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Transferprogramm (Schneider Aktiv)Applications Disque
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für Ihre eigene geschützte Software von Kassette auf Diskette

So mancher mag sich schon geärgert haben, daß er seine umfangreiche Kassetten-Software aus den Anfängerzeiten als CPC-Freak, als man noch kein Floppylaufwerk sein Eigen nennen konnte, mühsam über Kassette in den Speicher laden muß. So haben lange Files, zwischen 5 und 10 Minuten Ladezeit. Während der Ladezeit kann man noch ein Ründchen Kaffee trinken gehen - das schont die Nerven.

Wie schön wäre es doch, könnte man die eigene Software auf seine Diskettenstation rüberbringen und von dort in Windeseile laden!

Hier eine Listing-Kombination, mit deren Hilfe Sie Ihre eigenen geschützten Basic- und Binärfiles auf Diskette rüberbringen und anschließend listen können.

Und das geht so: Benötigt wird das abgedruckte Head-Reader-Programm und das Transfer-Programm. Ob Basic- oder Binärfile, oder die Kombination von geschütztem Basic-Loader und daran anschließenden Binärblocks, zunächst muß mittels Laden des Head-Readers blockweise die Programmart (Basic oder Binär) und die Startadresse und Länge des Programms erforscht werden. Dazu braucht nur blockweise eingelesen werden und nach jedem hinter einem Block ausgedruckten "OK" das Programm mit 2xESC abgebrochen werden. Ob es sich bei dem Programm um reine Basic-Blocks oder einen geschützten Basic-Loader mit nachfolgenden Binärfiles, bzw. reine Binärfiles handelt, kann man vorher auch ohne Head-Reader mit "CAT" feststellen (Wechsel von |DISC nach |TAPE, bei VORTEX-Laufwerken nach |CAS, nicht vergessen!).

Dabei sollte man sich für die nachfolgenden Operationen auch die Anzahl der Blöcke merken bzw. diese aus der vom Head-Reader angezeigten Programmlänge geteilt durch 2048 Bytes errechnen.

Es reicht, mit dem Head-Reader den ersten Block zu lesen vom Basic- bzw. Binär-Blockanfang (1. Block dieser Type im jeweiligen Programmteil) und sich die zu merkenden Daten zu notieren.
Jetzt kommt das Transferprogramm in Aktion:

1. Handelt es sich um einen reinen Binärfile, ist die Sache recht einfach. Man lade das zu transferierende Binärfile im Kommandomodus |TAPE (VORTEX: |CAS) mit LOAD "Programmname", Startadresse. Danach gebe man erst den Kommandomodus IDISC ein und speichere das Programm dann mit SAVE "Programmname", b , Startadresse, Programmlänge auf Diskette ab. Das kleine b im Savemodus steht übrigens für Binär. Die Angaben Programmname und Startadresse wie Programmlänge haben wir uns ja vom Head-Reader her gemerkt!

2. Etwas komplizierter wird es, handelt es sich um geschützte Basic-Files oder eine Kombination von geschütztem Basic-Loader und nachfolgendem Binärfile. Dabei ist für letztere Kombination zu beachten, daß meist der Loader einen anderen Namen als der nachfolgende Binärfile hat. Also beim Laden bzw. Saven auf den zutreffenden Namen des Programmteils achten!

Bei Basic-Files oder Basic-Loader-Vorspann in folgender Reihenfolge verfahren:

a) Band an Anfang des 1. Programmblocks setzen und Anzahl der Blöcke ausrechnen (Länge: 2048 Byte).

b) Das Transferprogramm laden mit Load "Programmname" und anschließend mit RUN starten; es erscheint READY.

c) Im Direktmodus CAT eingeben, dann damit Programm vom 1. Block an starten und nach jedem Block, sobald "OK" erscheint mit IxESC abbrechen und danach im Direktmodus CALL &A400 eingeben (damit wird das Programm aus dem Puffer gelesen, jeweils für den abgelaufenen Block). Dann wieder CAT eingeben und den nächsten Block eingeben bis "OK" erscheint und dann mit 1xESC abbrechen, um CALL &A400 einzugeben.

Dieser Kreislauf vollzieht sich nun bis der letzte Basic-Block eingelesen wurde. Dann die Summe von Startadresse (meist Dezimal Adresse 368) plus Programmlänge in Hexadezimal umrechnen (Eingabe im Direktmodus: ?HEX (Wert,4)). Jetzt die Funktionstaste 7 des getrennten Zehnerblocks (=Key 135) drücken und hinter dem dort zuletzt erscheinenden & das LOW-Byte (die rechten beiden Ziffern des umgerechneten Hex-Wertes) eingeben, danach Enter. Dann Funktionstaste 8 drücken (=Key 136) und nach dem & das High-Byte (die linken beiden Ziffern des Hex-Werts) eingeben + Enter. Es erscheint jeweils "READY". Nun das Basicprogramm (oder Basic-Programmteil) mit dem gewählten DISC-Programmnamen (max. 8 Zeichen) mit SAVE, "Programmname" abspeichern. Etwaige Programmtücken eines Basicladers, Errormeldungen oder NEW-Kommandos müssen dann aus dem listbaren Programm entfernt werden, um es lauffähig zu machen.

An ein Basic-Ladeprogramm anschließende Binärfiles werden ohne Transferprogramm direkt geladen und abgespeichert, wie unter Punkt 1. beschrieben. Man achte aber darauf, mit welchem Namen diese vom Ladeprogramm im RUN-Modus, oder CALL-Modus mit Namen aufgerufen werden; die Namen müssen identisch bleiben!

3. Eine weitere Variante ist noch, daß ein pfiffiger Programmierer den Anfang des Basic-Programms in einen unerfreulichen Bereich gelegt hat, der zu "Memory full"-Meldungen beim Nachladen führt. Zum Verschieben des Basic-Programm-Anfangs ist die Zeile 180 des Transferprogramms gedacht! Dabei haben wir am Ende der Data-Zeilen in Zeile 220 den normalen Basic-Anfangs-Wert auf Hex 170 = 368 Dezimal gelegt (Wert &70,1 in der Reihenfolge Low-Byte, High-Byte). Soll also der Basic-Anfang eines Programms z.B. auf die Speicheradresse Hex 530 verschoben werden, muß der entsprechende letzte Wert der Data-Zeile geändert werden in &30,5! Jetzt werden die beiden Funktionstasten aus Zeile 180, nämlich die Nummern 4 und 5 des Zehnertastenblocks (*= Key 132 und Key 133) aufgerufen. Hinter dem letzten & der Taste 4 wird dann das Low-Byte 30 mit Enter, hinter der Taste 5 das High-Byte mit 05 und Enter eingegeben.

Damit ist der Programmanfang in Basic auf die neue Anfangsadresse im Speicher verschoben!

Noch ein Hinweis für Besitzer von VORTEX-Floppylaufwerken: die für die Schneider-Floppy geltende Eingabe |TAPE.IN in den Zeilen 190 des Transferprogramms und 180 des Head-Reader-Programms muß in das für VORTEX lesbare Format |CAS.IN geändert werden! Und nun viel Spaß beim Transferieren.

PS.: Der senkrechte Strich z.B. vor |TAPE.IN ist das Zeichen für die gleichzeitig gedrückten Tasten Shift + Atsign (Klammeraffe)!

(Bl), SA

★ PUBLISHER: Schneider Aktiv
★ YEAR: 1985
★ CONFIG: AMSDOS + 64K
★ LiCENCE: LISTING
★ LANGUAGE:
★ AUTHOR: Bern Beeking / CPC 464-Club Niederrhein

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Type-in/Listings:
  » Transferprogramm    (Schneider  Aktiv)    GERMANDATE: 2021-06-08
DL: 5 fois
TYPE: ZIP
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NOTE: 40 Cyls
.HFE: NON

  » Transferprogramm    (Schneider  Aktiv)    LISTING    GERMANDATE: 2021-06-08
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SIZE: 197Ko
NOTE: 2 pages/PDFlib v1.6

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L'Amstrad CPC est une machine 8 bits à base d'un Z80 à 4MHz. Le premier de la gamme fut le CPC 464 en 1984, équipé d'un lecteur de cassettes intégré il se plaçait en concurrent  du Commodore C64 beaucoup plus compliqué à utiliser et plus cher. Ce fut un réel succès et sorti cette même années le CPC 664 équipé d'un lecteur de disquettes trois pouces intégré. Sa vie fut de courte durée puisqu'en 1985 il fut remplacé par le CPC 6128 qui était plus compact, plus soigné et surtout qui avait 128Ko de RAM au lieu de 64Ko.