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Magic BrushApplications Creation Graphique
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”Magic Brush” ist ein Grafikprogramm mit Bedienungskomfort

Unter dieser Bezeichnung kam kürzlich ein neues Grafikprogramm für die CPCs auf den Markt. Obwohl bereits einige Konkurrenzprodukte vorliegen, steht "Magic Brush" mit Sicherheit nicht chancenlos da. Warum das so ist, soll der nachstehende Bericht zeigen. Vorab kann aber schon gesagt werden, daß es den Programmierern gelungen ist, einfache Handhabung mit großer Leistungsstärke zu kombinieren.

Eigentlich besteht "Magic Brush" aus drei Teüen, dem Editor, einem Demoprogramm und einer Basic-Erweiterung. Die wichtigste Komponente ist sicher der Grafikeditor, auf den ich auch zuerst eingehen möchte.

Nach Laden des Programms (es wird auf Cassette oder Diskette geliefert) erscheint auf dem Monitor ein fast unbeschriebenes Blatt, sprich ein leeres Bild, das nur am unteren Rand eine Menüzeile und in der Bildmitte ein Cursor-Kreuz aufweist. Damit befindet man sich sofort im Arbeits-Screen, der bei jeder weiteren Tätigkeit nicht mehr verlassen wird. Das Cursor-Kreuz läßt sich auf verschiedene Arten bewegen, was auch für die gesamte Steuerung dieses Programms gilt.

Neben Cursor-Tasten und Joystick ist die Maus-Option besonders hervorzuheben. Die anzuschließende Maus muß allerdings Joystick-kompatibel sein, also genau wie ein solcher abgefragt werden. In Verbindung mit einer Maus wie der von AMX bietet "Magic Brush" dann eine ähnliche Benutzeroberfläche, wie man sie vom Atari ST oder Amiga her kennt. Natürlich sind Abstriche zu machen; der hohe Bedienungskomfort zeigt aber weitgehende Übereinstimmung.

Das macht sich auch schon bei der Anleitung bemerkbar, die lediglich aus sieben kleinen Seiten besteht. Die meisten Optionen lassen sich so einfach handhaben, daß man auch ohne Anleitung schnell klarkommt. Auf die einzelnen Funktionen möchte ich hier nicht detailliert eingehen; sie sind alle in der Tabelle aufgelistet.

Nun wollen wir zur Arbeitsweise von "Magic Brush" kommen. Es ermöglicht das Zeichnen in allen drei Schneider-Mo-di, was andere Programme nicht erlauben. Natürlich muß man sich vor der Arbeit für einen Modus entscheiden.

Der Aufruf der einzelnen Optionen erfolgt immer über die Menüleiste, in der übrigens auch ständig die aktuellen Cursor-Koordinaten angegeben werden. Um eine Option zu aktivieren, fährt man einfach mit dem Cursor-Kreuz auf die gewünschte Bezeichnung und drückt einmal die Aktionstaste (Feuerknopf, Maus- oder COPY-Taste).

Sofort erscheint ein sogenanntes Pull-Down-Menü, das in diesem Fall aber von unten her aufgezogen wird. Hier sind dann die einzelnen Optionen aufgelistet, die man wiederum mit der Steuereinheit und der Aktionstaste aufruft. Gegebenenfalls wird ein Untermenü angezeigt; ansonsten läßt sich die Option ausführen.

Soll ein Bildschirmausschnitt bearbeitet, also z.B. kopiert,'gelöscht, gespiegelt oder in anderer Weise verändert werden, muß man ihn zuvor bestimmen. Wieder fällt die Ähnlichkeit mit heute so
modernen Benutzeroberflächen wie GEM oder Windows auf, da man zum Markieren ein Lasso verwendet, den Ausschnitt also einfach einrahmt.

Alle angebotenen Optionen arbeiten einwandfrei und stellen in ihrer Gesamtheit ein leistungsfähiges Programm dar, das den Vergleich mit der Konkurrenz nicht scheuen muß. Dabei ist noch eine Besonderheit zu erwähnen, die man als Leckerbissen werten könnte, nämlich die SAVE-Option, die bei "Magic Brush” sehr vielfältig ausgefallen ist. Neben dem normalen Screen, einem Character-Satz und Füllmustern lassen sich auch Teilbüder abspeichern. Ein mit dem genannten Lasso eingerahmter Büdaus-schnitt kann so auf einfache Art und Weise auf Cassette oder Diskette gesichert werden.

Diese Option mag zwar auf den ersten Blick eher unscheinbar aussehen; sie bietet aber viele Nutzungsmöglichkeiten im Hinbück auf die Verwendung in eigenen Programmen. Mit einem ganzen Screen und seinen 16 KByte Länge lassen sich ja bekanntlich keine großen Sprünge machen. Auch die Erzeugung von Sprites und animierter Grafik ist so relativ leicht möglich.

Unterstützt wird dieser Anwendungsbereich durch Magic Basic, die kleine Basic-Erweiterung des Pakets. Diese darf ohne Einschränkungen in eigene Programme eingebaut werden. Somit stehen nun acht Befehle in der bekannten RSX-Form zur Verfügung. Das Demoprogramm zu "Magic Brush" zeigt recht gut alle Möglichkeiten. Grenzen sind hier eigentlich nur durch die eigene Fantasie gesetzt.

Alles in allem halte ich vorliegendes Paket für eine echte Bereicherung des Software-Marktes. Da auch die Handhabung sehr einfach ist, der Anwender also nicht zuvor dicke Handbücher studieren muß, kann man "Magic Brush” nur empfehlen.

"Magic Brush"-Optionen auf einen Blick:
LINEZiehen einer oder mehrerer Linien RAYS - Strahlen
RAYSStrahlen
FRAMERechteck
BOXgefülltes Rechteck
TRIANGLEDreieck
CIRCLEKreis
DISCgefüllter Kreis
TEXTTexteingabe
ASCIIruft den Schneider-Zeichensatz auf
CHARSETaktiviert Zeichensatzeditor
SKIPbeendet ein Menü
PENwählt Zeichenfarbe
PAPERwählt Papierfarbe
BORDERwählt Randfarbe
INKSsetzt Farbwerte
PATT.PENS Festlegung der beiden Musterfarben
PATTERNSwählt Muster aus
PENCILFreihandzeichnen
BRUSHPinselfunktion
SPRAYSprühdoseneffekt
PATT.BRUSHPinsel mit Muster
PATT.SPRAYSprühdose mit Muster
PATT.FILLFüllen mit Muster
MULTISPRAYsprüht Zufallsfarben
BRUSHSIZEPinselbreite
SPRAYSIZSprühbreite und -dichte
COPYKopieren von Bildausschnitten
MIRRORSpiegelung eines Objekts
MAGNIFYVergrößerung eines Bildschirmbereichs
INVERTFarbaustausch
SWAP.PENSPens werden verschoben
REPL.PENSneue Pen-Werte
CLEARlöscht Bild oder einen Teil
ZOOMLupenfunktion
SPEEDCursor-Geschwindigkeit
MODEwählt Büdschirmmodus
KOORDINATENkönnen an- oder abgeschaltet werden
SAVE/LOAD
UNDOwiderruft letzte Operation
DROPwiderruft letzte Aktion

Rolf Knorre , CPC Magazin

★ PUBLISHERS: CooperatedSoftware , Waldeck Software
★ YEAR: 1986
★ CONFIG: 64K + AMSDOS
★ LANGUAGE:
★ LICENCE: ???
★ AUTEUR: Stephan Schulz

★ AMSTRAD CPC ★ DOWNLOAD ★

File:
» Magic  Brush    ENGLISHDATE: 2015-07-09
DL: 74 fois
TYPE: ZIP
SIZE: 39Ko
NOTE: 40 Cyls
.HFE: OUI

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L'Amstrad CPC est une machine 8 bits à base d'un Z80 à 4MHz. Le premier de la gamme fut le CPC 464 en 1984, équipé d'un lecteur de cassettes intégré il se plaçait en concurrent  du Commodore C64 beaucoup plus compliqué à utiliser et plus cher. Ce fut un réel succès et sorti cette même années le CPC 664 équipé d'un lecteur de disquettes trois pouces intégré. Sa vie fut de courte durée puisqu'en 1985 il fut remplacé par le CPC 6128 qui était plus compact, plus soigné et surtout qui avait 128Ko de RAM au lieu de 64Ko.