APPLICATIONSBUREAUTIQUE ★ CONTEXT ★

Context ProContext|CPC Amstrad International)
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Es gibt kaum einen Heimcomputer, der sich so gut zur Textverarbeitung eignet, wie der CPC. Insbesondere der 80-Zeichen-Bildschirm ermöglicht in dieser Preisklasse Anwendungen, die bislang wesentlich teureren Systemen vorbehalten waren. Und entsprechend groß ist inzwischen auch das Softwareangebot. Von der Basic-Textverarbeitung zum Abtippen bis zu Wordstar reicht die Palette der Möglichkeiten, und für den Anwender wird es immer schwieriger, herauszufinden, welches Programm wohl für ihn das richtige sein mag. Wenn nun einerseits ein einfacher, in Basic programmierter Schreibmaschinensatz Ihren Ansprüchen nicht mehr genügt, Sie aber andererseits auch keine Lust haben, sich ein kompliziertes und teueres professionelles System anzuschaffen, dann werden Sie sich sicherlich mit CONTEXT gut anfreunden können.

CONTEXT ist ein konkurrenzlos preiswertes Textverarbeitungsprogramm - wer die Mühe des Abtippens nicht scheut, bekommt es sogar zum Nulltarif - und die Bedienung ist nahezu verblüffend einfach. Trotzdem ist es keines der Programme, die in den Fachzeitschriften mit einem wohlmeinenden "für den Hobbybcrcich durchaus geeignet" gerade noch davonkommen. Hier einige Fakten:

  • Mehr als 3 KByte Maschinencodc sorgen für eine verzögerungsfreie Textvcrwaltung.
  • 25 KByte Textspeicher reichen für fünf vollbeschriebene DIN A4-Seiten.
  • Vorangepaßt an den NLQ 401 Drucker.
  • Während des Druckens kann weitergeschrieben oder korrigiert werden.
  • Unterstreichen und vergrößerte Schrift werden direkt auf dem Bildschirm dargestellt und editiert - wozu hat der CPC schließlich einen Grafikbildschirm?
  • Frei programmierbare Steuersymbole für alle weiteren Schrifttypen.
  • Textbausteine von Diskette/Kassette können an beliebiger Stelle eingefügt werden.
  • Fünf unabhängige Textbildschirme.
  • Eingebauter Taschenrechner und Kalender.
  • Basicprogramme können mit CONTEXT editiert und geschrieben werden.
  • Fließtexteingabe und automatische Formatierung, mehrspaltiges Schreiben, Kopieren, Einfügen, Tabulatoren...

... und an dieser Stelle wird die Aufzählung beendet, damit für die Bedienungsanleitung noch einige Überraschungen übrig bleiben.

1. Hinweise zum Abtippen:

Wie Sie dem Basicladerlisting entnehmen können, besteht derCONTEXT-Maschinencode aus 26 Datenblöcken, für die jeweils getrennt eine Prüfsumme berechnet wird. Ist alles korrekt eingegeben, so wird nach dem Programmstart in regelmäßigen Intervallen ein beruhigendes "Block x OK" ausgegeben und zum Abschluß das Maschinenprogramm automatisch als Binärfile CONTEXT.BIN abgesaved. Tritt ein Fehler auf, so wird das Programm abgebrochen, und Sie können den entsprechenden Block korrigieren. Danach kommt zur Erholung der Basicteil an die Reihe. Wenn Sie für die Eingabe bereits den deutschen Zeichensatz verwenden wollen, so beginnen Sic am besten mit den Zeilen 1930 - 2040 und lassen sie kurz mit RUN ablaufen. Der "Klammeraffe", der auch noch gebraucht wird, ist danach mit Hilfe der CTRL-Taste zu erreichen, da sich an seinem Stammplatz das ö eingenistet hat.

Vergessen Sie nicht die Anführungszeichen in Zeile 200, da der CPC wegen eines kleinen Fehlers im Basic-Interpreter sonst keine ö's in DATA-Zeilen verkraftet. Wenn alles fertig ist, sichern Sie das Programm bitte mit SAVE "CONTEXT", bevor Sie es starten! Legen Sie dann die Kassette oder Diskette mit CONTEXT.BIN ein. und ab geht die Post: RUN. Sollte daraufhin die Einschaltmeldung erscheinen oder der Rechner abstürzen, überprüfen Sic die CALL- und POKE-Befehle. daran wird es wahrscheinlich liegen.

Wenn jedoch alles in Ordnung ist, erscheint der Menuebild-schirm, und Sie können loslegen.

2. Der Menuebildschirni

Er besteht aus insgesamt drei Bereichen: Hauptmenue. Druckermenue und Taschenrechner. Bei Bedarf wird noch ein viertes Fenster für Eingaben und den Kalender zugeschaltet. In der untersten Zeile erscheinen die System- und Fehlermeldungen. Mit den Cursortasten kann ein kleiner roter Pfeil (Pointer) gesteuert werden. Durch das Drücken von COPY oder ENTER wird die Funktion ausgelöst, auf die der Pointer gerade zeigt.

Das Hauptmenue befindet sich auf der linken Seite und beginnt oben mit dem Punkt "Schreiben". Wenn Sie diese Funktion anwählen, meldet sich der CONTEXT-Editor mit der Textseite 1 und Sie können Ihre ersten Schreibversuche starten. Die vielen Funktionen, die hierzur Verfügung stehen, werden noch erläutert. Jetzt nur soviel: Mit CTRL ENTER kommen Sie zurück ins Menue.

Die nächsten drei Punkte des Hauptmenues (Laden. Speichern und Löschen) aktivieren das Eingabefenster und Sie werden zunächst nach dem Textbereich gefragt. Der Textbereich bezeichnet einen bestimmten Ausschnitt des Textspeichers, auf den sich die Operation beziehen soll, und wird so eingegeben: Seite/Zeilc-Seite/Zeile

Haben Sie zum Beispiel den Punkt "Speichern" gewählt und geben dann 2/10-4/30 ein. so wird exakt der Bereich von Seite 2, Zeile 10 bis Seite 4, Zeile 30 einschließlich auf Kassette oder Diskette aufgezeichnet.

CONTEXT reagiert bei der Interpretation dieser Eingabe sehr flexibel und versteht zum Beispiel auch

  • 1 - 3 Seite 1 bis 3
  • 5 Nur Seite 5
  • 1/1 Nur Seite 1, Zeile 1
  • 1- Alles ab Seite 1: Den gesamten Textspeicher
  • -2/32 Alles bis Seite 2, Zeile 32

Diese Beispiele machen klar, wie es funktioniert: Genau wie die Angabe der Zeilennummern bei den Basic-Kommandos LIST und DELETE.

Beim Laden und Speichern von Texten ist noch eine zweite Eingabe erforderlich: Der Dateiname. Er muß natürlich den üblichen Regeln bei Kassetten- bzw. Diskettenbetrieb entsprechen - hier hilft ein Blick in das CPC-Handbuch. Bei Diskettenbetrieb führt ein unzulässiger oder nicht auffindbarer Name zu einer Fehlermeldung des AMSDOS, die kurz in der untersten Zeile eingeblendet wird, bevor das Programm ins Menue zurückspringt. Bei Kassettenbetrieb erscheinen in dieser Zeile die üblichen Systemmeldungen. Mit ESC kann ein Abbruch erzwungen werden, der ebenfalls zurück ins Hauptmenue führt.

Beim Löschen ist keine zweite Eingabe erforderlich. Es folgt nur noch eine Sicherheitsabfrage, so daß sie mit "j" bestätigen oder mit "n" abbrechen können.

Drei wichtige Regeln für das Eingabefenster sollte man sich merken:

  • Eingaben werden mit ENTER abgeschlossen.
  • ENTER ohne eine Eingabe setzt die Mcnuefunktion wieder zurück.
  • Eingaben können mit Hilfe von DEL gelöscht werden.

Und hier noch ein paar ergänzende Informationen zum Laden und Speichern:

Der beim Laden angegebene Textbereich wird auf jeden Fall gelöscht. Ist er kleiner als die Datei auf Kassette/Diskette, so wird eben nur ein Teil geladen. Ist er größer, so bleibt der Rest leer.

CONTEXT akzeptiert übrigens alle Dateitypen. Sinnvoll sind allerdings nur ASCII-Textdateien, im ASCII-Format aufgezeichnete Programme und als Binärfile gespeicherte Texte. Normale Basic- oder Maschinenprogramme erscheinen als wirre Zeichenfolgen auf dem Textbildschirm.


Bei der Aufzeichnung wird das normale ASCII-Format verwendet, so daß die CONTEXT-Dateien problemlos von anderen Programmen gelesen und verarbeitet werden können. Deshalb ist es auch möglich, mit CONTEXT Basic-Programme zu schreiben. Dabei sollten folgende Regeln beachtet werden:

  • Alle Zeilen müssen mit einer Zeilennummer beginnen, und es kann nur eine Programmzeile pro Textzeile eingegeben werden.
  • Die Programmzeilen dürfen nicht länger als 80 Zeichen sein.
  • Leerzeilen stören nicht, sie werden vom Basic-Interpreter beim Laden übergangen.

Das Hauptmenue bietet übrigens noch eine weitere Möglichkeit. die insbesondere bei Diskettenbetrieb nützlich ist: Befindet sich der Pointer in dem Fenster links (egal wo), dann können Sie mit CTRL C das Inhaltsverzeichnis abrufen. Mit einer beliebigen Taste kommen Sie wieder zurück ins Menue. Und jetzt zum Kalender: Diese Funktion benutzt ebenfalls ein Eingabefenster, und Sie werden nach dem gewünschten Monat und Jahr gefragt. Nach der Eingabe 5/86 wird zum Beispiel das Kalenderblatt für den Mai 1986 angezeigt; es werden also nur die letzten beiden Ziffern der Jahreszahfeingcgeben! Auf diese Weise kann jeder Monat im Zeitraum von 1901 bis 1999 aufgerufen werden. Der Kalender bleibt auf dem Bildschirm, bis Sie eine andere Funktion des Hauptmenues anwählen.

Mit "Basic" wird das Programm beendet, und der CPC meldet sich mit dem üblichen "Ready". Ein Restart mit RUN ist jederzeit möglich, ohne daß der Text gelöscht wird. Wenn Sie den CÖNTEXT-Maschinencode mit: SAVE "CONTF.XT.BIN".b.&93()(),&DOO abspeichern, so werden sämtliche eingestellten Werte "mitgenommen". einschließlich der Cursorpositionen in den fünf Textseiten, der Nummer der zuletzt gewählten Textseite, der Druckereinstellung usw.

Damit können Sie eine häufig benutzte Grundeinstellung fixieren und eine angepaßte Version des Programms erzeugen.

Das Menue in der Mitte des Bildschirms dient zur Grundeinstellung des Druckers. Mit dem Pointer und COPY oder ENTER können Sie zwischen Briefqualität (NLQ) oder Entwurfsdruck (normaler Matrixdruck) wählen. Die Einstellung wird durch einen Farbwechsel angezeigt. Der Menuepunkt "Zeichensatz" ermöglicht es. zwischen dem deutschen und dem internationalen Zeichensatz zu wechseln. Angezeigt wird der aktuelle Stand durch "D" bzw. "I". Diese Einstellung wirkt natürlich auch auf den Textbildschirm. Wenn Sie den Pointer auf "Zeilenabstand" richten, kann dieser mit COPY oder ENTER stufenweise verändert werden. Angezeigt wird dabei laufend der Zeilenabstand (A) in Millimeter im Vergleich zur Buchstabenhöhe (B) und die bei dieser Einstellung maximal mögliche Anzahl von Zeilen (Z) pro DIN A4-Seite, die von 32 bis 64 variieren kann. Die Aktivierung des Druckers erfolgt vom Texteditor aus und wird später besprochen.

Als letzter Bereich bleibt noch der Taschenrechner auf der rechten Seite des Bildschirms. Für die Eingabe der Ziffern und des Dczimalpunktes ist die Zeh nertastatur zuständig, die kleine ENTER-Taste ist mit belegt. Die COPY- und die große ENTER-Taste haben jeweils die Rechenfunktion, auf die der Pointer gerade zeigt. Ansonsten funktioniert der Taschenrechner genau wie die üblichen Billigprodukte und braucht keine weiteren Erklärungen.

3. Der Texteditor

Dieser Programmteil, den Sie mit "Schreiben" aufrufen, verwaltet den Textspeicher und stellt alle Funktionen zur Verfügung, die Sie brauchen, um Ihren Text zu schreiben, zu korrigieren und zu gestalten. Er ist komplett in Maschinensprache geschrieben und führt deshalb auch sehr umfangreiche Operationen ohne merkliche Verzögerung aus. Die Tastaturbelegung weist keine Besonderheiten auf. Die Bedeutung von SHIFTund CAPS LOCK wird in den Schneider Handbüchern ausführlich erklärt und soll hier nicht weiter erörtert werden.
Die Umlaute und das "ß" finden Sie auf folgenden Tasten:

  • ä - eckige Klammer zu
  • ö - umgekehrter Schrägstrich und "Klammeraffe" 
  • ü - eckige Klammer auf
  • ß - Pfeil nach oben (links neben CLR)

Wer als Schnellschreiber auf eine echte DIN-Tastatur angewiesen ist, kann die entsprechenden Änderungen im Basicteil von CONTEXT vornehmen - dazu später mehr. Die Cursorsteuerung erfolgt wrie gewohnt mit den Pfeiltasten. Zusätzlich besteht aber noch die Möglichkeit, sich wort- oder seitenweise durch den Text zu bewegen: SHIFI setzt den Cursor an den Anfang des nächsten Wortes links, und SHIFT entsprechend an den Anfang des nächsten Wortes rechts.

  • SHIFT< oben > setzt den Cursor an den Anfang der aktuellen Textseite. Befindet sich die erste Zeile nicht auf dem Bildschirm, so rollt der Bildschirminhalt solange nach unten, bis sie erscheint. Dieser Vorgang kann jederzeit durch das Drücken einer beliebigen Taste unterbrochen werden.
  • SHIFT < unten> setzt den Cursor an das Textende: CONTEXT sucht das letzte Wort auf der Seite und setzt den Cursor direkt dahinter.
  • ENTER befördert den Cursor an den Anfang der nächsten Zeile.
  • SHIFT ENTER setzt ihn an das Ende der vorherigen Zeile zurück.
  • CTRL ENTER ruft, wie bereits erwähnt, die Menueseite auf.

In der Statuszeile am oberen Bildschirmrand wird laufend angezeigt, in welcher Zeile und Spalte Sie sich gerade befinden. Insgesamt stellt eine Textseite 64 Zeilen zur Verfügung; gedruckt wird allerdings nur bis zu der im Druckermenue eingestellten maximalen Zeilenanzahl pro DIN A4-Seite (siehe "Zeilenabstand"). Den Rest können Sic einfach freilassen oder für Notizen verwenden.

  • CTRL 1... CTRL 5 rufen die entsprechende Textseite auf. Jede verfügt über einen eigenen Cursor, so daß Sie die Seiten nach einem Wechsel exakt wieder so vorfinden, wie Sie sie verlassen haben. Mit welcher Seite Sie gerade arbeiten, wird in der Statuszeile angezeigt.

Diese Seitenstruktur ermöglicht es, mehrere Texte im Speicher vollkommen unabhängig voneinander zu bearbeiten. Mit CTRL wird der linke Textrand, dargestellt durch eine vertikale Linie auf dem Bildschirm, links neben den Cursor gesetzt.

  • CTRL setzt entsprechend den rechten Rand rechts neben den Cursor.

Fast alle Textoperationen des CONTEXT-Editors wirken nur im Bereich zwischen der linken und rechten Begrenzungslinie. Der Bereich außerhalb kann zwar beschrieben werden, ansonsten stehen aber nur die Löschfunktionen DEL und CLR mit eingeschränkter Wirkung zur Verfügung. Nicht beschrieben werden können die Spalten, in denen sich die Begrenzungslinien befinden.

Da sich der linke und rechte Rand beliebig verstellen läßt, ist es kein Problem, mit CONTEXT mehrspaltig zu schreiben oder ganze Absätze einzurücken.

Zu Korrekturzweckcn stellt CONTEXT eine umfangreiche Palette von Lösch funktionell zur Verfügung:

  • DEL löscht das Zeichen links vom Cursor. Der Text ab Cursorposition rückt nach links, um die Lücke zu schließen.
  • SHIFT DEL löscht das Wort auf Cursorposition. Befindet sich dort kein Wort, so wird das nächste Wort links gelöscht. Auch hier rückt der restliche Text nach und schließt die Lücke.
  • CTRL DEL löscht die Zeile, in der sich der Cursor befindet. Alle Zeilen darunter rücken nach oben und schließen die Lücke.
  • CLR funktioniert wie DEL, es wird aber das Zeichen auf Cursorposition gelöscht.
  • SHIFT CLR löscht den Text ab Cursoposition bis zum linken Rand.
  • CTRL CLR löscht den Text entsprechend ab Cursorposition bis zum rechten Rand.

Eine weitere wichtige Funktion für Korrekturen ist das Einfügen:

  • CTRL E schaltet den Einfügemodus ein, was durch ein E in der Statuszeile angezeigt wird. Nochmaliges CTRL E setzt diese Funktion wieder zurück.
  • Im Einfügemodus verhindert CONTEXT weitgehend das Uberschreiben von bereits vorhandenem Text: Alle Zeichen ab Cursorposition rücken bei einer Eingabe nach rechts, um Platz zu machen. Ist die Zeile voll, so wird CONTEXT zunächst versuchen, alle überflüssigen Leerzeichen zu entfernen und die Zeile linksbündig zu formatieren. Nützt auch das nichts mehr, so wird automatisch eine neue Zeile eingefügt.
  • Der Einfügemodus ist sehr nützlich, wenn Wörter, Satzteile oder ganze Sätze in einen bereits geschriebenen Text eingebaut werden sollen. Tippen Sie einfach drauflos - CONTEXT kümmert sich um den Rest.
  • Mit CTRL kann, unabhängig vom Einfügemodus, jederzeit ein Leerzeichen eingefügt werden. Diese Funktion kann im Zusammenhang mit CLR auch dazu benutzt werden, um Texte innerhalb einer Zeile zu verschieben. Sieht ein Text nach einigen Lösch- und Einfügevorgängen etwas zerrüttet aus, so helfen die Formatierungsfunktionen: CTRL < Pfeil oben> schließt vorhandene Lücken im Text. CONTEXT versucht, die Zeile, in der sich der Cursor befindet, soweit es geht mit Wörtern aus der nächsten Zeile zu füllen. Wird diese dabei leer, so wrird sie automatisch gelöscht und die Zeilen darunter rücken nach. Ist eine Zeile voll, so wird automatisch im Block formatiert, falls CTRL B eingeschaltet ist, und der Cursor rutscht in die nächste Zeile, so daß der Vorgang fortgesetzt werden kann. Das klingt sehr kompliziert, ist in der Anwendung aber sehr einfach: Begeben Sie sich mit dem Cursor einfach in die erste Zeile des Abschnitts, der neu formatiert werden soll, und drücken Sie so lange CTRL oder halten den Finger darauf, bis der Text wieder vernünftig aussieht. CTRL bildet dazu das Gegenstück und fügt ab Cursorposition eine Leerzeile ein. Bei dieser Funktion ist zu beachten, daß der Inhalt von Zeile 64 verloren geht, er wird nicht in die nächste Seite übernommen! CTRL entfernt in einer Zeile alle überflüssigen Leerzeichen und formatiert sie linksbündig ("Flattersatz"). CTRL COPY zentriert den Text zwischen dem rechten und linken Rand.
  • CTRL streut Leerzeichen ein, bis der Text rechtsbündig abschließt ("Blocksatz").

CONTEXT ermöglicht nicht nur die Formatierung von Zeilen per Hand, sondern führt sie auf Verlangen auch automatisch beim Schreiben durch:

  • CTRL F schaltet die Fließtextautomatik ein, was durch ein F in der Statuszeile angezeigt wird. Nochmaliges CTRL F setzt diese Funktion wieder zurück.
  • Bei eingeschalteter Fließtextautomatik brauchen Sie sich nicht darum zu kümmern, ob ein Wort noch in dieZeile hinein paßt - CONTEXT überträgt es in die nächste Zeile, falls es zu lang ist. Sie können also ganze Absätze tippen, ohne einen Blick auf den Bildschirm werfen zu müssen. Wenn die Fließtextautomatik zum Eingreifen bereit ist, so wrird das durch einen blickenden Cursor am Anfang der neuen Zeile angezeigt. Vergessen Sic nicht, ein Leerzeichen einzugeben, falls Sie die Zeile mit einem neuen Wort oder Satz beginnen.
  • CTRL B schaltet zusätzlich noch die automatische Blockformatierung ein, angezeigt durch ein B in der Statuszeile. Auch hier wird die Funktion durch ein zweites CTRL B gelöscht. Fließtext und Blockformatierung greifen nur ein, wenn Sic über den rechten Rand hinausschreiben. Wird die Zeile mit ENTER abgeschlossen, so bleibt die Automatik unwirksam. Um Textzeilen an eine andere Stelle oder auf eine andere Seite zu übertragen, können Sie die Kopierfunktion benutzen:
    • COPY markiert die Zeile, die kopiert werden soll. Dieses Kommando hat keine sichtbaren Auswirkungen, wird aber durch ein Tonsignal quittiert. Dabei ist es egal, wo sich der Cursor in der Zeile befindet.
    • SHIFT COPY kopiert den Text dann in die Zeile, in der sich der Cursor befindet. Danach wird sowohl der Cursor als auch der unsichtbare COPY-Cursor eine Zeile weitergesetzt, so daß Sic durch wiederholte Anwendung dieser Funktion sehr schnell einen Abschnitt kopieren können. Übertragen wird dabei nur der Text zwischen dem linken und rechten Rand! Ist die Einfügeautomatik (CTRL E) eingeschaltet, so werden die kopierten Zeilen eingefügt; ansonsten wird vorhandener Text überschrieben.

Wer häufig Tabellen schreibt, wird die Tabulatorfunktionen gut gebrauchen können:

  • CTRL S blendet in der Statuszeile eine Skala ein. in der alle Tabulatorpositionen durch T' markiert sind. Nochmaliges CTRL S läßt wieder die normale Anzeige erscheinen. TAB setzt den Cursor nach rechts zur nächsten Tabulatorposition.
  • SHIFT TAB setzt eine Tabulatormarkierung in der Spalte, in der sich der Cursor befindet. Ist dort bereits eine Markierung vorhanden, so wird sie gelöscht.
  • CTRL TAB löscht sämtliche Tabulatoren. Wird diese Funktion danach ein zweites Mal ausgelöst, so werden alle Markierungen auf die Ausgangsposition im Zehnerabstand zurückgesetzt.
    Oft ergibt es sich während des Schreibens, daß ein Wort besonders häufig gebraucht wird. CONTEXT ermöglicht es, ohne großen Aufwand die Tasten im Zehnerblock zu belegen:
  • CTRL T markiert das Wort, das übernommen werden soll. Befindet sich auf der Cursorposition kein Wort, so bleibt das Kommando wirkungslos. Ansonsten beginnt der Cursor zu blinken, und CONTEXT erwartet, daß Sie jetzt die gewünschte Taste im Zehnerblock drücken. Eine andere Taste setzt die Funktion wieder zurück.
    Die erfolgreiche Übernahme wird durch ein Tonsignal quittiert. Bleibt es aus, so ist im internen Speicher für die Tastaturerweiterung kein Platz mehr vorhanden. Unterstrichene oder vergrößerte Zeichen können nicht übernommen werden. Um einen Text übersichtlich zu gestalten, gibt es verschiedene Arten der Hervorhebung. CONTEXT bietet eine große Auswahl:
  • CTRL V schaltet die vergrößerte Schrift ein. Danach erscheinen alle Zeichen auch auf dem Bildschirm in doppelter Breite ("MODE 1"). Diese Funktion wird durch ein V in der Statuszeile angezeigt. Ein zweites CTRL V setzt sie wieder zurück. Obwohl sich CONTEXT größte Mühe gibt, mit zwei verschiedenen Schriftgrößen klarzukommen, sollten Sie es bei Korrekturen nicht unbedingt provozieren, daß "halbe Buchstaben" stehen bleiben. Dadurch kann es in seltenen Fällen zu Unklarheiten in der Bildschirmdarstellung kommen. Unterstreichen funktioniert exakt wie bei einer Schreibmaschine: Durch den Strich über der Null (SHIFT 0). Zu beachten ist, daß unterstrichene Textpassagen bei der Formatierung als ein Wort aufgefaßt werden.

Alle weiteren Schrifttypen werden mit vier Steuersymbolen ein- und ausgeschaltet. Die folgende Übersicht zeigt, wie sie zu erreichen sind, wie sie aussehen und was sie bewirken:

  • CTRL < (Dreieck nach links) verdichtete Schrift ("Condensed")
  • CTRL > (Dreieck nach rechts) Zeichenhervorhebung ("Emphasized")
  • CTRL / (Dreieck nach unten) tiefgestellte Indizes+condcnsed
  • CTRL (Dreieck nach oben) hochgestellte Indizes+condensed

    Diese Standardbelegung der Steuersymbole läßt sich auf einfache Weise ändern. Mehr dazu im Anhang CONTEXT-Intern.

    Wenn Sie das Zeichen CTRL > in den Text einfügen, wird also ab dieser Position mit Zeichenhervorhebung gedruckt. Ein zweites Steuersymbol der gleichen Art schaltet die gewählte Schrift aus und die vorher gültige Schrift wieder ein. Eine Zahl, die als Exponent erscheinen soll, muß also durch zwei Dreiecke nach oben eingeschlossen sein. Die Schrifttypcn können auch verschachtelt werden. Wenn zum Beispiel eine Zeile durch ein nach rechts zeigendes Dreieck am Anfang und am Ende mit Zeichenhervorhebung gedruckt wird, so können sich innerhalb dieser Zeile wiederum Anweisungen für andere Schrifttypen befinden.

CONTEXT führt genau Buch und schaltet immer auf den richtigen Typ zurück.

Um die komplizierten Prioritäten bei der Steuerung des Druckers brauchen Sie sich dabei nicht kümmern. CONTEXT wird den angeforderten Schrifttyp auf jeden Fall realisieren. So kann zum Beispiel ohne weiteres NLQ-Druck mit hochgestellten Indizes kombiniert werden.

Beim Druck werden die Steuersymbole im allgemeinen durch Leerzeichen ersetzt, es sei denn, sie enthalten Anweisungen für hoch- oder tiefgestellte Indizes. In diesem Fall werden sie einfach übergangen, und die gedruckte Zeile ist etwas kürzer als auf dem Bildschirm.

Und jetzt zum Abschluß: Wie wird der Drucker aktiviert?

Nach CTRL D beginnt der Cursor zu blinken, und wenn Sic jetzt ein zweites Mal CTRL D zur Bestätigung drücken, so wird die angezeigte Textseite ausgedruckt. Eine andere Taste setzt die Funktion wieder zurück. Ist der Drucker nicht angeschlossen oder nicht bereit, so erfolgt keine Reaktion. Beachten Sie bitte, daß der automatische Stop bei Papiermangel von CONTEXT aufgehoben wird. Wenn eine DIN A4-Seite zu Beginn mit dem oberen Rand des Druckkopfes abschließt, so wird sie, mit der im Druckermenue gewählten Einstellung, vollständig ausgenutzt. Nachdem die maximal mögliche Zeilenzahl erreicht ist, wird der Druckvorgang automatisch beendet.

CTRL U bricht den Druckvorgang ab. Für eine Pause ist die ON LINE-Taste des Druckers geeignet. Da der Drucker per Interrupt angesteuert wird, stehen alle CONTEXT-Funktionen auch während des Druckens zur Verfügung. Sie können zum Beispiel "umblättern" und schon die nächste Seite schreiben oder korrigieren, ohne daß der Druckvorgang gestört wird.

Echte Textfreaks können CONTEXT auch als Schnellschreib-trainer benutzen: Schreiben Sie eine halbe Seite, starten Sie dann den Drucker und versuchen Sie, die andere Hälfte fertigzustellen, bevor er Sie eingeholt hat!

4. CONTEXT Intern

Bei der Programmierung von CONTEXT wurde auf umfangreiche Installationsmenues verzichtet, um dem Tcxtspeicher möglichst viel Raum zu geben. Trotzdem ist es möglich, CONTEXT durch einige Änderungen im Programm besonderen Wünschen oder anderen Druckertypen anzupassen. Hier finden Sie die notwendigen Hinweise: Da CONTEXT ohnehin über umschaltbare Textseiten verfügt, wurde keine Hilfsseite eingebaut. Sie können aber eine Kurzfassung der Anleitung schreiben, als Textfile abspeichern und bei Bedarf in die Seite 5 einlesen. Die Hilfsseite wird dann einfach mit CTRL 5 aufgerufen.

Die Bildschirmfarben werden in den Basiczcilcn 220 (Mc-nuebildschirm) und 600 (Textbildschirm) eingestellt. Die INK- und BORDER-Anweisungen können Sie nach Ihrem Geschmack ändern.

In den Zeilen 2000 - 2040 kann durch geänderte und zusätzliche KEY DEF-Kommandos bei Bedarf eine DIN-Tastatur installiert werden. In den Zeilen 2060 - 2100 müssen dann die Anweisungen stehen, die diese Belegung wieder rückgängig machen, damit die Umschaltung zwischen dem deutschen und internationalen Zeichensatz weiterhin funktioniert. CALL sym in Zeile 2050 dient nur dazu, den Zeichensatz wieder auf die Standardsymbole zurückzusetzen.

Die Belegung der Steuersymbole für die Schrifttypen ist in den folgenden Speicherstellen zu finden:

&9F4A Dreieck nach oben &9F4B Dreieck nach unten &9F4C Dreieck nach rechts &9F4D Dreieck nach links Hier steht ein bitsignifikanter Wert, der die verschiedenen Schrifttypen und -kombinationen auswählt. In Zahlen ausgedrückt ergibt sich folgender Zusammenhang:

  • 1 = Zeichenhervorhebung (emphasized)
  • 2 = verdichtete Schrift (Condensed)
  • 4 = hochgestellte Indizes (superscript)
  • 8 = tiefgestellte Indizes (subscript)
  • 16 = Doppelanschlag (double strike)
  • Für Schriftkombinationen werden einfach die Werte addiert, zum Beispiel:
  • 17 = Zeichenhervorhebung + Doppelanschlag

Soll das Dreieck nach rechts auf diese Weise belegt werden, so wäre dafür der Befehl POKE &9F4C,17 zuständig. Natürlich funktioniert das nur. wenn der Drucker diese Kombination realisieren kann. Werte >31 dürfen hier nicht eingetragen werden, da CONTEXT die Bits 5-7 intern für die Verwaltung von NLQ. vergrößerter Schrift und Unterstreichen braucht.

Alle Codes, die CONTEXT zum Drucker schickt, sind in ei-nerTabelleab&9Fl 1 zusammengefaßt. Falls Ihr Drucker andere Codes als der NLQ 401 verwendet, können Sie hier die nötigen Änderungen vornehmen. Für jede Steuersequenz sind drei Bytes reserviert. Ist die Sequenz kürzer, so muß der Rest mit Nullbytes oder anderen bei dem Drucker wirkungslosen Zeichen ausgefüllt werden. Hier ist die gesamte Tabelle mit der Standardbelegung:

&9F11 DB 27,56,0 - Papiermangel übergehen &9F14 DB 27,n,0 - Zeichensatz (n=54 oder 55) &9F17 DB 27,51,n - n/216" Zeilenabstand &9F1A DB 27,120,n - NLQ ein/aus (n=0 oder 1) &9F1D DB 27,45,0 - Unterstreichen aus &9F20 DB 27,87,0 - vergrößerte Schrift aus &9F23 DB 18,0,0 - Zeichenverdichtung aus &9F26 DB 27,84,0 - hoch-/tiefgestellte Indizes aus &9F29 DB 27,70,0 - Zeichenhervorhebung aus &9F2C DB 27,72,0 - Doppclanschlag aus - Die Codes bis hierhin werden zu Beginn jeder Druckseite ausgegeben (Reset). &9F2F DB 27,120,0- NLQ aus &9F32 DB 27,45,1 - Unterstreichen ein &9F35 DB 27,87,1 - vergrößerte Schrift ein &9F38 DB 15,0,0- Zeichenverdichtung ein &9F3B DB 27,83,0 - hochgestellte Indizes ein &9F3E DB 27,83,1 - tiefgestellte Indizes ein &9F41 DB 27,69,0 - Zeichenhervorhebung ein &9F44 DB 27,71,0 - Doppelanschlag ein &9F47 DB 13,10,255 - Ende der Zeile Der Code 255 wird nicht zum Drucker geschickt, sondern markiert das Zeilenende für den Druckertreiber. Zu beachten ist. daß der Basicteil von CONTEXT auf die mit n gekennzeichneten Speicherstellen zugreift und zwar in den Zeilen 1340 - 1390 (Druckermenue) und in den Zeilen 1830 -1920 (Subroutinen). Weiterhin erkennt der Druckertreiber an Bit 0 der Speicherstelle &9F1C (NLQ ein/aus), ob Briefqualität oder Entwurfdruck als Basisschrift gewählt wurde.

Hier noch eine Liste der von CONTEXT belegten Speicherbereiche:

  • &2700 - &2EFF Puffer für Kassetten/Disk I/O
  • &2F00 - &92FF Textspeicher
  • &9300 - &932B Variablenbereich
  • &932C - &9E60 Editor und Hilfsroutinen für Basic
  • &9E61 - &9FF7 Eventblocks, Tabellen, Statuszeile usw.
  • &9FF8 - &A1D2 Puffer für Drucker ab &A1D3 Zeichensatz

Falls Sie übrigens CONTEXT an einen speziellen Drucker angepaßt haben, so wäre es nett, wenn Sie uns die POKE-Sequenzen und Änderungen mitteilen würden. Wir können Sie dann allen Lesern zur Verfügung stellen. Natürlich werden wir auch Fragen zum Programm beantworten, falls Sic dazu spezielle Informationen benötigen.

M. Uphoff, CPCAI 8604
Ein kleiner Fehler hat sich in das im letzten Heft abgedruckte Textverarbeitungsprogramm CONTEXT eingeschlichen. Insbesondere nach Aufruf des Disketten-Kataloges mit CTRL C kann es passieren, daß die Me-nueauswahl mit der ENTER-Taste nicht mehr funktioniert.

Zwar ist das nicht weiter tragisch, da die COPY-Taste die gleiche Funktion hat. doch läßt sich der Fehler auch schnell beseitigen, indem die Zeile 110 geändert wird: 110 LOAD"CONTEXT.BIN":MEMORY tbeg-&801 Eine weitere Unzulänglichkeit, des ansonsten sehr komfortablen Programmes, besteht bei Diskettenbetrieb darin, daß Dateien nur recht umständlich von Basic ausgelöscht und umbenannt werden können. Abhilfe schafft hier ein Disketten-Menue. das nachträglich in CONTEXT eingebaut werden kann, indem die im Listing aufgeführten Zeilen geändert bzw. ergänzt werden. Danach funktioniert die Sache so: Wenn der Pointer im linken Menuefenster steht (Hauptmenue), kann wie bisher mit CTRL C der Disketten-Katalog aufgerufen werden. Zusätzlich erscheint jetzt aber noch ein roter Pfeil, der mit den Cursortasten gesteuert wird und auf bequeme Weise die Auswahl eines Dateinamens ermöglicht. Nach ein- bzw. zweimaligem Drücken von COPY fragt CONTEXT. ob die entsprechende Datei gelöscht oder umbenannt werden soll. Das Angebot kann mit "j" angenommen oder mit einer beliebigen anderen Taste abgelehnt werden. Bei der Änderung eines Dateinamens muß dann noch zusätzlich der neue Name eingegeben werden. Der Rücksprung ins Hauptmenue erfolgt durch die große ENTER-Taste.

Hier kurz das Prinzip, nach dem diese Erweiterung arbeitet: In den Zeilen 115 - 117 wird ein kurzes Maschinenprogramm im Speicher abgelegt, das mit Hilfe der Systemroutine TXT READ CHAR Zeichen vom Bildschirm liest. Dadurch wird es möglich, die im Directory angezeigten Dateinamen in die Stringvariable na$ zu übertragen.

CPC 664/6128-Besitzer mit Programmicrcrfahrung können das Programm noch vereinfachen, indem sie die COPYCIIRS-Funktion benutzen. Falls sich jemand wundert, warum in dem Programm nicht der CAT-Befehl, sondern das ominöse "CALL cata" benutzt wird: Das normale CAT-Kommando beansprucht einen vier KByte großen Puffer im RAM zur Zwischen-speicherung, der die Textseite 5 überschreibt. Durch die CONTEXT-interne Routine ab Adresse &9E3E wird dieser unangenehme Effekt vermieden. Übrigens ist diese Erweiterung nicht nur für die Arbeit mit CONTEXT-Files eine bequeme Hilfe. Natürlich kann das Diskettenmenue auch dazu benutzt werden, um beliebige andere Disketten "aufzuräumen".

Matthias Uphoff, CPCAI 8605

★ PUBLISHER: CPC AMSTRAD INTERNATIONAL
★ ANNÉE: ???
★ CONFIG: ???
★ LANGUAGE:
★ LICENCE: LISTING
★ AUTOR: Matthias Uphoff

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File:
» Context    (CPC  Amstrad  International)    GERMANDATE: 2013-09-03
DL: 100 fois
TYPE: ZIP
SIZE: 33Ko
NOTE: 40 Cyls
.HFE: OUI

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QUE DIT LA LOI FRANÇAISE:

L'alinéa 8 de l'article L122-5 du Code de la propriété intellectuelle explique que « Lorsque l'œuvre a été divulguée, l'auteur ne peut interdire la reproduction d'une œuvre et sa représentation effectuées à des fins de conservation ou destinées à préserver les conditions de sa consultation à des fins de recherche ou détudes privées par des particuliers, dans les locaux de l'établissement et sur des terminaux dédiés par des bibliothèques accessibles au public, par des musées ou par des services d'archives, sous réserve que ceux-ci ne recherchent aucun avantage économique ou commercial ». Pas de problème donc pour nous!

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L'Amstrad CPC est une machine 8 bits à base d'un Z80 à 4MHz. Le premier de la gamme fut le CPC 464 en 1984, équipé d'un lecteur de cassettes intégré il se plaçait en concurrent  du Commodore C64 beaucoup plus compliqué à utiliser et plus cher. Ce fut un réel succès et sorti cette même années le CPC 664 équipé d'un lecteur de disquettes trois pouces intégré. Sa vie fut de courte durée puisqu'en 1985 il fut remplacé par le CPC 6128 qui était plus compact, plus soigné et surtout qui avait 128Ko de RAM au lieu de 64Ko.