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MEDL TRACKER BALLS / TRACKBALL RB2 (CPC Amstrad International)Trackball für CPCs und PCs (Schneider Magazin)
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Die verkehrte Maus
Trackball und Easiart im Test

Arbeitet man mit einem Grafikprogramm,soerscheint einem die zeitaufwendige Bedienung per Tastatur als reichlich unpraktisch. Etwas anderes muß her, wie war's mit einem Trackball. Wir haben den "MEDL Tracker Ball ' von Marconi genauer unter die Lupe genommen.

Im Stanford Research Institute in Kalifornien wurde in den sechziger Jahren an der Entwicklung von Systemen zur Büroautomatisierung gearbeitet. Ein Ergebnis war die heutzutage aus der Computertechnik nicht mehr wegzudenkende Maus. Allerdings konnte sich diese anfangs noch nicht so richtig durchsetzen.

Erst als etwa Mitte der achtziger Jahre Computer mit grafischen Benutzeroberflächen aufkamen, schaffte die Maus den entscheidenden Durchbruch. Bei Grafikprogrammen ist sie unverzichtbar. Eine neuere Variante des “N'a-getiers” ist der Trackball. Er ist im Prinzip eine auf dem Rücken liegende Maus. Zur besseren Bedienbarkeit mit der Hand ist die Kugel aber um ein Vielfaches größer. Man bewegt nicht mehr das ganze Gerät und damit die gesamte Mechanik und Elektronik, sondern nur noch die oben herausragende Kugel. 165 Gramm verleihen dem Ball das nötige Gewicht, um ein problemloses Arbeiten zu gewährleisten.

Das Arbeitsprinzip des Trackballs ist wie das der Maus. Die Kugel treibt zwei Achsen an, eine für die horizontale und eine für die vertikale Bewegungsrichtung. Am Ende jeder Achse befindet sich eine Lochrasterscheibe, die einen Lichtstrahl unterbricht. Anhand der Häufigkeit der Unterbrechungen der Lichtstrahlen ermittelt die Elektronik des Trackballs die Bewegungsrichtung und -geschwindigkeit. Aus diesen Werten werden anschließend die Signale für die Joysticksteuerung des CPC gebildet. Die Trackball-Elektronik gaukelt dem CPC sozusagen einen Joystick vor.

CPC getäuscht

Der "MEDL Tracker Ball” ist in einem etwa 20 Zentimeter langen und etwa 12 Zentimeter breiten Gehäuse untergebracht. Die unter der Kugel befindliche Handauflage ermöglicht ein bequemes und präzises Arbeiten. Über der Kugel, ebenfalls bequem zu erreichen, befinden sich drei Tasten. Möchte man das von der Maus her bekannte “Ziehen” bewerkstelligen, so ist aber etwas Fingertraining nötig, falls man den Trackball nur mit einer Hand bedienen möchte.

Die Installation des “MEDL Tracker Ball” an den CPC gestaltet sich recht einfach. Das Verbindungskabel wird mit dem Joystickport des CPC verbunden. Zur Stromversorgung wird zwischen 5-Volt-Stecker und CPC ein Adapter gesteckt, von dem eine Leitung zum joystick-Stccker des Trackballs geht.

Ein Blick in das Innenleben des "MEDL Tracker Halls" >>

Ist das erledigt, verhält sich der CPC. als ob ein Joystick angeschlossen wäre. Über BASIC kann der Trackball mit dem üblichen JOY-Befehl abgefragt werden. Auch einige Spiele können, nach kurzer Umgewöhnung, mit dem Trackball bewältigt werden. So ließ sich das unlängst vorgestellte”Builder-land” fast so gut wie mit dem Joystick spielen.

Im mitgelieferten Programmpaket sind auch eine Anzahl RSX-Erweiterungen enthalten, die Sie in Ihren eigenen Programmen verwenden können. Somit wird es für Sie möglich, Ihre eigenen Entwicklungen auf die Gegebenheiten des Trackballs abzustimmen. Leider ist die Dokumentation für diese BASIC-Erweiterungen nur als englischer Text auf der Diskette.

Besonders eignet sich der Trackball zur Bedienung eines Grafikprogramms. So ist das mitgelieferte Programm Easiart speziell darauf abgestimmt.

Das Programm selbst besteht aus vier Teilen, dem Mustereditor, dem Icon-Editor. dem Druckertreibergenerator und dem Hauptprogramm. Vom Hauptprogramm aus können alle Teilprogramme - außer dem Druckertreibergenerator - gestartet werden. Die Bedienung erfolgt größtenteils über den Trackball. Nur eventuell einzugebender Text wird über die Tastatur abgefragt.

Alle Programmteile und Funktionen werden über Icons angewählt. Folgende Funktionen stehen dem Hauptprogramm zur Verfügung:

  • Ausschneiden und Einfügen
  • Füllen mit definierbaren Mustern
  • Löschen ausgewählter Farben
  • vollständiges Löschen
  • Ausschnittvergrößerung
  • Texteingabe mit verschiedenen Effekten
  • Freihandzeichnen
  • Zeichnen von Kreisen
  • Zeichnen von Rechtecken
  • Zeichnen von Dreiecken
  • Zeichnen von Linien mit variablen Breiten
  • verschiedene Sprays
  • Einstellung der Farben
  • Festlegung von Grafikfenstern
  • einstellbares Schnapprasterzur leichteren Positionierung
  • Einfügen von Icons.

Die zur Verfügung stehende Zeichenfläche beträgt 271 mal 171 Bildpunkte. Leider ist der Koordinatenursprung nicht, wie man eigentlich annehmen würde, im Nullpunkt, sondern an der Position 4/11. Benutzt man die Koordinaten nur zur Feststellung von Differenzen, so fällt dies nicht weiter ins Gewicht.

Ruft man die Speicherfunktion des Easiart-Programms auf, so wird die Grafik als kompletter 17-KByte-Screen abgelegt. Darin enthalten ist leider aber auch die Bedieneroberfläche des Easiart-Programms. Dieser Nachteil erschwert die Einbindung einer Grafik in ein anderes Programm. Druckt man dagegen die Grafik mit der im Programm enthaltenen Druckroutine. so erhält man ein Bild ohne die störenden Umrandungen der Bedieneroberfläche. Mit einem außerhalb des Easiart-Programms zu startenden Druckertreibergenerators läßt sich der Druckertreiber bequem an die verschiedensten Steuercodes anpassen.

Die Möglichkeit, vordefinierte Bildteile, die Icons, in Grafiken einzubinden. ist besonders positiv. Im Lieferumfang des Programms ist ein kompletter Satz von 22 Icons enthalten. Mit Hilfe des Icon-Editors erhält der Anwender die Möglichkeit, die 16 mal 16 Punkte großen Grafiken zu ändern oder auch eigene neu zu erstellen. Alle Funktionen werden auch in diesem Unterprogramm anhand von Icons angewählt. Folgende Funktionen stellt der Icon-Editor zu Verfügung:

  • Laden und Speichern von Icon-Dateien
  • Löschen einzelner Vorlagen
  • Drehen um je 90°
  • Inverse Darstellung
  • Spiegeln an der x-Achse
  • Spiegeln ander y-Achse.

Mit Vorsicht ist der Diskettenmenüpunkt zu gebrauchen. Gibt man hier einen Dateinamen an. der nicht auf der Diskette vorhanden ist. so halte das bei unserem Testmuster einen Programmabsturz zur Folge.

Der Mustereditor ist ähnlich wie der Icon-Editor aufgebaut. Hier hat man ebenfalls wieder die Funktionen Drehen. Spiegeln. Löschen und Invertieren zur Verfügung. In einem Testfènster kann man sich jederzeit das Ergebnis seiner Arbeit ansehen.

Jörg Gurowski, CPCAI

★ PUBLISHER: Weeske-Computer-Elektronik
★ PAYS:
★ YEAR: 1992
★ PRICE: 178 DM

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L'Amstrad CPC est une machine 8 bits à base d'un Z80 à 4MHz. Le premier de la gamme fut le CPC 464 en 1984, équipé d'un lecteur de cassettes intégré il se plaçait en concurrent  du Commodore C64 beaucoup plus compliqué à utiliser et plus cher. Ce fut un réel succès et sorti cette même années le CPC 664 équipé d'un lecteur de disquettes trois pouces intégré. Sa vie fut de courte durée puisqu'en 1985 il fut remplacé par le CPC 6128 qui était plus compact, plus soigné et surtout qui avait 128Ko de RAM au lieu de 64Ko.