ANLEITUNG ZU CPC TOOLS DE LUXE
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Der  Umgang  mit Dateien unter CP/M ist oft ein Problem.  Viele Anwender koen-
nen   sich  die Befehle zum Loeschen oder Umbenennen von Dateien nicht  merken
oder   finden   sie  zu kompliziert.  Auch das modernere MS-DOS kann da  nicht
mehr   bieten,   denn    es  arbeitet,   wie  CP/M,   befehlszeilenorientiert.
Vertippt  sich  der Benutzer, z. B. in dem er "RIN" statt "REN" schreibt, gibt
der  Computer  eine  Fehlermeldung  aus,   da der Befehl "RIN" weder im  Spei-
cher   noch  auf  Diskette  vorhanden ist. Und das nur wegen eines Schreibfeh-
lers.  Um  nun dem Anwender das Leben ein wenig zu erleichtern, wurde fuer MS-
DOS-Computer das Programm PC TOOLS geschrieben. Diesem Programm muss man keine
Befehlszeilen  mehr eingeben,  sondern waehlt alle Funktionen ueber Menues an.
Fuer  CP/M auf den Schneider-Computern gibt es meines Wissens noch kein  solch
komfortables  Programm zur Dateiverwaltung, deshalb habe ich fuer den CPC 6128
unter  CP/M  Plus  CPC  TOOLS  de  Luxe  entwickelt,   das den  CP/M-Anwendern
aehnlichen  Komfort  bringen  soll  wie  der "grosse Bruder" PC TOOLS de Luxe.


KONFIGURATION
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CPC  TOOLS  laeuft  nur  unter  CP/M  Plus! CPC TOOLS wurde auf einem CPC 6128
geschrieben  und laeuft auf diesem Compu- ter einwandfrei. Damit die Steuerung
ueber  die  Cursortasten  korrekt  funktioniert,  sollte  die Tastatur mit dem
Befehl  SETKEYS  KEYS.CCP  umdefiniert  werden. Dies ist je- doch auch bei der
"normalen" CP/M-Benutzung sinnvoll.

CPC  TOOLS  arbeitet  mit ein oder zwei Laufwerken.  Wenn Sie nur ein Laufwerk
besitzen,  wird  dieses immer als Laufwerk A benutzt. Das Programm verhindert
in  diesem  Fall  den  Versuch,  das  Laufwerk  B  anzusprechen, falls Sie als
Kopierziel  Laufwerk  B  einstellen.  Wenn  Sie  zwei Laufwerke besitzen, gilt
folgendes: Ist das Zweitlaufwerk ein 40-Spur-Laufwerk, sind alle Optionen ohne
Einschraenkungen  ausfuehrbar. Ist ein 80-Spur-Laufwerk vorhanden, koennen die
Dateifunktionen benutzt werden, sofern eine Einbindung in CP/M Plus existiert.
Die  Funktionen  "Diskette  formatieren",  "Diskette  kopieren"  und "Diskette
pruefen"  sollten Sie dann allerdings meiden. Ob dies auch fuer "Datei retten"
gilt, konnte ich mangels Hardware leider nicht testen.


BEDIENUNG ALLGEMEIN
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Die  Bedienung  in  CPC  TOOLS  de Luxe erfolgt fast ausschliesslich ueber die
Cursortasten,  RETURN  und  die  Leertaste.  Mit ESC wird eine Operation abge-
brochen, auch wenn im Programm nicht ausdruecklich darauf hingewiesen wird. Es
erscheint  dann  eine Meldung, die den Abbruch bestaetigt. Danach befindet man
sich  immer im Hauptmenue. Generell folgt nach jeder Meldung des Programms die
Aufforderung,    eine    Taste   zu   druecken,   um   weiterzuarbeiten.   Bei
Ja/Nein-Abfragen  ist  es  unerheblich,  ob  "J"  oder  "j"  bzw. "N" oder "n"
eingegeben wurde.

DER START
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CPC TOOLS wird mit
                          CPCTOOLS d:
aufgerufen. Die Angabe des Laufwerks ("d:") ist nicht unbedingt notwendig. Ist
sie  jedoch  vorhanden,  schaltet  das Programm gleich auf dieses Laufwerk zur
Bearbeitung  um. Andernfalls wird das Standardlaufwerk benutzt. Nach dem Start
erfolgt  die  Aufforderung  zum  Diskettenwechsel,  Sie  koennen  dann  die zu
bearbeitende Diskette einlegen. Falls nur ein Laufwerk angeschlossen ist, wird
die  optionale  Laufwerksangabe  ignoriert, da nur das eingebaute Laufwerk als
Laufwerk  A verwendet werden kann. War dieses vor Programmstart als Laufwerk B
geschaltet,  werden  Sie  zweimal zum Diskettenwechsel aufgefordert,die zweite
Meldung kann dann ignoriert werden.


DER BILDSCHIRMAUFBAU
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Nach   jeder  Ausfuehrung  einer  Funktion  wird  das  Inhaltsverzeichnis  der
bearbeiteten  Diskette  eingelesen.  Danach  gibt das Programm in der obersten
Zeile  eine  Statuszeile  aus.Sie beinhaltet das Laufwerk, den Userbereich die,
Anzahl  der  Dateien  und  den  noch  freien  Speicherplatz  auf der Diskette.
Darunter  erscheint  das  alphabetisch  sortierte  Inhaltsverzeichnis. Ist der
erste Buchstabe der Extension eines Dateinamens invers dargestellt, so ist die
Datei  gegen  Ueberschreiben  geschuetzt.  Ist  das zweite Zeichen invertiert,
handelt  es  sich  um  eine versteckte (System-)Datei. Wenn das dritte Zeichen
invertiert  ist,  wurde  die  Datei  bereits mit PIP archiviert; CPC TOOLS un-
terstuetzt  dieses  Archiv-Bit  allerdings  nicht.  Im  untersten  Viertel des
Bildschirms  erscheinen  Menues  und Meldungen, nach dem Start das Hauptmenue.
Die  letzte  Zeile  ist  fuer  Fehlermeldungen  reserviert. CPC TOOLS gibt nur
deutschsprachige Fehlermeldungen aus.

AUSFUEHREN EINER FUNKTION
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Bewegen  Sie den hellen Balken auf den gewuenschten Menuepunkt, und betaetigen
Sie  die  RETURN-Taste.  Die  Funktion  wird  nun ausgefuehrt. Danach wird das
Hauptmenue  wieder  angezeigt,  und  der  Balken  erscheint links oben auf dem
ersten Menuepunkt.

DIE OPTIONEN IM EINZELNEN
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von links oben nach rechts unten.

1. DATEIFUNKTIONEN
  Alle  Dateifunktionen  koennen  sich  wahlweise auch auf mehrere Dateien be-
  ziehen.  Dadurch  wird  Zeit  gespart, wenn Sie z. B. alle zu einem Programm
  gehoerigen  Dateien  kopieren  wollen.  Die Auswahl der zu bearbeitenden Da-
  teien  geschieht  wie folgt: Nach Anwahl einer der Dateifunktionen erscheint
  beim  ersten  Dateinamen  ein  Cursor,  der  mit  den  Cursortasten zu jedem
  Dateinamen  bewegt  werden  kann.  Betaetigen  Sie die Leertaste, so wir der
  aktuelle  Dateiname  invers dargestellt und die Datei damit zur Verarbeitung
  markiert.  War  sie  bereits markiert, wird die Markierung wieder geloescht,
  und  der  Dateiname  erscheint  wieder  normal.  Die Auswahl wird mit RETURN
  beendet und mit ESC abgebrochen.

    DATEI LOESCHEN:  Diese Funktion loescht die markierten Dateien.  Ist eine
  der  markierten Dateien gegen Ueberschreiben geschuetzt, fragt das Programm,
  ob  die  Datei ignoriert werden soll. Bejahen Sie das, loescht CPC TOOLS die
  naechste  markierte  Datei  (falls vorhanden).Antworten Sie dagegen mit "N",
  wird die Funktion abgebrochen.

  DATEINAMEN AENDERN:  Der Name der markierten Dateien kann geaendert werden.
  Das Programm achtet bei der Eingabe des neuen Namens automatisch darauf,dass
  nur  gueltige  Zeichen  eingegeben  werden, der Name nicht zu lang wird etc.
  Existiert  bereits  eine  Datei  mit dem neuen Namen, wird gefragt, ob diese
  geloescht  werden  soll.  Die  Funktion  wird  abgebrochen, wenn Sie mit "N"
  antworten oder bei der Eingabe des neuen Namens ESC druecken.

  DATEI    SCHREIBSCHUETZEN:   Diese   Funktion   soll   das   unbeabsichtigte
  Ueberschreiben einer Datei verhindern.

  DATEI   LOESCHBAR  MACHEN:  Diese  Funktion  hebt  die  Wirkung  von  "Datei
  schreibschuetzen" wieder auf. Dateien sind danach normal loeschbar.

  DATEI  VERSTECKEN: Diese Funktion macht Dateien zu System-Dateien, die nicht
  beim  normalen  DIR-Befehl  erscheinen.  Auf  Dateien  im Userbereich 0 kann
  ausserdem auch von anderen Userbereichen zugegriffen


  werden.  (Siehe dazu auch PCI 6/87, "Interessantes zu CP/M Plus".) CPC TOOLS
  beachtet  das  so gesetzte System-Attribut jedoch nicht, d. h. es zeigt auch
  Dateien mit System-Attribut im Inhaltsverzeichnis an.

  DATEI  SICHTBAR  MACHEN:  Hebt die Wirkung der letzten Funktion auf. Dateien
  erscheinen wieder unter dem normalen DIR-Befehl.

  DATEI  KOPIEREN:  Nach  der Auswahl der Dateien muessen Sie bei dieser Funk-
  tion  noch  das  Ziel-Laufwerk  festlegen.  Dies  erfolgt  ueber  die Tasten
  <Cursor  links>  und  <Cursor rechts>. Die Wahl kann mit ESC abgebrochen und
  mit  RETURN  abgeschlossen  werden.  Nach Anzeige der gerade Kopierten Datei
  wird  nun  ohne  Pause  kopiert.Bei  Arbeit  mit nur einem Laufwerk sind die
  Cursortasten   lahmgelegt,Ziel   ist  dann  immer  Laufwerk  A.Sie  erhalten
  Meldungen,  wann  welche  Diskette  einlegen  werden muss. Auch dann ist ein
  Abbruch   mit   ESC   moeglich.   Eventuell  auftretende  Fehler  (Diskette,
  Inhaltsverzeichnis  voll)  werden  angezeigt  und  fuehren  zum  Abbruch der
  Funktion.

  DATEI  ANZEIGEN:  Der  TYPE-Befehl hat bekanntlich seine Nachteile: Man kann
  nur  eine  bestimmte  Datei auflisten lassen, eine Druckerausgabe fehlt. Die
  Funktion  DATEI  ANZEIGEN  bietet  hier  mehr.  Nach der Auswahl der Dateien
  werden  Sie  fuer  jede  Datei gefragt, ob diese auf dem Bildschirm oder dem
  Drucker  ausgegeben  werden  soll.  Die  zweite  Frage  bezieht sich auf den
  Zeichensatz.  Antworten  Sie  auf  diese  Frage  mit  "N",  erscheinen statt
  Umlauten  und  ss  eckige  Klammern etc. Das kann vorteilhaft sein, wenn Sie
  eine   englische   Textdatei   betrachten  wollen,  in  der  bei  Befehlsbe-
  schreibungen  eckige  Klammern  etc.  verwendet werden. Der Zeichensatz gilt
  sowohl  fuer den Bildschirm als auch fuer den Drucker. Der Drucker muss des-
  halb  den  Befehl  ESC R <sprache> verstehen. Die Ausgabe kann mit Druck auf
  eine  beliebige Taste angehalten werden. Druecken Sie in diesem Zustand ESC,
  wird  die  Ausgabe  der  aktuellen  Datei  abgebrochen.  Sie  haben dann die
  Moeglichkeit,  die  naechste  Datei  anzeigen  zu  lassen  oder  sofort  ins
  Hauptmenue zurueckzukehren.

  DATEI  RETTEN:  Wie  oft kommt es vor, dass man versehentlich eine Datei ge-
  loescht  hat  und diese nun zurueckholen moechte! Mit einem Diskettenmonitor
  und  etwas  Wissen  ueber die Organisation des Disketten-Inhaltsverzeichnis-
  ses  ist  das  eigentlich  kein  Problem.  CPC  TOOLS bietet diese Funktion.
  Zunaechst  wird  das  Inhaltsverzeichnis  der  Diskette  eingelesen, und ge-
  loeschte  Dateien  werden,  falls  vorhanden,  angezeigt.  Links neben einem
  Dateinamen erscheint zusaetzlich noch eine Zahl. Diese gibt, beginnend bei 0,
  die  Nummer  des Verzeichniseintrags der Datei an.Um eine Datei vollstaendig
  wiederherzustellen,  muessen  alle  Eintraege  wieder  aktiviert werden, was
  genauso vonstatten geht, wie z. B. bei "Datei loeschen". Mit RETURN wird die
  Auswahl   beendet   und   das   Inhaltsverzeichnis   wieder   auf   Diskette
  zurueckgeschrieben.  Ein Abbruch ist mit ESC moeglich.
  Hinweise:  Dateien  mit  der  Extension  ".$$$",  die  vielleicht bei dieser
  Funktion  angezeigt  werden,  sind temporaere Dateien eines Programms, z. B.
  von  SUBMIT,  und koennen vernachlaessigt werden. Es wird nicht geprueft, ob
  die  Daten  einer  Datei  nicht schon von einer anderen ueberschrieben sind.
  Eine  versehentlich  geloeschte  Datei sollte unvermittels wiederhergestellt
  werden, um Datenverluste zu vermeiden.

  DATEIGROESSE  ANZEIGEN:  Nach  Auswahl  der Dateien wird deren Groesse in KB
  angezeigt. Die Funktion kann jederzeit mit ESC verlassen werden.

  2. EINSTELLUNGEN
  LAUFWERK  AENDERN: Es kann ein neues Laufwerk angewaehlt werden. Mit nur ei-
  nem Laufwerk ist diese Funktion allerdings ueberfluessig.

  USERBEREICH   AENDERN:   Ein  neuer  Userbereich  kann  eingestellt  werden.



  3. DISKETTENFUNKTIONEN
  Mit  dieser Funktion werden Disketten als Ganzes bearbeitet. Alle Funktionen
  benutzen  als Laufwerk das Aktuelle. Da die Anwendung dieser Funktionen u.U.
  Datenverlust  bewirken  kann  und  sehr zeitintensiv ist, wird sie erst nach
  einer Sicherheitsabfrage nach Einstellung aller Parameter ausgefuehrt.

  DISKETTE  FORMATIEREN:  Mit  dieser  Funktion  wird  eine  neue Diskette zum
  spaeteren  Gebrauch  vorbereitet;  sie kann aber auch dazu verwendet werden,
  sensible  Daten  von einer Diskette zu loeschen. Vor dem Formatieren muessen
  Sie  das gewuenschte Format einstellen. Das geschieht ueber die Tasten <Cur-
  sor  links>  und  <Cursor  rechts>.  Sollten  Sie die Funktion versehentlich
  gewaehlt  haben, ist an dieser Stelle noch ein Abbruch mit ESC moeglich. Mit
  RETURN  wird  -  nach  einer  letzten  Sicherheitsabfrage - die Formatierung
  gestartet.  Ist  das  System-Format  eingestellt,  koennen  die Systemspuren
  kopiert werden. Disketten werden immer bis Spur 41 formatiert, was Disketten
  und  Laufwerke  durchaus  verkraften.  Wie  die zusaetzlichen Spuren genutzt
  werden, s. u.

  DISKETTE  KOPIEREN:  Diese  Funktion erstellt eine originalgetreue Kopie ei-
  ner  Diskette.  Der  Inhalt  der Zieldiskette wird dabei vollstaendig ueber-
  schrieben,  auch  bei  abweichender  oder  nicht  vorhandenner Formatierung.
  Ansonsten  entspricht  diese  Funktion  in der Bedienung der Funktion "Datei
  kopieren".  Es  wird  bis  zur ersten unformatierten Spur der Quelldiskette,
  maximal   aber   bis  Spur 41 kopiert. Hat eine Diskette also nur 40 Spuren,
  z.  B.  weil  sie  mit  DISCKIT  formatiert wurde, werden auch nur 40 Spuren
  uebertragen.  Ist  die  Quelldiskette nicht formatiert, wird dies angezeigt.

  DISKETTE  PRUEFEN:Dabei  werden  lediglich  alle  Spuren  bis  41 probeweise
  eingelesen  und  etwa  auftretende Fehler angezeigt. Wenn die Diskette nicht
  formatiert ist, erscheint ebenfalls eine Meldung.

  4. SONSTIGES
  VERZEICHNIS AUSDRUCKEN: Viele CP/M-Benutzer vermissen eine Moeglichkeit, das
  Inhaltsverzeichnis  einer Diskette auszudrucken. Diese Funktion schafft hier
  Abhilfe.  Da der Ausdruck augenblicklich beginnt, sollte der Drucker bereits
  ON LINE sein. Attribute werden ignoriert.

  NEUE  DISKETTE:  Wenn  Sie eine Diskette "gewartet" haben, koennen Sie damit
  CPC TOOLS mitteilen, dass Sie eine neue Diskette bearbeiten moechten.

  PROGRAMM BEENDEN: Nach Sicherheitsabfrage Rueckkehr zu CP/M.

BEMERKUNGEN
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CPC  TOOLS  de Luxe unterstuetzt nur die Laufwerke A und B,  falls  vorhanden.
Andere  Laufwerke koennen nicht genutzt werden. Das Programm ist nicht auf die
Bearbeitung passwortgeschuetzter Dateien vorbereitet. Falls der Passwortschutz
im  CP/M  aktiviert  wurde, ist je nach Art des Schutzes (read, write, delete)
nur  eine  eingeschraenkte Bearbeitung moeglich. Kann eine Datei von CPC TOOLS
aufgrund  des  Passwortschutzes  nicht  verarbeitet  werden, erscheint sie dem
Anwender wie eine schreibgeschuetzte Datei.
Wenn  CPC  6128-Besitzer  vor  dem  Start  von CPC TOOLS das DISCKIT3-Programm
benutzt  haben, werden sie sich ueber die merkwuerdigen Bildschirmzeichen wun-
dern. DISCKIT desaktiviert den normalen CP/M Plus-Zeichensatz, wodurch Umlaute
und  Liniensymbole verlorengehen. Hier hilft nur ein Neustart. Aber eigentlich
ist  DISCKIT  nicht  mehr  notwendig,  da  es vollkommen von CPC TOOLS ersetzt
werden  kann.  Um  den  mit  der  Formatierfunktion  auf  den Spuren 40 und 41
geschaffenen  Platz  auch  nutzen zu koennen, ist eine kleine Aenderung in der
Systemdatei C10CPM3.EMS erforderlich; sie wird wie folgt bewerkstelligt:
  -  Kopieren  Sie  den  Debugger  SID.COM  (Systemdisketten  Seite 2) auf die
     Diskette mit der .EMS-Datei.
  -  Geben   Sie  hinter  dem  CP/M-Prompt  ein  (alle  Eingaben  mit  RETURN
     abschliessen):
      SID C10CPM3.EMS

  - Wenn sich nun SID mit "#" meldet, tippen Sie ein:
      S0DD0
    und darauf
      B3
    und
      .
  - Danach:
      S0DEA
      BC
      .
  - Jetzt muss das geaenderte Betriebssystem wieder gespeichert werden:
      WC10CPM3.EMS
  - Damit die Aenderungen wirksam werden, muss CP/M neu gestartet werden.


FEHLERMELDUNGEN
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Da  viele  Anwender  mit  englischsprachigen  Texten,  insbesondere Fehlermel-
dungen,  Schwierigkeiten  haben, war ich bemueht, moeglichst wenig Englisch zu
verwenden.Aus  diesem  Grund erscheinen auch nicht mehr die englischsprachigen
Meldungen von CP/M Plus ("drive not ready").

Bei  Fehlerzustaenden  wie  "Diskette nicht eingelegt" oder "Diskette schreib-
geschuetzt"  werden  Sie  gefragt, ob der Lese- oder Schreibversuch wiederholt
werden  soll.  "N"  als  Antwort auf diese Frage fuehrt bei jeder Funktion zum
Abbruch.  Beim  Lesen  des Inhaltsverzeichnisses werden diese Meldungen aller-
dings  nicht  ausgegeben,  es  erscheint  dann der Satz "Keine Dateien vorhan-
den!",  wie  auch  sonst,  wenn  das  Inhaltsverzeichnis  einer Diskette keine
Eintraege  enthaelt.  Ein Warnton zeigt an, wenn Dateifunktionen nicht benutzt
werden koennen.

Fehler,  die beim Kopieren von Dateien auftreten koennen, sind "Diskette voll"
und  "Inhaltsverzeichnis voll". Sie fuehren zum Abbruch. Das Gleiche gilt fuer
Fehler,  die  beim  Kopieren  ganzer Disketten oder beim Pruefen von Disketten
auftreten.