APPLICATIONSBUREAUTIQUE ★ Text-Editor de Luxe - Textverarbeitung unter CP/M plus ★

Textverarbeitung Unter Cpm Plus|CPC Amstrad International)Applications Bureautique
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Texte lassen sich unter CP/M mit dem bekannten Befehl TYPE lesen. Aber eine große Hilfe zum Bearbeiten von Texten ist er nicht. Um eine schnelle und komfortable Arbeit unter CP/M plus zu gewährleisten, wurde dieser Text-Editor, der übrigens auch auf dem JOYCE läuft, geschrieben. In seiner Bedienung ähnelt er dem Programm Wordstar.

Dieser Editor wurde geschrieben, nachdem ein 48-KB-Textfile, das sich auf einer Public-Domain-Diskette befunden hatte, sich nicht editieren ließ. Dieser Editor ist nur 5 KB lang und bietet somit auf dem CPC 6128 und JOYCE eine Textkapazität von etwa 56KB.

Doch kommen wir zuerst zur Tastaturbelegung. Lesen Sie diesen Teil genau durch, denn es gibt einige kleine, aber gewöh nungsbedü rftige Untersch iede zu ähnlichen Editoren. Die JOYCE-Besitzer müssen statt CONTROL (CTRL) ALT benutzen.

1. CURSOR-Bewegung

Hoch — E
links rechts A F
runter X

für ganze Seiten:Control (CTRL) oder die ALT-Taste.

Sie wird durch weitere Kommandos ergänzt:

WORT LINKS/RECHTS: CTRL-S/D oder SHIFT-links/rechts (Cursor-Tasten)
Bei der Definition eines 'WORTES' habe ich mich nicht um den Standard gekümmert, deshalb ist auch die Funktion WORT LOESCHEN nicht integriert.

ZEILENANFANG/ZEILENENDE: CTRL-Q-S/D oder CTRL-links/rechts (Cursor)

BILDSCHIRMANFANG/ENDE: CTRL-Q-E/X oder SHIFT-hoch/run-ter (Cursor)

SEITE HOCH/RUNTER blättern: CTRL-R/C, CTRL-Q-W/Z oder CTRL-hoch/runter

TEXTANFANG/ENDE: CTRL-Q-R/C nach OBEN/UNTEN ROLLEN: CTRL-W/Z

Mit der TAB-Taste kann man sich innerhalb einer Zeile unter das nächste Wort der darüberliegenden Zeile bewegen. Befindet sich der Cursor rechts des Endes der Zeile oberhalb, so wird er zur nächsten Tabulator-Stelle, die Sie alle 8 Zeichen finden, bewegt. Die RETURN-Taste setzt den CURSOR an den Anfang der nächste Zeile. Ist diese leer, so wird er unter den Anfang der aktuellen Zeile gesetzt. So wird das Einrücken von Texten erleichtert. Am Textende ist es möglich, daß sich der Cursor nicht nach unten bewegen läßt. Dann sollte man eine horizontale Cursor-Bewegung durchführen oder ein Zeichen eingeben.

2. Einfiigen-/Überschreiben-Modus

Ein eingegebenes Zeichen wird an der aktuellen Cursor-Position abgelegt. Im Überschreiben-Modus wird das Zeichen unter dem Cursor 'überschrieben', im Einfügen-Modus der Rest der Zeile nach rechts geschoben und dann das Zeichen 'eingefügt'. Zwischen den beiden Modes kann man mittels CTRL-V, COPY oder beim JOYCE auch durch die ' + '-Taste umschalten. Im Einfügen-Modus wird nach dem Drücken der RETURN-Taste automatisch eine Leerzeile eingefügt. Solange man am Textende editiert, sollte man den Einfüge-Mode wählen, um zu vermeiden, daß der Cursor am Textende 'festklebt'. Weiter oben im Text ist der Überschreiben-Modus sinnvoller, da sonst leicht unerwünschte Leerzeilen eingefügt werden. Diese lassen sich jedoch mit CTRL-Y leicht entfernen.

3. Löschen

Die DEL-Taste oder CTRL-H löscht das Zeichen links des Cursors;

CLR oder CTRL-G das Zeichen, auf dem sich der Cursor befindet.

CTRL-Y löscht die ganze Zeile, in der sich der Cursor befindet und schiebt den Rest des Textes eine Zeile nach oben.

CTRL-Q-Y löscht die Zeile nur ab der Cursorposition bis zum Ende. Achtung: DEL am Anfang der Zeile fügt die Zeile an die darliberliegende Zeile an. Durch CTRL-N läßt sich dieser Vorgang meist rückgängig machen. ( JOYCE: CLR entspricht 'DEL->')

4. Automatische Zeilensicherung

Das Editieren einer Zeile geschieht in einem Extra-Zeilenspeicher, der beim Verlassen der Zeile und einigen anderen Kommandos in den Textspeicher übertragen wird. Somit ist es möglich, Änderungen rückgängig zu machen, solange der Zeilenspeicher noch nicht in den Hauptspeicher übertragen wurde. Das Kommando hierzu lautet CTRL-Q-L. Das Übertragen der Zeile geschieht bei allen vertikalen Cursor-Bewegungen sowie den Befehlen CTRL-K-?, CTRL-N und CTRL-Y. Das Löschen einer ganzen Zeile läßt sich also NICHT rückgängig machen, ebensowenig wie das Zusammenfügen zweier Zeilen durch DEL am Zeilenanfang, bei dem möglicherweise ein Teil der angefügten Zeile gelöscht wird!!!

5. CTRL-Q — Kommandos

Nach dem Drücken von CTRL und Q gleichzeitig erscheint in der obersten Zeile ein Q und eine Reihe von Buchstaben. Diese geben alle möglichen Befehle an. Durch Eingabe eines nicht angegebenen Zeichens kommt man in den Editier-Modus zurück. Die aufgeführten Zeichen darf man normal, mit SHIFT oder mit CTRL eingeben. Sie bewirken folgende Cursor-Bewegun-gen:

S/D: zum Zeilenanfang/Ende

E/X: zum oberen/unteren Bildschinnende

R/C: zum Textanfang/Ende

W/Z: eine Seite hoch/runter blättern B/K:zum Blockanfang/Ende (vergl. CTRL-K-Kommandos)

Y: Löschen bis zum Zeilenende

L: Zeilensicherung

F: Finden. Nach dem Aufruf dieses Kommandos kann man einen Text eingeben (Leereingabe bricht ab), nach dem ab der Cursor-Position gesucht wird.

A: Suchen und Ersetzen. Auch hier muß ein Such-Text eingegeben werden, danach noch ein weiterer Text, durch den der Such-Text ersetzt werden soll. Vor dem Ersetzen wird noch einmal nachgefragt, ob auch ersetzt werden soll.

Das letzte Suchen- bzw. Suchen-und-Ersetzen-Kommando kann mit CTRL-L wiederholt werden.

6. CTRL-K-Kommandos/Blöcke

Innerhalb des Textes läßt sich ein kleinerer Textbereich markieren. Dieser

wird normalerweise invers dargestellt. Der Blockanfang wird durch CTRL-K-B auf die Cursorposition gesetzt, das Blockende durch CTRL-K-K. Die Blockdarstellung wird durch CTRL-K-H aus- und angeschaltet. Mit CTRL-K-V wird der Block an die Cursor-Koordinate verschoben, mit CTRL-K-C dahin kopiert. Durch CTRL-K-W kann man den Block auf die Diskette schreiben (Achtung: Wenn es den eingegebenen Dateinamen bereits gibt, wird die Datei gelöscht!), mittels CTRL-K-R eine Datei als Block laden. CTRL-K-Y löscht den markierten Block. CTRL-Q-B/K bewegt den Cursor zur Blockanfangs-/Ende-Markie-rung. Zum Schutz vor Fehlern sollten vor der Benutzung von Blocks sowohl die Blockanfangs- als auch die Blockende-Markierung einmal gesetzt werden. Beim Laden von Dateien werden die Blockmarkierungen auf den Anfang und das Ende der Datei gesetzt, der Block allerdings nicht angezeigt. Wenn Ihr Text sehr groß ist, kann es vorkommen, daß beim Kopieren oder Versetzen von Blöcken nicht mehr genug Speicherplatz vorhanden ist. Das Programm meldet dies in der obersten Zeile. Das Versetzen eines Blockes läßt sich dann allerdings noch tricksen, indem man den Block auf Diskette schreibt, löscht und an der gewünschten Zielposition erneut lädt. Wir halten es jedoch für unwahrscheinlich, daß dieser Fall auftritt.

CTRL-K-D führt in ein Untermenü mit folgenden Punkten:

Laden: Ein Dateiname wird abgefragt, im FCB 1 abgelegt und die zugehörige Datei geladen. Der Dateiname steht im FCB 1 weiterhin zur Verfügung.

Speichern: Der Text wird unter dem im FCB 1 abgelegten Dateinamen gespeichert. Befindet sich diese Datei bereits auf der Diskette, wird vor dem Speichern abgefragt, ob die Datei gelöscht werden soll.

Neu Laden: Die Datei, deren Name im FCB 1 abgelegt ist (durch 'Laden' oder Angabe eines Dateinamens beim Aufruf des Editors), wird geladen. So lassen sich Änderungen durch Neuladen rückgängig machen oder eine Datei einlesen (nach dem Erstaufruf des Editors) .

Abspeichern: Der Text wird unter einem anzugebenden Dateinamen gespeichert. Der Name im FCB 1 wird dabei nicht verändert.
Drucken: Der Text wird auf dem Drucker ausgegeben, wenn der Druk-ker auf ON-LINE ist.

Block drucken: Der Block wird auf dem Drucker ausgegeben.

Zeichensatz: Mit diesem Kommando kann man zwischen den verschiedenen CP/M-Zeichensätzen wählen. Die Sprachen-Nr. (0-7, vergl. Handbuch) muß angegeben werden. Das Menü selbst ist bei den Zeichensätzen 2 und 5 etwas verändert (Klammern statt Umlauten), die Funktion des Programmes wird natürlich nicht eingeschränkt. Beim Aufruf des Editors wird Zeichensatz 0 (amerikanisch) eingestellt. Durch diese Option kann man Umlaute etc. im Text eingeben, ohne die Tastatur umzudefinieren.

Text löschen: Der gesamte Text wird nach einer Sicherheitsabfrage gelöscht.

Rückkehr: Das Menü wird verlassen, das Programm kehrt in den Editiermodus zurück. Das Drücken der RETURN-Taste hat dieselbe Wirkung.

Ende: Das Programm kehrt in den CP/M-Modus zurück. ACHTUNG: Der Text muß VORHER abgespeichert werden.

Ein Menüpunkt wird angewählt, indem man den Buchstaben eingibt, der in der entsprechenden Zeile groß geschrieben ist und am Anfang steht. Bei den Lade-und Speicherfunktionen in diesem Menü wird der Dateiname in der Arbeitszeile angezeigt. Ein Klammeraffe ( @ ) als Drive steht dabei für das bei Aufruf des Editors angewählte Laufwerk (Bezugslaufwerk).

7. Aufruf des Editors

Geben Sie einfach den Namen ein, unter dem sich der Editor auf der Diskette befindet. Sie können zusätzlich einen zweiten Dateinamen angeben, der im FCB 1 abgelegt werden soll. Diese Datei kann dann durch CTRL-K-D-N geladen werden. Beim Neuanlegen von Dateien ist dies sogar der einfachste Weg, da sonst der Dateiname mittels CTRL-K-D-L und über ein folgendes 'File not found'oder CTRL-K-D-A und darauffolgendes Laden derselben Datei durch 'L' in den FCB 1 getrickst werden muß.

8. Anpassung auf dem Joyce

Der Joyce besitzt eine etwas andere Tastatur als der CPC 6128. Die notwendigsten Änderungen werden vom Editor selbsttätig ausgeführt. Dazu gehört auch eine Umdefinierung der STOP-Taste ( CPC: ESC ) auf das Zeichen 252, das als CTRL-K interpretiert wird.

Diese Umdefinierung ist nur auf der Normal-, Shift- und Control- (ALT-) Ebene vorhanden, so daß auf den übrigen Ebenen die CTRL-C (STOP-) Funktion weiterhin zur Verfügung steht. Alle übrigen Umdefinitionen sind auf die SHIFT- und ALT-Ebene beschränkt, die Bildschirmgröße wird

automatisch richtig eingestellt. Leider sind die Z- und Y-Tasten vertauscht, so daß bei den CTRL-W/Z und CTRL-Q-W/Z eine physikalisch bedingte Un-logik besteht. Außerdem sollten die Jo-yce-Besitzer den Zeichensatz auf Deutsch ( 2 ) einstellen.

Das Abtippen

Nach dem Abtippen sollten Sie das Programm unter einem beliebigen Namen abspeichern, zum Beispiel SAVE "Editor.BAS", danach kann es mit RUN gestartet werden. Mögliche Tippfehler werden als 'Fehler in Zeile . . . .' angezeigt.

Hinweis

Die Databox enthält eine fertige COM-Datei, die auf dem CPC 6128 und dem JOYCE läuft. Die Joyce-Besitzer müssen Listing 2 als Datalader benutzen!

CPCAI

★ PUBLISHER: CPC AMSTRAD INTERNATIONAL
★ YEAR: 1989
★ CONFIG: 128K (CP/M+)
★ LANGUAGE:
★ LICENCE: LISTING
★ AUTOR: Roland Weber

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L'alinéa 8 de l'article L122-5 du Code de la propriété intellectuelle explique que « Lorsque l'œuvre a été divulguée, l'auteur ne peut interdire la reproduction d'une œuvre et sa représentation effectuées à des fins de conservation ou destinées à préserver les conditions de sa consultation à des fins de recherche ou détudes privées par des particuliers, dans les locaux de l'établissement et sur des terminaux dédiés par des bibliothèques accessibles au public, par des musées ou par des services d'archives, sous réserve que ceux-ci ne recherchent aucun avantage économique ou commercial ». Pas de problème donc pour nous!

CPCrulez[Content Management System] v8.7-desktop
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L'Amstrad CPC est une machine 8 bits à base d'un Z80 à 4MHz. Le premier de la gamme fut le CPC 464 en 1984, équipé d'un lecteur de cassettes intégré il se plaçait en concurrent  du Commodore C64 beaucoup plus compliqué à utiliser et plus cher. Ce fut un réel succès et sorti cette même années le CPC 664 équipé d'un lecteur de disquettes trois pouces intégré. Sa vie fut de courte durée puisqu'en 1985 il fut remplacé par le CPC 6128 qui était plus compact, plus soigné et surtout qui avait 128Ko de RAM au lieu de 64Ko.