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STRUKTO (CPC MAGAZIN)Update zu Strukto (CPC Magazin)
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Mit unserer Anwendung des Monats kann der unkomfortable SOUND-Befehl vergessen werden. Einfache Eingabe und Maschinencode als Ergebnis machen den CPC mit diesem Programm musikalisch.

Einer der häufigsten Einwände gegen Basic ist sicherlich die mangelnde Unterstützung strukturierter Programmierung. Dies ist für viele Grund genug, auf eine Sprache wie Pascal umzusteigen. Wer aber auf die Vorteile eines Interpreters nicht verzichten möchte, wird weiterhin mit Basic arbeiten, sich darüber freuen, daß der Schneider immerhin WHILE und ELSE versteht - und neidisch auf die schönen Pascal-Listings in den Computerzeitschriften schielen. Zwei Dinge sind es hauptsächlich, die diese Listings so übersichtlich machen:

Die Einrückung von Programmteilen. Das ist zwar auch in Basic möglich, indem man innerhalb von Schleifen einige Leerstellen zwischen Zeilennummer und Anweisungen einfügt: bei verschachtelten Schleifen geht es allerdings nur auf Kosten von Speicherplatz und Verarbeitungsgeschwindigkeit. Hinzu kommt, daß man den Finger bald öfter auf der Leertaste als auf den Buchstaben hat. Bei längeren THEN/ELSE-Sätzen stößt diese Methode schließlich ganz an ihre Grenzen, da die Länge einer Basic-Zeile nun einmal auf 255 Byte begrenzt ist.

Die Möglichkeit, Prozeduren zu definieren, die dann einfach mit ihrem Namen aufgerufen werden. Die Basic-Ana-logie zur Prozedur ist das Unterprogramm; nur erlaubt der Schneider beim GOSUB-Befehl keine Variablen bzw. Labels als Parameter. Dabei wäre GOSUB ausgabe viel deutlicher als ein schlichtes GOSUB 1730.

Mit "Strukto” ist nun beides möglich (und noch mehr). Darüber hinaus verfügt es über eine Editor-Funktion, damit Sie Ihre Programme direkt am Bildschirm bearbeiten können. Sie werden schnell feststellen, wie sehr "Strukto” die Programmbearbeitung und Fehlersuche erleichtert. Folgendes ist vorher zu tun:

  1. Laden Sie Ihr Programm bzw. geben Sie es ein.
  2. Mit RENUM (ohne Parameter) umnumerieren: Das zu bearbeitende Programm muß in fortlaufenden Zehnerschritten numeriert sein. Außerdem sollte es nicht mehr
    als 20 KByte umfassen; bei größerem Umfang empfiehlt sich die Spaltung in zwei möglichst unabhängige Teile, die dann einzeln bearbeitet werden.
  3. Mit SAVE ”name”, A als ASCII-Textfile abspeichern.
  4. "Strukto” laden und starten.

Ihr Programmierstil ist übrigens keinen Einschränkungen unterworfen, "Strukto” bewältigt fast alles. Lediglich zwei Punkte sind zu beachten:

Im Prinzip sind alle direkt eingebbaren Zeichen erlaubt, auch die Steuercodes (ASCII kleiner als 32). Sie werden auf dem Bildschirm als Grafikzeichen ausgegeben (wie beim LIST-Befehl), auf dem Drucker dagegen als unterstrichene Großbuchstaben. Allerdings sollten Sie es vermeiden, das Carriage-Return-Symbol (ASCI113) mittels Copy-Cursor in einer Programmzeile zu verwenden, da es in ASCII-Files das Zeilenende markiert.

Variablennamen sollten klein geschrieben werden, zumindest der erste Buchstabe. Es könnte sonst Komplikationen geben, wenn Sie bestimmte Basic-Vokabeln zum Bestandteil einer Variablenbezeichnung machen. So verursacht z.B. eine Variable namens NEXTLINE einen ”Unex-pected NEXT"-Error.

Nach dem Laden des Sourcefiles verarbeitet "Strukto” Ihr Programm in drei Durchgängen:

  1. Schritt: Das Programm wird auf Sprungbefehle und Unterprogrammaufrufe durchsucht. Stößt "Strukto” dabei auf eine Zeile, für die noch kein Label existiert, so werden die entsprechenden Zeilen aufgelistet und Sie zur Eingabe des Labels aufgefordert; dabei sind alle Zeichen bis auf das doppelte Anführungszeichen (ASCII 34) erlaubt. Labels lassen sich auch schon bei der Programmerstellung definieren, indem sie in der Form :”label an die anzuspringende Zeile angehängt werden. Dabei dürfen zwischen dem Doppelpunkt und den beiden Hochkommas keine Blanks stehen.

  2. Schritt: "Strukto” listet Ihr Programm in strukturierter Form wahlweise auf Drucker oder Bildschirm. Folgende Merkmale sind zu nennen:

    - Einrücken aller Schleifen (FOR/NEXT bzw. WHILE/ WEND) und bedingten Befehle (THEN/ELSE)
    - Ersetzen aller Zeilennummern nach GOTO, GOSUB usw. durch die entsprechenden Labels
    - nur ein Befehl pro Druckzeile
    - beim Gleichheitszeichen wie in Pascal Unterscheidung zwischen seiner Funktion als Vergleichsoperator und als Zuweisungsbefehl
    - Ersetzen des Zeichens für die Integer-Division (umgedrehter Schrägstrich) durch die aus Pascal entlehnte Vokabel DIV, um Verwechslungen mit dem normalen Bruchstrich vorzubeugen

    Sie können den Listvorgang jederzeit durch Druck auf die TAB-Taste abbrechen. "Strukto” springt dann in ein Untermenü, das Ihnen folgende Optionen bietet:

    - LIST: Listing ab beliebiger Zeilennummer fortsetzen
    - EDIT: Zeile zur Bearbeitung ausgeben. Dabei stehen Ihnen alle vom Basic-Editor her gewohnten Editierfunktionen mit Ausnahme des Copy-Cursors zur Verfügung.
    - NEWLINE: Eingabe einer neuen Zeile. Hier ist darauf zu achten, da alle Basic-Befehle in Großbuchstaben eingetippt werden, also genauso, wie sie beim LIST-Befehl erscheinen würden.
    - DELETE: Zeile löschen
    - LABELS: Labels listen (siehe Schritt 3)

  3. Schritt: Hier werden alle im Programm verwendeten Labels mit ihrer korrespondierenden Zeilennummer aufgelistet.

    Nun können Sie Ihr bearbeitetes Programm abspeichern. Es kann jederzeit mit LOAD”name” geladen werden und ist voll lauffähig.

Zur Eingabe von Strukto

Alle REMarks können weggelassen werden.

An Zeile 280 lassen sich Initialisierungsanweisungen für Ihren Drucker anhängen (z.B. Randeinstellung, Fettdruck usw.).

Lassen Sie sich nicht von den vielen MID$-Befehlen ab-schrecken. Nur so ist es möglich, eine Anhäufung von Stringmüll zu vermeiden.

"Strukto” läuft auf allen CPCs ohne Einschränkungen.

Gerd Cebulla , CPC Magazin

★ PUBLISHERS: CPC Magazin , CPC Magazin Codex
★ YEARE: 1986 , 1987
★ CONFIG: AMSDOS + 64K
★ LANGUAGE:
★ LICENCE: LISTING
★ AUTHOR: Gerd Cebulla / CebuSoft
 

★ AMSTRAD CPC ★ DOWNLOAD ★

Type-in/Listing:
» Strukto    (CPC  Magazin)    GERMANDATE: 2020-06-13
DL: 39 fois
TYPE: ZIP
SIZE: 8Ko
NOTE: 40 Cyls
.HFE: NON

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L'alinéa 8 de l'article L122-5 du Code de la propriété intellectuelle explique que « Lorsque l'œuvre a été divulguée, l'auteur ne peut interdire la reproduction d'une œuvre et sa représentation effectuées à des fins de conservation ou destinées à préserver les conditions de sa consultation à des fins de recherche ou détudes privées par des particuliers, dans les locaux de l'établissement et sur des terminaux dédiés par des bibliothèques accessibles au public, par des musées ou par des services d'archives, sous réserve que ceux-ci ne recherchent aucun avantage économique ou commercial ». Pas de problème donc pour nous!

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L'Amstrad CPC est une machine 8 bits à base d'un Z80 à 4MHz. Le premier de la gamme fut le CPC 464 en 1984, équipé d'un lecteur de cassettes intégré il se plaçait en concurrent  du Commodore C64 beaucoup plus compliqué à utiliser et plus cher. Ce fut un réel succès et sorti cette même années le CPC 664 équipé d'un lecteur de disquettes trois pouces intégré. Sa vie fut de courte durée puisqu'en 1985 il fut remplacé par le CPC 6128 qui était plus compact, plus soigné et surtout qui avait 128Ko de RAM au lieu de 64Ko.