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Disc-RSXDisk-RSX
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Schluß mit der umständlichen und aufwendigen Diskettenverwaltung! »Discservice« stellt Ihnen sieben leistungsfähige Funktionen zur Verfügung, die die Verwaltung von Disketten wesentlich vereinfachen.

In der Ausgabe 10/86 von Happy-Computer wurde die Software-Erweiterung Disc-RSX vorgestellt, die sechs neue Befehle zur Behandlung von Disketten implementiert. Ausgehend von diesen Befehlen wurde Discservice geschrieben, das die Verwaltung von Disketten und Dateien entscheidend vereinfacht. Für die Leser, die die Happy-Computer-Ausgabe 10/86 nicht aufgehoben haben, veröffentlich wir an dieser Stelle den DATA-Lader zu Disc-RSX noch mal. Discservice selbst ist ein längeres Basic-Programm, das seine Leistungsfähigkeit aus den Befehlen von Disc-RSX schöpft. Wenn Sie beim Eintippen der Listings im Ttext eine unterstrichene Zahl in spitzen Klammern antreffen, bedeutet dies, daß die entsprechende Anzahl von Leerzeichen eingegeben werden muß Stoßen Sie beispielsweise auf < 5 >, so müssen Sie an dieser Stelle fünf Leerzeichen eingeben.

Nach dem Start von Discservice fragt das Programm nach der Anzahl der benutzten Diskettenlaufwerke, und welches Laufwerk als Arbeitslaufwerk, das heißt als Hauptlaufwerk, benutzt werden soll. Wird nur ein Laufwerk verwendet, erkennt Discservice dies selbständig. Darauf werden die Formate der aktiven Laufwerke bestimmt und die freie Speicherkapazität pro Diskette ermittelt. Ist die Initialisierung beendet, erscheint das Hauptmenü des Programms, das folgende Punkte umfaßt:

Directory sortieren

Das Directory der Diskette, die sich gegenwärtig im Arbeitslaufwerk (definiertes Hauptlaufwerk) befindet, wird alphabetisch sortiert: nicht benutzte Einträge gelöscht. Dies hat zur Folge, daß auch unter CP/M alphabetisch sortierte Directories ausgegeben werden können.

Unbenutzte Sektoren löschen

Der Befehl ERA löscht Programme und Daten auf einer Diskette nicht wirklich, sondern versieht sie nur mit dem Hinweis, daß der Inhalt überschrieben werden kann. Zusätzlich wird der Dateiname aus dem Directory gestrichen. Aus diesem Grund lassen sich alte Daten (zum Beispiel Briefe) mit einem Diskettenmonitor wieder sichtbar machen, obwohl der Schreiber sie »gelöscht« hat. Um Datenmißbrauch vorzubeugen, können Sie mit der Funktion »unbenutzte Sektoren löschen« alle Dateien, die nicht im Directory einer Diskette erscheinen, zu 100 Prozent löschen. Die gelöschten Daten sind unwiederbringlich verloren und können mit keinem Trick »zurückgeholt« werden!

Diskette chiffrieren

Ab und zu kommt es vor, daß man Disketten mit der Post verschicken, oder Daten irgendwo längere Zeit als Sicherheitskopien lagern muß. Wer nicht das Risiko ein-gehen will, daß ein Unbefugter Einblick in seine Daten erhält, muß den Zugriff auf die Diskette unmöglich machen. Die meisten Lösungen für dieses Problem bestehen darin, daß, nach dem Starten eines Programms von der gesicherten Diskette, ein Codewort abgefragt wird. Dieses Codewort ist an einer bestimmten Stelle auf der Diskette gespeichert. Das eingegebene Codewort wird mit dem gespeicherten verglichen und bei Übereinstimmung der Zugriff auf die Diskette freigegeben. Dieses Verfahren ist jedoch unsicher, da ein geschickter Datendieb das gespeicherte Codewort auf der Diskette finden und damit die Daten knacken kann.

Die Funktion »Daten chiffrieren« geht einen anderen Weg. Hier werden die gesamten Daten einer Datei oder Diskette mit einem Codewort, das vom Anwender eingegeben wird, chiffriert. Daran beißt sich ein Datenknacker ohne professionelle Ausrüstung die Zähne aus. Zum Dechiffrieren wird die Funktion erneut aufgerufen und das gleiche Codewort wiederverwendet. Wem das noch nicht ausreicht, der kann seine Daten mit zwei verschiedenen Codewörtern entsprechend doppelt chiffrieren.

Format konvertieren

Oft steht der Anwender vor dem Problem, daß er auf einer Diskette im CP/M-Format noch einige zusätzliche KByte an Speicherplatz benötigt. Der übliche Weg besteht darin, daß man die Programme auf eine andere Diskette auslagert, die CP/M-Diskette im Data-Format formatiert und anschließend die ausgelagerten Programme wieder zurückholt.

Diese umständliche Prozedur hat mit Discservice ein Ende. Mit der Funktion »Format konvertieren« können Sie Disketten im CP/M-Format direkt in das Data-Format umwandeln. Die Konvertierung dauert nicht viel länger, als normales Formatieren, Auch Data-Disketten lassen sich nachträglich in das Vendor-Format umändern. CP/M-Spuren löschen Um unter CP/M geschriebene Programme verkaufen zu können, müssen aus urheberrechtlichen Gründen die CP/M-Spuren von der Diskette entfernt werden. Das Format einer Diskette mit freigehaltenen, aber leeren CP/M-Spuren, wird Vendor-Format genannt.

Diskette reorganisieren Wenn Sie auf einer Diskette mehrfach Dateien gelöscht und neue geschrieben haben, befinden sich Daten, die zueinander gehören, nicht mehr nebeneinander, sondern sind über die ganze Diskette verstreut. Dies kommt daher, daß neu zu speichernde Daten zuerst die Lücken der vorher gelöschten Daten auffüllen müssen. Da die Anzahl der neuen Daten selten mit der Menge der alten Daten übereinstimmt, bleiben ständig »Reste« übrig, die wieder an anderen Stellen abgelegt werden. Mit jedem Lösch- und Speichervorgang vermehren und verkleinern sich die Datenschnipsel, so daß das Laden einer Datei schließlich viel länger, ais erforderlich, dauert, weil das Betriebssystem die Daten von allen Spuren der Diskette zusammensuchen muß. Diesen Nachteil kann Discservice aufgrund des kleinen Speichers des CPCs zwar nicht vollständig ausgleichen, es kann aber dafür sorgen, daß keine »Locher« auf der Diskette entstehen und neu hinzukommende Daten an einem Stück abgelegt werden.

Directory aofrufen Diese Funktion wurde nur eingerichtet, um den Inhalt der Diskette im Arbeitslaufwerk zu überprüfen. Programm neu starten Wenn Sie das Arbeitslaufwerk wechseln oder die Anzahl der Laufwerke ändern möchten, müssen Sie das Programm mit dieser Funktion neu starten.

Programm beenden Während der Arbeit mit Discservice ist die ESC-Taste abgeschaltet, da eine Unterbrechung des laufenden Programms zu einem Datenverlust oder sogar zu einer vollständigen Zerstörung der Diskettendaten führen kann. Um Discservice problemlos zu beenden, müssen Sie diese Funktion wählen.

Bevor Sie nun anfangen, mit Discservice zu arbeiten, noch ein wichtiger Hinweis: Sie dürfen unter keinen Umständen während des Programmlaufs die Disketten austauschen. Nach einem Diskettenwechsel muß immer die Funktion »Programm neu starten« aufgerufen werden!

(J. Glaubrecht/O. Suttorp/ma), HC

★ PUBLISHER: Happy Computer
★ YEAR: 1987
★ CONFIG: ???
★ LANGUAGE:
★ LICENCE: LISTING
★ AUTHOR: Oliver Suttorp

★ AMSTRAD CPC ★ DOWNLOAD ★

Type-in/Listing:
» Disk-RSX    (Happy  Computer)    LISTING    GERMANDATE: 2018-08-23
DL: 31 fois
TYPE: PDF
SIZE: 721Ko
NOTE: Uploaded by CPCLOV ; 6 pages/PDFlib v1.6

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L'Amstrad CPC est une machine 8 bits à base d'un Z80 à 4MHz. Le premier de la gamme fut le CPC 464 en 1984, équipé d'un lecteur de cassettes intégré il se plaçait en concurrent  du Commodore C64 beaucoup plus compliqué à utiliser et plus cher. Ce fut un réel succès et sorti cette même années le CPC 664 équipé d'un lecteur de disquettes trois pouces intégré. Sa vie fut de courte durée puisqu'en 1985 il fut remplacé par le CPC 6128 qui était plus compact, plus soigné et surtout qui avait 128Ko de RAM au lieu de 64Ko.