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Mc - HinterCoding Listings
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Wie Maschinenprogramme hinter BASIC versteckt werden können

Wir möchten Ihnen anhand eines kleinen Grundlagenartikels zeigen, wie man MC-Files durch Anhängen an BASIC lädt, und welche Vorteile sich dadurch für den Anwender bieten.

Die ganze Methode basiert auf einer Eigenheit des BASIC-Interpreters, der mit der Programmabarbeitung aufhört, sobald er vier Nullbytes findet. Dadurch können beliebige Daten an BASIC angehängt werden (hier: MC, aber auch zum Beispiel Texte, die nach derselben Methode angehängt werden, sind möglich). Da diese Daten wie BASIC behandelt werden, muß MC hinter BASIC nicht geschützt werden, und das BASIC-Programm darf nach dem Anhängen nicht mehr verändert werden, um den MC nicht zu verschieben.

Anleitung für das manuelle Anhängen von MC-Programmen an BASIC

1a. Wenn Sie ein MC-Programm an BASIC anhängen wollen, das die Kontrolle übernimmt (Vordergrundprogramm), schreiben Sie ein beliebiges, kurzes BASIC-Programm, in dem als letzter Befehl ein CALL &FFFF abgearbeitet wird. (Bern: Die Zahl &FFFF bzw. &FF dient im folgenden als Platzhalter und wird später durch den korrekten Wert ersetzt).

1b. Wenn Sie aber ein Unterprogramm in MC anhängen wollen (Hintergrundprogramm), ersetzen Sie die LOAD-Anweisung durch den Befehl CALL &FFFF. Ist das BASIC- oder MC-Programm sehr lang, schreiben Sie noch: POKE &AE83, &FF:POKE &AES4,&FF (bei CPC 664/6128: &AE66 u. &AE67).
Anm: Folgende Befehlsfolge macht das Programm auf allen CPCs lauffähig:

IF PEEK(BBFA) =54 THEN POKE &AE83,&FF:POKE &AE84,&FF ELSE POKE &AE66,&FF:POKE &AE67, &FF.

2. Finden Sie jetzt die Endadresse des BASIC-Programms heraus: Diese steht in den Speicherstellen &AE83 und &AE84 (664/ 6128: &AE66 u. &AE67). Wenn Sie diese Adresse um Eins erhöhen, erhalten sie eine Adresse, die die Basisadresse für MC-Code ist.

3. Tragen Sie die Basisadresse in den CALL-Befehl ein. Haben Sie oben genannte POKE-Befehle verwendet (diese dienen dazu, daß die alte Länge des BASIC-Programms ohne angehängten MC wiederhergestellt wird), tragen Sie das Lowbyte der Basisadresse-1 per POKE in &AE83 (664/6128: &AE66) und das Highbyte in &AE84 (664/6128: &AE67) ein. Speichern Sie das Programm jetzt mit dem SAVE-Befehl wie ein normales BASIC-Programm ab.

4. Finden Sie die Länge des MC-Programms heraus (mit einem Monitor o.ä.).

5. Wenn der anzuhängende MC nicht ortsunabhängig ist, schreiben Sie eine Verschieberoutine vor das MC-Programm, die von der Basisadresse lauffahig ist, und welche den MC an seine ursprünglich richtige Adresse verschiebt.

Bei la. beenden Sie diese Routine mit einem JP an die MC-Startadresse, sonst mit einem .RET.

Speichern Sie das MC-Programm und die Routine zusammen ab.

6. Laden Sie das BASIC-Programm wieder und reservieren Sie mit folgender Befehlsfolge den Speicherplatz: OPENOUT"D":MEMOR Y basisadresse-1 :CLEAR LOAD"mcprogramm ",basisadresse. Jetzt addieren Sie zur Basisadresse die Länge des MC-Pro-gramms (incl. Schieberoutine) und POKEn den Wert an die Adressen &AE83 u. &AE84 (664/6128: &AE66 u. &AE67); das Lowbyte an die niedrigere, das Highbyte an die höhere Adresse. Jetzt können Sie BASIC und MC zusammen mit dem SA VE-Befehl abspeichern. Das Programm kann jetzt wie ein normales BASIC-Programm benutzt werden. Allerdings darf es nicht mehr in der Länge verändert werden, da dies zu einer Verschiebung des MC und damit wahrscheinlich zum Absturz führen würde. Wenn Sie ein MC-Vordergrundprogramm anhängen wollen und mehr als nur einen CALL ins MC-Programm im BASIC-Teil brauchen, schreiben Sie ein entsprechendes BASIC-Programm und beenden es mit einem CALL &FFFF in der letzten Zeile. Speichern Sie dieses Programm ab. Wenn Sie an ein BASIC-Vordergrundprogramm ein MC-Unterprogramm anhängen wollen, hängen sie eine Zeile mit END:CALL &FFFF an und befolgen die Anweisungen unter 1b

Starten Sie MCHINTER.BAS. Haben Sie ein BASIC-Pro-gramm geschrieben, geben Sie dessen Namen ein (bei Kassette max. 16 Zeichen, bei Diskette max. acht Zeichen und drei Zeichen Extension, die durch einen Punkt abgetrennt sind). Wenn Sie kein BASIC-Programm geschrieben haben, drücken Sie einfach RETURN. Geben Sie dann den Namen des anzuhängenden MC-Programms ein und zuletzt den Namen, unter dem das zusammengefügte Programm gespeichert werden soll. Anschließend fragt MCHINTERBAS, ob das MC-Programm vor Aufruf verschoben werden soll. Wenn ja, müssen Sie die (S)tartadresse ("S" drücken), die in einem normalen BASIC-Ladeprogramm die CALL-Adresse ist, und eventuell die (Z)ieladresse eingeben. Die Zieladresse müssen Sie nur eingeben, wenn im BASIC-Lader hinter dem LOAD eine Adresse steht. Steht also im Programm LOAD"name",5000:CALL &6000, müssen Sie als Startadresse 6000 und als Zieladresse 5000 eingeben. Wenn Sie ein automatisch startendes MC-Programm anhängen wollen, brauchen Sie (K)eine Adresse eingeben. Haben Sie alle Eingaben bestätigt, werden Sie aufgefordert, die jeweils zu ladenden Programme einzulegen: zuerst das BASIC-Programm (nur wenn Sie einen Namen eingegeben haben), anschließend das MC-Programm. Danach werden Sie gebeten, einen Datenträger mit Platz für das zusammengefügte Programm einzulegen.

Wurde das zusammengefugte Programm abgespeichert, fragt MCHINTERB AS, ob Sie einen Neustart wollen. Wenn ja, müssen Sie die Kassette/Diskette mit MCHINTERBAS einlegen, sonst erfolgt ein Reset. Haben Sie ein BASIC-(Vordergrund-) Programm und ein MC-(Hintergrund-) Unterprogramm verbunden, müssen Sie noch die unter Punkt 3 aufgeführten Anweisungen befolgen. Die Basisadresse ist die Adresse im CALL am Ende des Programms. Außerdem müssen Sie noch an die Basisadresse + 11 ein &C9 POKEn. Und nun viel Spaß beim Experimentieren!

CD, CPCAI

★ YEAR: 1990
★ AUTEUR: ULRICH DENKER

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Manuel d'utilisation & doc:
» MC-HINTER    GERMANDATE: 2014-05-05
DL: 39 fois
TYPE: PDF
SIZE: 405Ko

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L'Amstrad CPC est une machine 8 bits à base d'un Z80 à 4MHz. Le premier de la gamme fut le CPC 464 en 1984, équipé d'un lecteur de cassettes intégré il se plaçait en concurrent  du Commodore C64 beaucoup plus compliqué à utiliser et plus cher. Ce fut un réel succès et sorti cette même années le CPC 664 équipé d'un lecteur de disquettes trois pouces intégré. Sa vie fut de courte durée puisqu'en 1985 il fut remplacé par le CPC 6128 qui était plus compact, plus soigné et surtout qui avait 128Ko de RAM au lieu de 64Ko.