APPLICATIONSCREATION GRAPHIQUE ★ ARTWORX ★

Artworx|CPC Amstrad International)Artworx ConverterPatch Muss In Artworx|CPC Amstrad International)
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Schauen Sie sich doch einmal die letzte Seite vor diesem Artikel an. Fällt Ihnen etwas auf? Eine Zeitungsseite in der PC AMSTRAD, meinen Sie? Schon richtig, aber diese Zeitungsseite wurde mittels eines CPCs, eines EPSON-kompatiblen Druckers, einem Disk-Laufwerk und etwas gestalterischem Können hergestellt. Aha, denken Sie, wieder ein neues kommerzielles Programm zu einem horrendem Preis, den keiner bezahlen kann. Falsch! Das einzige, was Sie bezahlen müssen, ist ein etwas größerer Zeitaufwand, um das Programm abzutippen, oder den Preis für eine DATABOX. Jetzt sind Sie überrascht, oder? Sie werden noch viel überraschter sein, wenn Sie erfahren, was ARTWORX, so heißt unser kleines Uberraschungspaket, noch so alles bietet.

Man möchte meinen, daß es mittlerweile mehr als genug Grafikprogramme für die CPC-Rechner gibt. Doch alle bisher bekannten Programme haben einen wunden Punkt, nämlich die Ausgabe auf einem Drucker. Beim Ausdruck eines Bildes zählt nur die Auflösung. Was nützt die schönste Farbenpracht, wenn sie sich selbst durch geschickte Umsetzung in Graustufen nicht ohne Verlust der Wirkung zu Papier bringen läßt. Der Mode 2 des CPC mit seinen 640x200 Punkten ist ebenfalls recht problematisch, da die rechteckigen Pixel besonders bei Kreisen sehr störend wirken.

Der Grundgedanke war also, ein Programm zu entwickeln, mit dem ohne ständiges Nachladen ein möglichst großer Screen gestaltet werden kann. Für ArtWorx wurden 640x400 Punkte gewählt, was bei einem Ausdruck im DIN-A5-Format eine genügend hohe Auflosung ermöglicht. Da der CPC ein solches Bild natürlich nicht in einem Stück darstellen kann, wird nur ein beliebig verschiebbarer Ausschnitt gezeigt. Der Speicherplatzbedarf eines ArtWorx-Screens beträgt 32000 Bytes, sodaß für das eigentliche Programm nur rund 10 KByte übrigbleiben. Trotzdem verfügt ArtWorx über viele leistungsfähige Funktionen:

  • Sämtliche Standard- Tools wie Line, Frame, Box, Circle usw.
  • Alle Grafikfunktionen, wie z.B. das schnelle Fill, berücksichtigen das aktuelle Muster.
  • Zoom-Modus für pixelgenaues Editieren
  • Kopieren von Bildschirm Ausschnitten
  • Extrem schnelle Grafikroutinen. Kreise werden beim Festlegen des Radius direkt angezeigt, Bildschirmausschnittte werden in Echtzeit bewegt, kein lästiges Warten beim Zoomen.
  • Neben dem normalen 8x8 Pixel-Zeichensatz stehen noch Vektorbuchstaben zur Verfugung. deren Autlösung beim Vergrößern nicht geringer wird.
  • Eine neue Textausgabe laßt Windows und Menüs blitzschnell auf dem Bildsrhirm erscheinen
  • Leistungsfähige Druckerroutine
  • Ohne Probleme kann man mit ein maligem Nachladen eine ganze DIN-A4 Seite gestalten, da beim Ausdruck die beiden Hälften nahtlos zusammengefügt werden
  • Undo-Funktion, um den jeweils letzten Schritt rückgängig zu machen.

Das Bild läßl sich jederzeit in einer Verkleinerung darstellen, um einen Gesamteindruck zu erhalten (siehe Druckermenü).
Ein Zusatzprogramm, der ArtWorx Converter, ermöglicht die Übernahme von Bildern anderer Malprogramme zur Weiterbearbeitung.

Die Bedienung von ARTWORX:

Das Programm wird fast nur über die Pfeiltasten und COPY gesteuert; natürlich kann auch der Joystick verwendet werden.

Empfehlenswert ist die Bedienung über Tastatur, wobei der Joystick nur für die Funktionen Fre:handzeichnen, Pinsel und Spray benutzt werden sollte. Jeder Anwender wird dabei wohl seine eigene Methode entwickeln. ArtWorx unterscheidet zwei Modi

1. Der Menümudus

  • Die Pfeiltasten bewegen den Cursor, der auf dem Symbol der aktuellen Funktion steht.
  • Die COPY-Taste wählt den jeweiligen Menüpunkt an. ArtWorx wechselt nun in den Arbeitsmodus, das Icon wird weiß umrandet, und der Grafikcursor erscheint.
  • Die SHIFT- und Pfeiltasten links/ rechts bewegen die Markierung unter der Patternleiste, um ein anderes Muster anzuwählen.
  • Die Kombination CTRL-Taste/ Pfeiltasten verschiebt den Bildschirm ausschnitt, dessen Position in bezug auf das Gesamtbild durch einen weilten

Rahmen in der linken unteren Ecke dargestellt wird.

2. Der Arbeitsmodus

  • Die Pfeiltasten bewegen den Grafikcursor um je einen Punkt; zusammen mit SHIFT um je 8 Punkte.
  • Die COPY-Taste aktiviert die gewählte Funktion.
  • ESC führt immer in den Menü-Modus zurück.

Die ursprünglich aus Speicherplatzgründen gewählte Menüführung hat sich mittlerweile äußerst gut bewährt, besonders wenn es darum geht, "mal gerade eben" ein Bild zu erstellen. Viele GEM-ähnliche Menüsteuerungen sind auf Dauer ermüdend, weil das Bewegen des Pointers mit einem Joystick zu viel Zeit kostet oder auch das gewünschte Icon nicht auf Anhieb getroffen wird.

Die Menüpunkte im einzelnen:

1. FREIHANDZEICHNEN (Stift)

Hier ist die Benutzung des Joysticks anzuraten. Der Grafikcursor wird bewegt, beim Drücken der Feuertaste wird in dem aktuellen Muster gezeichnet.

2. PINSEL (Pinselspitze) Wie bei Punkt 1.

3. LINIE ZEICHNEN (einzelne Linien)

Mit dem Grafikcursor (hier ein Fadenkreuz) den Startpunkt anfahren, COPY/Feuer drücken, Endpunkt anfahren und nochmal COPY/Feuer drücken - die bisher weiße Linie wird im aktuellen Muster neu gezeichnet.

4. LINIEN ZEICHNEN (zusammenhängende Linien)

Wie bei Punkt 3, der Endpunkt der vorherigen Linie entspricht dem Startpunkt der nächsten Linie; wird am Endpunkt zweimal COPY/ Feuer gedrückt, kann ein anderer Startpunkt angefahren werden.

5. RAHMEN

(zwei nicht ausgefüllte Rechtecke). Wie beim Linienzeichnen zwei Punkte anwählen, das Rechteck wird gezeichnet.

6. RECHTECK

(zwei ausgefüllte Rechtecke) Siehe unter 5.

7. KREIS (Kreissymbol)

Kreismittelpunkt anwählen, durch Pfeiltasten links/rechts Radius verändern, COPY/Feuer drücken — Kreis wird gezeichnet.

8. SCHEIBE (ausgefüllter Kreis)

Wie unter Punkt 7.

9. SPRAY (Sprühdose)

Cursor bewegen, COPY/Feuer drücken, um zu sprühen. Je länger an einer bestimmten Stelle verweilt wird, desto mehr Punkte werden gesetzt.

10.FILL (Farbeimer)

Cursor an die richtige Stelle bewegen, COPY/Feuer drücken, die Fläche wird zunächst weiß ausgefüllt. Soll das Fill rückgängig gemacht werden, einfach nur ESC drücken. Wird eine andere Taste gedrückt, z.B. COPY/Feuer, so wird endgültig in dem gewünschten Muster aufgefüllt.

11. ZOOM (Lupe)

Die letzte Position des Grafikcursors wird als linke obere Ecke des Zoombereichs angenommen, der oben links in Originalgröße dargestellt wird. Die Position in bezug auf den Gesamtbildschirm und den Bildschirmausschnitt wird unten links durch ein kleines Rechteck angezeigt. Der Cursor wird mit den Pfeiltasten bzw. dem Joystick bewegt. COPY/Feuer setzt oder löscht einen Punkt. Die Cursortasten zusammen mit CTRL bewegen den Zoombereich.

12. BESCHRIFTEN (Buchstabe A)

Nach Anwählen dieses Menüpunktes erscheint ein Untermenü, das verschiedene Schriftarten und -großen anbietet. Der Cursor steht immer auf der letzten Wahl und wird mit den Pfeiltasten auf-und abbewegt. COPY/Feuer wechselt in den Schriftmodus; es ist ein Cursor zu sehen, der an den Startpunkt des Textes gefahren wird. Erneut COPY/ Feuer drücken. Nun kann der gewünschte Text über Tastatur eingegeben werden; Fehler werden mit DEL korrigiert. ENTER beendet die Eingabe. Wichtig! Auch beim Beschriften wird das aktuelle Muster berücksichtigt.

13.UNDO-FUNKTION (?! Symbol)

Mit Ausnahme von FILL, das eine eigene Undo-Funktion hat, können die: jeweils letzten Änderungen am Bild: rückgangig gemacht werden. Dies funktioniert jedoch nur, wenn inzwischen kein anderer Menüpunkt angewählt wurde.

14. KOPIERFUNKTION

(zwei Rechtecke mit Pfeil verbunden) Wie bei Punkt 6 ein Rechteck über den zu kopierenden Bereich legen, der invertiert wird. Beim zweiten Mal COPY/Feuer kehrt das Programm automatisch in den Menümodus zurück, damit das Arbeitsfenster gegebenenfalls verschoben werden kann. Nun nochmals diesen Menüpunkt wählen, um das Objekt an die richtige Stelle zu bewegen; COPY/Feuer kopiert es endgültig.

Anmerkung: Da leere Flächen nicht mitkopiert werden, können auch unregelmäßig geformte Objekte gut in bereits bestehende Zeichnungen eingefügt werden.

15. AUSDRUCK (Druckersymbol)

Das Gesamtbild wird in verkleinerter Form auf dem Bildschirm ausgegeben, und es erscheint eine Sicherheitsabfrage. Der Cursor wird mit den Pfeiltasten links/rechts bewegt, COPY/Feuer bestätigt die Antwort. Die Steuercodes sind für EPSON-kompatible Drucker vorgesehen, eine Anpassung kann im BASIC-Programm ARTWORX.BAS vorgenommen werden.

16.DISKETTENMENUE (Disketten-Symbol)

Alle auf der eingelegten Diskette vorhandenen .AWX Files werden angezeigt, unter dem Directory befindet sich das Diskettenmenü. Die Pfeiltasten links/rechts bewegen einen Cursor, um zu entscheiden, ob ein Bild geladen oder gespeichert werden soll. Nun Filenamen eingeben und ENTER drücken; nach einer Sicherheitsabfrage wird die gewählte Funktion ausgeführt.

17. ARBEITSFENSTER LÖSCHEN (CLS)

Aus Sicherheitsgründen wird nicht der gesamte Bildschirm, sondern nur das Arbeitsfenster gelöscht. Auch hierbei wird das aktuelle Muster berücksichtigt.

18. PROGRAMMENDE (END)

Nach einer Sicherheitsabfrage wird das Programm beendet.

Wichtig! Nicht vergessen, vorher das Bild abzuspeichern!

Verwendung von Bildern, die nicht im ArtWorx-Format vorliegen:

Jeder Anwender bevorzugt ein anderes Grafikprogramm. Da sich das Art-Worx-Aufzeichnungsformat für Bilder von dem anderer Programme erheblich unterscheidet, wurde der ArtWorx Converter geschrieben. Dieser ermöglicht nun die Umsetzung von Bildern, die in MODE 1 oder MODE 2 vorliegen, wobei diese auch in bereits bestehende ArtWorx-Bilder eingefügt werden können. Bei Bildern in MODE 1 werden alle Farben außer Farbstift 0 in Farbstift 1 umgewandelt.

Zusätzlich besteht noch die Option, Bilder, die mit CPC-GIGA-CAD (aus dem siebten Schneider Sonderheft von Happy Computer, Verlag Markt und Technik) erstellt wurden, in das ArtWorx-Format zu konvertieren. Die GIGA-CAD-Bilder müssen natürlich als .PIA-File vorliegen. Bei Bildern in der doppelten Auflösung wird der Filename der oberen Hälfte angegeben.

Die Bedienung des Programmes ist unkompliziert, da einfach nur die Anweisungen befolgt werden müssen. Es geht davon aus, daß Sie eine Grafik- und eine sogenannte Artworx-Diskette eingerichtet haben. Auf der Grafikdiskette sind die Bilder vorhanden, die umzusetzen sind, auf der ArtWorx-Diskette befinden sich dann die fertigen .AWX-Files.

Hinweise zum Abtippen

Der Reihe nach alle Programmteile eintippen und abspeichern. Nun die Datalader starten. Sind sie fehlerfrei, werden die generierten Binärfiles automatisch gesichert; fehlerhafte Zeilen werden angezeigt. Es sollten sich jetzt folgende Files auf Diskette befinden-ARTWORX.BAS, ARTWORX.BIN, ARTWORX.GRF, ARTWORX.PRG, CONVERT.BAS und CONVERT.BIN.

Roland Weigelt/jb, CPCAI

★ PUBLISHERS: CPC AMSTRAD INTERNATIONAL + RWS (ROLAND WEIGELT SOFTWARE)
★ YEAR: 1988
★ CONFIG: 64K + AMSDOS
★ LANGUAGE:
★ LICENCE: LISTING
★ AUTHOR: ROLAND WEIGELT

★ AMSTRAD CPC ★ DOWNLOAD ★

Files:
» ARTWORX  CONVERTER    FRENCHDATE: 2013-09-03
DL: 48 fois
TYPE: ZIP
SIZE: 20Ko
NOTE: 40 Cyls
.HFE: OUI

» Artworx  v1.0    GERMANDATE: 2013-09-03
DL: 69 fois
TYPE: ZIP
SIZE: 34Ko
NOTE: 40 Cyls
.HFE: OUI

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Lien(s):
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QUE DIT LA LOI FRANÇAISE:

L'alinéa 8 de l'article L122-5 du Code de la propriété intellectuelle explique que « Lorsque l'œuvre a été divulguée, l'auteur ne peut interdire la reproduction d'une œuvre et sa représentation effectuées à des fins de conservation ou destinées à préserver les conditions de sa consultation à des fins de recherche ou détudes privées par des particuliers, dans les locaux de l'établissement et sur des terminaux dédiés par des bibliothèques accessibles au public, par des musées ou par des services d'archives, sous réserve que ceux-ci ne recherchent aucun avantage économique ou commercial ». Pas de problème donc pour nous!

CPCrulez[Content Management System] v8.7-desktop/cache
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L'Amstrad CPC est une machine 8 bits à base d'un Z80 à 4MHz. Le premier de la gamme fut le CPC 464 en 1984, équipé d'un lecteur de cassettes intégré il se plaçait en concurrent  du Commodore C64 beaucoup plus compliqué à utiliser et plus cher. Ce fut un réel succès et sorti cette même années le CPC 664 équipé d'un lecteur de disquettes trois pouces intégré. Sa vie fut de courte durée puisqu'en 1985 il fut remplacé par le CPC 6128 qui était plus compact, plus soigné et surtout qui avait 128Ko de RAM au lieu de 64Ko.