sollte zu Beginn eines eigenen Programms eingegeben werden.
  • |STEP ,(sx),(sy) legt die Schrittweite in X- bzw Y-Richtung fest.
  • |CURSOR, (x),(y) setzt den Cursor auf die Position, die durch x und y definiert wurde. (X-Wert: 0-639, y-Wert: 0-399)
  • |SCREEN, (n) ermöglicht spaltenweises Löschen des Bildschirms, n gibt die Anzahl der Spalten an.
  • |PMOVE bewegt ein Cursorsymbol oder ein Icon rund um den Bildschirm.
  • |PSHOW ,(n) macht das Cursorsymbol sichtbar oder unsichtbar.
  • |POINTER, (n) legt das Aussehen des Cursors fest. Es können Symbole, die mit dem Icon-Ge-nerator erstellt wurden, übernommen werden. Auch im Zusammenspiel mit dem Befehl Symbol lassen sich neue Formen festlegen.
  • |ICONLOAD, &(a$) lädt ein Icon, das mittels Generator erstellt wurde.
  • |FRAME unterdrückt das Flackern bei der Bewegung von einzelnen Zeichen.
  • |MIMIC, (n) Ein- bzw. Ausschalten der Cursorta-sten-Simulation.
  • |BUTTON, &(a) Die Integervariable enthält den augenblicklichen Tastenstatus und gibt Auskunft, welche Taste gedrückt wurde.
  • |SETPOS, (sx),(sy) Mit Hilfe dieses Befehls läßt sich der Cursor auf einen durch sx und sy festgelegten Koordinatenpunkt setzen.
  • |LOW initialisiert den zweiten Bildschirm im RAM.
  • |HIGH holt den Originalbildschirm in den Bildschirmspeicher zurück.
  • |GRA, (n) ist für die Einstellung des Grafikmodus zuständig.
  • |SPI, (n) stellt die neue Schreibfarbe ein.
  • |SWAPKEYS, (k1),(k2),(k3) Mit diesem Befehl können die drei Tasten der Maus oder des Trackball umdefiniert werden.
  • |COMMANDS listet noch einmal alle neuen Befehle auf.
  • |INSTRUCT gibt eine Anleitung für die Benutzung der Befehle aus. Auch ein kleines Beispielprogramm mit einigen Anwendungen der Befehle befindet sich unter dem Namen BALL auf der Diskette bzw. Kassette. Wichtig ist, daß Sie die Befehle vor dem ersten Testlauf Ihrer Entwicklung laden, ansonsten ist das Chaos komplett.

EASIART — ein komfortables
Zeichenprogramm mit
einigen Mankos

Startet man EASIART, so wird man von der Arbeitsgeschwindigkeit überrascht sein. Des Rätsels Lösung: Es wurde in 100% Maschinensprache geschrieben. Für EASIART ist die Benutzung eines Trackball nicht zwingend vorgeschrieben; Maus oder Joystick tun es zur Not auch. Benutzen Sie eine Maus, können Sie den Bewegungsraum durch Druck auf die CONTROL-Taste mehrmals reduzieren. EASIART selbst ist mehr als eine bloße Zugabe. Dies beweist schon die Vielzahl seiner Möglichkeiten. Lassen Sie mich im Schnelldurchgang die wichtigsten Besonderheiten aufzählen und, wo notwendig, auch erläutern:

Nach kurzer Zeit erscheint der Arbeitsbildschirm mit einer Anzahl von Icons, die Sie mit dem Cursor anfahren und durch Druck auf den mittleren Knopf bei Maus oder Trackball aus wählen können. Das sogenannte Hauptmenü finden Sie an der rechten Seite Ihrer Arbeits- oder Zeichenfläche. Die Menüleiste am unteren Ende des Bildschirms dient zur Auswahl der Farben und Anzeige der aktuellen Zeichenfarbe. Am oberen Bildschirmrand erscheint die Statuszeile, die nach Anwahl eines Icons das jeweilige Untermenü mit weiteren Auswahlmöglichkeiten enthält.


Bild 2: EASIART. Das Malprogramm mit einigen Tücken.

Am besten läßt sich mit einem Farbmonitor arbeiten. Besitzer eines Grünmonitors dürften weniger Freude bei der Arbeit haben. Sie werden sich bei den Icons und den Balkenmenüs schwer tun, denn es ist kaum zu erkennen, wo sich gerade der Cursor befindet, da nicht etwa eine Pfeilspitze das angewählte Icon oder den Menüpunkt anzeigt, sondern eine Farbe im Transparent-Modus darüber gelegt wird.

Wenn wir schon kritisieren: Die deutsche Anleitung ist sehr lieblos und ohne große Übersicht gestaltet worden. Leider fehlen jegliche Abbildungen und Hinweise zu den betreffenden Icons im Programm, so daß sich besonders Einsteiger am Anfang sehr schwer tun dürften. Auch hier unsere Bitte an den deutschen Vertrieb: Überarbeiten Sie bitte noch einmal die Anleitung, oder legen Sie wenigstens ein Beiblatt mit dem fehlenden Querverweis bei. Ihre Kunden werden es Ihnen danken. Nun aber doch zu den positiven Aspekten des Programms. Folgende Zeichenwerkzeuge stehen Ihnen zur Verfügung:

  • Ein Bleistift zum Freihandzeichnen mit verschiedenen Strichstärken,
  • eine Spraydose mit zehn verschiedenen Düsen,
  • Funktionen zum Zeichnen von Linien, Kreisen, Dreiecken, Quadraten und Rechtecken,
  • ein Vergrößerungsglas zum Editieren im Pixelmodus,
  • ein Radiergummi zum Löschen.

Aber nicht nur Zeichenwerkzeuge, sondern auch eine Vielzahl anderer wichtiger Hilfen beinhaltet EASIART, zum Beispiel die umfangreichen Textoptionen: Nach Anwahl des Text-Icons werden Sie aufgefordert, einen beliebigen Text einzugeben. Dieser erscheint nicht etwa in der Arbeitsfläche, sondern in der Statuszeile am oberen Bildrand. Erst wenn Sie mit dem Text einverstanden sind, übernehmen Sie ihn durch Druck auf die RETURN-Taste. Mit Hilfe des Trackballs positionieren Sie ihn an die richtige Stelle und drücken den mittleren Knopf des Trackballs oder der Maus. Der Text ist gerastet, der Stil kann aber noch verändert werden. Mit Hilfe der linken oder rechten Maustaste kann der Text um seinen Anfangsbuchstaben herum übergangslos gedreht werden. Falls Sie eine dreidimensionale Wiedergabe wünschen: Die TAIL-Funktion macht es möglich.

Da Benutzer von Malprogrammen in der Regel vielbeschäftigte Menschen sind, bietet EASIART eine Auswahl von kleinen Bildern, die sich beliebig, wie Texte auf der Arbeitsfläche, anordnen und fixieren lassen. Auch Muster zum Füllen sind reichlich vorhanden. Wenn jedoch die Symbole und Muster noch nicht reichen, der kann zum integrierten Symbol- bzw. Mustergenerator greifen und sich nach Herzenslust austoben.

Aber auch an Anwender, die Wert auf exaktes Zeichnen legen, ist gedacht worden. Hilfsmittel sind ein einblend-bares Raster und die Anzeige der jeweiligen Koordinaten. Zusätzlich läßt sich der Cursor in ein vollständiges Fadenkreuz verwandeln.

Neben der Abspeicherung ganzer Arbeitsoberflächen lassen sich selbstverständlich auch Teilbilder ausschnei-den, abspeichern und später zusammenfügen; das gleiche gilt für einige Symbole und Muster.

Die Druckeranpassung ist ebenfalls einfach zu bewerkstelligen. Das Hilfsprogramm DRIVER fragt nach bestimmten Druckersteuerzeichen und generiert anschließend den Druckertreiber. Sie benötigen lediglich Ihr Druckerhandbuch für die Installation. Fassen wir kurz zusammen: Abgesehen von der mangelhaften deutschen Anleitung und den Einschränkungen für Grün-Monitor-Benutzem kann sich EASIART zu den besten elektronischen Malkästen für den AMSTRAD CPC zählen. Es ist, dank der guten Benutzerführung, leicht zu bedienen und deshalb auch für Einsteiger empfehlenswert.

(Richard Frei/Hans-Werner Fromme/cd)

★ PUBLISHER: Weeske-Computer-Elektronik
★ PAYS:
★ YEAR: 1988
★ DEVELOPER: Marconi Ltd (Trackball) , Micro-Draw Ltd. (Easiart)
★ PRICE: 298,- DM (Preis für Trackball, EASIART und Utilities als Komplettpaket)
★ INFO: Steuerung des Programms EASIART wahlweise mit Trackball, Maus oderJoystick.

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L'Amstrad CPC est une machine 8 bits à base d'un Z80 à 4MHz. Le premier de la gamme fut le CPC 464 en 1984, équipé d'un lecteur de cassettes intégré il se plaçait en concurrent  du Commodore C64 beaucoup plus compliqué à utiliser et plus cher. Ce fut un réel succès et sorti cette même années le CPC 664 équipé d'un lecteur de disquettes trois pouces intégré. Sa vie fut de courte durée puisqu'en 1985 il fut remplacé par le CPC 6128 qui était plus compact, plus soigné et surtout qui avait 128Ko de RAM au lieu de 64Ko.