APPLICATIONSDIVERS ★ Für die DFÜ-Fans: HighTerm|CPC Magazin) ★

Highterm v1Applications Divers
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HighTerm ist ein komfortables DFÜ-Programm für die Schneider-RS-232-Schnittstelle

"HighTerm” wurde für die Schneider-RS-232-Schnitt-stelle programmiert und ist deshalb nur auf dieser bzw. auf einer kompatiblen Schnittstelle lauffähig. Das Programm eignet sich für alle CPCs mit Diskettenlaufwerk. Die Schnittstelle wird unter "HighTerm” voll ausgenutzt, da die Parametereinstellung sehr umfangreich ist.

Wichtig vor Inbetriebnahme ist, daß Sie die Schnittstelle angeschlossen haben (das Netzteil nicht vergessen), da sonst nichts gesendet werden kann. Das Programm HIGH-TERM.COD muß sich auf derselben Diskette befinden, auf der auch das Hauptprogramm abgespeichert wurde, da der Maschinencodeteil HIGHTERM.COD vom Hauptprogramm nachgeladen wird. Deshalb darf nach dem Start die Diskette nicht vorzeitig entfernt werden.

Bei der DFÜ (Datenfernübertragung) ist es besonders wichtig, daß das Programm schnellstmöglichst betriebsbereit ist. "HighTerm” hat deshalb die Parameter auf den Standard 8/N/1 (8 Datenbits, 1 Stoppbit und keine Parität) schon voreingestellt. Im Parameter-Menü müssen Sie also nur noch RETURN bzw. ENTER drücken und befinden sich sofort im Kommunikations-Modus. Sie müssen also keine Menüs etc. mehr anwählen.

Die Menüsteuerung von "HighTerm” ist denkbar einfach. Drücken Sie dazu CTRL TAB, um in das Hilfsmenü zu kommen. Nur dort können Sie irgendwelche Benutzereingaben machen. Sie können also nicht schon im Kommunikations-Modus ”F8” für "Goodbye” eingeben. Zuerst muß immer das Hilfsmenü mit CTRL TAB aufgerufen werden, um in unserem Fall mit ”F8” des Zehnerblocks Funktion 8 anwählen zu können. Auch erwartet der Computer erst eine Eingabe, wenn in der letzten Zeile "Ihre Eingabe” zu sehen ist. Es kann durchaus sein, daß erst noch Dateien ordnungsgemäß geschlossen werden müssen und es daher ein paar Sekunden dauert, bis diese Meldung erscheint.

Beim Start des Programms gelangen Sie in ein kurzes Menü, in dem die aktuellen Parameter zu sehen sind. Wollen Sie die Baudrate verändern, so betätigen Sie die Taste ”B”. Wollen Sie anschließend die Parität einstellen, drük-ken Sie die Taste "P”, und es werden die möglichen Einstellungen angezeigt. Der jeweilige Buchstabe, den Sie betätigen müssen, wird invers ausgedruckt. Sicher ist Ihnen aufgefallen, daß die Parameter nach einem Neustart immer die gleiche Einstellung haben. Das ist beabsichtigt. Es handelt sich hier um die sogenannte Standard-Einstellung 8/N/1 (8 Datenbits, 1 Stoppbit und No Parity). Diese Einstellung haben fast alle Mailboxen oder Datenbanken. Wenn Sie also mal nicht sicher sind, welche Einstellung eine bestimmte Gegenstelle hat, wählen Sie zuerst die Standardeinstellung. Ist alles richtig eingestellt, müssen Sie nur RETURN/ ENTER drücken, und die Schnittstelle wird in der gewünschten Einstellung initialisiert.
Hier eine Übersicht über die möglichen

Parameter "Baudrate: 600,300,150,50
Parität: NO, ODD, EVEN (keine, ungerade und gerade)
Datenbits: 5,6,7,8
Stoppbits: 1,1,5,2

Danach gelangen Sie in den Kommunikations-Modus. Betätigen Sie dort CTRL TAB, und schon befinden Sie sich im Hilfsmenü. Hier können Sie die jeweiligen Programmteile anwählen, indem Sie nur die entsprechende Funktionstaste bzw. numerische Taste drücken, und schon wird der Befehl vom Programm ausgeführt.

1. Kommunikations Modus

Um mit einer Mailbox in Verbindung zu treten, müssen Sie diesen Modus wählen. Alle Zeichen, die Sie oder die Gegenstelle über die Tastatur eingeben, werden gesendet, auch alle CTRL-Codes (CTRL X, C, S, Q usw.). Dieser Programmteil arbeitet ohne Echo, d.h., Sie können Ihre Eingabe nur sehen, wenn die Gegenstelle diese auch wieder zurücksendet, was allerdings üblich ist.

2. Download

Mit Download werden die gesendeten und empfangenen Texte auf Diskette protokolliert, ufld mit dem gerade aktuellen Dateinamen wird ein ASCII-File abgelegt. Ebenso wie beim Upload wurde hier das XON/XOFF-Protokoll gewählt, das wohl am bekanntesten ist. Wenn das Programm auf Diskette schreiben muß und keine Daten mehr empfangen kann, wird CTRL S gesendet. Die Gegenstelle weiß nun, daß sie keine Daten mehr senden darf. Ist der Schneider-Computer mit dem Abspeichern fertig, wird CTRL Q übertragen, und schon weiß die Gegenstelle Bescheid, daß wieder gesendet werden darf. Es gibt jedoch einige Mailboxen (insbesondere private), die ein CTRL S nicht sofort verarbeiten, d.h., es werden noch ein paar Zeichen übertragen. Diese Zeichen (1-4 Stück) werden "verschluckt”. Das kann man aber in den meisten Fällen leicht verschmerzen.

3. Upload

Wollen Sie über die Schnittstelle ein ASCII-File übertragen, wählen Sie diesen Menüpunkt an. Der aktuelle Dateiname wird verwendet. Gegebenenfalls sollten Sie ihn vorher mit Menüpunkt 4 ändern. "HighTerm" besitzt beim Upload vier verschiedene Einstellungen. Es handelt sich um sogenannte "DELAYs” (Verzögerungen). Das Programm bremst dabei die Übertragung etwas, was manchmal nötig ist. Haben Sie Ihren gewünschten Modus gewählt (A, B, C, D), so wird das File übertragen, bis es beendet ist (Zeichen 1Ahex). Um vorzeitig zu unterbrechen, ist CTRL TAB zu drücken. Wenn Sie Basic-Programme übertragen wollen, muß das Programm als ASCII-File vorliegen. Durch folgende Befehlseingaben ist dies möglich:

LOAD ”PROGRAM.BAS”
SAVE "PROGRAM.TXT”, A

Jetzt kann auch ein Basic-Programm über die Telefonleitung übertragen werden. Für getippte Texte benötigen Sie ein Textverarbeitungsprogramm, weiches die Texte im ASCII-Format ablegt. Dazu gehört z.B. der "MAXAM” Text-Editor, "Tasword 464” + "Tasword 6128", "Wordstar” und "Easy Amsword”.

Sicher gibt es auch noch andere. Versuchen Sie einfach einmal, ob Ihre Textverarbeitung die Files ebenfalls im ASCII-Format ablegt.

Im Upload-Modus wird ein XON/XOFF entsprechend vom Programm verarbeitet.

4. Dateinamen ändern

Drücken Sie die Taste ”4", fragt das Programm nach den gewünschten Dateinamen. Durch einfaches Betätigen der RETURN- bzw. ENTER-Taste wird der momentan aktuelle Name wieder verwendet. Bitte beachten Sie, daß immer eine Extension mit angegeben werden muß, nur "TEST” als Dateiname wäre also falsch. Richtig hingegen ist z.B. "TEST.TXT”. Ebenso muß beachtet werden, daß der Name vor dem Punkt nicht länger als 8 Zeichen und nach dem Punkt nicht länger als 3 Buchstaben sein darf. Wurde etwas nicht richtig eingegeben, startet dieser Programmteil noch einmal, und der Control-Ton ertönt. Der Dateiname gilt für die Programmteile "Upload”, "Download" und "Dateinamen Drucken”.

5. Dateinamen drucken

Befinden Sie sich im Datei-Druck-Modus, brauchen Sie nur noch die Sicherheitsabfrage richtig zu beantworten, und das Programm startet nach dem Überprüfen des Drukkers. Sollte dieser nicht angeschlossen oder ausgeschaltet sein, so werden Sie aufgefordert, ihn zu überprüfen. Sie können jederzeit das Drucken unterbrechen, indem Sie CTRL TAB eingeben. Überhaupt führt diese Funktion fast immer zum Hauptmenü.

6. Deutsche Umlaute an/aus

Die deutschen Umlaute sind von Anfang an ausgeschaltet, können aber angewählt werden. Soll Ihr Drucker ebenfalls deutsche Umlaute ausdrucken, müssen Sie diesen vorher auf den deutschen Modus umschalten. Benutzen Sie dazu die im Drucker-Handbuch erläuterten DlP-Schal-ter oder Steuercodes. Die Tasten sind folgendermaßen mit den Umlauten belegt:

CTRL 2ß
SHIFT + Klammeraffe (Balken)ö
Schrägstrich links (Backslash)Ö
eckige Klammer zuü
SHIFT + eckige Klammer zu (geschweifte Klammer zu)Ü
eckige Klammer aufä
SHIFT + eckige Klammer auf (geschweifte Klammer auf)Ä

Es handelt sich hierbei nicht um die deutsche DIN-Tastatur, bei der die ganze Tastatur in eine QWERTZ-Tastatur umgewandelt werden müßte. Ohne Tastaturaufkleber verliert man dabei schnell die Übersicht. Deshalb wurde die Tastatur so belassen, wie sie der QWERTY-Tastatur entspricht. Einzig die deutschen Umlaute wurden definiert.

7. Reset-Programm

Mit diesem Menüpunkt können Sie das Programm in den Zustand nach- dem Start versetzen. Das ist besonders wichtig, wenn die Parameter geändert werden sollen oder sich einmal die Paperwerte etc. wegen eines Übertragungsfehlers o.ä. verändert haben. Dann brauchen Sie nicht gleich das ganze Programm neu zu laden. Einfach vom Hauptmenü aus ”7” drücken, und schon befinden Sie sich nach der Sicherheitsabfrage wieder im Initialisierungsmenü. Allerdings muß sich die Diskette im Laufwerk befinden, auf der sich das Binär-File "HIGHTERM.COD” befindet, da dieses noch einmal neu geladen wird.

8. Goodbye

Nach einer abschließenden Sicherheitsabfrage befinden sie sich wieder im Basic. Das Programm wird dabei nicht gelöscht. Sollten noch irgendwelche Dateien geöffnet sein, werden diese geschlossen. Das Programm sollte deshalb immer über diesen Menüpunkt verlassen werden. Andernfalls kann eine Datei verloren gehen, weil sie nicht geschlossen wurde.

Allgemeine Tips und Tricks

Zum Abschluß noch einige nützliche Tricks.

  1. Wenn das Programm nicht gerade abgestürzt ist, kommen Sie mit CTRL TAB immer in den Menü-Modus zurück (auch bei eventuellen Sicherheitsabfragen etc.).
  2. Sollte sich einmal der BORDER-, PAPER-, MODE- oder PEN-Wert durch falsche Steuerzeichen etc. ändern, müssen Sie nur CTRL TAB und anschließend z.B. die Taste 1 betätigen. Das Programm initialisiert dann alles wieder neu. Selbstverständlich funktioniert dies auch mit dem Menüpunkt "Reset Program”.
  3. Tippen Sie zuerst Listing 2, den Basic-Lader, ab, speichern Sie ihn mit SAVE "HIGHTERM.LDR” und starten Sie anschließend mit RUN. Wenn keine DATA-Fehler mehr auftreten, drücken Sie bei der Meldung "Taste drücken” ENTER, und der Maschinencode wird als File "HIGHTERM.COD” abgespeichert. Ansonsten brechen Sie mit ESC ab und überprüfen Sie die DATA-Zeilen. Wenn Sie dies alles hinter sich haben, tippen Sie das Hauptprogramm (Listing 1) ab und speichern es mit SAVE "HIGHTERM.BAS”. Das Programm "HIGHTERM .COD” muß sich auf genau derselben Diskettenseite befinden, auf der das Hauptprogramm gespeichert ist, da dieser Programmteil vom Hauptprogramm später geladen wird.
  4. Wenn das Programm zum ersten Mal läuft, sollten Sie es immer erst abspeichern und dann testen.
  5. Läuft das Programm trotz richtig abgetippter Listings nicht eindeutig, prüfen Sie nach, ob auch wirklich die Schneider-RS-232 Schnittstelle angeschlossen ist.
  6. Lassen sich keine Zeichen empfangen, überprüfen Sie, ob alle Steckverbindungen richtig angeschlossen sind.
  7. Wenn sich keine Zeichen senden lassen: Das Modem ist nicht am Netzteil angeschlossen oder das Netzkabel ist nicht in die Steckdose eingesteckt.
  8. Wenn sich nur wirre Zeichen empfangen lassen: Die Parameter sind nicht richtig eingestellt. Probieren Sie andere Möglichkeiten durch.
  9. Während der Übertragung passieren ständig Übertragungsfehler: Der Hörer steckt nicht richtig in den Akustikkopplermuscheln, oder es stören zu laute Nebengeräusche.

Markus Bühler, CPC Magazin

★ PUBLISHERS: CPC Magazin , CPC Magazin Codex
★ YEAR: 1986
★ CONFIG: 64K + AMSDOS + RS-232
★ LANGUAGE:
★ LICENCE: LISTING
★ AUTHOR: Christian Eissner

★ AMSTRAD CPC ★ DOWNLOAD ★

Type-in/Listing:
» HighTerm  v1.1    GERMANDATE: 2013-09-03
DL: 85 fois
TYPE: ZIP
SIZE: 26Ko
NOTE: 40 Cyls
.HFE: OUI

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QUE DIT LA LOI FRANÇAISE:

L'alinéa 8 de l'article L122-5 du Code de la propriété intellectuelle explique que « Lorsque l'œuvre a été divulguée, l'auteur ne peut interdire la reproduction d'une œuvre et sa représentation effectuées à des fins de conservation ou destinées à préserver les conditions de sa consultation à des fins de recherche ou détudes privées par des particuliers, dans les locaux de l'établissement et sur des terminaux dédiés par des bibliothèques accessibles au public, par des musées ou par des services d'archives, sous réserve que ceux-ci ne recherchent aucun avantage économique ou commercial ». Pas de problème donc pour nous!

CPCrulez[Content Management System] v8.7-desktop/cache
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L'Amstrad CPC est une machine 8 bits à base d'un Z80 à 4MHz. Le premier de la gamme fut le CPC 464 en 1984, équipé d'un lecteur de cassettes intégré il se plaçait en concurrent  du Commodore C64 beaucoup plus compliqué à utiliser et plus cher. Ce fut un réel succès et sorti cette même années le CPC 664 équipé d'un lecteur de disquettes trois pouces intégré. Sa vie fut de courte durée puisqu'en 1985 il fut remplacé par le CPC 6128 qui était plus compact, plus soigné et surtout qui avait 128Ko de RAM au lieu de 64Ko.