APPLICATIONSDISQUE ★ 830 KByte auf einer Diskette|CPC Magazin) ★

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Wohl jeder, der Textverarbeitungsoder Datenverwaltungsprogramme unter CP/M intensiv nutzt, hat sich schon über den geringen Umfang der Schneider-Disketten (180 KByte pro Seite) geärgert. Mit dem Diskpara-Set, bestehend aus einem 80-Spur-Disketten-laufwerk und einer Diskette mit der entsprechenden Treiber-Software, gehört dieses Problem nun der Vergangenheit an. Diskpara ergänzt den CPC um ein zweites Laufwerk, das bis zu 120 verschiedene CP/M-Diskettenformate lesen bzw. schreiben kann.

Die Arbeitsweise von Diskpara ist relativ einfach. Die Eigenschaften eines Diskettenlaufwerks unter CP/M werden im sogenannten Disk-Parameter-Block (DPB) auf den Systemspuren jeder CP/ M-Diskette festgelegt. Mit dem DPB arbeitet die Treiber-Software von Diskpara. Sie erfrägt vom Benutzer Werte, die das Diskettenformat bestimmen, wie. beispielsweise Anzahl der Schreib-/Leseköpfe, Anzahl der Spuren, Anzahl der Sektoren pro Spur usw. Diese Angaben werden auf die Bedürfnisse des DPB umgerechnet und darin eingetragen.

Zusätzlich greift Diskpara in den Diskettentreiber des Basic-I/O-Systems (BIOS) des CPC ein. Ursprünglich wird ein zweiseitiges Laufwerk gar nicht unterstützt, obwohl dies von den Möglichkeiten der CPC-Hardware her durchaus möglich wäre. Diskpara nutzt diesen Umstand aus und baut je nach gewünschtem CP/M-Diskettenformat verschiedene kleine Maschinensprache-Routinen in das BIOS ein, so daß für die richtige Ansteuerung des Disk-Controllers gesorgt wird.

Der Vorteil dieser Lösung ist, daß man keinen teuren externen Disketten-Controller benötigt, sondern der Schneider seinen eigenen, sehr leistungsfähigen benutzen kann. Es genügt vollkommen, ein externes 80-Spur-Laufwerk mit Netzteil anzuschließen. Dieses gehört, wie schon erwähnt, zum Diskpara-Set. Wer jedoch schon ein solches besitzt, kann die Diskpara-Treiber-Software auch einzeln beziehen.

Da sich mit der Diskpara-Treiber-Software jeder Diskettenparameter beeinflussen läßt, ist es möglich, alle denkbaren Formate zu erzeugen. Somit wird man in die Lage versetzt, auch CP/M-Disketten von völlig anderen Systemen zu verarbeiten, sofern man nur die richtige Einstellung gewählt hat.

Die beschriebenen Grundlagen klingen recht kompliziert; die Bedienung der Diskpara-Software ist jedoch recht einfach und erfordert kein Spezialwissen. Nach dem CP/M-Modus ist lediglich das Programm "Diskpara” zu starten, und schon erscheint eine Reihe von verschiedenen vorgegebenen CP/M-For-maten, aus der man das gewünschte auswählen kann. Danach beginnt "Diskpara" mit seiner Arbeit. In Sekundenschnelle ist Laufwerk B: auf das neue Format eingestellt, während Laufwerk A: wie gewohnt mit dem CPC-Format arbeiten kann.

Neben den vorgegebenen lassen sich auch zusätzliche CP/M-Formate erstellen. "Diskpara" fragt unter Menüsteuerung nach den gewünschten Disketten-parametern, und schon nach kurzer Zeit hat man eine neue Version, die in die Liste aufgenommen wird. Um fremde Diskettenformate zu verarbeiten, benötigt man normalerweise die physikalischen Parameter des Aufzeichnungsformats. Falls man diese nicht kennt, hilft ein zusätzliches Programm auf der Diskpara-Diskette weiter. Dieses ermittelt selbständig die benötigten Werte und listet sie auf dem Bildschirm auf.

Diskpara ist allen CPC-Besitzern zu empfehlen, die mit der normalen Diskettenkapazität ihres Gerätes unzufrieden sind. Zur Software wird ein ausführliches Handbuch geliefert, das nicht nur die Bedienung klar und ausführlich erläutert, sondern darüber hinaus die Grundlagen zu den Themen CP/M und Diskettenformatierung sehr gut darstellt. Es enthält auch ein Stichwortverzeichnis, so daß die Dokumentation eigentlich keine Wünsche offenläßt. Der einzige Nachteil besteht darin, daß die Diskette mit einem Kopierschutz versehen ist, der es nötig macht, bei jedem Programmstart die Originaldiskette zu verwenden.

H.-P. Schwaneck , CPC Magazin

★ PUBLISHER: Vitalli & Strauß
★ YEAR: 1987
★ CONFIG: ???
★ LANGUAGE:
★ TAG: /MISSING/
★ LICENCE: COMMERCIALE
★ AUTHOR(S): ???

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L'Amstrad CPC est une machine 8 bits à base d'un Z80 à 4MHz. Le premier de la gamme fut le CPC 464 en 1984, équipé d'un lecteur de cassettes intégré il se plaçait en concurrent  du Commodore C64 beaucoup plus compliqué à utiliser et plus cher. Ce fut un réel succès et sorti cette même années le CPC 664 équipé d'un lecteur de disquettes trois pouces intégré. Sa vie fut de courte durée puisqu'en 1985 il fut remplacé par le CPC 6128 qui était plus compact, plus soigné et surtout qui avait 128Ko de RAM au lieu de 64Ko.