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Himmel (CPC Magazin)Applications Divers
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Unsere "Anwendung des Monats” holt die Sterne vom Himmel. Eine Sternenkarte für jeden Zeitpunkt und jeden Ort der Erde.

Dieses Programm, geschrieben auf einem CPC 6128, ermöglicht die Darstellung der Positionen der Fixsterne und Planeten, zu jedem Zeitpunkt und von jedem Ort der Erde. Nach Eingabe von Datum, Uhrzeit und Breitengrad (nördliche und südliche Halbkugel) liefert es Ihnen eine Sternkarte in klassischer Form. Mit ihr lassen sich Sterne und Planeten leicht am Himmelsgewölbe indentifizieren. Mit der Hardcopy-Funktion kann man eine handliche Sternkarte ausdrukken, die auch im Freien die Sternsuche erleichtert.

"Himmel" bietet aber noch einen besonderen Leckerbissen. Es lassen sich nämlich folgende Daten der Himmelskörper auflisten: Rektaszension, Deklination, Azimut, Höhe und Helligkeit.

Rektaszension und Deklination sind feststehende Koordinaten wie Längen- und Breitengrade auf der Erde. Bei Planeten ändern sie sich allerdings im Laufe der Zeit, da sich die Planeten unter den Fixsternen fortbewegen. Dies stellt auch einen besonderen Vorzug des Programms dar, da es den komplizierten Verlauf am Fixsternhimmel ebenfalls berücksichtigt.

Azimut ist der Winkel auf der Kompaßrose, unter dem der Himmelskörper vom jeweiligen Standpunkt gesehen werden kann. Dies ermöglicht das leichte Auffinden eines speziellen Sterns mit dem Kompaß. Höhe bezeichnet die Höhe des Himmelskörpers über dem Horizont in Winkelgrad. Auch damit läßt er sich wesentlich leichter ausmachen. Diese beiden Daten erlauben dem Fernrohrbesitzer ein bequemes Einstellen seines Gerätes auf einen speziellen Stern.
Helligkeit kennzeichnet die scheinbare Helligkeit eines Himmelskörpers, wie sie vom Beobachter auf der Erde empfunden wird. Das Programm erfaßt alle Sterne der nördlichen und südlichen Himmelskugel, die heller als 2.5 sind (je kleiner die Zahl/desto heller der Stern, z.B. -1.4 für Sirius, den hellsten Fixstern), und alle acht Planeten.

Bedienung des Programms

Nach dem Start erscheinen die Bildschirmmaske und ein Menü mit sechs Punkten. Zu Beginn wählt man Punkt 1, um die Beobachtungsposition einzugeben. Dies geschieht für Uhrzeit und Datum nach folgendem Format:

Stunden, Minuten Tag, Monat, Jahr Bei Breitengrad gibt man z.B. 51 für Köln an. Nun benötigt das Programm einige Zeit für die ziemlich aufwendigen Rechnungen. Danach erscheint die Sternkarte ohne Namen in der üblichen Form, wie es z.B. bei der "Kosmos-Sternkarte” der Fall ist.

Sie kann nun folgendermaßen verwendet werden: Man hält sie über sich und nordet sie ein. Da sich die Karte über dem Beobachter befindet, sind Ost und West gegenüber der Kompaßrose vertauscht. Der Kreisrand stellt jetzt den Horizont dar und der Mittelpunkt des Kreises den Punkt senkrecht über dem Beobachter. Deshalb erscheinen tiefer liegende Sterne näher am Kreisrand als höher liegende, die sich näher am Mittelpunkt des Kreises befinden. Wenn man die Karte über sich hält und eingenordet hat, kennzeichnet die Verbindung des Kreismittelpunktes mit dem Stern die Richtung, in welcher der entsprechende Himmelskörper zu suchen ist. Die Größe auf der Karte kennzeichnet seine Helligkeit. Doch nun zu den weiteren Punkten des Menüs.

Himmel ohne Namen

Mit Punkt 2 läßt sich jederzeit die eben beschriebene Darstellung zurückrufen.

Himmel mit Namen

Bei Punkt 3 geschieht das gleiche wie bei Punkt 2, nur eben mit Sternnamen. Da auf dem Bildschirm leider nicht immer genügend Platz für alle Namen vorhanden ist, überschneiden sich manche. Deshalb wurde noch Punkt 4 eingebaut.

Bestimmten Stern suchen

Nach Aufruf von Punkt 4 gibt man den Namen des gesuchten Sterns ein. Dieser erscheint nun an der entsprechenden Stelle auf der Sternkarte. Im oberen rechten Window werden seine Daten angezeigt: Rektaszension, Deklination, Azimut, Höhe und Helligkeit.

Datenlisten aller Namen

Mit Punkt 5 läßt sich entweder auf Bildschirm oder Drukker eine Datenliste aller Sterne ausgeben, die jeweils Name, Rektaszension, Deklination, Azimut, Höhe und Helligkeit enthält. Wenn als Name n angegeben ist, besitzt der Stern keinen speziellen, sondern nur eine Nummer.

Hardcopy

Punkt 6 dient zur Anfertigung einer Hardcopy des Bildschirms. Man erhält eine handliche Sternkarte des jeweiligen Beobachtungspunktes.

Mit Punkt 1 läßt sich jederzeit eine neue Beobachtungsposition eingeben. Anhand der eingefügten REM-Zeilen kann man den Programmablauf leicht nachvollziehen. Der mathematische Hintergrund würde allerdings den Rahmen dieses Artikels sprengen. Ich erteile aber gerne telefonisch oder schriftlich Auskunft.

Klaus Mayer , CPC Magazin

★ PUBLISHER: CPC Magazin
★ YEAR: 1987
★ CONFIG: 64K + AMSDOS
★ LANGUAGE:
★ LICENCE: LISTING
★ AUTHOR: Klaus Mayer

★ AMSTRAD CPC ★ DOWNLOAD ★

Type-in/Listing:
» Himmel    (CPC  Magazin)    GERMANDATE: 2020-06-13
DL: 20 fois
TYPE: ZIP
SIZE: 9Ko
NOTE: 40 Cyls
.HFE: NON

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L'Amstrad CPC est une machine 8 bits à base d'un Z80 à 4MHz. Le premier de la gamme fut le CPC 464 en 1984, équipé d'un lecteur de cassettes intégré il se plaçait en concurrent  du Commodore C64 beaucoup plus compliqué à utiliser et plus cher. Ce fut un réel succès et sorti cette même années le CPC 664 équipé d'un lecteur de disquettes trois pouces intégré. Sa vie fut de courte durée puisqu'en 1985 il fut remplacé par le CPC 6128 qui était plus compact, plus soigné et surtout qui avait 128Ko de RAM au lieu de 64Ko.