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Das universelle Kopierprogramm

Mit diesem Programm läßt sich vieles machen: Kopien von Cassette auf Diskette, von Cassette auf Cassette, von Diskette auf Diskette und von Diskette auf Cassette.

Schwarzkopien sind ein immer wiederkehrendes leidiges Thema der Computer-Branche. Auf dem Markt angebotene Programme wie dBase II, Wordstar oder Multiplan - allein Wordstar wurde weltweit rund 1.000.000mal verkauft - werden schätzungsweise ca. zwei- bis dreimal so häufig illegal kopiert und vertrieben, wie sie offiziell von Microcomputerbenutzem erworben werden. Das betrifft die Programme aller Softwarehäuser. Im rasch wachsenden Microcomputermarkt Deutschlands geht der Schaden in die Millionen. Die Zähl der vor Gerichten ausgetragenen Konflikte um die Rechte an Software nimmt sprungartig zu. Und der Wachstumsmarkt bringt neben den neuen technischen Möglichkeiten der Mikroelektronik auch ein stärker werdendes Rechtsschutzbedürfnis mit sich.

Doch alle Bemühungen, die sich die Firmen durch neueste Tricks mit dem Kopierschutz machen, bringen für den ehrlichen Anwender eine große Menge von Problemen, die durch das hier vorgestellte Programm Locksmith gelöst werden. So kann es einem zum Beispiel schnell passieren, daß die Originaldiskette versehentlich gelöscht oder zerstört wird und damit keine weiteren Arbeiten mit dem Programm mehr möglich sind, da ein wirksamer Kopierschutz das Anlegen einer Arbeitsdiskette verhinderte.

Strafbar macht sich im wesentlichen, wer urheberrechtlich geschützte Werke unerlaubt verwertet, das heißt: vervielfältigt, verbreitet oder, was bei Computerprogrammen wohl schwer vorstellbar ist, öffentlich wiedergibt. Eine Sicherungsdiskette oder das Kopieren des Programms auf ein schneller zu bearbeitendes Speichermedium (bei den Schneider-Computern sind dies zum Beispiel Kopien von Cassette auf Diskette oder von Diskette auf Festplatte) verletzt noch nicht das Urheberrecht. Aber Leute, die sich bisher Kopien anfertigten, standen vor dem Problem, daß die auf dem Markt befindlichen Kopierprogramme nur von Cassette auf Diskette überspielten. Oder Programme, die auf Cassette geliefert wurden, konnten nicht auf Diskette überspielt werden, da der Speicherbereich des Programms das

18 neue RSX-Kommandos

Diskettenbetriebssystem überschrieb. Oder durch den vorher schon genannten Kopierschutz war es nicht möglich, überhaupt irgendein Teil des Programms zu kopieren. Alle diese Probleme werden durch das Programm Locksmith aus dem englischen Softwarehaus Beebugsoft gelöst.

Locksmith ist ein verständliches Tape-Disc Transfer-Paket für die Schneider-Rechner CPC 464, 664 und 6128. Es ist auf Cassette, Diskette sowie auf einem ROM verfügbar und läßt dem Anwender freie Hand für 18 neue RSX-Kommandos. Obwohl die Hauptaufgabe von Locksmith darin liegt, Diskettenbenutzern das Überspielen ihrer Software-Library von Cassette auf Diskette zu ermöglichen, ist man nach dem Erwerb dieses Programms ebenfalls in der Lage, von Cassette auf Cassette, von Diskette auf Diskette und von Diskette auf Cassette zu kopieren.

Alle Kommandos können entweder direkt durch Voranstellung des RSX-Striches eingegeben werden, oder sie werden aus einem Menü ausgewählt, das durch die Eingabe des Befehls LOCK auf dem Büdschirm angezeigt wird. Ein besonderes HELP-Kommando gibt die Liste aller Kommandos und ihrer Syntax aus und als zusätzüche Hüfe noch die Anzahl und Form der Parameter, die von den einzelnen Befehlen benötigt werden.

Im weiteren Verlauf zeigen sich die Befehle wie folgt: Zuerst einmal kann man mit dem Befehl AUTO einen automatischen Modus einstellen. In diesem Modus werden Programme, die von Cassette auf Diskette kopiert werden sollen, automatisch transferiert, ohne daß der Benutzer eingreifen muß. Cassetten-File-Namen, die zu lang sind, werden automatisch gekürzt, und ein kleiner Relocator wird den Programmen zugesetzt, da sonst der Arbeitsbereich des Laufwerks zerstört würde. Der Befehl DISCDISC ermöglicht dem Anwender den Transfer von Programmen von einer Ursprungs- auf eine Zieldiskette. Dieses Kommando arbeitet auf Einzel- sowie Doppelstationen und erlaubt den vollständigen Einsatz von Wüdcards. Ähnlich wirkt das Kommando DISCTAPE, das nach Angabe eines Programmnamens das so ausgesuchte Programm von Diskette auf Cassette kopiert. Natürlich wurde mit dem ERA-Befehl auch ein Manko des CPC 464 Betriebssystems ausgeschaltet. Der Befehl ist sehr einfach zu benutzen und löscht ein oder eine Gruppe von Programmen auf Diskette. Sehr interessant ist das Vorhandensein des Befehls HCOPY, der die Kopie eines sogenannten headerlosen Programms ermöglicht.

Das beste Kopierprogramm auf dem Markt

Ein derartiges Programm kann normalerweise nicht auf Diskette kopiert oder transferiert werden, weil der Header-Block fehlt, der normalerweise den Programmnamen, den Programmtyp und anderes enthält. Dieses Kommando kopiert ein Headerloses Programm von einer Cassette auf eine andere. Dabei wird dem kopierten Programm während des Kopiervorgangs ein Header vorangestellt, so daß das neue Programm problemlos von Cassette auf Diskette überspielt werden kann. Der Befehl HEADER zeigt dem Anwender (egal welches Speichermedium, ob Cassette oder Diskette) den Filenamen, den File-Typ, die Startadresse, die Endadresse, die File-Länge usw. eines jeden Files an. Das vorhin schon genannte HELP-Komman-do gibt dem Anwender zusätzlich zu den obengenannten Vorteilen noch die Belegung der Funktionstasten an, die durch das LOCK-Kommando benutzt werden. Dieses LOCK gibt ein Lock-smith-Menü auf dem Büdschirm aus, von dem aus die gesamten Befehle durch einen einzigen Tastendruck zu erreichen sind. So zu Beispiel der LO-COFF-Befehl, der den von Locksmith benutzten Speicherplatz wieder für die Verwendung durch Basic- oder Maschinenspracheprogramme freigibt..

Des weiteren wird durch MANUAL der manuelle Modus eingestellt. In diesem Modus geschieht der Tape-Disc-Transfer unter der Kontrolle des Anwenders. Er kann einen neuen Programmnamen eingeben, wenn der Programmname auf Cassette nicht für den Diskettengebrauch möglich ist, und er kann wählen, ob er einem von Cassette geladenen Programm einen Relocater voranstellen will, der den Arbeitsbereich des Diskettenlaufwerkes überschreibt. Außerdem ist es mit dem PLOAD-Befehl jederzeit möglich, geschützte Basic-Programme zu laden, zu listen und zu untersuchen (und dieses auf allen drei Rechnern!).

Das Kommando PRINTON (Gegenstück zu PRINTOFF) sendet alle für den Büdschirm bestimmten Informationen zum Drucker und schafft so die Möglichkeiten eines Ablaufprotokolls, das für die Arbeitsbeschleunigung sehr nützlich sein kann. Ergänzt wird dieser Befehlsvorrat durch den REN-Befehl, der Programme auf Diskette umbenennt. Dieses ist vor allem für die CPC 464 Besitzer interessant. Des weiteren verfügt Locksmith über den Befehl SPEED, der bestimmt, mit welcher von den fünf möglichen Geschwindigkeiten (1000, 2000, 2500, 3000 oder 4000 Baud) Programme von Diskete auf Cassette übertragen werden. Außerdem gibt es noch den Befehl STATUS, der die Locksmith-Versionsnummer, das gerade bearbeitete Programm, den Tape-Disc Transfer-Modus (AUTO oder MANUAL), die User-Nummer, das-benutzte Laufwerk und die Cassettenaufzeichnungsgeschwindigkeit anzeigt. Die beiden letzten Befehle sind der TAPEDISC-Transfer und die TAPETAPE-Kopie, wobei hier die gleichen Dingé wie bei TAPEDISC zu beachten sind. Jeweüs wird dabei der eingestellte Modus sowie der benötigte Speicherplatz berücksichtigt.

Abschließend kann man sagen, daß das hier vorgestellte Programm für den Schneider-Besitzer eine willkommene Erweiterung seiner Programmbiblio-
thek darstellt. Es reicht seinem berühmten Vorbild auf dem Apple üe zwar nicht das Wasser, ist aber für Schneider-Com-puter das zur Zeit mit Abstand beste Kopierprogramm auf dem Markt und sollte deswegen vielen Anwendern als Arbeitserleichterung eine große Hilfe sein.

Preis: C65-, D75.-

Markus Zietlow , CPC Magazin

★ PUBLISHERS: BEEBUG SOFT , PIZIE-DATA (GERMANY)
★ YEAR: 1986
★ CONFIG: AMSDOS + 64K (CPC 464, 664, 6128)
★ LANGUAGE:
★ LICENCE: COMMERCIALE
★ PRICE: £13.95 (cass), £16.95 (disc), £29.95 (Rom) ;
★ NOTE: Utilitaire pour regarder dans le blanc des yeux votre disquette. Rien à voir avec le logiciel pour Apple (moins bon).

Cliquez sur l'image pour voir les différents packages (2). 

★ AMSTRAD CPC ★ DOWNLOAD ★

Files:
» BEEBUGSOFT-Locksmith  v1.2    ENGLISHDATE: 2008-03-25
DL: 208 fois
TYPE: ZIP
SIZE: 10Ko
NOTE: Dump by Johnny Farragut ; Extended DSK/43 Cyls
.HFE: NON

» BEEBUGSOFT-Locksmith    ROMDATE: 1996-12-24
DL: 141 fois
TYPE: ZIP
SIZE: 6Ko
NOTE:
.HFE: NON
.ROM: OUI

Advert/Publicité:
» Beebug  Soft-Ultrabase-Locksmith-Rembrandt-Disc  Demon-ToolkitDATE: 2015-01-08
DL: 248 fois
TYPE: image
SIZE: 905Ko
NOTE: w1934*h1370
 

Cover:
» Beebugsoft-Locksmith    (Release  DISC)    ENGLISHDATE: 2014-05-05
DL: 160 fois
TYPE: image
SIZE: 500Ko
NOTE: w1374*h858
 

Media/Support:
» BeebugSoft-Locksmith    (Release  DISC)    ENGLISHDATE: 2015-11-11
DL: 20 fois
TYPE: image
SIZE: 116Ko
NOTE: Scan by Loic DANEELS ; w930*h585

Manuels d'utilisation & docs:
» Beebugsoft-Locksmith    ENGLISHDATE: 2014-05-28
DL: 163 fois
TYPE: PDF
SIZE: 2561Ko

» Beebugsoft-Locksmith    GERMANDATE: 2014-05-28
DL: 98 fois
TYPE: PDF
SIZE: 341Ko

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QUE DIT LA LOI FRANÇAISE:

L'alinéa 8 de l'article L122-5 du Code de la propriété intellectuelle explique que « Lorsque l'œuvre a été divulguée, l'auteur ne peut interdire la reproduction d'une œuvre et sa représentation effectuées à des fins de conservation ou destinées à préserver les conditions de sa consultation à des fins de recherche ou détudes privées par des particuliers, dans les locaux de l'établissement et sur des terminaux dédiés par des bibliothèques accessibles au public, par des musées ou par des services d'archives, sous réserve que ceux-ci ne recherchent aucun avantage économique ou commercial ». Pas de problème donc pour nous!

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L'Amstrad CPC est une machine 8 bits à base d'un Z80 à 4MHz. Le premier de la gamme fut le CPC 464 en 1984, équipé d'un lecteur de cassettes intégré il se plaçait en concurrent  du Commodore C64 beaucoup plus compliqué à utiliser et plus cher. Ce fut un réel succès et sorti cette même années le CPC 664 équipé d'un lecteur de disquettes trois pouces intégré. Sa vie fut de courte durée puisqu'en 1985 il fut remplacé par le CPC 6128 qui était plus compact, plus soigné et surtout qui avait 128Ko de RAM au lieu de 64Ko.