APPLICATIONSCREATION GRAPHIQUE ★ GRAFIK ★

GrafikApplications Creation Graphique
 ★ Ce texte vous est présenté dans sa version originale ★ 
 ★ This text is presented to you in its original version ★ 
 ★ Este texto se le presenta en su versión original ★ 
 ★ Dieser Text wird in seiner ursprünglichen Fassung Ihnen präsentiert ★ 

Zaubereien auf dem Bildschirm 

Bilder in verschiedenen Formen und Farben mit einem Basic-Programm zu malen ist umständlich und schwer. Mit »Grafik« für den Schneider-Computer fällt es jedem leicht, seine »Kunstwerke« auf den Bildschirm zu zaubern.

Grafik lautet eins der Worte, die die Faszination der Computer begründen. Mit reinen Basic-Befehlen können Bilder in 16 Farben gezeichnet werden. 128000 Punkte lassen sich im Modus 2 einzeln ansprechen. Bisher fehlte nur noch das Programm, das eine direkte Eingabe mit Joystick oder Cursor-Tasten erlaubt.

»Grafik« arbeitet im Modus 1. Mit 64000 Punkten in 320 Spalten und vier Farben stellt dieser einen guten Kompromiß dar. Eine Bildschirmzeile wird vom Menü belegt, so daß 320 Spalten und 192 Zeilen als Zeichenfläche zur Verfügung stehen. Die Menüzeile gliedert sich in 13 Felder mit jeweils drei Zeichen. Das 40. Zeichen (ganz rechts) zeigt einen Pfeil, wenn aus dem Menü eine neue Ftoutine ausgewählt werden kann (siehe Kasten). Der Cursor wird mit dem Joystick oder den Cursortasten gesteuert. Das gerade angesprochene Feld leuchtet invers auf. Wird die Copy- oder die Enter-Taste gedrückt. springt das Programm in die zugehörige Unterroutina Die Feuertaste 1 des Joysticks entspricht der Enter-, die Feuertaste 2 der Copy-Taste. Hat der Joystick nur eine Taste, so wird die Copy-Funktion simuliert.

Mit der Enter-Taste kehrt man jederzeit in das Menü zurück. Tastatur und Bildschirm werden mit einem Unterprogramm an den deutschen Zeichensatz angepaßt. Die Routine zur Bewegung des Cursors (ab Zeile 10000) erscheint auf den ersten Blick etwas ungewohnt. Sie erlaubt aber Joystick und Cursortasten gleichzeitig einzusetzen. Der Grafik-Cursor wird als Fadenkreuz dargestellt. Fährt man den Cursor in eine Richtung, so wird die Bewegung zunehmend schneller. Der CPC 464 besitzt nur eine 7-Bit-Centronics-Schnittstelle. Es werden beim Ausdruck vom Programm prinzipiell sechs Nadeln angesteuert. Die im Programm realisierte Druckerroutine ist für den Epson geschrieben. Um andere Drucker anzupassen, werden hier die wichtigsten Programmzeilen beschrieben:

27020 — Begrenzung von »bbr« auf maximale Zahl von Druckpunkten pro Zeile —1. Dadurch wird verhindert, daß der Drucker einen automatischen Zeilenvorschub ausführt.

27030 — Die Zahl 72 gibt die Anzahl der Druckpunkte pro Zoll in vertikaler Richtung an. Die Zahl 80 ist die Anzahl in horizontaler Richtung.

27135 — Hier wird der Zeilenvorschub auf 12/144 Zoll festgelegt. Weitere Steuerzeichen werden hier am einfachsten übergeben.

27150 — Der Drucker wird auf Grafikdaten vorbereitet und der Grafikmodus wird angewählt.

27180 bis 27230 — Die Zahlen 1 bis 32 bestimmen die Nadel. Sie sind von oben nach unten binär codiert. Der CPC 464 schickt am Zeilenende immer ein CR/LF. Der Drucker muß dementsprechend eingestellt werden.

  1. Eine beliebige Linie zeichnen: Der Cursor (Fadenkreuz) hinterläßt eine Spur in der aktuellen Schreibfarbe. Mit der Copy-Taste wird die Farbe ein- (inverses »e« oben rechtsauf dem Bildschirm) und ausgeschaltet.
  2. Eine gerade Strecke wird zwischen zwei Punkte gelegt: Den ersten Punkt mit Copy markieren und am zweiten Punkt wieder die Copy-Taste drücken. Beide Punkte werden verbunden.
  3. Mehrere Punkte durch Strecken verbinden: Den ersten Punkt mit Copy setzen. Jeder weitere Punkt wird mit dem letzten verbunden.
  4. Strahlen zeichnen: Mit der Copy-Taste Ursprung setzen. Von jedem anderen Punkt aus werden mit Copy Strahlen zu dem Ursprung gezeichnet.
  5. Viereckigen Rahmen zeichnen: Die obere linke und die untere rechte Ecke mit Copy markieren. Das Programm zeichnet das Rechteck.
  6. Viereck füllen: Jetzt wird das Viereck vollständig in der Schreibfarbe gezeichnet. Es müssen die unter 5. erwähnten Punkte gesetzt werden.
  7. Kreise zeichnen: Mit Copy Mittelpunkt setzen. Einen beliebigen Punkt auf dem Kreis anfahren und das Programm zieht die Kreislinie. Am Ende springt der Cursor wieder auf den Mittelpunkt. Das erleichtert das Zeichnen von konzentrischen Kreisen.
  8. Kreisscheibe zeichnen: Wie unter 7., nur daß der ganze Kreis eingefärbt wird.
  9. Dreieck füllen: Alle drei Ecken eines beliebigen Dreiecks werden mit der Copy-Taste gesetzt. Das Programm füllt die Fläche dazwischen aus.
  10. Punkt setzen: Mit der Copy-Taste wird an der aktuellen Cursor-Stelle ein Punkt gesetzt.
  11. Text: Mit der Copy-Taste die linke obere Ecke markieren. Danach wird der Text in der Menüzeile eingegeben und mit Enter in das Bild eingefügt.
  12. Farbwahl: Die Menüzeile zeigt die vier benutzten Farben an. Die aktuelle Schreibfarbe ist mit einem Pfeil markiert. Durch Cursor hoch und Cursor runter wird die Farbe gewechselt. Mit Enter oder Copy verläßt man die Routine wieder.
  13. Hilfefunktiunen. Hiei erscheint ein Untermenü, das die Routinen Speichern, Laden, Löschen und Drucken anbietet. Zum Speichern nutzt das Programm die höhere Geschwindigkeit (2000 Baud). Das Bild wird unter den Namen »picturel« und »picture2« abgelegt und läßt sich im Modus 1 mit dem Befehl »LOAD T,&C000« zu jedem anderen Programm laden. Die Druckroutine gibt das Bild unverzerrt auf einem Matrixdrucker aus. Die Breite muß dazu mit der Zahl der Punkte angegeben werden. Das Verhältnis von Höhe zu Breite ist drei zu fünf. Der Ausdruck kann normal oder invers sein. Die verschiedenen Farben werden in einem normierten stochastischen Raster in verschiedene Grauwerte umgesetzt. Dies bedeutet, daß alle Punkte zufällig gedruckt werden. Die Wahrscheinlichkeit, daß ein Punkt gedruckt wird, entspricht seiner Intensität. Extreme Intensitäten erhalten dabei die Wahrscheinlichkeit Null, beziehungsweise Eins. Alle anderen Werte liegen dazwischen.

Diese Routinen können vom Menü aus gewählt werden. Sie stehen auf dem Bildschirm von links nach rechts.

(Gerhard Weber/hg) , Happy Computer

★ PUBLISHER: Happy Computer
★ YEARE: 1984 , 1985
★ CONFIG: 64K + AMSDOS
★ LANGUAGE:
★ AUTHOR: Gerhard Weber

★ AMSTRAD CPC ★ DOWNLOAD ★

Type-in/Listings:
» Grafikbar    (Happy  Computer)    LISTING    GERMANDATE: 2017-03-25
DL: 22 fois
TYPE: PDF
SIZE: 204Ko
NOTE: Uploaded by hERMOL ; 2 pages/PDFlib v1.6

» Grafik    (Happy  Computer)    LISTING    GERMANDATE: 2017-01-22
DL: 5 fois
TYPE: PDF
SIZE: 591Ko
NOTE: Uploaded by hERMOL ; 3 pages/PDFlib v1.6

Je participe au site:
» Newfile(s) upload/Envoye de fichier(s)
★ AMSTRAD CPC ★ A voir aussi sur CPCrulez , les sujets suivants pourront vous intéresser...

Lien(s):
» Applications » Focus - 3D Graphik (CPC Amstrad International)
» Applications » Amstra - Draw (Popular Computing Weekly)
» Applications » Pride Utilities - the Electric Lantern Show (Amstrad Action)
» Applications » Micro Application - Space Moving
» Applications » Paint - Box
» Applications » Melbourne Draw

QUE DIT LA LOI FRANÇAISE:

L'alinéa 8 de l'article L122-5 du Code de la propriété intellectuelle explique que « Lorsque l'œuvre a été divulguée, l'auteur ne peut interdire la reproduction d'une œuvre et sa représentation effectuées à des fins de conservation ou destinées à préserver les conditions de sa consultation à des fins de recherche ou détudes privées par des particuliers, dans les locaux de l'établissement et sur des terminaux dédiés par des bibliothèques accessibles au public, par des musées ou par des services d'archives, sous réserve que ceux-ci ne recherchent aucun avantage économique ou commercial ». Pas de problème donc pour nous!

CPCrulez[Content Management System] v8.75-desktop/c
Page créée en 193 millisecondes et consultée 364 fois

L'Amstrad CPC est une machine 8 bits à base d'un Z80 à 4MHz. Le premier de la gamme fut le CPC 464 en 1984, équipé d'un lecteur de cassettes intégré il se plaçait en concurrent  du Commodore C64 beaucoup plus compliqué à utiliser et plus cher. Ce fut un réel succès et sorti cette même années le CPC 664 équipé d'un lecteur de disquettes trois pouces intégré. Sa vie fut de courte durée puisqu'en 1985 il fut remplacé par le CPC 6128 qui était plus compact, plus soigné et surtout qui avait 128Ko de RAM au lieu de 64Ko.