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Symbol-Manager (Schneider Aktiv)Applications Creation Graphique
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Es gibt viele CPC-Anwendungen, bei denen der normale Zeichensatzvorrat des CPC nicht ausreicht. Werden zum Beispiel irgendwelche Sonderzeichen - wie zum Beispiel ein Rechtschutzzeichen oder ein Copyrightzeichen oder auch "nur" die französischen Akzente oder mathematische Zeichen benötigt dann versagt der normale CPC.

Aber gerade diese Sonderzeichen und Symbole werdet Ihr immer dann benötigen, wenn Ihr zum Beispiel einen sinnvollen Vokabeltrainer für Französisch oder Griechisch oder ein mathematisches Programm mit auf dem CPC nicht existenten Zeichen kreieren wollt. Kein Grund den CPC zu verdammen. Softwaremäßig könnt Ihr nun Euere eigenen Zeichen programmieren: SCHNEIDER-aktiv-Autor Sascha Basler brauchte einen griechischen Zeichensatz und schrieb dazu das Programm "Griechischer Zeichensatz - Großbuchstaben" für den CPC 464. SCHNEIDER-aktiv bringt diese  Listing zum Abdruck.

Zeichensätze - selbst definiert...

ZEICHENSÄTZE UND SONDERZEICHEN GRIECHISCHER ZEICHENSATZ? - DER SCHNEIDER SCHAFFT ES MIT LINKS!

Wer sich das Eintippen ersparen will findet das Listing im SOFT-BOX SERVICE 2/86. Aber nicht genug damit: Damit sich jeder seine gerade benötigten Zeichen selbst erstellen kann schrieb Sascha Basler für die Leser von SCHNEIDER-aktiv auch gleich noch ein weiteres Programm: "Symbol-Manager" das der Umrechnung von Binärzahlen bis hin zum Ausdruck selbstdefinierter Zeichen dient. Auch dieses Listing haben wir für Euch nicht nur zur Selbsteingabe abgedruckt - es ist ebenfalls in der SOFT-BOX 2/86 enthalten. Und nun viel Vergnügen beim Programmieren Euerer speziellen Zeichen. Sascha Basler zeigt Euch wie es gemacht wird.

Abb. 1 : Binär-Code >>

GRIECHISCHER ZEICHENSATZ? - DER SCHNEIDER SCHAFFT ES MIT LINKS!

Stellen Sie sich vor, Sie wollen ein griechisches Vokabelprogramm oder ein Mathematikprogramm schreiben, in dem zwangsläufig griechische Buchstaben Vorkommen. Was nun? Ganz einfach, man braucht lediglich die nicht ganz so übersichtlich im Handbuch beschriebenen Befehle SYMBOL AFTER und SYMBOL lernen. Aber das ist einfacher gesagt als getan. Deshalb möchte ich Ihnen in diesem Bericht dazu einige Hilfen geben.

Wie bringe ich dem Computer neue Zeichen bei?

Ehe man irgendeine SYMBOL-Zeile eingibt, muß man den SYMBOL AFTER Befehl und die niedrigste der umdefinierten Zeilen eingeben. Von dieser Zeichennummer an können dann neue Zeichen definiert werden. Man sollte die Zeichennummer allerdings nicht zu klein wählen, da dieses unnötigen Speicherplatz erfordert.

So kann die Befehlsfolge aussehen:

10 SYMBOL AFTER 144
20 SYMBOL 144,66,108,198,254,198,108,66,0

An diesem Beispiel kann man dann auch noch einmal sehr gut den SYMBOL-Befehl erläutern. Er besteht, wie man oben sehen kann aus neun Zahlen, die jeweils durch ein Komma getrennt werden. Die erste Zahl bedeutet die Zeichennummer, die nur im Dezimalsystem eingegeben werden kann. Die restlichen acht Zahlen entsprechen den Werten der 1. bis 8. Matrixzeile, die entweder im Binärsystem, im Dezimalsystem oder im Hexadezimalsystem eingegeben werden können.

Die drei Eingabemöglichkeiten

Die einfachste Eingabemöglichkeit ist, wenn man die nötige Zahlenfolge im Binär-Code eingibt. Dazu verwendet man am besten den SYMBOL-PLANER. Als erstes muß man die linke 8x8 Matrixspalte benutzen, in der man sein neues Zeichen entwirft. Jedes ausgefüllte Kästchen erscheint auf dem Bildschirm in der aktuellen Pen-Farbe und jedes nicht ausgefüllte Kästchen in der aktuellen Paper-Farbe (siehe Abb. 3). Jetzt können Sie in der zweiten Spalte des SYMBOL-PLANERS den zugehörigen Binär-Code eintragen, wobei ein ausgefülltes Kästchen eine 1 erhält und ein nicht ausgefülltes Kästchen eine 0 (siehe auch Abb. 1 und Abb. 3, zweite Spalte). Damit der Computer die Zahlen als Binärzahlen anerkennt, muß den Ziffern "&X" vorangestellt werden.

<< Abb. 2 : Dezimal-Code

Dieses könnte so aussehen:

SYMBOL 144,&X11111110,&X01101100,&X01101100,&x01101100,&x01101100,&x01101100,&x0110110,&x0

Diese Methode ist zwar sehr einfach, aber beim Eingeben schleichen sich auch ebenso schnell Fehler ein.

Besser ist da das Dezimalsystem. Dieses System basiert auf der Tatsache, daß

20=1, 21=2, 22=4 usw. ist.

Denken Sie sich also über dem 8x8 Matrix-rahmen von rechts nach links die Zahlen 1, 2, 4, 8, 16, 32, 64, 128 geschrieben (siehe Abb. 2). Jetzt gehen Sie wieder zeilenweise vor. Schreiben Sie für jedes ausgefüllte Kästchen die darüber stehende Zahl und addieren Sie sie. Die Summen der einzelnen Zeilen, die wieder auf dem SYMBOL-PLANER eingetragen werden müssen, ergeben dann unsere acht Dezimalwerte.

Ein Beispiel könnte so aussehen:

SYMBOL 144,254,108,108,108,108,108,108,0

Wer sich nicht in dieses System einarbeiten möchte kann auch den SYMBOL-MANAGER benutzen, bei dem nur . die Binärzahl (die einzelnen Stellen von Komma getrennt) eingegeben werden muß. Das Programm gibt dann die Dezimalzahlen aus (siehe Listing 2).

Abb. 3 : SYMBOLPLANER

Die dritte Möglichkeit das Hexadezimalsystem.

Zum Definieren im HEX-Code müssen wir die 8x8 Matrix (linke Seite des SYMBOLPLANERS) in zwei Hälften teilen, die je einem Hexadezimalwert entsprechen. Diese brauchen nicht zusammengezählt werden, da sie durch einfaches Hintereinanderschreiben schon addiert wurden. Dem jeweiligen Zeilenwert muß ein vorangestellt werden, damit der Computer sie als Hexadezimalzahlen anerkennt.

Zu den Programmen:

  1. GRIECHISCHER ZEICHENSATZ soll Ihnen zusammenfassend noch einmal das Programmieren selbstdefinierter Zeichen verdeutlichen.
  2. SYMBOL MANAGER: Dieses Programm stellt eine fast unentbehrliche Programmierhilfe dar. Es soll in Verbindung mit dem SYMBOL PLANER benutzt werden. Sie können mit diesem Programm relativ einfach Binärzahlen in Dezimalzahlen umwandeln, wobei bei der Eingabe nicht vergessen werden darf, daß die einzelnen Ziffern durch ein Komma getrennt werden müssen.

Weiterhin erlaubt Ihnen das Programm Ihr selbstdefiniertes Zeichen sofort auf dem Bildschirm anzuschauen. Das Besondere dabei ist, daß Sie Ihr Zeichen direkt in allen drei Modusarten betrachten können. Außerdem wurde der Punkt des Zahlenblocks durch ein Komma ersetzt.

(Basler) , SA

★ PUBLISHER: Schneider Aktiv
★ YEARE: 1985 , 1986
★ CONFIG: 64K + AMSDOS
★ LiCENCE: LISTING
★ LANGUAGE:
★ AUTHOR: Sascha Basler

★ AMSTRAD CPC ★ DOWNLOAD ★

Type-in/Listing:
  » Symbol-Manager    (Schneider  Aktiv)    GERMANDATE: 2021-06-10
DL: 4 fois
TYPE: ZIP
SIZE: 5Ko
NOTE: 40 Cyls
.HFE: NON

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CPCrulez[Content Management System] v8.7-desktop
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L'Amstrad CPC est une machine 8 bits à base d'un Z80 à 4MHz. Le premier de la gamme fut le CPC 464 en 1984, équipé d'un lecteur de cassettes intégré il se plaçait en concurrent  du Commodore C64 beaucoup plus compliqué à utiliser et plus cher. Ce fut un réel succès et sorti cette même années le CPC 664 équipé d'un lecteur de disquettes trois pouces intégré. Sa vie fut de courte durée puisqu'en 1985 il fut remplacé par le CPC 6128 qui était plus compact, plus soigné et surtout qui avait 128Ko de RAM au lieu de 64Ko.