APPLICATIONSDISQUE ★ DISCMON ★

Disc-Monitor (CPC Amstrad International)Applications Disque
★ Ce texte vous est présenté dans sa version originale ★ 
 ★ This text is presented to you in its original version ★ 
 ★ Este texto se presenta en su versión original ★ 
 ★ Dieser Text wird in seiner Originalfassung präsentiert ★ 

1. Allgemeines:

Nach Start mit RUN wird die Maschinenroutine "DISC-MON.BIN" in den Bereich &6000-&608a geladen. Das Hauptmenue erscheint. Der Pufferbereich, in den die Sektoren mit der Länge 512 Byte geladen werden, liegt bei &6100-&62ff.

In Menues wird durch Tippen eines der invers dargestellten Buchstaben die gewünschte Funktion aufgerufen. Bei Zahleneingaben wird der zuletzt eingestellte Wert in Klammern dargestellt. Er kann übernommen werden, indem nur ENTER gedrückt wird.

2. Hauptmenue:

Das Programm ist modulartig aufgebaut, alle Vorgänge können in beliebiger Reihenfolge aufgerufen werden:

* Lesen von Diskette ( 1 ):

Nach Abfrage von Track und Sektor wird die erste Hälfte des Sektors, also 256 Byte, in HEXA und ASCII dargestellt. Das Lesemenue bietet folgende Möglichkeiten:

  • "Leertaste" blättert weiter, zunächst in die zweite Hälfte des Sektors, dann in den nächsten Sektor, was einen Lesevorgang und Überschreiben des Puffers bedeutet.
  • "z" blättert zurück.
  • "a" verzweigt direkt in die Routine zum Ändern des Puffers, s. "Puffer ansehen und ändern".
  • "d" druckt den Sektor aus. wie Hauptmenuepunkt.
  • "m" kehrt ins Hauptmenue zurück.

* Lesen blockorientiert ( b ):

Da der Platz auf dej Diskette in Blöcken von 1K. also zwei Sektoren, verwaltet wird, ist dies vor allem beim fileorientierten Arbeiten zweckmäßig. Die Blöcke, die ein File belegt, stehen im Directory in der Zeile unter dem Filenamen. Das Directory' beginnt in Block 0.

* Schreiben auf Diskette ( s ):

Es werden wieder Sektor und Track abgefragt, was jeweils einfach mit ENTER beantwortet wird, wenn ein geänderter Sektor an die gleiche Stelle auf der Diskette zurückgeschrieben werden soll. Natürlich kann auch an einen anderen Ort oder auf eine andere Diskette kopiert werden.

* Puffer ansehen und ändern ( a ):

Der zuletzt eingestellte Puffer wird angezeigt wie beim Lesen, es erscheint auch das gleiche Menue. Im Gegensatz zum Lesen kann nur innerhalb des Sektors geblättert werden.

Das Ändern erfolgt folgendermaßen: Es wird zunächst die Adresse angegeben, ab der geändert werden soll. Die Angabe erfolgt in HEXA, bezogen auf den Pufferanfang.

Anschließend wird die neue ZeicHenkette eingegeben, wobei solange ASCII-Klartext einzugeben ist, solange nicht mit CTRL+x in HEXA-Eingabe umgeschaltet wurde. Bei HEXA-Eingabe werden je zwei Zeichen als ein Byte interpretiert. Mit CTRL+x kann auch wieder von HEXA in ASCII umgeschaltet werden, so daß beliebiggemischt werden kann.

Nach Abschluß mit ENTER wird die Zeichenkette ab der eingegebenen Adresse in den Puffer kopiert.

* Puffer ausdrucken ( d ):

Der Drucker wird auf Elite eingestellt, Ränder werden festgelegt und der amerikanische Zeichensatz wird gewählt. Die Steuerzeichen sind Epson-kompatibel. Änderungen je nach Geschmack sind leicht möglich (Zeile 1710).

* Puffer festlegen ( p ):

Die voreingestellte Pufferlage (&6100-&621T) kann auf höhere Adressen verändert werden. Hierdurch können mehrere Sektoren in den Arbeitsspeicher übernommen werden.
* CAT ( c ): Normale Directory-Ausgabe

* Ende ( e ): Programm verlassen

3. Anwendungsbeispiele:

Mit der Möglichkeit, den Disketteninhalt unabhängig von den Einschränkungen des Basic s zu verändern, ergibt sich ein weites Anwendungs- und Experimentierfeld. Beim Ausprobieren sollte man aber eine Kopie der Diskette gemacht haben.

- Wiederherstellen von gelöschten Files:

Beim Löschen eines Files wird zunächst nur das erste Byte des File-Eintrages im Directory (ab Track 2, Sector 1) auf&E5 gesetzt. Solange nicht durch erneutes Erzeugen eines Files der frei gewordene Platz auf der Diskette beansprucht wird, kann durch Eintrag einer User-Nr. zwischen &00 und &0f anstelle von &E5 das File wieder hergestellt werden.

- Setzen von read/only bzw. read/write:

Durch Setzen des höchsten Bits im ersten Zeichen der Extension des Filenamens wird das File vor Löschen und Überschreiben geschützt. Das entspricht einer Addition von &80, also wird z.B. aus &42 in der Extension "BAS" ein &C2.

- Setzen von Systemeigenschaft:

Durch entsprechendes Verändern des zweiten Zeichens in der Extension wird das File nicht mehr unter CAT oder DIR angezeigt. Das Rücksetzen erfolgt jeweils entsprechend.

- File-Header und Inhalt ansehen und ändern:

Das erste Byte in der zweiten Zeile des Directory-Eintrages zeigt die Lage des ersten Blocks des Files an. Nach Rück-sprung ins Hauptmenue und Wahl von "b" kann direkt dieser Block in HEXA eingegeben und der erste Sektor gewählt werden. Jetzt wird der Anfang des Files gelesen.

Falls ein Header vorhanden ist, beginnt der eigentliche File-Inhalt bei &80.

Und jetzt viel Spaß und Erfolg bei der Anwendung:

CPCAI 8602

★ PUBLISHER: CPC Amstrad International
★ YEAR: 1985
★ CONFIG: 64K + AMSDOS
★ LANGUAGE:
★ LiCENCE: LISTING
★ COLLECTION: CPC Amstrad International 1986
★ AUTHOR: P. Voelsen

★ AMSTRAD CPC ★ DOWNLOAD ★

Type-in/Listing:
» Disc-Monitor    (CPC  Amstrad  International)    GERMANDATE: 2012-12-16
DL: 115 fois
TYPE: ZIP
SIZE: 6Ko
NOTE: 40 Cyls
.HFE: NON

Je participe au site:
» Vous avez des infos personnel ?
» Vous avez remarqué une erreur dans ce texte ?
» Aidez-nous à améliorer cette page : en nous contactant via le forum ou par email.
★ AMSTRAD CPC ★ A voir aussi sur CPCrulez , les sujets suivants pourront vous intéresser...

Lien(s):
» Applications » Ultramon
» Applications » Disky v2 : Diskettenmonitor (Schneider Aktiv)
» Applications » Discmon (Compute Mit)
» Applications » Moniteur de Disquettes (CPC Revue)
» Applications » Beebug Soft - Disc Demon ROM
» Applications » Monithex (CPC Revue)

CPCrulez[Content Management System] v8.7-desktop
Page créée en 060 millisecondes et consultée 1040 fois

L'Amstrad CPC est une machine 8 bits à base d'un Z80 à 4MHz. Le premier de la gamme fut le CPC 464 en 1984, équipé d'un lecteur de cassettes intégré il se plaçait en concurrent  du Commodore C64 beaucoup plus compliqué à utiliser et plus cher. Ce fut un réel succès et sorti cette même années le CPC 664 équipé d'un lecteur de disquettes trois pouces intégré. Sa vie fut de courte durée puisqu'en 1985 il fut remplacé par le CPC 6128 qui était plus compact, plus soigné et surtout qui avait 128Ko de RAM au lieu de 64Ko.