APPLICATIONSPROGRAMMATION ★ Basic-Listings mit Sonderzeichen ★

Lister (Schneider Magazin)Applications Programmation
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Dieses kleine Hilfsprogramm ermöglicht den Ausdruck von Basic-Listings, die CPC-Sonderzeichen enthalten. Dabei wird die ROM-Matrix des CPC verwendet. Die Zeichen entsprechen somit immer der Darstellung im CPC-Handbuch. Die 8-Bit-Erweiterung für den Centronics-Port aus dem Schneider Magazin 8/ 87 sollte dazu installiert sein, ist aber nicht zwingend erforderlich. Allerdings wird bei fehlendem achten Bit die unterste (achte) Pixelreihe bei den Sonderzeichen nicht ausgegeben.-

Diese Sonderzeichen lassen sich durch gleichzeitiges Drücken von CTRL und einer anderen Taste erzeugen. Manche Tasten liefern kein Zeichen oder bewirken etwas anderes, wie z.B. die Kombination CTRL-M, die der Eingabe von ENTER entspricht. Diese Zeichen können mit dem Befehl PRINT CHR$(1) CHR$(N) auf den Bildschirm gebracht werden. Für CTRL-M wäre 13 der Wert für N. Dann kopiert man sie mit dem Copy-Cursor in die entsprechende Programmzeile.

Die Bedeutung dieser Kontrollzeichen entnehmen Sie bitte dem Kapitel "Cursor-Positionen und Kontrollzeichen” in Ihrem CPC-Handbuch. Die dort unter Wert angegebenen Werte entsprechen dabei (ab 1) der Tastenkombination CTRL-A, CTRL-B usw. Beim Wert 30 fehlt die Angabe 30 und bei 31 die für den zweiten Parameter, die Zeilennummer. Diese ist natürlich 1.. .25. Die Werte für andere Spezialzeichen (größer 126) lesen Sie dagegen bitte in der Tabelle "Maschinenspezifischer Firmware-Zeichensatz” des Handbuchs nach. Jedes Zeichen ist dort in seinem 8-Bit-Raster dargestellt.

Das Programm ”Lister” wird nach dem Einschalten des CPC folgendermaßen installiert:

SYMBOL AFTER 256
NEW
MEMORY &A47A
LOAD”LISTER.MC”
CLOSEIN
CALL &A47B
NEW

Danach kann mit SHIFT-CLR ein beliebiges Basic-Programm, sofern es sich im Speicher befindet, jederzeit auf dem Drucker gelistet werden. Nach Beendigung des Vorgangs ist CTRL-CLR einzugeben. Der Abbruch durch ESC-ESC ist möglich. Die Eingabe von CTRL-CLR kann dann entfallen. Um nur einen bestimmten Bereich zu listen, gehen Sie so vor:

CALL &A500
LIST von-bis, #8
CALL &A509

Anpassungshinweis

Die Sonderzeichen werden in acht Pixelspalten gedruckt. Diese Breite stimmt jedoch mit der normaler Zeichen nicht überein. Um aber ein einwandfreies Arbeiten des Befehls WIDTH zuermöglichen, werden daher einige leere Pixelspalten ausgegeben. Dies hat auch eine klare Trennung der einzelnen Sonderzeichen zur Folge, da manche in allen acht Spalten gesetzte Punkte enthalten. Ohne Leerspalten würden sie dadurch ineinander übergehen.

Grafikmodus einstellen

Ab Adresse &A633 steht der Druckersteuer-String für den Grafikmodus. Er umfaßt maximal 17 Bytes. Das erste enthält immer seine Länge. Ab Byte zwei folgt dann der eigentliche String. Beim nachstehend aufgeführten handelt es sich um den Epson-kompatiblen. Bei Bedarf können die verbliebenen 11 Bytes alle mitverwendet werden.

ESC 2 10 0 Epson: Grafikmodus 2,10 Spalten
A633:05,1B, 2A, 02,0A, 00,0,0,0,0,0,0,0,0,0,0,0

Leerspalten einstellen

Ab Adresse &A644 befindet sich der Speicher für die Druckermatrix eines Zeichens. Hier interessiert nur das erste Byte, das immer die Länge der Matrix inklusive der auszugebenden Leerspalten enthält. Sein Wert muß daher unbedingt mit dem des Bytes im Druckersteuer-String übereinstimmen. Dieses legt die Anzahl der Bytes fest, die vom Drucker im Grafikmodus ausgegeben werden sollen. Im beschriebenen Steuer-String ist das die fünfte Stelle mit dem Wert 0A hex oder 10 dezimal.

Passende Werte
für den Epson FX-80

Pica POKE &A636, 6: POKE &A637, 9: POKE &A644, 9
Elite POKE &A636,2: POKE &A637,10: POKE &A644, 10
Condensed POKE &A636,3: POKE &A637,12: POKE &A644, 12

”Lister” sollte auf diese Art mit dem NLQ 401, dem DMP 2000, einem Speedy, NEC und anderen Epson-Kompatiblen arbeiten können. Der Modus für den Ausdruck der normalen Zeichen wird am besten mit folgendem Befehl eingestellt:

PRINT#8, CHR$(27) ”!” CHR$(0) CHR$(13); Pica
PRINT#8, CHR$(27) ”!” CHR$(1) CHR$(13); Elite
PRINT#8, CHR$(27) ”!” CHR$(4)CHR$(13); Condensed

Wer die 8-Bit-Erweiterung aus Heft 8/87 noch nicht in seinen CPC eingebaut hat , sollte das dringendst nachholen. Dies ist denkbar einfach und auch für absolute Laien nachvollziehbar. Im Zweifelsfall wird Ihr Elektronik-Fachhändler Ihnen gerne behilflich sein. In der nächsten Ausgabe folgt zum Abschluß der 8-Bit-Reihe noch ein RSX-Befehl zum Ausdrucken von Strings. Damit lassen sich dann auf einfachste Art und Weise Sonderzeichen und sogar selbstdefinierte Zeichen (SYMBOL-Befehl) auf dem Drucker darstellen.

H. H. Fischer , Schneider Magazin

★ PUBLISHER: Schneider Magazin
★ YEAR: 1988
★ CONFIG: 64K + AMSDOS
★ LANGUAGE:
★ TAG: /PRINT/
★ LICENCE: LISTING
★ AUTHOR: H.H.Fischer

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L'Amstrad CPC est une machine 8 bits à base d'un Z80 à 4MHz. Le premier de la gamme fut le CPC 464 en 1984, équipé d'un lecteur de cassettes intégré il se plaçait en concurrent  du Commodore C64 beaucoup plus compliqué à utiliser et plus cher. Ce fut un réel succès et sorti cette même années le CPC 664 équipé d'un lecteur de disquettes trois pouces intégré. Sa vie fut de courte durée puisqu'en 1985 il fut remplacé par le CPC 6128 qui était plus compact, plus soigné et surtout qui avait 128Ko de RAM au lieu de 64Ko.