GLASS-„dünn bis durchsichtig!!! GLASS, so heißt das neueste Produkt der „Gamelords “, wie sich die Programmierer von QUICKSILVA gerne nennen. Es handelt sich um ein reines Action-Spiel mit einer recht anspruchslosen Story. Ich habe das Spiel in der Schneider-Fassung gete- stet. Eines gleich vorweg: die Grafik-Effekte sind echt allererste Güte, und auch der „Rest" der Grafik und die Darstellungsformen können sich durchaus sehen lassen! Die Story und das Spielgeschehen sind eher als „dünn bis durchsichtig “, sprich: mager, zu bezeichnen. GLASS ist ein ganz einfaches Baller-Spiel, das nur von der guten Grafik lebt. Der Sound beschränkt sich auf einige Schuß- und Explosionsgeräusche und muß als unzureichend bezeichnet werden. Worum geht es nun bei GLASS? Der Spieler muß sich mit seinem Raumschiff durch verschiedene Level kämpfen, um letztendlich das Mutterschiff der Invasoren zu zerstören. (Wo habe ich das bloß schon einmal gehört?). Haben Sie diese Aufgabe gelöst, so geht es ins nächste Level, welches schwieriger ist. Im ersten Level hat man es mit Monstern zu tun, die auf das eigene Raumschiff zufliegen. Diese müssen zweimal mit dem Laser getroffen werden, bevor sie sich zurückziehen. Hat man die Monster überstanden, gelangt man ins Level 2, in dem man Astronauten, die mit Handgranaten werfen, abschießen muß (wie geschmacklos). Hat man auch diese „Mission” gemeistert, so wird die Jagd auf panzerähnliche Gebilde eröffnet! Es gilt, merkwürdigen Klötzen auszuweichen, die auf Sie zurasen. Zu guter Letzt wird das Mutterschiff vernichtet - der erste Spielabschnitt ist beendet. Diese und ähnliche Handlung(en) wiederholen sich mit jeweils steigendem Schwierigkeitsgrad - bis man selbst dran glauben muß. Die Bilanz: Kein gutes Spiel, das ohne die Supergrafik ein sicherer Kandidat für ASM's „Flop des Tages” gewesen wäre!   
O.S., ASM |