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Der Diskette aufs Byte geschaut

Ein Floppykurs für Wissensdurstige

Nach vier Folgen Floppykurs soll diesmal der Lohn für die Mühe (beim Lernen, versteht sich) an Sie gereicht werden. Wir präsentieren Ihnen einen Diskettenmonitor, komplett in Assembler geschrieben, mit dem Sie nicht nur die erlernten Befehle zur Programmierung der Floppy nachvollziehen, sondern auch tiefer in die Datenstrukturen Ihrer Disketten einsteigen können.

Endlich ist es soweit. Nach vier theoretischen Folgen über die Programmierung des Floppy-Disc-Controllers unserer Diskettenstation folgt nun ein Anwendungsprogramm, auf das kein Computerbenutzer verzichten kann. Mit DMON, einem Diskettenmonitor der Extraklasse, ist es jetzt möglich, jeden beliebigen Sektor der Diskette zu laden, nach eigenen Wünschen zu ändern und wieder abzuspeichern. 'Der Diskette aufs Byte geschaut' - das Motto unseres Floppykurses ist damit also erfüllt.

DMON wurde 100% in Maschinensprache geschrieben, denn nur so lassen sich hohe Verarbeitungsgeschwindigkeiten erreichen und die Möglichkeiten der Floppy voll und ganz ausreizen. Dieser Diskettenmonitor stellt im Gegensatz zu 'normalen' Programmen ein Novum dar. Er kann nicht nur die drei Standardformate IBM, CP/M und DATA, sondern alle uns bekannten -und das sind nicht gerade wenig — Fremdformate bearbeiten.

Werden wir konkret: Die Spuren 0-41, Sektoroffsets von &00-&FF und Sektorgrößen von 0-5 sind genauso wenig ein Problem wie 32 Sektoren pro Spur und Sektoren mit gelöschter Data Adress Mark. Eine denkbare Verbesserung wäre nur das Bearbeiten von Single-Density-Formaten. Da solche Formate aber noch nicht auf dem Markt sind und dies auch nur eine theoretische Überlegung unsererseits für die Erstellung eines möglichen Kopierschutzes ist. haben wir diesen Punkt vorerst einmal ausgeklammert (was nicht bedeutet, daß zu diesem Problem nicht noch eine Verbesserung von DMON erscheinen könnte).

Auch in Punkto Bedienungskomfort übertrifft DMON viele sogenannte 'kommerzielle' Software. Alle Funktionen sind logisch auf dem Zehnerziffernblock angeordnet und am Bildschirm zu jeder Zeit abgebildet. Das umständliche Einschalten einer Help-Page entfällt genauso wie das Blättern in der Zeitschrift. Ein Fullscreen-Edi-tor ermöglicht einfachstes Ändern der Diskettenbytes auf dem Bildschirm.

Übersicht über die Funktionen von DMON

Hiermit kommen wir nun zu den Funktionen des DMON: 

FULLSCREEN-EDITOR: Bedienung über Cursortasten. Eingabe der Bytes in hexadezimaler Form, auf der ASCII-Seite können sämtliche Zeichen eingegeben werden.

SHIFT + Pfeil links: Der vorhergehende Sektor wird geladen.

SHIFT + Pfeil rechts: Der nachfolgende Sektor wird geladen.

SHIFT + Pfeil hoch: Eine Spur vor

SHIFT + Pfeil runter: Eine Spur zurück

SHIFT + f0: Wechselt von der HEX-zur ASCII-Seite. Nochmaliges Drücken wechselt zurück.

SHIFT + f1: Die Spur (0-41) und der gewünschte Sektor (1-max. Anzahl der Sektoren auf dieser Spur) können rechts unten direkt eingegeben werden. Eine falsche Eingabe kann einfach mit DELETE korrigiert werden. Nach dem Eingeben der Spur muß kurze Zeit gewartet werden, bis der Lesekopf über diese Spur positioniert wurde. Wenn sich der Cursor im Sektorfeld befindet, können Sie den gewünschten Sektor eingeben.

ACHTUNG: Die eingegebene Spur wird nur angefahren, der Sektor also nicht geladen. Drücken Sie SHIFT + Pfeil links, dann SHIFT + Pfeil rechts, um den Sektor zu laden. Sie können somit z.B. einen Sektor von Spur 2 auf einem anderen Sektor von Spur 40 abspeichern, indem Sie den Sektor auf Spur 2 laden, dann Spur 40 direkt anwählen und SHIFT + f4 drücken.

SHIFT +f4: Nach einer Sicherheitsabfrage wird der Sektor auf der eingelegten Diskette abgespeichert.

Besonderheit von DMON: Der Sektor kann nicht nur auf der Diskette, von der er gelesen wurde, sondern aufjeder beliebigen Diskette abgespeichert werden. Es ist sogar egal, ob der Sektor ursprünglich den Offset &E4 hatte, während auf der Zieldiskette nur Sektoren von &41 aufwärts zu finden sind.

Der Sektor mit der kleinsten Nummer auf der Quelldiskette wird auf dem Sektor mit der kleinsten Nummer auf der Zieldiskette abgespeichert. Hat der Quellsektor die Größe 5 (4096 Byte) und der Zielsektor nur die Größe 2 (512 Byte), werden logischerweise nur 512 Byte abgespeichert. Liegt der umgekehrte Fall vor. sind die restlichen 3584 Byte unbestimmt.

SHIFT + f7: Zeigt den nächsten Teil des Sektors an. Da aufgrund der begrenzten Größe des Bildschirms nur 256 Byte auf einmal dargestellt werden können, kann mit dieser Option die nächste Seite des Sektors betrachtet werden. Standardsektoren (512 Byte) bestehen also aus zwei, die größtmöglichen Sektoren aus 16 Bildschinnteilen. ESCape: Nach dem Drücken von ESC wird ein Basic-Warmstart durchgeführt. Weder ein eventuell von Ihnen geschriebenes Basic-Programm noch DMON mit seinen Daten werden dabei zerstört. Durch CALL &8A00 können Sie DMON von Basic aus erneut aufrufen.

Programmierung in Assembler

Das nachfolgende Assembler-Programm wurde mit dem GENA-Assembler erstellt, es ist jedoch so gehalten, daß auch andere Assembler ihn mühelos verarbeiten können, darunter auch der Assembler aus Heft 6/88. Bei diesem Assembler müssen Sie nur noch folgende Regeln beachten:

— Alle Zeilen müssen nach der Zeilennummer mit einem Hochkomma ' beginnen.

— Einige Assembler-Spezialkomman-dos müssen etwas abgeändert werden, dieses sind: DEFB wird geändert in DB, DEFS wird geändert in DS, DE FW wird geändert in DW. (siehe auch PC International 6/88)

Wenn Sie diese Regeln beherzigen, gibt es bei der Eingabe der Programme kein Problem.

Und somit wünschen wir Ihnen viel Erfolg bei der Untersuchung Ihrer Disketten, vielleicht sind Sie jetzt auf den Geschmack gekommen, es selbst einmal mit der Floppyprogrammierung in Assembler zu versuchen. Und nicht vergessen, immer eine Sicherheitskopie zum Untersuchen nehmen, denn Sie wissen ja: Selbst das beste Programm schützt nicht vor falschen Entscheidungen.

Wir haben uns im Heft für den Abdruck des Quelltextes entschieden, um den Assemblerfreunden und denen, die es noch werden wollen, eine Möglichkeit zu geben, effektive Programmierung in Maschinensprache anhand eines nachvollziehbaren und dokumentierten Listings zu üben, und damit einem Wunsch vieler CPC-Besit-zer stattgegeben.

Für diejenigen, die in der As-semblerprogrammierung 'nicht so zu Hause sind'bieten wir auf der Databox außer dem Quelltext zum Assembler auch noch einen Basic-Lader mit dem Programm an. den Sie mit 'RUN' starten können und der Ihnen das fertige Programm erzeugt.


CPCAI

★ PUBLISHER: CPC AMSTRAD INTERNATIONAL,  MERCURYSOFT
★ YEARE: 1989 , 1988
★ CONFIG: ???
★ LANGUAGE:
★ AUTOREN: Christoph Hipp , Alexander Knopp , Ulrich Weiß

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QUE DIT LA LOI FRANÇAISE:

L'alinéa 8 de l'article L122-5 du Code de la propriété intellectuelle explique que « Lorsque l'œuvre a été divulguée, l'auteur ne peut interdire la reproduction d'une œuvre et sa représentation effectuées à des fins de conservation ou destinées à préserver les conditions de sa consultation à des fins de recherche ou détudes privées par des particuliers, dans les locaux de l'établissement et sur des terminaux dédiés par des bibliothèques accessibles au public, par des musées ou par des services d'archives, sous réserve que ceux-ci ne recherchent aucun avantage économique ou commercial ». Pas de problème donc pour nous!

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L'Amstrad CPC est une machine 8 bits à base d'un Z80 à 4MHz. Le premier de la gamme fut le CPC 464 en 1984, équipé d'un lecteur de cassettes intégré il se plaçait en concurrent  du Commodore C64 beaucoup plus compliqué à utiliser et plus cher. Ce fut un réel succès et sorti cette même années le CPC 664 équipé d'un lecteur de disquettes trois pouces intégré. Sa vie fut de courte durée puisqu'en 1985 il fut remplacé par le CPC 6128 qui était plus compact, plus soigné et surtout qui avait 128Ko de RAM au lieu de 64Ko.