APPLICATIONSBUREAUTIQUE ★ Das Textverarbeitungsprogramm aus dem Heim-Verlag|CPC Magazin) ★

TextmasterApplications Bureautique
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Der Darmstädter Heim-Verlag hat sich in der Vergangenheit speziell mit Büchern zu Triumph Adler Computern einen Namen gemacht. Mit dem Er! scheinen der 'CPC-Computern wurden ebenfalls einige Bücher und Programme zu diesem sehr erfolgreichen Computer veröffentlicht. So auch ein Textverarbeitungsprogramm mit dem Namen TEXTMASTER für den CPC 464 und CPC 664.

Auf der mitgelieferten Programmdiskette befindet sich das Programm zweimal: je eine Version für den CPC 464 und den CPC 664. (Getestet wurde die 464-Version). Die beigelegte Bedienungsanleitung ist mit 24 Seiten ausreichend dokumentiert.

Nach dem Laden und Starten des Programms erscheint das Hauptmenü, in welchem alle Grundeinstellungen wie linker und rechter Rand, Tabulatoren, Schriftart des Druckers etc. ausgewählt werden können. Hier läßt sich auch der Zeichensatz (international oder deutsch) wählen. Leider ist beim deutschen Zeichensatz die Tastatur nicht komplett auf die DIN-Norm umgelegt worden, so daß sich z. B. der Doppelpunkt und das Semikolon auf den Tasten mit den eckigen Klammern befindet. Auch kann TEXTMASTER nur maximal 80 Zeichen pro Zeile verarbeiten. Das Erstellen von Tabellen mit mehr als 80 Zeichen Breite ist nicht möglich. Der linke und rechte Rand ist frei innerhalb dieses Bereichs einstellbar. Das Hauptmenü ist optisch und funktionell recht gut aufgebaut.

Maximal 80 Zeichen pro Zeile

Sind alle Anfangsparameter ausgewählt (sie können jederzeit geändert werden), gelangt der Benutzer mit der Eingabe eines ”Z" in das eigentliche Textverarbeitungsprogramm. Für die Eingabe des Textes stehen 22 Bildschirmzeilen zur Verfügung. Die restlichen 3 Zeilen bilden die Status- und Tabulatorzeile. Die obere Tabulatorzeile (Zeilenlineal) zeigt die Position der gesetzten Ränder an. In der Statuszeile stehen neben den Angaben zur Cursorposition die Abkürzungen für alle möglichen Steuerbefehle, die in Kombination mit der Control-Taste abrufbar sind.

Wie von einem Textverarbeitungsprogramm gewohnt, kann man mit der Texteingabe beginnen. Mit den Cursor-Tasten läßt sich der Cursor nur über die aktuelle Bildschirmseite bewegen. Gelangt der Cursor an den oberen oder unteren Bildschirmrand, so tut sich erst einmal nichts mehr. Jetzt muß erst eine neue Bildschirmseite angewählt werden. (SHIFT Cursor up/down). Gelangt man allerdings beim Schreiben in die unterste Bildschirmzeile, scrollt der Text erst einmal um 11 Zeilen nach oben, bevor es mit der Eingabe weitergehen kann. Diese Lösung ist sicherlich nicht optimal, aber das langsame Scrollen des CPCs ist schon ein Problem.

Zum Editieren eines Textes sind diverse Funktionen (Zeilen löschen und einfügen, Textteile kopieren etc.) vorhanden, die allesamt zwar zuverlässig aber doch recht langsam arbeiten. Oft holt sich das Programm weitere Informationen von der Programmdiskette. So auch für den Blocksatz, der zeitlich doch an den Nerven zerrt. (Leider ist ein rechtsbündiges oder zentriertes Formatieren nicht möglich.)

Eine gute Idee ist die Möglichkeit, einen Anschriftenrahmen in den Bildschirm einzublenden. Der Rahmen bestimmt einen 8 Zeüen großen Bereich, in dem man bei Fensterbriefumschlägen die Anschrift eintragen muß.

Nach genau 132 Textzeilen meldet sich das Programm mit einem Höllenlärm: Der Textspeicher ist voll und muß abgespeichert werden! Insgesamt lassen sich also rund 2 DIN A4 Seiten auf einmal erstellen und bearbeiten. Das ist nicht viel. Allerdings bietet das Programm die Möglichkeit, Texte verkettet auszudrucken.

Textmaster ist ein Textverarbeitungsprogramm der unteren Preis- und Leistungsklasse (ca. 89 - DM). Viele Ideen wie z. B. der Anschriftenrahmen sind gut und stellen für den Gelegenheitsschreiber eine gute Hilfe dar. Auch durch den gelungenen optischen Aufbau und die Kombination aus Menü und Steuercodes läßt sich problemlos damit arbeiten. Ein professionelles Arbeiten ist mit Textmaster allerdings nicht möglich (aber welches Textsystem kann diese Auszeichnung schon aufweisen).

Meiner Meinung nach sollte der Heim-Verlag das Programm noch verbessern (Zeilenbreite über 80 Zeichen, größerer Textspeicher, DIN-Tastenbelegung, besseres Scrollen), um konkurrenzfähig zu bleiben. Auch könnte man die Cursorbewegung sicherlich beschleunigen, wenn z.B. nach jeder vertikalen Cursorbewegung nicht mehr die gesamte (!) Statuszeile neu aufgebaut werden muß.

Manfred Walter Thoma , CPC Magazin

★ PUBLISHER: Heim-Verlag
★ YEAR: 1985
★ CONFIG: 64K + AMSDOS
★ LANGUAGE:
★ LICENCE: COMMERCIALE
★ AUTHOR(S): ???

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L'Amstrad CPC est une machine 8 bits à base d'un Z80 à 4MHz. Le premier de la gamme fut le CPC 464 en 1984, équipé d'un lecteur de cassettes intégré il se plaçait en concurrent  du Commodore C64 beaucoup plus compliqué à utiliser et plus cher. Ce fut un réel succès et sorti cette même années le CPC 664 équipé d'un lecteur de disquettes trois pouces intégré. Sa vie fut de courte durée puisqu'en 1985 il fut remplacé par le CPC 6128 qui était plus compact, plus soigné et surtout qui avait 128Ko de RAM au lieu de 64Ko.