APPLICATIONSDIVERS ★ Lottoglück mit dem Schneider CPC ★

Lotto (CPC Magazin)Applications Divers
★ Ce texte vous est présenté dans sa version originale ★ 
 ★ This text is presented to you in its original version ★ 
 ★ Este texto se presenta en su versión original ★ 
 ★ Dieser Text wird in seiner Originalfassung präsentiert ★ 

Läuft nur mit Diskettenlaufwerk

Das Programm LOTTO.BAS erlaubt die Erstellung und Gewinnkontrolle jeweils eines Service-Scheines des Spiels „CS aus 49“ und „Spiel 77“ für mehrere Wochen.

Ein Service-Schein der Lottogesellschaften erlaubt es, nur einen Tippschein mit bis zu acht Tippreihen abzugeben, dessen Zahlen maximal fünf Wochen Gültigkeit haben, einschließlich „Spiel 77“. Die Bearbeitungsgebühr wird nur einmal erhoben. Kleingewinne werden von den Gesellschaften akkumuliert und am Ende der Laufzeit zusammen ausgezahlt. Großgewinne bleiben davon unberührt. Mit dem vorliegenden für die Samstagsziehung geschriebenen Programm kann man sich auf komfortable Weise den Tippzettel per Zufallsgenerator erstellen. Die erzeugten Zahlen werden auf Diskette gespeichert und stehen daher dem Programm nach der Ziehung zur Gewinnkontrolle wieder zur Verfügung.

Nach dem Abtippen des Programms und der Beseitigung des SYNTAX-TERRORs sehen Sie bitte mit CAT nach, ob sich in das Inhaltsverzeichnis Ihrer Diskette Dateien mit den Namen LOTTOSVC.DAT oder LOTTOSVC .BAK eingeschlichen haben. Da sich in ihnen, bedingt durch das Entwanzen, Unsinn befinden könnte, sollten Sie sie killen. Am bequemsten mit dem Programm KILLER .BAS, ansonsten mit der Befehlsfolge: A$=”LOTTOSVC.*” : |ERA, @A$.

CPC 664 und 6128 Besitzer müssen in Zeile 970 den Befehl IRESET (im Listing :RESET) weglassen.

Starten Sie das Programm nun mit RUN. Es bricht mit der Fehlermeldung „Datei nicht gefunden“ ab. Das ist richtig so. Es zeigt Ihnen, daß Ihr Rechner den richtigen Dateinamen in der richtigen Variablen hat. Geben Sie nun einfach ohne vorher etwas anderes zu tun das Kommando: GOTO 920 ein. Auf der Diskette wird nun eine sequentielle Leerdatei mit dem Inhalt (nicht der Länge!) null eingerichtet. Dieser Vorgang muß nur einmal ablaufen, wenn das Programm neu installiert wird, und natürlich auch dann, wenn Sie es auf eine andere Diskette kopieren.

Danach ist Ihr Werk syntaktisch richtig. Sie sollten jetzt, bevor Sie ernsthaft tippen, erst einige Kontroll- und Probeläufe machen, um auch die richtige Funktion zu prüfen.

So arbeitet das Programm

Nach dem Start bittet Sie der Rechner um die Anzahl der gewünschten Tippreihen (1 bis 8; bei 0 erfolgt ENDE), um die Anzahl der Wochen (1 bis 5) und um die „Spiel 77“ Zahl Ihres Tippscheines. Hier können Sie mit ENTER antworten, wenn Sie das Spiel nicht mitmachen. In diesem Falle wird bei der Gewinnkontrolle die für „Spiel 77“ gezogene Zahl nicht abgefragt. Sonst verlangt der Rechner eine genaue 7-stellige Eingabe. Nach einer kurzen Pause von ca. drei Sekunden bei acht Reihen werden Sie gefragt, ob die Ausgabe auf dem Drucker oder dem Bildschirm erfolgen soll. Nur die Buchstaben D oder B (groß oder klein) werden angenommen. Wenn Ihr Drucker bei Eingabe von D unklar oder nicht angeschlossen ist, bleibt das Programm hängen. Wenn Sie den Drucker in Ordnung bringen, geht es weiter, ansonsten ist ein Neustart notwendig. Die vom Rechner getippten Zahlen erscheinen der Größe nach sortiert in Kolonnen untereinander, jede Kolonne ist dabei eine Tippreihe. Nach dem Speichern der Werte setzt sich der Rechner mit READY zur Ruhe und Sie können die Werte auf Ihren Tippzettel übertragen.

Beim erneuten Start verlangt der Rechner von Ihnen die Eingabe der gezogenen Zahlen, der Zusatzzahl, und falls gespielt, der Gewinnzahl aus „Spiel 77“. Auf der rechten Seite erscheinen dann Ihre Tippreihen und eventuell die 77-Zahl Ihres Lottoscheines. Links unten werden die Treffer pro Reihe aufgelistet, wenn Sie Glück haben mit dem Vermerk „+ Zusatzzahl“. Rechts daneben sehen Sie die Richtigen des „Spiel 77“. Darunter steht, für wieviel Spiele Ihr Schein noch gültig ist. Nach der letzten Ziehung werden Sie gefragt, ob Sie einen neuen Schein tippen wollen. Sie können mit J(a) oder N(ein) antworten. Bei N wird wieder eine O-Datei abgespeichert. Bei allen Fragen, bei denen eine mögliche Antwort in spitzen Klammern angegeben wird, ist diese Antwort bereits voreingestellt. Sie wird auch bei ENTER oder SPACE usw. vom Rechner übernommen.

Aus Vorstehendem ergibt sich, daß Sie beim ernsthaften Tippen, also wenn es um Geld geht, das Programm nicht unter der Woche nur mal so „zum Spaß“ aufrufen dürfen. Der Rechner versteht keinen Spaß und zieht Ihnen prompt eine Woche Ihrer Spielzeit ab. Ist es doch einmal passiert, so sollten Sie mit 2*ESC abbrechen, ohne Zahlen eingegeben zu haben. Bei der ersten Prüfung der Funktionen achten Sie bitte darauf, daß beim Tippen alle Zahlen von 1 bis 49 erscheinen. Bei der Gewinnkontrolle muß der Rechner alle Treffer in jeder Reihe finden, auch mit Zusatzzahl und „Spiel 77“.

Zum Programm

Bei der Erstellung des Tippzetteis arbeitet der Rechner nach der Methode „Ziehen aus geordneter Menge“, wodurch Doppelziehungen vermieden werden. Für jede Reihe wird ein Vektor mit den Zahlen von 1 bis 49 erstellt, der in jeder Zeile die eigene Nummer enthält. Die durch den Zufallsgenerator errechnete Zahl gilt als Zellennummer. Der Inhalt dieser Zeile wird als Tipp gespeichert und das dadurch entstandene „Loch" im Vektor mit dem Inhalt der jeweils letzten Zelle gestopft. Anschließend wird die Obergrenze des Zufallgenerators um 1 dekrementiert, so daß die vorher letzte Zelle nicht mehr "drankommt“. Die gezogenen Zahlen werden gleich nach der Ziehung der Größe nach eingeordnet. Es handelt sich hier um ein Verfahren ähnlich Bubblesort.

Die Gewinnkontrolle erfolgt durch einfaches lineares Suchen und Mitzählen. Bei den kleinen Zahlenmengen sind aufwendigere Verfahren uneffektiv. Die Zahlen des "Spiel 77“ werden als String gespeichert und bei der Kontrolle rückwärts gelesen und verglichen. Richtige Ziffern werden gezählt. Bei der ersten falschen Ziffer wird die Schleife durch Nullsetzen der Laufvariablen abgebrochen.

Interessant ist noch die Variable zr$ (zr=zurück). Sie enthält nur vier Bytes mit den Werten 4,11,11 und 13, also nur Steuercodes mit den auf den Seiten K9/S2-4 des Handbuches beschriebenen Funktionen. Wenn diese Variable geprintet wird, so ertönt ein Piepser und der Cursor rutscht um zwei Zeilen nach oben auf den Zeilenanfang, vorausgesetzt, der Printbefehl wurde mit einem Semikolon abgeschlossen. Andernfalls resultiert daraus nur ein Hochsetzen um eine Zeile. Mit dieser einfachen Konstruktion kann man die lästige Wiederholung des Ausdruckes auf dem Schirm verhindern, wenn eine Frage falsch beantwortet wurde und wiederholt werden muß. Die falsche Antwort bleibt unter einem durchscheinenden Cursor sichtbar.

Das Programm läuft bei mir seit einigen Monaten zur vollsten Zufriedenheit. Ich bin aber immer noch nicht Millionär geworden.

Prof. W. Tosberg ,CPC Magazin

★ PUBLISHER: CPC Magazin
★ YEARE: 1985 , 1986
★ CONFIG: 64K + AMSDOS
★ LANGUAGE:
★ LICENCE: LISTING
★ AUTEUR: Prof. Walter Tosberg

★ AMSTRAD CPC ★ DOWNLOAD ★

Type-in/Listing:
  » Lotto    (CPC  Magazin)    LISTING    GERMANDATE: 2020-05-27
DL: 3 fois
TYPE: PDF
SIZE: 327Ko
NOTE: 2 pages/PDFlib v1.6

Je participe au site:
» Newfile(s) upload/Envoye de fichier(s)
★ AMSTRAD CPC ★ A voir aussi sur CPCrulez , les sujets suivants pourront vous intéresser...

Lien(s):
» Coding Src's » Graphic - Mirror (CPC Attack)
» Coding Src's » 3D Graphics (Computing With the Amstrad)
» Coding Src's » Skulls
» Coding Src's » Le Pisseur du Val
» Coding Src's » Landscapes
» Coding Src's » Drums

QUE DIT LA LOI FRANÇAISE:

L'alinéa 8 de l'article L122-5 du Code de la propriété intellectuelle explique que « Lorsque l'œuvre a été divulguée, l'auteur ne peut interdire la reproduction d'une œuvre et sa représentation effectuées à des fins de conservation ou destinées à préserver les conditions de sa consultation à des fins de recherche ou détudes privées par des particuliers, dans les locaux de l'établissement et sur des terminaux dédiés par des bibliothèques accessibles au public, par des musées ou par des services d'archives, sous réserve que ceux-ci ne recherchent aucun avantage économique ou commercial ». Pas de problème donc pour nous!

CPCrulez[Content Management System] v8.7-desktop
Page créée en 505 millisecondes et consultée 16 fois

L'Amstrad CPC est une machine 8 bits à base d'un Z80 à 4MHz. Le premier de la gamme fut le CPC 464 en 1984, équipé d'un lecteur de cassettes intégré il se plaçait en concurrent  du Commodore C64 beaucoup plus compliqué à utiliser et plus cher. Ce fut un réel succès et sorti cette même années le CPC 664 équipé d'un lecteur de disquettes trois pouces intégré. Sa vie fut de courte durée puisqu'en 1985 il fut remplacé par le CPC 6128 qui était plus compact, plus soigné et surtout qui avait 128Ko de RAM au lieu de 64Ko.