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Seit einiger Zeit machen auf dem Compuicrmarkt CAD-Systeme von sich reden. die den Hardwareentwicklcrn helfen. ihre Produkte mit der Unterstützung eines Rechners zu entwickeln. Langst ist der Monitor des Computers das Ein- und Ausgabemedium des Layout-Entwicklers geworden und löst Verfahren, wie die althergebrachte Kle-betechnik. ab. Gefördert wird diese Entwicklung nicht zuletzt durch die Anforderungen, die die Industrie und der Anwender heule an Computer-Hardware stellen. Der Aufbau von Platinen wird immer (nodularer und kompakter. Hohe Packungsdichten und möglichst kurze Verbindungen sind Voraussetzungen für die Elektroniken derComputer und deren Peripherie.


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Die Entwicklung einer solchen Platine erfordert einen ungeheuren Zeitaufwand. an dem ein Team von Entwurfsspezialisten lange aufgehalten wird. Dies ist natürlich mit sehr hohen Kosten verbunden und treibt die Preise für solche Entwürfe in schwindelnde Höhen.

In einer Zeit, in der Rechner zum Standard-Bedarf jedes Haushaltes gehören und CAD-Systeme längst die Zeichenbretter ersetzt haben, liegt es nahe, daß ein entsprechendes Layout-Programm zur Erledigung dieser extrem komplizierten Arbeiten eingesetzt wird. Talsächlich ist es heute so, daß die C omputer sich gegenseitig entwerfen. Nur so ist es möglich, die durch die Gehäusegröße bestimmte Platine in zumeist doppelseitigem Format mit einem vernünftigen Aufwand an finanziellen Mitteln zu planen und entwickeln. Allerdings gehen die Kosten eines entsprechenden Layout-Systems mit Grafik-Terminal und Plottern in die Zehntausende. Dies ist selbstverständlich ein wenig viel für den Hobby-Anwender, der sich zu seinem C'PC z.B. eine RS 232 basteln möchte.

Die Überlegungen gehen also dahin, entsprechende Entwicklungssysteme auf den privaten und semiprofessionellen Bereich anzupassen und auf kleinere Rechner (sprich Home- und Personalcomputer) zu konvertieren.

Mit dem Layout-Programm von Data Media kommt nun ein Platinen-Entwicklungssystem für den Schneider CPC 464/664 auf den Markt, das alle Features eines professionellen Systems beinhaltet und zu einem revolutionären Preis angeboten wird. Es erlaubt, eigene Hardware zu entwickeln, die nicht mehr auf der Basis von frei verdrahteten Lochraster-Platinen besteht, und unschön sowie fehleranfällig ist. Das Layout-System besteht aus 5 Arbeitsgängen: Im ersten Arbeitsgang wird definiert, welche Bauteile man verwenden möchte. In Frage kommen hier IC's mit beliebiger Pinzahl, zweiund dreipolige Bauelemente wie Transistoren und Dioden - außerdem Elemente von frei wählbarer Bauform. Zu jedem Bauteil muß das Rastermaß angegeben werden.
Im zweiten Arbeitsgang kann der Anwender nun bestimmen, wo und in welcher Richtung seine Teile auf der Platine sitzen sollen. Außerdem können beliebige Platinenformen sowie der Platzbedarf von übergroßen Elementen, wie z.B. Kühlkörper, festgelegt werden.

Der dritte Arbeitsgang erfordert noch einmal die volle Aufmerksamkeit des Anwenders, denn hier werden die Verbindungen eingegeben. Der Computer zählt dabei mit und kann ein Protokoll auf den Drucker ausgeben. Ist auch diese Arbeit erledigt, so tritt der Autorouter in Kraft. Ein Autorouter ist das Herzstück eines jeden Layout-Programms. Er nimmt dem User die lästige Arbeit der Wegführung zwischen den einzelnen Verbindungen ab. Der Router erledigt diese Arbeit im vierten Arbeitsgang. Allerdings ist ein solcher Router auch nicht allwissend und kann beim komplexen Aufbau nicht alle Verbindungen in einem Arbeitsgang finden. Er teilt dem User nach Abarbeitung jedoch mit. welche Verbindungen noch oflfen sind, und zeichnet mögliche Wege schraffiert. Damit gelangt man dann automatisch in den fünften Arbeitsgang, den manuellen Router. Hier kann der Anwender Platz für nicht geschaffte Verbindungen machen oder einfach Stützpunkte für Lötbrücken einzeichnen. Verbindungen können noch geordnet werden. Überflüssige Doppelvcrbin-dungen können entfernt werden. Über eine Reihe von Makros, wie Start- und Endpunkte, können Bus-Strukturen bestimmt, oder Umleitungsvorschläge vom Router geholt werden. Der Rechner gibt hierbei jeweils an. welche Verbindung noch offen ist und zeigt Start-und Endpunkte invers an. Besondere Leiterbahnführungen, die zum Beispiel im HiFi-Bereich zu Störgeräusche führen, können bestimmt werden.

Sind alle Verbindungen geschlossen und die bis zu 20 mal bildschirmgroße Platine entspricht den Wünschen des IJsers. so kann abgespeichert werden. Danach können noch Bohrpläne und Lötstopmasken erstellt werden. Schließlich wird das fertige Produkt auf dem Drucker ausgegeben.
Um die volle Größe der Platine nutzen zu können, muß in mehreren Teilabschnitten gedruckt werden, die nacher zusammengefügt und verkleinert werden müssen. Nach dem Um kopieren auf Folie kann man sich sofort an die Ätzarbeiten begeben und hat für eine dichtgepackte Europlatine eine Arbeitszeit von höchstens einer Stunde benötigt.

Auffallend ist der Preis des gesamten Programms, das komplett mit deutscher Anleitung weit unter 300.- DM kostet und ohne Speicherweiterung auf dem CPC läuft.

Fazit:
Ein wirklich gelungenes und sinnvolles Anwendungsprogramm, das ohne weiteres mit professionellen Systemen mithalten kann.

TM, CPCAI8508

★ PUBLISHER: DATA MEDIA
★ YEAR: 1985
★ CONFIG: 64K + AMSDOS
★ LANGUAGE:
★ LICENCE: COMMERCIALE
★ AUTHOR(S): ???
★ PRICE: 199 DM

★ AMSTRAD CPC ★ DOWNLOAD ★

File:
» PlatinenKit  v.01    GERMANDATE: 2015-07-15
DL: 17 fois
TYPE: ZIP
SIZE: 77Ko
NOTE: 40 Cyls
.HFE: OUI

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L'Amstrad CPC est une machine 8 bits à base d'un Z80 à 4MHz. Le premier de la gamme fut le CPC 464 en 1984, équipé d'un lecteur de cassettes intégré il se plaçait en concurrent  du Commodore C64 beaucoup plus compliqué à utiliser et plus cher. Ce fut un réel succès et sorti cette même années le CPC 664 équipé d'un lecteur de disquettes trois pouces intégré. Sa vie fut de courte durée puisqu'en 1985 il fut remplacé par le CPC 6128 qui était plus compact, plus soigné et surtout qui avait 128Ko de RAM au lieu de 64Ko.