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Matrix-Creator (Schneider Aktiv)Applications Creation Graphique
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Abgesehen von der Druckerkompatibilität gibt es bei einer Hardcopy immer zwei Probleme: Viele sind einfach zu klein, eine echte DIN A4-Darstellung kommt nicht zustande, weil das Papier quer bedruckt werden müßte. Das zweite Problem ist die Farberkennung. Normalerweise wird jede Farbe akzeptiert und gedruckt. Da ein Drucker nun einmal nur schwarze Farbe zu Papier bringt, ist eine Schrift, die sich auf dem Monitor Gelb auf Rot darstellt, nicht mehr zu lesen. Christian Fibikar hat es nun geschafft, beide Hürden zu überwinden. Seine Routine druckt echtes DIN A4-Format aus, indem das Bild gedreht wird.

Statt der Farben kann der Anwender der “Superhardcopy“ verschiedene Raster auswählen und dadurch unterschiedliche Grautöne auf dem Drucker erzeugen. Zum Programm selbst nun der Autor:

Leistungsfähigkeit

Diese Hardcopy unterscheidet sich von den meisten anderen Hardcopyroutinen darin, daß eine Bildschirmhardcopy in allen drei Modi möglich ist. Die verschiedenen Farben werden als Muster ausgedruckt, dies sind 16 Muster in Mode 0 und 4 in Mode 1. Es findet keine Streckung oder Verzerrung des Ausdrucks statt, Kreise werden auch als Kreise ausgedruckt. Der Ausdruck erfolgt im DIN A4-Format in allen drei Modi. Die Muster kann man selbst festlegen und zum Test ausdrucken. Die Druckzeit hängt dabei fast nur vom Drucker ab, da das Lesen der Pixel vom Bildschirm sehr schnell geht.

Programmerklärung

Der Basic-Lader (ab Zeile 30000) installiert 5 RSX-Befehle. Bei der Initialisierung werden 16 Grundmuster eingestellt, die man aber mit den RSX-Befehlen verändern kann (Grundmuster beim Basic-Lader ab Zeile 35369). Ein Muster wird durch eine 5*4 Matrix festgelegt (5 Punkte horizontal * 4 vertikal). Jeder Punkt der in der Matrix gesetzt ist, wird auch als Punkt vom Drucker ausgegeben. Zur Codierung werden jeweils die horizontalen Punkte zusammengefaßt. Für diejenigen, denen dieser Vorgang zu kompliziert und mühsam ist, hegt hier ein Matrix-Creator vor, mit dem man ganz einfach ein Muster entwerfen kann.

Gleichzeitig werden auch jeweils die Codes für die horizontalen Zeilen angezeigt. Man sieht auch am Bildschirm alle 16 vorhandenen Muster. Es wird auch angezeigt, wie das Muster ausgedruckt aussieht. Jedes der 16 Muster kann verändert werden, es können auch Muster ausgewechselt werden. Jederzeit können die Muster zum Test vom Drucker ausgedruckt werden.

Jeder Farbe (INK) wird ein Muster (MATRIX) zugeordnet. Es gibt 16 Muster, die jeweils die Nummer der Farbe (INK) haben. Im Mode 1 gibt es nur 4 Farben, also auch nur 4 Muster, die den ersten 4 Matrixfeldern entsprechen. Bei der Ausgabe werden aber nur die ersten 2 bis 3 Punkte (von rechts) der Matrix ausgedruckt, da ja doppelt soviele horizontale Punkte vorhanden sind wie im Mode 0.

Bei jedem ersten Bildpunkt werden die zwei ersten Matrixpunkte und bei jedem zweiten Bildpunkt

werden die ersten drei Matrixpunkte ausgedruckt.

Dies muß gemacht werden, um eine horizontale Verzerrung zu vermeiden.

Bei Mode 2 gibt es nur zwei Farben. Eine Musterausgabe wäre also nicht sehr sinnvoll. So wird jeder gesetzte Bildschirmpunkt als ein 4* 1 großer Punkt auf dem Drucker ausgegeben. Jeder fünfte Punkt wird doppelt ausgegeben, damit keine horizontale Verzerrung auftritt. Die Hardcopys in den verschiedenen Modes haben eine Größe von 26*17 cm. Die Zeitdauer des Ausdrucks hängt von der Geschwindigkeit des Druckers ab. Die Hardcopy des Mode 2 gehört jedoch zu den schnellsten.

Befehlsformate

  • |HARDCOPY: Eine Bildschirmhardcopy wird auf dem Drucker ausgegeben. Die Ausgabe kann mit ESC unterbrochen werden. Danach sollte der Drucker kurz aus- und wieder, angeschaltet werden (zurücksetzen). Beim Ausdruck entspricht eine vertikale Bildschirmzeile einer horizontalen.
  • |TEST: Die Muster werden ausgedruckt (Ausdruck wie bei einer Hardcopy).
  • |MRESET: Die Muster werden auf die Grundmuster, wie beim Initialisieren, zurückgesetzt.
  • |CMATRIX,m1,m2: Matrixen von Muster ml und m2 werden ausgetauscht. (Z.B. zum Invertieren: |CMATRIX,0,1 — Muster 0 hat nun die Matrix von Muster 1 und Muster 1 die von Muster 0.)
  • |MATRIX,m,b1 ,b2,b3,b4: Muster m bekommt die Matrix zugewiesen (bestimmt durch b1— b4). b1 ist der Code der ersten horizontalen Punktreihe der Matrix, b4 ist der Code der letzten Punktreihe.

Tips zum Eintippen

Das Basic-Programm besteht aus zwei Teilen, dem Matrix-Creator und dem Basic-Lader für die RSX-Befehle. Wer keine Muster selbst erstellen will, braucht den Matrix-Creator (Zeile 100—700) nicht einzutippen. Um die RSX-Befehle zu laden, genügt es, den Basic-Lader (ab Zeile 30000) anzuschreiben. Dieser Teil kann auch in eigene Programme eingebaut werden.

Die RSX-Befehle werden an das Ende des Basic-Rams geladen. Wird die Meldung “Kein Speicherplatz mehr frei“ ausgegeben, dann muß der CPC zurückgesetzt werden. Das Programm sollte vor dem ersten Start abgespeichert werden. Tippfehler in den DATA-Zei-len werden durch die Warnung “Summenfehler in Zeile xxx“ angezeigt. Sind keine Tippfehler aufgetreten, dann werden die RSX-Befehle initialisiert und stehen sofort zur Verfügung (ein eventuelles SYMBOL AFTER... muß vor dem Starten des Basic-Laders ausgeführt werden, danach ist der Befehl nicht mehr durchführbar). Das HIMEM wird automatisch herabgesetzt. Die RSX-Befehle belegen 712 Bytes. Die Hardcopy funktioniert bei allen Schneider-Druckern, sowie allen dazu kompatiblen (Epson etc.).

Bild 1:
MatrixBinärHex-Dez.
xxxxx&X11111&1F
-x---&x01000&08
--x--&x00100&04
---x-&x00010&02

SA

★ PUBLISHER: Schneider Aktiv
★ YEAR: 1987
★ CONFIG: 64K + AMSDOS
★ LiCENCE: LISTING
★ COLLECTION: SCHNEIDER AKTIV SPECIAL 1987
★ LANGUAGE:
★ AUTHOR: Christian R.Fibikar
★ INFO: Mit anpassung für 664/6128
 

★ AMSTRAD CPC ★ DOWNLOAD ★

Type-in/Listing:
» Matrix-Creator    (Schneider  Aktiv)    GERMANDATE: 2021-06-25
DL: 78 fois
TYPE: ZIP
SIZE: 7Ko
NOTE: Dumped by Johnny Farragut ; 40 Cyls
.HFE: NON

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Lien(s):
» Applications » Matrix - Spreadsheet Plus
» Applications » Logi'stick - Matrix
» Applications » E.M.A.T: Entscheidungsmatrix (Schneider Aktiv Special)
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CPCrulez[Content Management System] v8.7-desktop/c
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L'Amstrad CPC est une machine 8 bits à base d'un Z80 à 4MHz. Le premier de la gamme fut le CPC 464 en 1984, équipé d'un lecteur de cassettes intégré il se plaçait en concurrent  du Commodore C64 beaucoup plus compliqué à utiliser et plus cher. Ce fut un réel succès et sorti cette même années le CPC 664 équipé d'un lecteur de disquettes trois pouces intégré. Sa vie fut de courte durée puisqu'en 1985 il fut remplacé par le CPC 6128 qui était plus compact, plus soigné et surtout qui avait 128Ko de RAM au lieu de 64Ko.