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Ordnung ist das halbe Leben

Universelles Dateiprogramm für jede Anwendung

Viele Hobbys erfordern eine Unmenge von Kleinstinformationen. Diese im Kopf zu behalten, ist oft mit Horror zu vergleichen, denn just in dem Moment, indem die geforderten Daten gebraucht werden, fallen sie einem nicht ein. Für diesen Fall gibt es jetzt eine Lösung. Sie nennt sich "KARTEI" und gehört in jeden Haushalt, besonders für jeden Sammler.

KARTEI ist eine hauptspeicherorientierte Datenbank für private Anwendungen. Beim CPC 6128 stehen 60 kByte und bei den kleineren Typen 10 kByte für Daten zur Verfügung. Hier gleich ein wichtiger Hinweis: Der CPC 6128 benötigt das Programm "Bankman". Diesen finden Sie auf den Systemdisketten, die jedem Diskettenlaufwerk beiliegen. Weiter ist eine Diskettenstation unbedingt erforderlich! Wer die deutsche Tastaturbelegung bevorzugt, kann das Programm "DIN" (PC International 3'88, S.39) benutzen.

Das Programm gliedert sich in drei Segmente auf:

  • Datenbank
  • Maskeneditor
  • Editor für "Auswahldateien"/ Druckeranpassung Der Maskeneditor

Um eine Datenbank anzulegen, ist zunächst eine Bildschirmmaske zu definieren, welche neben dem Bildschirmhintergrund die Feldformate und ihre
Typen festlegt. Geben Sie der neuen Datei (Extension MSK) den Namen für die zukünftige Datenbank (zum Beispiel ADRESSEN). Sie haben nun einen leeren Bildschirm vor sich. Ein Cursor kann mit den Pfeiltasten frei bewegt werden.

Drücken Sie nun < RETURN >, um ein Feld an der aktuellen Position zu definieren. Es ist jetzt der Bildschirmhintergrund einzugeben. (Bei einem Zahlenfeld das Zahlenformat wie bei der DEC$-Funktion, zum Beispiel "###.##"; bei einem Textfeld zum Beispiel ".......") Mit der Feldart

"Bildschirmhintergrund" können beliebige Texte auf der Schreibfläche abgelegt werden.

Eine Besonderheit stellt das "Auswahlfeld" dar. Wenn nur eine begrenzte Anzahl (maximal 20) verschiedener Worte in einem Datenfeld möglich ist (zum Beispiel Anrede: Herr, Frau, Fräulein, Firma), so können diese in einer Auswahldatei festgelegt und bei der späteren Dateneingabe das jeweilige Wort leicht selektiert werden. Der entsprechende Dateiname muß bei dieser Feldart zusätzlich angegeben werden. Vergessen Sie nicht, diese Datei anschließend auch anzulegen! Ein vorhandenes Feld wird editiert, indem der Cursor auf den ersten Buchstaben des Feldes gefahren und < RETURN > gedrückt wird. Der Maskeneditor legt die Datenfelder in der Reihenfolge an, in der sie definiert wurden. Neue Felder werden immer "hinten" angehängt, während das nachträgliche Editieren die Reihenfolge nicht verändert. Die Taste < I > für "Info" zeigt die Feldnummern an. Diese Angabe ist später für Serienbriefe erforderlich.

Auswahldateien erstellen

Zum Erstellen der Auswahldateien (Extension AWD) steht ein recht einfacher Editor zur Verfügung. Es ist mit den Pfeiltasten lediglich der Platz in der Liste anzuwählen und der jeweilige Text einzugeben. Die Liste ist immer geschlossen (keine Leerzeilen!) von oben nach unten zu erstellen. Achten Sie bitte darauf, daß der Bildschirmhintergrund eines Auswahlfeldes (bei der Maskendefinition) mindestens genauso lang ist wie der längste Text der Liste, da ansonsten in der Datenbank "Datenmüll" auf dem Bildschirm verbleibt!

Daten verarbeiten

Nach dem Erstellen der Definitionsdateien kann nun die eigentliche Arbeit mit der Datenbank beginnen. Die Datendatei wird mit dem Namen der zugehörigen Bildschirmmaske geöffnet. Alle benötigten Auswahldateien müssen jetzt erstellt worden sein, da sonst der Öffnungsvorgang abgebrochen wird! Die Daten können nun erfaßt werden, wobei jede Eingabe mit < RETURN > zu beenden ist. Korrekturen sind mit < DEL > möglich, < CLR > löscht den gesamten Feldinhalt. Die Pfeiltasten < auf > und < a b > bewegen den Cursor von Feld zu Feld. Undefinierte Auswahlfelder enthalten immer den ersten Eintrag der Auswahlliste. Um den Inhalt eines Auswahlfeldes zu ändern, ist es mit dem Cursor anzufahren, danach ist < RETURN > zu drücken. Es werden dann alle möglichen Feldinhalte aufgelistet. Neu eingegebene oder veränderte Daten müssen explizit in die Datenbank übernommen werden! Dies geschieht mit Hilfe des "Kommando-Fensters" (< COPY > drücken) und dem Befehl "Datensatz schreiben". "Daten sortieren" ordnet die Datensätze nach demjenigen Feld, auf dem der Cursor vor dem Befehlsaufrufstand. Diese Operation kann trotz des schnellen Algorithmus (Heapsort) einige Zeit in Anspruch nehmen! Zum Suchen ist die Suchinformation in das entsprechende Feld einzutragen. Dies darfauch in einem bestehenden Datensatz geschehen, da ohne explizites Schreiben nichts verändert wird!

Wer suchet, der findet....

Es kann gesucht werden nach

  • Gleichheit
  • allen kleineren Einträgen
  • allen größeren Einträgen
  • Teilworten

Nach einer Suchoperation werden nur noch die gefundenen Datensätze angezeigt. So läßt sich eine Information gezielt "einkreisen". Wollen Sie beispielsweise in Ihrer Adreßdatei alle Personen finden, deren Name mit "S" beginnt und die in dem Postleitzahlenbezirk von 3000 bis 4000 wohnen, so sind folgende drei Suchanfragen zu stellen:

  1. PLZ: 3000 -> suche "größer gleich"
  2. PLZ: 4000 -> suche "kleiner gleich"
  3. Name: s — > suche "gleich"

Zu allen Datensätzen kommen Sie mit Hilfe des gleichlautenden Auswahlpunktes zurück. Bei Such- und Sortieroperationen wird die Groß-/Klein-schreibung immer ignoriert! Beim Verlassen der Datenbank wird die gesamte Datei auf die Diskette zurückgeschrieben, wenn dies nicht ausdrücklich anders gewünscht wird.

Serienbriefe drucken

Die aktiven Datensätze können in einem Serienbrief eingesetzt und gedruckt werden, wenn dieser als ASCII-Datei mit der Extension .TXT auf der Diskette gesichert wurde. Die einzusetzenden Datenfelder sind mit dem Zeichen " # gefolgt von der Datenfeldnummer als zweistellige Dezimalzahl im Text zu vermerken. (Die Nummern sind im Maskeneditor mit der Info-Funktion abzurufen.)

Die Beispiele

Das folgende Beispiel veranschaulicht den Sachverhalt:

Datensatz:

  1. Mustermann (Textfeld: Name)
  2. Fritz (Textfeld: Vorname)
  3. Gibtesnicht Str. 7 (Textfeld: Straße)
  4. 8000 (Zahlenfeld: PLZ)
  5. München (Textfeld: Stadt)
  6. Sehr geehrter Herr #01 (Auswahl-feld für Briefkopf)

Textdatei:

Meine Adresse  # 00
#02 #01
#03
#04 #05
#06!

Mein Text

Für #00 kann ein aktueller Text eingesetzt werden, zum Beispiel "München, den 25. Juni 1987". Der Ausdruck sieht wie folgt aus:

Meine Adresse: München, den 25. Juni 1987
Fritz Mustermann 
Gibtesnicht Str. 7
8000 München

Sehr geehrter Herr Mustermann!
Mein Text

Mit dieser Funktion können bei entsprechenden Textdateien auch Listen oder Etiketten gedruckt werden. Zu beachten ist, daß der Text zeilenweise (also CR am Ende jeder Zeile) abgelegt wird! Sehr gut läßt sich hierbei das Textprogramm CONTEXT einsetzen.

Druckersteuerung

Um dem Anwender unabhängig von der Textverarbeitung völlige Freiheit bei der Druckeransteuerung zu lassen, besteht die Möglichkeit, beliebige Steuersequenzen in den Text einzustreuen. Die Datenbank benötigt hierzu die Datei "Drucker", die mit dem Editor für Auswahldateien zu erstellen ist. Das folgende Beispiel zeigt den Aufbau eines Eintrags:

I:1B40

"I" ist der Kennbuchstabe und ":" das Trennzeichen, dem die Steuercodes als Hexadezimalzahlen folgen. Steht im Serienbrief nun die Zeichenfolge "II", so wird diese ersetzt durch CHR$(& 1B) + CHR$(&40). Sie können also Ihren Drucker beliebig umprogrammieren!

Bei den Kennbuchstaben ist unbedingt auf die Groß-/Kleinschreibung zu achten.

Hier nun eine vorgefertigte Drucker-Datei (die Texte in den Klammern dienen nur zur Erklärung und sind nicht mit einzugeben):

  • I:1 B40 (Drucker initialisieren)
  • P:1B50 (Schriftart PICA)
  • E:1B4D (Schriftart ELITE)
  • Q:1B7801 (Qualitätsdruck)
  • N:1B7800 (normaler Druck)
  • -:0C (neue Seite)
  • U:1B2D0J (Unterstreichen an)
  • u:1B2D00 (Unterstreichen aus)
  • F:1B45 (Fettdruck ein)
  • F:1B46 (Fettdruck aus)

Da die Programmierung des Tabulators im Drucker sehr aufwendig ist, wurde diese Funktion schon im Programm vorgesehen. Steht hinter der Feldnummer die Buchstabenkombination "T > so werden nach dem Feldinhalt so viele Leerzeichen erzeugt, wie dies der Feldgröße entspricht. Eine Liste läßt sich beispielsweise durch den einzeiligen "Serienbrief"
#01^> ! #02^> ! #03^> ! #04^> #05
erzeugen:

Fritz! Mustermann! GibtesnichtStr. 7 ! 8000 München

Hans! Müller ! Phantasieweg 23 ! 8000 München ...

Die Buchstabenkombination "^>" darf hierbei nur direkt nach einer Feldnummer auftauchen!

Ergänzende Hinweise:

Die Länge der Text- und Zahlenfelder sowie die Reihenfolge der Datenfelderdürfen nachträglich niemals geändert werden, da sonst die Datensätze nicht korrekt aufgeschlüsselt werden können! Eine Bildschirmmaske muß mindestens ein Datenfeld enthalten, da das Datenbank-Modul sonst "abstürzt"! Folgende Maximalwerte sind zu beachten:

  • Datensatzlänge : 255
  • Felder pro Maske : 40
  • Auswahlfelder pro Maske: 9
  • Datensätze : 1000

Folgende Reihenfolge ist bei der erstmaligen Nutzung des Programms einzuhalten:

  1. Drucker-Datei definieren (Name: "DRUCKER.AWD")
  2. falls benötgt: Auswahldateien erstellen
  3. Bildschirmmaske erstellen
  4. Daten eingeben

Bei der Erstellung einer Datenbank kommt es häufig zu gleichlautenden Eingaben. Aus diesem Grunde können beliebige Tastendrücke an jeder Stelle im Programm aufgezeichnet und wieder "abgespielt" werden. Die Definition des Tastaturmakros, die von einem Ton begleitet wird, beginnt und endet mit < Control-D > und der Abruf erfolgt mit < Control-A > .

Konstanten

  • CPC464, CPC6128: Rechnerkennung
  • maxFeld : maximale Anzahl der Felder 
  • maxSatz : maximale Anzahl der Datensätze
  • RAM: verfügbarer Speicher in 1000 Bytes
  • true, false : Boolsche Werte 

Variablen

  • Abbruch: true, wenn Funktionsunterbrechung gestattet
  • AltSatz: wenn Teilmenge=true: Anzahl der gesamten Datensätze
  • a, b, c, d : Parameterübergabe an Unterprogramme
  • cache : true, wenn Textzeilen zwischengespeichert
  • e: Zeile des selektierten Auswahlpunktes
  • er: Fehlernummer des Bankmanagers
  • FeldNum: Anzahl der Felder
  • fr(*): Feldattribut
  • ft(*): Feldtypen
  • fx(*),fy(*) : Feldkoordinaten
  • Index: Nummer des aktuellen Satzes
  • Info: true, wenn Feldinfo angezeigt werden soll
  • i, j, k : Schleifenvariablen
  • neu: true, wenn Zeiger hinter letztem Datensatz
  • Record: true, wenn Tastencodes "aufgezeichnet" werden
  • RLen: Länge eines Datensatzes
  • SatzNum: Anzahl der (aktiven) Datensätze
  • Serie: true, wenn Serienbriefe gedruckt werden
  • Teilmenge: true, wenn nur ein Teil der Datensätze aktiv
  • TM(*): Zeiger auf die aktiven Datensätze
  • w: Zähler für Datenfelder
  • x, y: Hilfsgrößen
  • Zeile: aktuelle Zeilennummer beim Drucken
  • Zeilenzahl: Anzahl der Zeilen des Serienbriefs
  • a$: aktueller Datensatz
  • Auswahl$(*,*): Inhalte der vom Benutzer definierten Auswahlfenster
  • b$, c$, e$: Hilfsstrings
  • cache$(*): zwischengespeicherte Textzeilen
  • d$: Dateiname
  • Daten$(*): Datensätze / Definition eines Auswahlfensters
  • Drucker$(*): Steuersequenzen für Drucker
  • Eingabe$: Benutzereingabe in einem Feld
  • fd$(*): Dateninhalte der Felder
  • fm$(*): Feldmasken
  • fz$(*): Bei Auswahlfeldern: Dateiname
  • k$: Tastencode
  • Macro$: aufgezeichnete Tastencodes
  • Maske$: Hintergrundmaske für Eingabe
  • Menue$: Tastencodes für Programmverzweigung
  • m$,n$: Hilfsvariablen für Sortieren
  • p$(*): Inhalt des Auswahlfensters
  • Puffer$: 2. Tastaturpuffer

cd, CPCAI

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★ EDITEUR: CPC AMSTRAD INTERNATIONAL
★ ANNÉE: ???
★ CONFIG: 128K + AMSDOS
★ LANGAGE: ???
★ LICENCE: LISTING
★ AUTEUR: Joachim Stroiczek

★ AMSTRAD CPC ★ DOWNLOAD ★

File:
» KARTEI  v1.1DATE: 2013-09-03
DL: 42 fois
TYPE: ZIP
SIZE: 41Ko
NOTE: 40 Cyls
.HFE: OUI

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Lien(s):
» Applications » Digiglobe
» Applications » Ypologismos Kymatomorfvn
» Applications » Binaercreator (CPC Amstrad International)
» Applications » Code ASCII/Amstrad ASCII
» Applications » DATA disk formatter (CPC Attack!)
» Applications » Mini Systeme - Expert

QUE DIT LA LOI FRANÇAISE:

L'alinéa 8 de l'article L122-5 du Code de la propriété intellectuelle explique que « Lorsque l'œuvre a été divulguée, l'auteur ne peut interdire la reproduction d'une œuvre et sa représentation effectuées à des fins de conservation ou destinées à préserver les conditions de sa consultation à des fins de recherche ou détudes privées par des particuliers, dans les locaux de l'établissement et sur des terminaux dédiés par des bibliothèques accessibles au public, par des musées ou par des services d'archives, sous réserve que ceux-ci ne recherchent aucun avantage économique ou commercial ». Pas de problème donc pour nous!

CPCrulez[Content Management System] v8.7-desktop/cache
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L'Amstrad CPC est une machine 8 bits à base d'un Z80 à 4MHz. Le premier de la gamme fut le CPC 464 en 1984, équipé d'un lecteur de cassettes intégré il se plaçait en concurrent  du Commodore C64 beaucoup plus compliqué à utiliser et plus cher. Ce fut un réel succès et sorti cette même années le CPC 664 équipé d'un lecteur de disquettes trois pouces intégré. Sa vie fut de courte durée puisqu'en 1985 il fut remplacé par le CPC 6128 qui était plus compact, plus soigné et surtout qui avait 128Ko de RAM au lieu de 64Ko.