Durch einfaches Auswechseln eines Speicherbausteins und Umlöten einer Brücke erhält man einen 8-KByte-Puffer. Benötigt wird lediglich ein Speicher-IC mit der Bezeichnung 4364-12. Nach Öffnen des Druk-kers suchen Sie bitte IC 10. Dies ist der 2-KByte-Spei-cher mit der Bezeichnung 6116. Er wird mit einem Schraubenzieher vorsichtig herausgehebelt und durch den neuen Baustein 4364-12 ersetzt. Dabei ist auf die Einkerbung am IC zu achten. Hüten Sie sich auch vor statischen Aufladungen. Der nächste Schritt ist das Umlöten einer Brücke. Auf der Skizze sehen Sie die Lage der drei Lötpunkte mit der Bezeichnung J 3. Auf der Unterseite der Platine müssen Sie nun die Verbindung zwischen zwei der drei Lötpunkte mit einem scharfen Messer durchtrennen. Danach verlöten Sie auf der Oberseite der Platine die beiden linken Punkte miteinander (s. Skizze). Bevor Sie nun ans Werk gehen, sollten Sie bedenken, daß durch den Eingriff in Ihren Drucker ein eventuell noch vorhandener Garantieanspruch erlischt! Der Umbau läßt sich ganz einfach testen. Unter CP/ M laden Sie DDT. Dann schalten Sie den Drucker auf On Line und drücken CTRL-P. Nun geben Sie folgendes ein: 1 100, 500. Der Drucker beginnt zu arbeiten, und die Ausgabe am Bildschirm ist sehr schnell. Wenn sie nur noch zeilenweise erfolgt, ist der Puffer voll. Dann notieren Sie sich den Hex-Wert in der linken Spalte. Diesen Test führen Sie vor und nach dem Umbau durch. Mit 8-KByte-Puffer liegt der Hex-Wert ungefähr bei 042E. 
Arno Brückner , Schneider Magazin
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