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Nach Eingabe der geographischen Länge und Breite des jeweiligen Beobachtungsortes sowie des Datums und der Uhrzeit, können Sie die aktuellen Positionen von zirka 300 Sternen und Planeten am gestirnten Himmel betrachten (Schneider CPC 464)

Den staunenden, etwas verwirrten Blick zum stern-übersäten Himmel an den Anfang eines intellektuellen Abenteuers zu stellen, war die Idee zu diesem Programm, das die gebräuchlichsten Jahrbücher und Sternkarten entbehrlich machen und einige offene Fragen klären soll.

Bei den in Himmelskarten eingezeichneten Sternen handeltessich um Fixsterne, die ihre Position am Himmel, im Gegensatz zu den Planeten, nur sehr langsam verändern, das heißt während eines Menschenalters nicht sichtbar verändern. Die Zusammenfassung der Fixsterne zu Sternbildern hat mythologischen Ursprung und dient heute nur noch zur einfachen Orientierung am Himmel. Der gesamte Fixsternhimmel wird lückenlos von 89 Sternbildern überdeckt, von denen das Programm 36 ausgewählte des nördlichen, also für uns sichtbaren Himmels zeigt. Fixsterne sind, wie unsere Sonne, selbstleuchtende

Himmelskörper, die sehr viel heller als diese sein können. Durch ihre riesige Entfernung erscheinen sie uns als mehr oder weniger helle Lichtpunkte, die nach ihren Helligkeiten in Gößenklas-sen eingeteilt sind. Die Klassifizierung reicht von -26m, der Sonne, bis etwa + 23m, den schwächsten mit Fernrohren noch sichtbaren Objekten. Die Helligkeit wird in magnitudos m gemessen, wobei ein Objekt mit -1m etwa 2,5mal heller als eines mit 0m ist. Der hellste Fixstern ist der Sirius im Sternbild Großer Hund mit — 1m . 6. Die schwächsten mit freiem Auge noch sichtbaren Fixsterne sind etwa lOOmal schwächer, also etwa 5m groß! Das Programm stellt Sterne bis zur Größe 3m . 5 dar, die auch bei weniger günstigen Sichtbedingungen erkennbar bleiben, berücksichtigt aber, daß in Sternbildern oft schwächere Sterne Vorkommen.

Die Sterngrößen erhalten im Programm drei verschiedene Größenklassensymbole, die aus BASIC heraus definiert werden. Die Bezeichnung der Sterne in einem Sternbild erfolgt ihrer Größe nach mitden Buchstaben des griechischen Alphabets. Demnach erhielt der hellste Stern den Buchstaben a, der nächstschwächere ßt usw. mit den lateinischen Genitiven der Abkürzungen ihrer Sternbildnamen (z.B. aCMa für Sirius, den hellsten Stern im Sternbild canis maioris, Großer Hund). Zur Bestimmung der Sternpositionen am Himmel denkt man sich das irdische Koordinatennetz aus Längen- und Breitenkreisen an die Sphäre projiziert. Der Nullmeridian ist als ein Meridian im Sternbild Widder definiert, weil hier die Ekliptik (die scheinbare jährliche Sonnenbahn) den Himmelsäquator schneidet. Dieser Punkt wird auch als Frühlingspunkt bezeichnet.

Bezug zum Frühlingspunkt

Da nun alle Sterne einen bestimmten Winkelabstand zu diesem Nullmeridian und auch zum Äquator besitzen, kann man ein Koordinatensystem festlegen, das sich zwar mit der Erddrehung bewegt, in dem aber die Sternorte in bezug auf Frühlingspunkt und Äquator festliegen. Ihre Abstände vom Nullmeridian bezeichnet man als Rektaszension (RA) und ihre positiven (nach ,,oben“ gerichteten) bzw. negativen (nach ,.unten“) gerichteten Distanzen vom Äquator als Deklination (D).

Die Verlängerung der Erdachse, also der Himmelspol, hat die Deklination 90°. Den Winkel zwischen dem Nullmeridian und dem Südpunkt bezeichnet man als Sternzeit, welche wiederum in Zusammenhang mit unserer Mitteleuropäischen Zeit steht, so daß über ihre Eingabe die Stellung der Gestirne zu einem bestimmten Zeitpunkt,,eingefroren“wer-den kann. RA und D sind als DATA-Anweisungen im Programm enthalten und sollten genau übernommen werden, da sonst im weiteren Berechnungsgang falsche Positionen errechnet würden, die zu undefinierbaren Sternbildern führen könnten. Der begrenzte Horizont, den wir bei der Betrachtung des Himmels haben, entsteht ja bekanntlich durch die Kugelgestalt der Erde. Da der sichtbare Himmelsausschnitt nur ein Teil im Koordinatensystem mit Frühlingspunkt und Äquator als Bezugsgrößen ist, scheint es zweckmäßig, diesen Teil in ein System umzurechnen, in dem der Beobachter der Ursprung sowie Südpunkt und Zenit (der Punkt senkrecht über ihm) die beiden Koordinatenachsen sind, so daß die Position eines Gestirns nun aus den Angaben seines Winkelabstandes vom Südpunkt (Azimut) und der Höhe über dem Horizont besteht. Azimut und Höhe ändern sich im Gegensatz zu Rektaszension und Deklination dauernd.

Im Programm werden Azimut und Höhe für einen gewünschten Beobachtungsort, der in Grad und Minuten (Grad. Minuten)eingegeben werden muß. und aus der geographischen Breite und Länge des Beobachtungsortes besteht, berechnet und in Bildschirmkoordinaten umgerechnet. Azimut und Höhe sind in einem Feld abgelegt, da sie bei den Darstellungen der Ausschnittsvergrößerungen und den Ansichten des Zenitbereichs und des Gesamthimmels gebraucht werden. DasAzimutistinden Darstellungen der Himmelsausschnitte eingeblendet und wird von Süd (0°) über West fortschreitend gezählt. Die Himmelsausschnitte enthalten auch die Höhe in 10°-Stufen. Planeten bewegen sich relativ zu den Fixsternen am Himmel, da sie, wie die Erde, die Sonne umrunden. Es ist also nicht möglich, ihre Positionen -wie die der Fixsterne - als DATA-Anweisung im Programm abzulegen, weil sich ihre Koordinaten RA und D innerhalb kurzer Zeit verändern. RA und D sind also zunächst für den Beobachtungszeitpunkt zu berechnen, ehe sie in Horizont- und Bildschirmkoordinaten verwandelt werden können. Dies ist Aufgabe der Ephemeridenrechnung, deren Ablauf folgender ist.

Ephemeriden der Planeten

Zunächst ist der Ort des Planeten in seiner Bahn zu bestimmen, die durch ihre Bahnelemente festgelegt ist. Der Planetenort ist charakterisiert durch seinen Radiusvektor I und die wahre Anomalie u, den von der Sonne aus gesehenen Winkel zum sonnennächsten Punkt der Bahn, dem Perihel. Als nächstes folgt die Umrechnung dieses Ortes in heliozentrische (Sonne ist Ursprung), ekliptikale und schließlich geozentrische äquatoriale Koordinaten RA und D, wozu die rechtwinkligen Sonnenkoordinaten benötigt werden, durch die der Ort der Erde gegeben ist.

Dietmar Stäche , HC

★ PUBLISHER: Mein Home-Computer
★ YEAR: 1985
★ CONFIG: 64K + AMSDOS
★ LANGUAGE:
★ LICENCE: LISTING
★ AUTHOR: Dietmar Stäche

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L'Amstrad CPC est une machine 8 bits à base d'un Z80 à 4MHz. Le premier de la gamme fut le CPC 464 en 1984, équipé d'un lecteur de cassettes intégré il se plaçait en concurrent  du Commodore C64 beaucoup plus compliqué à utiliser et plus cher. Ce fut un réel succès et sorti cette même années le CPC 664 équipé d'un lecteur de disquettes trois pouces intégré. Sa vie fut de courte durée puisqu'en 1985 il fut remplacé par le CPC 6128 qui était plus compact, plus soigné et surtout qui avait 128Ko de RAM au lieu de 64Ko.