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Turbodos|CPC Amstrad International)Applications Divers
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Es sollte wirklich kaum zu glauben sein, daß die ohnehin schon schnelle Schneider-Floppy noch zu beschleunigen ist.

Wer sich allerdings das ROM Listing der DD1 im Data Becker Floppy-Buch genauer ansieht, wird schnell erkennen, daß dieser Effekt mit relativ einfachen Mitteln zu erreichen ist. Wie schon bekannt, beschäftigen sich bei Amstrad immer gleich mehrere Programmierer mit einem Programm. Genauso muß es auch beim AMSDOS gewesen sein. Die Grundwerte für Verzögerungszeiten bei Schrcib- und Leseprozedulen wurden hier nämlich sehr willkürlich gewählt.

Sie können durch ein kurzes Assemblerlisting modifiziert werden. Ab Adresse C5D4 im ROM 7, dem Floppy-ROM, steht eine Tabelle in der die Parameter für die Laufzeiten festgelegt sind.

Diese Werte sind wie folgt:
adressewertbemerkung
C5D40032Hochlaufzeit fuer diskmotor
C5D600FATickerlaufzeit fuer floppymotor
C5D8AF???????
C5D90F0CDelayloop
C5DB01Head Unload Time
C5DC03Head Load Tine

Die Werte in dieser Tabelle scheinen rein willkürlich gewählt zu sein, wenn man alle Werte durch Ausprobieren ein wenig manipuliert, so ergeben sich bei gleicher Datensichcr-heit wesentlich höhere Geschwindigkeiten bei jeder Floppyoperation.

Die nachfolgenden Werte ergeben eine Geschwindigkeitssteigerung von 25%. Dropouts oder Datenverluste verlassen hierbei auch nicht den gewohnten Rahmen, und auch die mechanische Beanspruchung des Laufwerks ist nicht zu hoch. Lediglich die Fehlermeldung DISK MISSING erscheint schneller als gewohnt. Durch Drücken der Taste R wird jedoch ein neuer Leseversuch vorgenommen, der das gewünschte Ergebnis bringt.

Natürlich kann man auch mit noch kleineren Werten arbeiten, aber dann geht das Ganze auf Kosten der Da-tensichcrheit. Dem Experimentieren sind hierbei jedoch keine Grenzen gesetzt.

Stellt sich nur noch die Frage, wie wir die neue Tabelle dem DOS klarmachen. In ein ROM läßt sich ja nichts poken. Dazu machen wir einfach einen RST&18 zur Adresse C60D im Floppy-ROM.

Diese Adresse wird jedesmal beim Einschalten angesprungen und erfordert in HL die neue Tabelle. Also laden wir einfach HL mit der Tabelle, springen über eine ROM-CALL diese Adresse an und übergeben die neuen Werte. Den Rest erledigt das Floppy-ROM auf so komfortable Weise, daß durch unsere Routine nicht ein einziges Byte Speicherplatz verbraucht wird und tatsächlich bis zum Ausschalten der Floppy aktiv bleibt.

Die Vorteile für dieses Verfahren liegen auf der Hand. Kurzes Programm, keine Kollision mit bestehenden Programmen, volle Ausnutzung der Floppygcschwindigkeit. Tippen Sie also den kleinen Basiclader ein und speichern Sie ihn ab, bevor Sie ihn starten. Der Lader löscht sich nach der Installation der neuen Parameter von selbst. Für MC-Interessierte ist das sehr kurze Assemblerlisting abgedruckt. Das Label ROMCAL spezifiziert hier die Adresse und ROM-Nummer, die angesprungen werden soll. Das Label NEWTAB enthält die neuen Laufwerksdaten. Viel Spaß beim beschleunigten Arbeiten mit dem Schneider Laufwerk.

10 FOR adr= &1000 TO &1012
20 READ byte$:byte=VAL("&"+byte$)
30 POKE adr,byte
40 NEXT adr
50 CALL &1000:CLS:PRINT"TURBO DOS 1.0 ON":NEW
60 DATA 21,A,10,DF,7,10,C9,D,C6,7,23,0,C8,0,1,1,A,0,3,0

CPCAI
8601

★ PUBLISHER: CPC AMSTRAD INTERNATIONAL
★ YEAR: 1985
★ CONFIG: 64K + AMSDOS
★ LANGUAGE:
★ LICENCE: LISTING
★ AUTOR: Volker Schick

CPCrulez[Content Management System] v8.7-desktop/cache
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L'Amstrad CPC est une machine 8 bits à base d'un Z80 à 4MHz. Le premier de la gamme fut le CPC 464 en 1984, équipé d'un lecteur de cassettes intégré il se plaçait en concurrent  du Commodore C64 beaucoup plus compliqué à utiliser et plus cher. Ce fut un réel succès et sorti cette même années le CPC 664 équipé d'un lecteur de disquettes trois pouces intégré. Sa vie fut de courte durée puisqu'en 1985 il fut remplacé par le CPC 6128 qui était plus compact, plus soigné et surtout qui avait 128Ko de RAM au lieu de 64Ko.