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Spalten 10Applications Bureautique
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Mit ”Spalten 10” kann auf CPCs kalkuliert werde

Dl ieses Programm wird in einer schlichten, verschweißten Klarsichthülle geliefert, die den Datenträger und ein beidseitig bedrucktes DIN-A4-Blatt als Anleitung enthält. Anstelle einer aufwendigen Aufmachung und Verpackung will man dem Käufer ein leistungsfähiges Produkt bieten. Dagegen ist nichts einzuwenden, wenn der Inhalt diesem Anspruch auch gerecht wird. Befassen wir uns also näher damit.

Bei der Anleitung fällt zunächst der doch recht kleine Druck auf, der das Lesen erschwert. Dann werden die Vorteile des Programms wie Nutzung der Bildschirmbreite, einfache Bedienung und schnelle Eingabe genannt. Es folgt eine Aufzählung der Einsatzgebiete, nämlich eine Vielzahl einfacher Tabellenbearbeitungen einschließlich Adressenverwaltung und anderer Karteien. Das klingt sehr vielversprechend; Einschränkungen werden erst beim Betrieb deutlich. Aber bereits hier sind echte Fehlinformationen enthalten. So sind z.B. 80 Zeichen pro Datensatz nicht möglich, weil schon die Satznummer vier Zeichen ein-nimmt und man auch noch die Trennstellen abziehen muß.

Der folgende Abschitt fiel mir anfangs nicht besonders auf. Als ich ihn aber am Ende der Probeläufe noch einmal las, schien er mir schon sehr ironisch. Hier ist. zu lesen, es sei nicht daran gedacht, teuren Tabellenkalkulationsprogrammen Konkurrenz zu machen! Meiner Meinung nach sollte sich die Vertreiberin einmal über die gravierenden Unterschiede zwischen ihrem Programm und einer Tabellenkalkulation informieren. Für mich gehört "Spalten 10” zu den einfachen Dateiverwaltungen, bei denen man in den Spalten auch addieren kann. Um es ganz klar zu sagen; Mit diesem Programm können Sie nur in Spalten eingeben; innerhalb dieser ist bei vorheriger Definition als Rechenspalten das Addieren möglich; zum Absziehen müssen negative Werte eingetippt werden. Multiplikation, Division und Prozentberechnung sind nicht vorgesehen, ebensowenig das Rechnen in den Zeilen. Die Zahl der Spalten ist auf 10 begrenzt. Diese engen Grenzen beeinträchtigen die Einsatzmöglichkeiten erheblich!

Die erste Seite weist auf einen weiteren Minuspunkt hin. Hier steht, das Abfangen von Diskettenfehlern sei zu aufwendig, weshalb man darauf verzichtet habe. So liest man; "Ungünstigstenfalls ist das Programm neu zu starten.” Daß dabei alle Daten verlorengehen, merkt der Benutzer dann schon selbst.

Nach dem Start mit RUN "SPALTEN” erscheint das Hauptmenü mit 14 Unterpunkten, die sich mittels der vorangestellten Zahlen anwählen lassen. Leider fehlt hier eine Funktion zum ordnungsgemäßen Beenden des Programms mit vorheriger Abspeicherung der Daten. Sie müssen also einen Reset durchführen, und wenn Sie das Speichern vergessen haben, war eben alles umsonst.

Punkt 1 nennt sich Neuanlage. Hier fragt das Programm zurück, ob dies wirklich geschehen soll, weil dabei ja alle bisherigen Daten gelöscht werden. Dann ist die Überschrift einzugeben, die aus zwei Zeilen bestehen kann. Leider sind im gesamten Programm weder Umlaute noch eine deutsche Tastaturbelegung vorgesehen, was doch irritiert. Nach den Namen erkundigt sich "Spalten 10” nach der Breite der einzelnen Spalten. Hierzu werden die zuvor vergebenen Überschriften angezeigt. Überschreitet der benötigte Platz die 80 auf dem Bildschirm möglichen Zeichen, so bricht der CPC die Eingabe der Feldbreiten mit einem Hinweis auf die notwendige Neuanlage ab. Er fährt dann aber mit der Abfrage fort, ob die bisherigen Spalten Rechenspalten sein sollen! Das ist absolut unlogisch, denn diese Eingaben sind ja unbrauchbar; die gesamte Tabelle ist sowieso neu zu definieren. Den verfügbaren Platz muß der Benutzer ebenfalls von Hand ausrechnen. Dazu dient eine Formel auf der Rückseite der Anleitung. Es ist mir schleierhaft, warum diese Arbeit nicht dem CPC übertragen wurde, der doch fortlaufend die Zahl der noch verfügbaren Zeichen anzeigen könnte. Im Hauptmenü wird ja auch immer der freie Speicherplatz ausgegeben !

Beim Betrachten der Tabelle merkt man, daß lange Spaltenüberschriften einfach abgeschnitten werden. Im Menü läßt sich ein Punkt anwählen, der Spalten einfügt. Jedoch wird hier überhaupt nicht geprüft, ob das Ergebnis noch in eine Zeile paßt. Dabei gehen zwar die Überschriften verloren, die Daten bleiben aber erhalten! So kann eine Zeile dann insgesamt 240 Zeichen in 3 Zeilen umfassen. Sich hier noch auszukennen, ist unmöglich. In dieser Hinsicht ist das Programm überhaupt nicht abgesichert und läßt ungültige Operationen jederzeit zu. Hinzu kam bei meinen Versuchen, daß auch die Rechenmarkierung sowie die Spaltenbereitenangabe nicht weitergerückt und plötzlich Telefonnummern addiert wurden. Größere Änderungen machen schnell eine komplette Neueingabe aller Daten notwendig.

Bei der Dateneingabe werden dann sinnvollerweise Daten zurückgewiesen, die für das jeweilige Feld zu lang sind. Bei Zahlen ist anstelle des Kommas der Punkt als Dezimalzeichen zu verwenden; er zählt voll als Stelle mit.

Wer sich die Tabelle auf dem Bildschirm ansehen will, sucht erst einmal nach dem entsprechenden Befehl, bis er zum Punkt Tabelle drucken gelangt. Tatsächlich müssen Sie diesen anwählen, denn die erste Verzweigung geschieht zwischen Drucker und Monitor. Sodann wird noch nach kompletter oder teilweiser Darstellung gefragt.

Zahlen werden nicht formatiert ausgegeben

Wer alles richtig beantwortet hat, kann endlich die Tabelle betrachten. Hierbei wirkt es aber sehr störend, daß Zahlen nicht formatiert ausgegeben werden, sondern immer an der gleichen Stelle links beginnen. So können Einer unter Millionen stehen. Dadurch wird das Ganze sehr unübersichtlich. Dieser Nachteil ließe sich mit einfachen PRINT-USING-Befehlen beheben, wenn das Programm nicht als geschütztes Basic-Listing abgespeichert wäre. Außerdem steht zwischen der Satznummer und dem ersten Wert ein Punkt, so daß man hier leicht eine Kommazahl ablesen kann und gar nichts mehr stimmt.

Speichern und Laden erfolgen schnell und ohne Probleme. Dieser Teil ist gut gelöst. Bei angeschlossenem Diskettenlaufwerk kann man zuvor auch die Directory ausgeben lassen. Dies ist sehr nützlich, denn oft hat man den genauen Namen einer Datei vergessen.
Ein weiterer störender Punkt ist, daß bei jedem Aufbau des Hauptmenüs eine Wartepause eingelegt werden muß. Das Programm berechnet nämlich den freien Speicherplatz und gibt ihn aus. Das geschieht selbst dann, wenn keinerlei Veränderungen vorgenommen wurden. Dabei wäre dies nur bei großen Tabellen interessant.

Das Sortieren geht gut und schnell vonstatten; man kann zwischen alphabetischer und numerischer Reihenfolge wählen. Wer sich das -Ergebnis ansehen will, muß wiederum auf den Punkt Tabelle drucken zurückgreifen. Beim Suchen fragt das Programm nach der gewünschten Spalte, in der dieser Vorgang durchgeführt werden soll. Anschließend muß man den Suchbegriff eingeben. War die Aktion erfolgreich, so gibt der Computer die entsprechenden Zeilen aus. Nun kann man zwischen den Funktionen Ändern, Weitersuchen und Zurückkehren wählen. Unlogisch erscheint mir an dieser Stelle, daß bei erfolgloser Suche automatisch ein Rücksprung ins Hauptmenü erfolgt; ein Tippfehler kann also nicht korrigiert werden. Daten zu ändern oder zu löschen, ist jederzeit möglich. Beides läßt sich relativ einfach durchführen. Allerdings muß immer das gesamte Feld neu eingegeben werden; eine Editorfunktion ist nicht eingebaut.

"Spalten 10” läßt sich nur begrenzt einsetzen. Es handelt sich hier um ein einfaches Tabellenprogramm, das großen Einschränkungen unterliegt. An vielen Stellen wird deutlich, daß es die Stärken der CPCs und ihres Basic nicht zu nutzen vermag. Wer mit dem Gebotenen auskommt, sollte über die Anschaffung ruhig einmal nachdenken. Die Cassettenversion des Programms kostet 33.- DM, die Diskettenfassung 38.- DM.

Berthold Freier , Computer Partner

★ PUBLISHER: Dagmar Thiesen Software-Entwicklung (Höhr-Gienzhausen)
★ YEAR: 1989
★ CONFIG: 64K + AMSDOS
★ LANGUAGE:
★ AUTHOR(S): ???

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L'Amstrad CPC est une machine 8 bits à base d'un Z80 à 4MHz. Le premier de la gamme fut le CPC 464 en 1984, équipé d'un lecteur de cassettes intégré il se plaçait en concurrent  du Commodore C64 beaucoup plus compliqué à utiliser et plus cher. Ce fut un réel succès et sorti cette même années le CPC 664 équipé d'un lecteur de disquettes trois pouces intégré. Sa vie fut de courte durée puisqu'en 1985 il fut remplacé par le CPC 6128 qui était plus compact, plus soigné et surtout qui avait 128Ko de RAM au lieu de 64Ko.