APPLICATIONSCREATION GRAPHIQUE ★ HAPPY-PAINTER|HAPPY COMPUTER) ★

Der Happy-PainterDer Weg zum Grafikspezialisten
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Das Zeichnen von Bildern auf den Schneider-CPCs war bislang eine mühselige Sache. Neben dem Wissen um die grafischen Daten des Computers mußte man auch einen guten Schuß künstlerischen Talents besitzen. Unser Listing des Monats »Happy-Painter« erlaubt es Ihnen, auch ohne detaillierte Systemkenntnisse, erstklassige Bilder zu zeichnen.

An Malprogrammen für die Schneider-CPCs herrscht kein Mangel. Gute Programme, die sowohl schnell als auch benutzerfreundlich arbeiten. sind jedoch selten und teuer. Wir bieten Ihnen in dieser Ausgabe als Listing des Monats »Happy-Painter« an. das alle positiven Eigenschaften eines Zeichenprogramms m sich vereint. Es ist sehr schnell, durch seine vielfältigen Funktionen und die komfortable Bedienung äußerst anwendungsfreundlich und arbeitet problemlos auf allen CPC-Modellen. So schneidet Happy-Painter auch beim Vergleich mit professionellen Malprogrammen hervorragend ab.

Happy-Painter besteht aus drei Programmteilen. Listing 1 zeigt als ersten Teil das Basic-Programm. das gleichzeitig den Hauptteil von Happy-Painter darstellt. Die RSX-Befehlserweiterung GRAPHEXT.BIN sorgt für die hohe Geschwindigkeit der Bildverarbeitung, da hier zeitkritische Routinen in Maschinensprache geschrieben wurden. Der Programmteil ist in Listing 2 als DATA-Lader abgedruckt und erzeugt nach dem Start automatisch die Datei GRAPHEXT.BIN. Die Grafikdaten (Icons), die für die grafische Benutzeroberfläche notwendig sind. stellt die Datei ICONS.BIN zur Verfügung. Auch dieser Programmteil besteht aus einem DATA-La-der (Listing 3).

CPC-Besitzer. die Happy-Painter auf Kassette speichern möchten, müssen die einzelnen Programmteile in der genannten Reihenfolge auf Band speichern. Wenn der Basic-Teil geladen wurde, drückt man nicht die Stoptaste, sondern startet das Programm mit»RUN«. Die beiden Binärdateien werden automatisch nachgeladen. 

 


Das übersichtliche Hauptmenn von Happy-Painter

Ohne Joystick läuft nichts

Nach dem Titelbild von Happy-Painter erscheint das Hauptmenü (siehe Bild. Seite 60), das die einzelnen Funktionen sehr übersichtlich anzeigt.

Happy-Painter wird komplett über Joystick gesteuert. Wünschen Sie eine bestimmte Funktion, so müssen Sie den kleinen Pfeil (Zeiger) mit dem entsprechenden Feld zur Deckung bnngen. Die Funktion wird ausgewählt (angeklickt), indem der Feuerknopf des Joysticks betätigt wird. Nur Dateinamen und Bildtexte müssen Sie über die Tastatur eingeben.

Das rechte Fenster des Menüs ist für grundlegende Operationen wie Dateiverwaltung und Grundeinstellungen von Arbeitswerten (Modus 0 oder 1. Joystickgeschwindigkeit etc.), zuständig. Außerdem können Sie mit der Funktion »Hardcopy« Bilder auf den Drucker NLQ 401 von Schneider übertragen. Die Hardcopy-Routine wurde aus der Happy-Computer-Ausgabe 6/86 übernommen und kann durch vier Steuerzeichen an andere Drucker angepaßt werden. Mit »Muster« wird ein Untermenü aufgerufen, das die Konstruktion von Mustern nach eigenem Geschmack erlaubt. Diese Muster sind zum Füllen von Flächen und Bildteilen geeignet.

Das linke obere Fenster zeigt an. welche Muster gegenwärtig zur Verfügung stehen. Das momentan eingestellte Muster ist durch einen hellen Rand gekennzeichnet. Darunter befindet sich die Werkzeugbox. die alle verfügbaren Funktionen zum direkten Bearbeiten eines Bildes aufllstet. Jede Funktion wird durch ein geschickt gewähltes Symbol repräsentiert, so daß nach kurzer Eingewöhnungszeit die Bedeutung aller Symbole klar ist. Die eingestellte Funktion ist wieder durch einen hellen Rand gekennzeichnet.

In der linken unteren Ecke des Menüs befindet sich ein Fenster, das für Drehungen, Spiegelungen und Verkleinerungen zuständig ist. Anhand des Buchstabens R werden die Bildmanipulationen angezeigt und durch Anklicken ausgewählt. In den acht oberen Feldern sucht man die Art der Drehung und Spiegelung aus, die unteren vier Felder zeigen die Formen der Verkleinerung an. Rechts daneben liegen die beiden Farbkreuze für Vordergrundfarbe (PEN) und Hintergrundfarbe (PAPER). Die Nummer des Farbregisters (erster INK-Wert) wird horizontal und der Farbinhalt (zweiter INK-Wert) vertikal eingestellt. Farbregistemummer und Nummer des Farbinhaltes zeigt die Fußzeile an.

Mannigfaltiges Menü

Die Save-Funktion erlaubt das Speichern eines Bildschirminhalts mit kurzem Zusatztext auf Kassette oder Diskette Für das Aufzeichnungsformat steht ein Standardformat und ein speicherplatzsparendes, komprimiertes Format zur Verfügung. Bei Wahl des Standardformats speichert das Programm die Daten mit der Extension PIC, sonst mit der Extension MAL. Direkt vor dem Speichern können Sie noch einen kurzen Begleittext eingeben.

Die Load-Funktion liest die gespeicherten Bilder wieder ein. Hier müssen Sie unbedingt die Extension mit angeben.

Die Muster-Funktion ruft ein Untermenü auf, in dem ein neues Muster definiert werden kann. In einem Feld, dessen Größe dem Viertel eines Musters vom Musterblocks entspricht, können Sie einzelne Pixel durch Anklicken setzen und zurücksetzen, »fertig« installiert das neue Muster im Musterblock und »quit« beendet das Untermenü.

Über das Feld »Zurück zum Bild« wird die Zeichenfläche aufgerufen. Diese enthält am unteren Rand eine Menüleiste, in der Sie die Muster, Funktionen, sowie Vorder- und Hintergrundfarbe einstellen können, ohne das Hauptmenü aufrufen zu müssen. Über Anklicken des Feldes mit dem nach links weisenden Pfeil blättert man zurück und über das Feld mit dem nach rechts weisenden Pfeil vorwärts. In dem Feld mit der Vordergrundfarbe können Sie zusätzlich die Strichstärke (breit oder schmal) wählen. Die Strichstärke wird von allen 

Strichfunktionen und von der Sprühfunktion berücksichtigt.

Die Werkzeuge von Happy-Painter

Insgesamt sind für den Anwender 16 verschiedene Funktionen zur Bildbearbeitung verfügbar.

  • Bleistift zeichnet bei Knopfdruck in der PEN-Farbe.
  • Rolle malt bei Knopfdruck im Muster.
  • Linien zieht einzelne Linien in der PEN-Farbe. Der Anfangspunkt wird durch Knopfpunkt bestimmt, die Linie durch Bewegen des Pfeils gezogen und der Endpunkt durch erneuten Knopfdruck fixiert.
  • Strecken zeichnet Linien direkt aneinander. Zweifacher Knopfdruck beendet das Aneinanderreihen der Linien.
  • Strahlen zieht Linien, die von einem gemeinsamen Anfangspunkt ausgehen. Zweifacher Knopfdruck beendet die Funktion.
  • Sprühen verteilt Farbpunkte in der Umgebung des Zeigers.
  • Füllen wird auf Knopfdruck ausgelöst und färbt die Fläche, auf die der Zeiger positioniert wurde. Die Leertaste bricht den Vorgang ab.
  • Fenster legt ein neues Grafikfenster fest. Durch Knopfdruck wird der erste Eckpunkt bestimmt, mit dem Zeiger das Rechteck auseinandergezogen und durch zweiten Knopfdruck der gegenüberliegende Eckpunkt fixiert. Alle Funktionen zur Bildbearbeitung, die darauf folgen, führt Happy-Painter nur noch innerhalb dieses Fensters aus.
  • Vergrößern erzeugt Ausschnittvergrößerungen für Detailarbeiten. Beim ersten Knopfdruck erscheint ein Rahmen, der auf dem zu vergrößernden Bildteil positioniert wird. Nach einem zweiten Knopfdruck wird dieser Ausschnitt vergrößert dargestellt. In der Fußzeile wählen Sie die Farben. Die Pixel setzen Sie einzeln durch Anklicken in der gewünschten Farbe. Die aktuell eingestellte Farbe wird unten rechts angezeigt. Direkt daneben befindet sich ein Feld mit Pfeil, über das Sie die Funktion verlassen können.
  • Kopieren erlaubt beliebig viele Duplikate von einzelnen Objekten. Nach dem ersten Knopfdruck erzeugen Sie einen Rahmen um das Original, der zweite Knopfdruck stellt den verschiebbaren Kopierrahmen zur Verfügung, und mit dem dritten Knopfdruck lösen Sie den Kopiervorgang aus. Punkte in der PAPER-Farbe werden nicht mitkopiert, man muß den Hintergrund also nicht löschen. Der Zwischenspeicher für den Kopiervorgang hat eine begrenzte Kapazität, so daß Happy-Painter nur Objekte bis zu einer bestimmten Größe am Stück kopiert. Außerdem wird der Zwischenspeicher auch vom Kassettenrecorder benutzt, so daß Sie den Recorder zwischen den Kopierschritten nicht benutzen dürfen. Die zum Kopieren angelegten Fenster löschen Sie durch Anklicken des Werkzeugsymbols unten links.
  • Modifiziertes Kopieren berücksichtigt beim Kopiervorgang voreingestellte Werte für Drehung, Spiegelung und Verkleinerung. Angelegte Fenster löschen Sie ebenfalls durch Anklicken des Symbols.
  • Text erlaubt nach Knopfdruck die Ausgabe von Text auf die Zeigerposition. Erneuter Knopfdruck beendet die Funktion.
  • Rechteck und Kreis erzeugen entsprechende geometrische Figuren. Auch Ovale sind möglich.
  • Gefärbtes Rechteck und gefärbter Kreis zeichnen ausgefüllte Figuren.

Nach dem Programmabbruch wird ein Warmstart durch gleichzeitiges Drücken der < CTRL > - und < ENTER >-Taste ausgelöst.

Die Beschreibung der Fähigkeiten von Happy-Painter ist knapp, aber ausreichend. Um mit der Bedienung des Programms voll vertraut zu werden, empfehlen wir Ihnen, mit den Funktionen des Programmes zu experimentieren.

Die Steuerung mit dem Joystick dürfte zu Beginn etwas ungewohnt sein, da der Zeiger beschleunigt. Mit der Zeit tritt jedoch ein Gewöhnungseffekt ein. Zudem können Sie Beschleunigung und Geschwindigkeit des Joysticks über die Joystick-Funktion den eigenen Bedürfnissen anpassen.

Wer mit der Joystick-Steuerung grundsätzlich nicht einverstanden ist, kann von Programmzeile 10010 bis 10230 seine eigene Abfrageroutine einbauen. Die Variablen xb, yb müssen vor Verlassen der Routine die neuen und xalt, yalt die alten Koordinaten des Cursors enthalten. Außerdem muß der Cursor bei Verlassen der Routine auf seiner neuen Position stehen.

Besitzer eines Grünmonitors können bei Bedarf die Belegung der Farbregister in Zeile 8400 ändern.

(Uwe Siems/ma), HC

★ PUBLISHER: Happy Computer
★ YEARE: 1986 , 1987
★ CONFIG: 64K + AMSDOS
★ LANGUAGE:
★ LICENCE: LISTING
★ AUTHOR: Uwe Siems

★ AMSTRAD CPC ★ DOWNLOAD ★

Type-in/Listing:
» Happy-Painter    (Happy  Computer)    GERMANDATE: 2015-07-11
DL: 25 fois
TYPE: ZIP
SIZE: 39Ko
NOTE: 40 Cyls
.HFE: OUI

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Lien(s):
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QUE DIT LA LOI FRANÇAISE:

L'alinéa 8 de l'article L122-5 du Code de la propriété intellectuelle explique que « Lorsque l'œuvre a été divulguée, l'auteur ne peut interdire la reproduction d'une œuvre et sa représentation effectuées à des fins de conservation ou destinées à préserver les conditions de sa consultation à des fins de recherche ou détudes privées par des particuliers, dans les locaux de l'établissement et sur des terminaux dédiés par des bibliothèques accessibles au public, par des musées ou par des services d'archives, sous réserve que ceux-ci ne recherchent aucun avantage économique ou commercial ». Pas de problème donc pour nous!

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L'Amstrad CPC est une machine 8 bits à base d'un Z80 à 4MHz. Le premier de la gamme fut le CPC 464 en 1984, équipé d'un lecteur de cassettes intégré il se plaçait en concurrent  du Commodore C64 beaucoup plus compliqué à utiliser et plus cher. Ce fut un réel succès et sorti cette même années le CPC 664 équipé d'un lecteur de disquettes trois pouces intégré. Sa vie fut de courte durée puisqu'en 1985 il fut remplacé par le CPC 6128 qui était plus compact, plus soigné et surtout qui avait 128Ko de RAM au lieu de 64Ko.