APPLICATIONSCOMMUNICATION/TELEMATIQUE ★ UNICON: UNIVERSAL CONNECTION ★

UNICON - das komplette Datenkommunikationssystem (CPC Magazin)UNICON (CPC Amstrad International)
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Außer Akustikkoppler und Telefongebühren ist alles dabei!

Wer Gebrauch von der Datenfernübertragung machen will, aber noch keine geeignete Software oder Schnittstelle gefunden hat, kann aufatmen: Die Firma BBG hat ein Soft/Hardware-Paket namens UNICON zusammengestellt, mit dem Sie DFÜ betreiben können. UNICON steht für UNIversal CONnection Datenkommunikationssystem und beinhaltet bis auf den Akustikkoppler alles, was für die DFÜ benötigt wird. Bei der Schnittstelle handelt es sich um eine Pseudo-Schnittstelle, d.h., die Schnittstelle wird über den Druckerport mit der geeigneten Software simuliert. Der Druckerport ist währenddessen nicht belegt. Man kann zwischen Drucker und Schnittstelle über einen auf der Platine angebrachten Schiebeschalter umschalten. Es gibt also kein umständliches Umstecken mehr. Der Akustikkoppler kann über einen RS-232-Stecker angeschlossen werden. Beachten Sie bitte, daß Ihr Akustikkoppler eine Buchse und keinen Stecker besitzt. Benötigen Sie einen Stecker, müssen Sie einen Adapter kaufen.

Der Lieferumfang der Software ist sehr umfangreich. Es befinden sich viele Utilities auf der Diskette. Besonders will ich die bei so manch anderem Programm dieser Art vermißte Befehlserweiterung erwähneß. Damit kann endlich die Schnittstelle programmiert werden. Es handelt sich um acht Befehle, die RSX-gebunden sind. Damit ist die Schnittstelle von Basic aus ohne Schwierigkeiten programmierbar. Als erster Befehl wäre der Befehl RESET zu nennen. Dieser löscht den Empfangs- sowie den Sendebuffer. Gesetzte ERRORBITS werden ebenfalls gelöscht. Ein weiterer interessanter Befehl stellt BAUD, baudrate dar, mit dem durch eine Parameterangabe die Baudrate zwischen 300 und 75 Baud verändert werden kann. Ebenso können mit den Kommandos DATEN, PARITY und STOP die Datenbits, die Parität und die Stoppbits beeinflußt werden. Die wichtigsten Befehle sind aber SBYTE und LBYTE. Wie die Namen schon vermuten lassen, beendet SBYTE ein Byte und LBYTE liest ein Byte von der Schnittstelle ein. An eine Fehlerroutine ist mit den Kommando ERROR ebenfalls gedacht. Dem Benutzer steht also eine relativ umfangreiche und leistungsstarke Befehlserweiterung zur Verfügung.

Das eigentliche Terminalprogramm wird über eine Maussteuerung bedient. Durch Drücken der Cursortasten wird das Maussymbol am Monitor gesteuert. Dadurch lassen sich Menüpunkte einfach und schnell anwählen. Im Hauptmenü stehen Ihnen z.B. folgende Menüpunkte zur Verfügung:

  • Direkt-Kommunikation,
  • Aufzeichnung der gesamten Kommunikation,
  • keine Aufzeichnung der Kommunikation,
  • Text/Prg. übertragen,
  • Textverarbeitung aufrufen.

Mit dem zweiten Menüpunkt haben Sie die Möglichkeit, alles, was über die Schnittstelle geht, mitzuprotokollieren. Der nächste Punkt hebt dieses Kommando auf. Dann gibt es noch eine UPLOAD-Funktion, eine Textverarbeitung sowie diverse Unterpunkte mit Tools, wie etwa deutscher Zeichensatz, Catalogs, File löschen, anderen Zeichensatz laden etc.. Selbstverständlich läßt sich auch die Parametereinstellung verändern. Sie bietet alles, was man von anderen DFÜ-Programmen gewöhnt ist.

Die Textverarbeitung ist zwar umfangreich, aber leider kann nur sehr langsam getippt werden, da das Programm nicht immer mit der Schreibgeschwindigkeit mitkommt. Im Tastaturpuffer jedenfalls wird nichts gespeichert, die Zeichen gehen also verloren. Ein Fehler, der sich in einer Textverarbeitung nur schwer verkraften läßt.

Auf der Diskette befinden sich noch sogenannte Konvertierungsprogramme, mit denen BINÄR-Dateien in ASCII-Dateien und umgekehrt verwandelt werden können. Sie arbeiten auch mit der Maussteuerung.

UNICON ist ein leistungsstarkes Hard-/Software-Paket, das in der Diskettenversion 114.- DM und in der Cassettenversion 99 - DM kostet. Bei der Cassettenversion gibt es im Befehlsumfang einige Änderungen. Die Hardware ist gut durchdacht und arbeitet zuverlässig. Etwas mehr Sorgfalt in der Fertigung der Schnittstelle wäre jedoch wünschenswert gewesen. An Software wird einem mehr geboten als nur ein Terminalprogramm. Besonders wichtige Tools wie Konverter und Befehlserweiterung sind im Lieferumfang enthalten. Die Anleitung ist umfangreich, wobei auch an die Einsteiger gedacht wurde. Wenn man über die etwas zu langsame Textverarbeitung sowie über die schlampige Verarbeitung der Schnittstelle hinwegsieht, präsentiert sich UNICON als hervorragendes Einsteigerpaket zu einem angemessenen Preis.

Christian Eissner , CPC Magazin

★ PUBLISHERS: GERDES + BBG SOFTWARE (Ahrensburg)
★ YEAR: 1985
★ CONFIG: 64K + AMSDOS + RS 232
★ LANGUAGE:
★ LICENCE: COMMERCIALE
★ AUTHOR: IMPERIAL SOFTWARE
★ PRICE: 100,- DM

★ AMSTRAD CPC ★ DOWNLOAD ★

Media/Support:
» Unicon    (Release  TAPE)    GERMANDATE: 2015-11-11
DL: 70 fois
TYPE: image
SIZE: 100Ko
NOTE: Scan by Loic DANEELS ; w594*h739

Manuel d'utilisation & doc:
» Unicon    GERMANDATE: 2019-05-24
DL: 85 fois
TYPE: PDF
SIZE: 4424Ko
NOTE: 44 pages/PDFlib v1.4

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L'alinéa 8 de l'article L122-5 du Code de la propriété intellectuelle explique que « Lorsque l'œuvre a été divulguée, l'auteur ne peut interdire la reproduction d'une œuvre et sa représentation effectuées à des fins de conservation ou destinées à préserver les conditions de sa consultation à des fins de recherche ou détudes privées par des particuliers, dans les locaux de l'établissement et sur des terminaux dédiés par des bibliothèques accessibles au public, par des musées ou par des services d'archives, sous réserve que ceux-ci ne recherchent aucun avantage économique ou commercial ». Pas de problème donc pour nous!

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L'Amstrad CPC est une machine 8 bits à base d'un Z80 à 4MHz. Le premier de la gamme fut le CPC 464 en 1984, équipé d'un lecteur de cassettes intégré il se plaçait en concurrent  du Commodore C64 beaucoup plus compliqué à utiliser et plus cher. Ce fut un réel succès et sorti cette même années le CPC 664 équipé d'un lecteur de disquettes trois pouces intégré. Sa vie fut de courte durée puisqu'en 1985 il fut remplacé par le CPC 6128 qui était plus compact, plus soigné et surtout qui avait 128Ko de RAM au lieu de 64Ko.