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| Start in die Künstliche Intelligenz mit dem Schneider CPC 464 | Littérature German |
Wenn Sie jemanden fragen, was er über Künstliche Intelligenz weiß, dann wird Ihnen dieser -vorausgesetzt, er ist einigermaßen auf dem neuesten Stand mit größter Wahrscheinlichkeit Begriffe wie zum Beispiel ‘Prolog', 'Lisp-Maschine' und ‘Turing-Modell' an den Kopf werfen. Ähnliches erwartet man wohl auch von einer Einführung in die KI. Das einzige, was jedoch in Jeremy Vines Buch überhaupt etwas mit Künstlicher Intelligenz zu tun hat, ist ein allzu kurz geratener -Hinweis auf Alan Turing. Lang und breit werden dem Leser die Grundbegriffe der Programmiersprache BASIC erklärt, und im Anhang findet er die unvermeidlichen Tabellen mit BASIC-Befeh-len und ASCII-Code. Außerdem erfahrt man auf den knapp hundert Seiten, daß String-Manipulationen sowie die englische Sprache für KI-Programme ungeheuer wichtig sind und daß man immer absturzsichere Programme schreiben sollte. Die Beispiel-Listings sind so auch alle in englischer Sprache abgedruckt. Was Vine als Künstliche Intelligenz präsentiert, zeigt meines Erachtens allenfalls, wie man die RND-Funktion zur Erzeugung von Zufallszahlen einsetzt. Beinahe alle Programme beruhen auf der rein zufälligen Auswahl von Bildschirmausgaben und Benutzerabfragen. Selbst das eigentlich wirklich gut gemachte. berühmte Eliza-Programm von Weizenbaum wird zu ‘Sigmund' verkrüppelt, der einen mehr oder weniger - zum großen Teil auf Zufallszahlen beruhenden - stupiden Dialog mit dem Bediener des Computers führt. Sagen Sie nun bitte nicht, der Rezensent habe wohl schlechte Laune gehabt die kam ganz von allein beim Lesen dieses Büchleins, das pro Seite übrigens 23 Pfennig kostet. MK, c't
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