"Supercopy" läuft unter CP/M. Man muß deshalb bei der Erstinstallation mit PIP die Systemspuren kopieren. Dieser Vorgang wird in der sonst eher spärlichen Anleitung gut beschrieben, so daß er auch Anwendern, die sich bisher nicht mit CP/M beschäftigt haben, keine Probleme bereitet. Nun kann das Programm sofort nach Einschalten des Rechners gebootet werden. Seine Handhabung ist sehr leicht. Nach dem Start fragt "Supercopy" nach der Ursprungsdiskette, die kopiert werden soll. Einzelne Files lassen sich leider nicht kopieren. Die Originaldiskette wird nach dem Einlegen analysiert, d.h., es erfolgt eine Sektoridentifikation und danach eine Auflistung der einzelnen Bytes pro Sektor. Diesen Vorgang kann man auf dem Monitor nachvollziehen. Wer einen Joyce mit nur einem Laufwerk besitzt, muß dann die Diskette wechseln. Beim Joyce Plus ist das natürlich nicht nötig; dort wird in einem Zug durch kopiert. Damit wäre die Anwendung auch schon beschrieben. Die Zieldiskette wird außerdem beim Kopieren gleich formatiert, wodurch man einen Arbeitsgang spart. Ein möglicherweise auf der Originaldiskette vorhandener Kopierschutz wird in jedem Fall mitkopiert. Es dauert nur wenige Minuten, bis "Supercopy" eine lauffähige Kopie des eventuell sehr teuren Originals liefert. Dadurch wird seine Anschaffung vollauf gerechtfertigt. Die Zeiten der defekten Originalprogramme sind jetzt jedenfalls vorbei. Das hier Gesagte gilt auch für die CPC-Rechner, da es eine entsprechende Version von "Supercopy" gibt. Zusätzlich kann bei den CPCs noch bestimmt werden, von welchem Laufwerk auf welches kopiert wird (auch A auf A ist möglich). Alles in allem liegt hier ein Programm vor, auf das mancher Anwender sicher schon lange gewartet hat. Rolf Knorre , CPC Magazin
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