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Textretter|CPC Amstrad International)Applications Bureautique
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Textretter 1.0 für CPC 6128 (CP/M 3.0)

Möglicherweise kennen Sie die Situation: Sie arbeiten unter CP/M Plus mit Turbo Pascal, testen ein noch nicht abgespeichertes Programm und befinden sich nach einem BDOS-Error plötzlich im Kommando-Modus von CP/M. Oder nach einem Programmlauf meldet sich der Rechner nicht mehr zurück.

Wenn Sie bereits eine solche Situation erlebt haben, wissen Sie sicherlich, daß sie meist mit dem kompletten Verlust der Daten endet. In vielen dieser Fälle läßt sich jedoch ein Datenverlust mit dem Textretter verhindern. Die Grundlage des Programms ist folgende:

Wie Sie sicher wissen, besitzt der CPC 6128 zwei Speicherbänke zu je 64KB. Die erste Bank wird bei einem Reset initialisiert und dadurch fast vollständig gelöscht. Da das Betriebssystem im 6128 mit dem des 464 identisch ist und dieser nur 64KB verwaltet, bleibt die zweite Speicherbank bei einem Reset vom Betriebssystem unbeachtet und behält ihren alten Inhalt. Nun befindet sich aber glücklicherweise genau in dieser zweiten Bank unter CP/M die TPA, die alle wichtigen Daten enthält (die erste Bank beinhaltet das Betriebssystem und den Bildschirmspeicher). Dadurch ist es möglich, unter CP/M einen Reset auszulösen und anschließend unter AMSDOS die Daten, die noch gebraucht werden, aus der zweiten Speicherbank 'herauszufischen'. Und genau das ist mit dem Textretter möglich.

Wenn Sie den Textretter einsetzen wollen, müssen Sie ihn natürlich erst einmal abtippen. Tippen Sie zuerst den Data-Lader ab, und starten Sie ihn. Er erstellt die Datei RETTER.RSX, die die Maschinenspracheteile des Textretters enthält, auf Diskette. Danach tippen Sie das Hauptprogramm ein und speichern es unter irgendeinem Namen. Jetzt ist der Textretter einsatzbereit. Wenn Sie in eine der obengenannten Situation kommen und den Textretter einsetzen wollen, setzen Sie den Rechner als erstes zurück. Dazu drücken Sie SHIFT,CONTROL und ESC, oder, falls dies nicht mehr funktioniert, Sie verbinden die Reset-Leitung am Expansionsport mit GND (nicht zu lange). Das funktioniert immer. Allerdings ist es natürlich nicht unbedingt ratsam, die zwei Kontakte einfach mit einem Draht zu verbinden. Schließlich kann man (frau) bei den schmalen Kontakten schnell versehentlich etwas kurzschließen.

Deshalb ist es vorteilhaft, sich gegebenenfalls rechtzeitig einen passenden Stecker zu besorgen und einen Reset-Taster zwischen die Anschlüsse 26 und 45 bei umlaufender bzw. 2 und 40 bei alternierender Numerierung zu löten (dies kann auch bei anderen Gelegenheiten sehr nützlich sein). Auf keinen Fall darf der Reset durch Aus- und wieder Einschalten des Rechners geschehen, da dadurch alle Daten, die sich im Hauptspeicher befinden, vernichtet werden. Nach dem Reset starten Sie den Textretter, worauf dieser die Datei RETTER.RSX nachlädt und sich dann mit dem Prompt '=>' meldet. Im Prinzip ist der Textrettcr ein Mini-Debugger, der stolze sieben Kommandos kennt:

S (Search) Mit S können Sie die zweite Bank nach einer bestimmten Zeichenfolge durchsuchen und somit den verlorenen Text lokalisieren. Dazu geben Sie einfach 'S', gefolgt von der zu suchenden Zeichenkette, ein, wobei Sie eine möglichst selten vorkommende Zeichenkettc verwenden sollten. Der Textretter gibt daraufhin alle Adressen, an denen er die Zeichenkette gefunden hat, aus.

Syntax: S

D (Dump) Dieser Befehl dient zum Ausgeben eines Speicherbereiches als Hex- und ASCII-Dump. Dem Befehl kann die Adresse des ersten auszugebenden Bytes folgen. Diese und alle sonstigen Adressen sind Hexadezimal und ohne anzugeben. Wenn die Startadresse angegeben wird, kann weiterhin eine Endadresse genannt werden, an der der Textretter den Dump abbricht. Wenn Sie die Endadresse weglassen, gibt das Programm 256 Byte aus. Tun Sie das gleiche mit der Startadresse, so macht der Textretter da mit dem Dump weiter, wo er beim letztenmal beendet wurde (nach einem Neustart bei Adresse 0000).

Syntax: D (< Start > (< Ende >))

K (Keep) Mit Keep können Sie einen oder mehrere Speicherbereiche in eine Datei speichern. Dazu geben Sie nach 'K' einfach den Dateinamen und die Start- und Endadresse des Speicherbereiches an. Danach können noch mehrere Start-und Endadressen von Speicherbereichen folgen. Der Textretter hängt alle angegebenen Speicherbereiche in der Reihenfolge, in der sie angegeben sind, zusammen und speichert sie in der Datei ab.

Syntax: K < Dateiname> < Start > (< Start > ( (...)))

C (Cat) Was es mit 'C' auf sich hat, können Sie sich sicher schon denken. Es gibt schlicht und einfach das DiskeUenin-haltsverzeichnis aus.

Syntax: C

A B Diese beiden Befehle dienen dem Wechsel des aktuellen Laufwerkes.

Syntax: A

Q (Quit) Diese letzte Kommando ist, wie der Name schon sagt, zum Verlassen des Textretters.

Syntax: Q

Zu beachten ist noch, daß bei allen Kommandos die Parameter durch Leerzeichen getrennt werden und keinesfalls durch Kommas.

Damit ist das Programm wohl ausreichend erklärt. Bleibt mir nur noch, Ihnen zu wünschen, daß es nicht zu bald zum Einsatz kommen muß.

CPCAI 8601

★ PUBLISHER: CPC AMSTRAD INTERNATIONAL
★ YEAR: 1989
★ CONFIG: ???
★ LANGUAGE:
★ LICENCE: LISTING
★ AUTOR: Dieter Höhmann

★ AMSTRAD CPC ★ DOWNLOAD ★

Type-in/Listing:
» Textretter  v1.0    (CPC  Amstrad  International)    GERMANDATE: 2018-08-24
DL: 8 fois
TYPE: ZIP
SIZE: 22Ko
NOTE: Uploaded by CPCLOV ; 40 Cyls
.HFE: OUI

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L'Amstrad CPC est une machine 8 bits à base d'un Z80 à 4MHz. Le premier de la gamme fut le CPC 464 en 1984, équipé d'un lecteur de cassettes intégré il se plaçait en concurrent  du Commodore C64 beaucoup plus compliqué à utiliser et plus cher. Ce fut un réel succès et sorti cette même années le CPC 664 équipé d'un lecteur de disquettes trois pouces intégré. Sa vie fut de courte durée puisqu'en 1985 il fut remplacé par le CPC 6128 qui était plus compact, plus soigné et surtout qui avait 128Ko de RAM au lieu de 64Ko.