APPLICATIONSDIVERS ★ Auftragsbearbeitung BM 5.0/T (v1.1) ★

Auftragsbearbeitung Bm|CPC Amstrad International)Applications Divers
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Die "Auftragsbearbeitung" ist ein Programmpaket zur Verwaltung eines Kunden-, Artikel- und Lieferantenstamms, zur Lagerführung, Auswertung der Geschäftsvorgänge und der Erledigung der Korrespondenz.

Es können bis zu 1000 Kunden, 5000 Artikel und 500 Lieferanten verwaltet werden, die auf drei Disketten verteilt werden können.

Der Zugriff auf die einzelnen Datensätze kann entweder über die Nummer des Datensatzes oder ein Indexfeld. dem sogenannten "Matchco-

de" erfolgen. Andere Zugriffs- oder Sortiermöglichkeiten sucht man leider ebenso vergeblich wie die Möglichkeit zum Durchblättern der Daten auf dem Bildschirm. Durch ein effizientes Suchverfahren (Hashing) erfolgt der Zugriff auf die Daten sehr schnell. Risikoreich ist jedoch, daß die erforderlichen Daten für das Hashing erst bei Arbeitsende auf Diskette zurückgeschrieben werden. Plötzlicher Stromausfall kann hier die Arbeit eines Tages zunichte machen.

An Korrespondenz können (Proforma) Rechnungen, Angebote, Auftragsbestätigungen, Gutschriften, Lieferscheine und Bestellungen geschrieben werden. Dabei werden jeweils die laufenden Nummern der Schreiben aus der Kunden/Lieferan -tendatei aktualisiert. Die entsprechenden Daten der Artikel werden nach Eingabe der Nummer oder des Matchcodes aus der Artikeldatei übernommen. Gleichzeitig werden bei Rechnung,Gutschrift und Bestellung die Lager- und Umsatzdaten entsprechend geändert.

Die Formulare werden sofort auf Endlospapier und in Entwurfsqualität ausgedruckt, eine Möglichkeit der Zwischenspeicherung auf Diskette besteht nicht, da laut Herstellerangaben auch mit kleineren Laufwerken wirtschaftlich gearbeitet werden sollte.

Mögliche kleine Diskettenkapazität ist wohl auch der Grund dafür, daß außer den Adressen und einigen wenigen verwaltungsspezifischen Daten keine weiteren Informationen in den Kunden- und Lieferantendateien enthalten sind.

Des weiteren können bestellte und nicht bestellte Wareneingänge mit Druckerprotokoll verbucht und Be-stcllvorschläge, Bestandsübersichten sowie Stammdaten- und Invcnturli-sten ausgedruckt werden. Praktisch ist auch ein Statistikteil, in welchem Kunden-, Lieferanten- und Artikelumsätze in allerlei Variationen ausgedruckt werden können. In einem Installationsmenue können einige Angaben über Druckformat und Anzahl der Laufwerke gemacht werden.

Die getestete Version krankte noch an einigen formalen Mängeln, so sind z.B. die Kopf- und Fußtexte,die einen Briefkopf ersetzen sollen, nicht zeilenfüllend. Auch kann bislang nur auf Endlospapier ohne NLQ gedruckt werden.
Der Hersteller verspricht jedoch, daß diese Mängel in der nächsten Version nicht mehr zu finden sind. Features, die man in dieser Preisklasse und dem Anwendungsgebiet erwarten kann, nämlich eine Verwaltung der ausstehenden Rechnungen und ein Mahnwesen, sucht man hier vergebens. Auch besteht keine Verbindung zwischen Lieferanten- und Artikeldatei - bei Bestellungen muß der zugehörige Lieferant manuell selektiert werden.

Interessant ist auch, daß das Programm munter mit negativen Lagerbeständen arbeitet, obwohl man eigentlich nicht liefern kann, was man nicht hat - oder? Hier wäre für manche Anwendungen eine Sicherheitsabfrage sehr wünschenswert. Die Menues sind zwar logisch und übersichtlich, manchmal kommt man aber schon ins Schleudern, wenn man lediglich gefragt wird: 'Nummer:---' Im "Handbuch" steht dann zwar, welche Nummer gefragt ist, ein kleiner Hinweis im Programm wäre aber trotzdem hilfreich... Die Dokumentation ist, um ehrlich zu sein, miserabel (14 Seiten DIN-A-5) und stellt keine große Hilfe dar. Wenn das Programm einen Anwenderkreis finden soll, zu dem auch Erst-anwender ohne Computerkenntnisse gehören, muß hier noch einige Arbeit getan werden, um Anfängern den Einstieg zu erleichtern.

Bewertung:

Die "Auftragsbearbeitung" ist ein praktisches, wenngleich noch nicht ganz perfektes Hilfsmittel für alle, die umfangreiche Lager- und Lieferdaten zu verwalten haben, wenngleich Neulinge wegen der ausbaubedürfti -gen Dokumentation bei der Einarbei -tung Schwierigkeiten haben dürften. Speziell für Joyce Plus-Anwender empfiehlt sich jedoch noch ein Abwarten und Beobachten dieser Firma. Wie der Hersteller verlauten ließ, ist eine Umarbeitung speziell für den Joyce Plus im Gange. Die neue Version soll dann auch über ein Mahnwesen und eine Zwischenspeicherung der Formulare auf Diskette verfügen.

Michael Anton, CPCAI

★ PUBLISHER: Byte Me Computersysteme
★ YEAR: 1986
★ CONFIG: 128K + CP/M
★ PRICE: 448,-- DM
★ LANGUAGE:
★ LICENCE: COMMERCIALE
★ AUTHOR(S): ???

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L'Amstrad CPC est une machine 8 bits à base d'un Z80 à 4MHz. Le premier de la gamme fut le CPC 464 en 1984, équipé d'un lecteur de cassettes intégré il se plaçait en concurrent  du Commodore C64 beaucoup plus compliqué à utiliser et plus cher. Ce fut un réel succès et sorti cette même années le CPC 664 équipé d'un lecteur de disquettes trois pouces intégré. Sa vie fut de courte durée puisqu'en 1985 il fut remplacé par le CPC 6128 qui était plus compact, plus soigné et surtout qui avait 128Ko de RAM au lieu de 64Ko.