APPLICATIONSPAO/PRESSE ★ F-C-P: FULL CHAR PRINT|CPC MAGAZIN)|CPC Magazin) ★

F-C-P: Full Char Print (CPC Magazin)Applications Pao/presse
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Wer hat sich noch nicht über die Reaktion des Druk-kers geärgert, wenn dieser Steuerzeichen ausdrucken soll, z.B. in einem Listing.

Auch hat es bestimmt schon viel Unmut hervorgerufen, daß nur 136 Zeichen pro Zeile und keine Inverszeichen existieren. Außerdem stört, daß sich Zeichen, die man auf dem Computer selbst definiert hat, nicht auf den

Drucker bringen lassen. ______

Dieses Programm schafft Abhilfe bei solchen Problemen. Nachfolgend seien einige seiner Leistungsdaten aufgelistet:

  • max. 240 (!) Zeichen pro Zeile
  • ca. 50 Zeichen pro Sekunde
  • gesamter Zeichensatz ausdruckbar
  • alle Steuerzeichen ausdruckbar
  • Inversschrift
  • Italic-Schrift
  • beliebige Zeichen- und Zwischenraumbreite
  • beliebig untereinander kombinierbar, auch mit normalei Druckerschrift
  • alle 7 Grafikarten einstellbar
  • 100 % Maschinensprache
  • sowohl durch RSX-Befehle als auch durch neue Druk-kersteuerzeichen einstellbar
  • Die Zeichen werden aus dem Zeichensatz des CPC übernommen. So lassen sich auch selbstdefinierte Zeichen ausdrucken.
  • Halbachtbit-Simulator: Alle Zeichen, deren unterste Reihe mehr Punkte hat als die oberste, werden nach ober verschoben.
  • ganz abschaltbar
  • in Bereitschaftsstellung abschaltbar

Zu erwähnen ist noch, daß das Programm den Grafikmo dus benutzt. Die Steuersequenzen sind für den STAR NL 10 ausgelegt. Die Anpassung an andere Drucker erfolgt mi dem Befehl GRAPHIC.

RSX-Befehle

|GRAPHIC, @a$ a$ enthält den Grafiksteuer-Code für den Drucker. Dieser Befehl dient der Anpassung an andere Modelle (siehe IMODE).

|INVERS,a aist Flag: a=0 Invers aus a=1 Invers an a=9 Invers an (mit Zwischenraum)

|ITALIC, a a ist Flag: a=0 Italic aus a=1 Italic an

|MIX,a aist Flag: a=0 Ausgabe auf Drucker a=1 Ausgabe auf Bildschirm a=3 Ausgabe auf Drucker und Bildschirm Bei Ausgabe auf den Bildschirm werden Steuerzeichen unterdrückt, also auch LF und CR. Dies geschieht nicht, wenn zu a 8 addiert wird.

|MODE, a a ist die Nummer der Grafikart beim NL-10. Wurde der Befehl IGRAPHIC benutzt, ist diese Anweisung wirkungslos.

|OFF "F-C-P” wird ganz abgeschaltet. Nur durch |ON läßt es sich wieder aktivieren.

|ON Reaktivierung von ”F-C-P”. Die Befehle |ON und |OFF benutzen JUMP-RESTORE. Nach ihrer Verwendung müssen Sie bei Diskettenbetrieb die Anweisung |DISC eingeben.

|SET, a a ist Flag: a+1 =Zeichen, ab dem "F-C-P” reagiert. Somit läßt sich die Ausgabe mit normalen Druckerzeichen vermischen.

|SET, a, x a siehe |SET, a; x vergleiche < ESC > ”D”CHR$(w), wobei x«w

|WIDTH,a,x a ist die Zeichenbreite -1 (deshalb 0-7, damit mindestens eine Breite von 1 garantiert ist), x ist die Zwischenraumbreite (0-7); Zwischenraum ist ein freier Platz vor und nach dem eigentlichen Zeichen.

Die Druckersteuerzeichen haben meist die gleiche Wirkung wie die RSX-Befehle; die Eingabe der Werte ist etwas komplizierter, da nur wenige Steuerzeichen noch frei sind und diese mehrere Aufgaben erfüllen müssen. Steuerzeichen haben den Vorteil, daß sie auch von Assembler-Programmen verwendet werden können. In Basic lohnt sich ihr Einsatz, wenn feststehende Werte eingestellt werden sollen. Die Steuerzeichen können als String definiert sein. Wenn es sich um Werte handelt, die z.B. vom Anwender gewählt werden, ist der Einsatz von RSX-Befehlen angebracht.

Befehle

< ESC >”D”CHR$(w) wist Flag:

  • BIT 0 = 0 "F-C-P" Software-Ausschaltung BIT 0 = 1 "F-C-P” Software-Einschaltung BIT 7 = 0 Steuerzeichen werden ausgeführt.
  • BIT 7 = 1 Steuerzeichen werden als Zeichen ausgedruckt.
  • BIT 6 = 0 Wenn BIT 7 = 1, dann werden auch LF und CR ausgedruckt.
  • BIT6 = 1 Wenn BIT 7 = 1, dann' werden LF und CR trotzdem ausgeführt.

< ESC >"I"CHR$(w) w hat Mehrfachbedeutung:

  • BIT 0-2 als Wert: Zeichenlänge-1 (0-7)
  • BIT 3-5 als Wert: Zwischenraumbreite (0-7)
  • BIT 6=0 Italic aus BIT 6=1 Italic an

< ESC >”R”CHR$(w) wist Flag:

  • w=0 Invers aus
  • w=1 Invers an
  • w=9 Invers an (auch Zwischenräume werden invertiert)

< ESC >”X”CHR$(w) w+1 ist Zeichen, ab dem ”F-C-P” reagiert

< ESC >”Z”CHR$(w) w hat Mehrfachbedeutung:

  • BIT 0=0 Ausgabe auf Drucker
  • BIT 0=1 Ausgabe auf Bildschirm
  • BIT 1 =1 und BIT 0=0 Ausgabe auf Drucker und Bildschirm
  • BIT 3=0 Ausgabe von SteuerZeichen wird am Bildschirm unterdrückt.
  • BIT 3=1 Ausgabe von Steuerzeichen wird am Bildschirm nicht unterdrückt.
  • BIT 5-7 als Wert: Ausdruckmodus der Grafik (0-6), nur bei NL-101

Wenn es heißt: "BITS x-y als Wert: (i-k)”, dann müssen Sie, um w zu erhalten, den Wert mit 2 hoch x multiplizieren. Wollen Sie z.B. Grafikmodus 3 wählen, sieht das folgendermaßen aus:

w = 3 * (2 ^ 5): PRINT#8, < ESC >”Z”CHR$(w);

Falls noch andere Bits gesetzt sein sollen, muß man, um zusätzlich zum Grafikmodus 3 die Ausgabe auch auf dem Bildschirm zu erhalten, folgendes eingeben: w = w OR (2 ^ 1): PRINT#8, < ESC >”Z"CHR$(w);

Der Strichpunkt wird gesetzt, um den Zeilenvorschub zu vermeiden. Die Abkürzung < ESC > steht für CHR$(27), LF für Line Feed, CR für Carriage Return.

Um beispielsweise alle Zeichen, die größer sind als 126, also auf dem Printer rlormalerweise nicht mehr korrekt dar-gesteiit werden, von "F-C-P” drucken zu lassen, müssen Sie folgendes eintippen:

|SET, 126 oder PRINT#8, <ESC>”X”CHR$(126);

Will man nur Steuerzeichen ausdrucken, sieht das so aus:

|SET, 255,128 + 64 oder PRINT# 8, <ESC>”X”CHR$(255); <ESC>”D”CHR$ (128+64)

Um Steuerzeichen und Zeichen größer 126 zu Papier zu bringen, ist folgende Eingabe erforderlich:

|SET, 126,128 + 64 oder PRINT#8, <ESC>”X”CHR$(126); <ESC>”D”CHR$ (128+64)

Allerdings werden LF und CR nicht gedruckt. Um diese doch darzustellen und den Zeilenvorschub trotzdem zu erreichen, geht man so vor:

Bei Listings:

  1. Zu druckendes Programm laden
  2. SAVE”Programmname", A
  3. OPENIN”Programmname": WHILE NOT EOF: LINE INPUT#9, a$: |SET, 126,128: PRINT#8, a$;: |SET, 126, 0: PRINT#8: WEND

Bei anderen Texten:

|SET, 126,128: PRINT #8, text$;: |SET, 126, 0: PRINT#8

Um feststehende, sich wiederholende Einstellungen zu verkürzen, definiert man einen String. Für Invers an und Invers aus geschieht dies z.B. folgendermaßen:

|ON$ = CHR$(27) + "R" + CHR$(1)
|OFF$ = CHR$(27) + ”R” + CHR${0)

Um nun Invers einzuschalten, gibt man ein:

PRINT#8,|ON$;

Ausgeschaltet wird mit:

PRINT#8,|OFF$;

Nun noch einige Hinweise:

Die Italic- und Invertierbefehle gelten nur für "F-C-P”-Zeichen. Bei Eingabe normaler Steuerzeichen sollte man ”F-C-P” ganz oder zumindest in Bereitschaftsstellung ausschalten.

Nach dem Befehl ION ist zu beachten, daß die möglicherweise zuvor eingestellten Werte erhalten bleiben, d.h., nach vorheriger Eingabe von z.B. |SET, 0,0 ist "F-C-P” immer noch ausgeschaltet. Deshalb sollten Sie nach |ON immer die Flags neu einstellen.

Das Programm ist für 7-Bit-Druckerports geschrieben. Möglicherweise setzt es bei 8-Bit-Ports die unterste Punktreihe auf falsche Werte.

Wenn durch |SET, 0, 1 oder durch ?#8, < ESC >”X” CHR$(0); alle Zeichen ab 1 von "F-C-P” gedruckt werden, gilt das nicht für ”F-C-P”-interne Steuerzeichen.

Abtipp- und Ladeanweisungen

Cassette:

  1. Tippen Sie Listing 1 ab und speichern Sie es auf Cassette 1 als F-Q-P.LDR.
  2. Tippen Sie Listing 2 ab und speichern Sie es auf Cassette 2 als F-C-P.GO.
  3. Laden Sie F-C-P. LDR, legen Sie Cassette 2 ein (nicht zurückgespult) und starten mit RUN. Die Binärdatei wird auf das Band gesavèd. Die Cassette ist dann zurückzuspulen.

Diskette:

  1. Tippen Sie Listing 1 ab und speichern es sicherheitshalber.
  2. Starten Sie es mit RUN. Es erzeugt und speichert dann die Binärdatei.
  3. Tippen Sie Listing 2 ein und speichern es ab.

Gestartet wird "F-C-P” durch RUN”F-C-P. GO. Listing 3 erzeugt ein Demoblatt und wird nach dem Zurücksetzen des Computers gestartet. Zuvor sollten aber die genannten Schritte für Listing 1 und 2 durchgeführt sein.

Peter Wölflick , CPC Magazin

Anmerkung der Redaktion: Das Programm läuft höchstwahrscheinlich mit allen Epson- und kompatiblen Geräten.

★ PUBLISHER: CPC Magazin
★ YEAR: 1987
★ CONFIG: 64K + AMSDOS
★ LANGUAGE:
★ TAG: /RSX/PRINT/
★ LICENCE: LISTING
★ AUTHOR: Peter Wölflick

★ AMSTRAD CPC ★ DOWNLOAD ★

Type-in/Listing:
» FCP-Full  Char  Print    (CPC  Magazin)    GERMANDATE: 2020-06-13
DL: 24 fois
TYPE: ZIP
SIZE: 6Ko
NOTE: 40 Cyls
.HFE: NON

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L'Amstrad CPC est une machine 8 bits à base d'un Z80 à 4MHz. Le premier de la gamme fut le CPC 464 en 1984, équipé d'un lecteur de cassettes intégré il se plaçait en concurrent  du Commodore C64 beaucoup plus compliqué à utiliser et plus cher. Ce fut un réel succès et sorti cette même années le CPC 664 équipé d'un lecteur de disquettes trois pouces intégré. Sa vie fut de courte durée puisqu'en 1985 il fut remplacé par le CPC 6128 qui était plus compact, plus soigné et surtout qui avait 128Ko de RAM au lieu de 64Ko.