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Relative Datei|CPC Amstrad International)Applications Divers
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Das Standard-Basic der CPC Computer ermöglicht nur das Arbeiten mit sogenannten sequentiellen Dateien, die mit Hilfe von OPENIN bzw. OPENOUT eröffnet und dann der Reihe nach gelesen bzw. beschrieben werden können. Das Merkmal einer sequentiellen Datei ist also, daß erst auf den nächsten Datensatz zugegriffen werden kann, wenn alle vorangegangenen Datensätze bereits bearbeitet wurden. Äquivalent hierzu sind die vom Basic her bekannten Befehle READ, DATA und RESTORE.

Die Organisation einer sequentiellen Datei erweist sich daher als äußerst unpraktisch, wenn es zu sortieren gilt oder die Möglichkeit des wahlfreien Zugriffs auf jeden Datensatz gegeben sein soll. Genau hier setzt die relative Dateiverwaltung an, denn sie erlaubt es, frei auf jeden Datensatz zuzugreifen. Jeder Datensatz hat eine Nummer, mit der man ihn ganz einfach anwählen kann. Das entspricht genau jenem Prinzip, welches bei Arrays Anwendung findet, daher lohnt sich der Einsatz der relativen Dateiverwaltung erst, wenn man große Datenmengen speichern will, die die Kapazität des freien RAM-Speichers überschreiten würden. Beispiele hierfür gibt es genug, z.B. die Schallplatten-, Musikkassetten-, Bierdeckeloder Briefmarkensammlung. Da kommt man schnell auf Stückzahlen, bei denen man sich fragen muß, ob man eventuell den RAM-Speicher des CPC aufstocken oder ein paar der geliebten Sammelobjekte abschaffen sollte, um den Rest nun endlich mit dem Computer verwalten zu können. Doch hier bietet sich glücklicherweise eine vernünftige Alternative an, nämlich die relative Dateiverwaltung. Hat man sich für diese Möglichkeit entschieden, ist es notwendig, den Aufbau der relativen Datei im voraus zu planen. Zuerst wird die Struktur eines Datensatzes festgelegt. Jeder Datensatz kann maximal acht Felder mit einer Länge von insgesamt nicht mehr als 512 Zeichen enthalten. Wenn wir als Beispiel die Schallplattensammlung heranziehen, so könnte ein Datensatz folgendes Aussehen haben:

In Feld Nr. 1 wird der Name des Interpreten bzw. der Band eingetragen, das nächste Feld nimmt den Titel des Liedes auf, dann kommt der Name der LP und als letztes die Spieldauer. Für jedes Feld muß man die maximale Länge mit angeben. Die Bezeichnungen dienen später als Gedächtnisstützen, sie werden bei der Ein- und Ausgabe der einzelnen Datensätze jeweils über dem dazugehörigen Feld mit ausgedruckt.

Zum Schluß muß man dann noch die maximale Anzahl der zu reservierenden Datensätze angeben, wobei man genügend Platz für zukünftige Erweiterungen berücksichtigen sollte. Ist die von Ihnen gewünschte Anzahl jedoch größer als die vom Computer aufgrund der freien Diskettenkapazität errechnete Zahl, dann kann Ihnen auch die relative Dateiverwaltung nicht mehr weiterhelfen.

Zur Bedienung des Programmes:

Das Programm RELDAT ermöglicht den Umgang mit relativen Dateien mit Hilfe eines zehnzeiligen Menúes. Sämtliche Menuepunkte erwarten, daß die Arbeitsdiskette sich im Laufwerk A befindet, d.h. unter anderem, der Benutzer wird nicht ständig daraufhingewiesen, die Diskette einzulegen und ferner ist das Arbeiten mit einem Zweitlaufwerk nicht möglich.

Die Menuepunkte im einzelnen:

1. Datei errichten

Definition der Dateistruktur, s.o.

2. Datei löschen

Von RELDAT erzeugte Dateien können hier mit der Eingabe des Namens wieder von der Diskette gelöscht werden.

3. Datei laden

Datei wird geöffnet, d.h. für die Bearbeitung vorbereitet.

4. Datei sichern

Datei wird geschlossen. Unbedingt notwendig vor Diskettenwechsel oder riach Abschluß der Arbeit mit einer geöffneten Datei.

5. Datei sortieren

Die Datei kann nach einem Feld in auf- bzw. absteigender Reihenfolge sortiert werden.

6. Directory zeigen

Der Übersichtlichkeit wegen, werden nur die von RELDAT erzeugten Dateien angezeigt.

7. Daten eingeben

Es können Datensätze an- bzw. eingefügt oder geändert werden. Die Eingabe des Kürzels "dt" bringt das aktuelle Datum in das gewünschte Feld

8. Daten auflisten

Man kann entweder alle Datensätze nacheinander ausgeben lassen, oder mit Hilfe einer Maske all diejenigen Datensätze finden, auf die diese Maske paßt.

Die Maske kann alles oder nurTeilstücke aus dem gewünschten Feld enthalten. Variable Teile mit konstanter Länge können mit Hilfe von Fragezeichen gleicher Anzahl, und variable Teile mit variabler Länge, an die sich ein Komma anschließt, können mit einem Sternchen ersetzt werden.

9. Daten löschen

Beliebige Datensätze können gelöscht werden. Die nachfolgenden Datensätze rücken in die frei gewordenen Plätze ein.

0. Zurück zum Basic

Eine geöffnete Datei wird selbständig geschlossen, danach wird das Programm abgebrochen.

Zu den Programmen:

RELDUMP erzeugt den Maschinencodeteil und speichert ihn auf einer Diskette ab, danach wird es nicht mehr benötigt.

RELDAT lädt den von RELDUMP erzeugten Maschinencode nach und initialisiert diesen, deshalb niemals das Programm ein zweites Mal mit RUN sondern nur mit GOTO 1030 starten.

CPCAI

★ PUBLISHER: CPC AMSTRAD INTERNATIONAL
★ YEAR: 1985
★ CONFIG: 64K + AMSDOS
★ LANGUAGE:
★ LICENCE: LISTING
★ AUTOR: Thomas Fippl

★ AMSTRAD CPC ★ DOWNLOAD ★

File:
» Relative  Datei    GERMANDATE: 2013-09-03
DL: 51 fois
TYPE: ZIP
SIZE: 32Ko
NOTE: 40 Cyls
.HFE: OUI

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QUE DIT LA LOI FRANÇAISE:

L'alinéa 8 de l'article L122-5 du Code de la propriété intellectuelle explique que « Lorsque l'œuvre a été divulguée, l'auteur ne peut interdire la reproduction d'une œuvre et sa représentation effectuées à des fins de conservation ou destinées à préserver les conditions de sa consultation à des fins de recherche ou détudes privées par des particuliers, dans les locaux de l'établissement et sur des terminaux dédiés par des bibliothèques accessibles au public, par des musées ou par des services d'archives, sous réserve que ceux-ci ne recherchent aucun avantage économique ou commercial ». Pas de problème donc pour nous!

CPCrulez[Content Management System] v8.7-desktop
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L'Amstrad CPC est une machine 8 bits à base d'un Z80 à 4MHz. Le premier de la gamme fut le CPC 464 en 1984, équipé d'un lecteur de cassettes intégré il se plaçait en concurrent  du Commodore C64 beaucoup plus compliqué à utiliser et plus cher. Ce fut un réel succès et sorti cette même années le CPC 664 équipé d'un lecteur de disquettes trois pouces intégré. Sa vie fut de courte durée puisqu'en 1985 il fut remplacé par le CPC 6128 qui était plus compact, plus soigné et surtout qui avait 128Ko de RAM au lieu de 64Ko.