APPLICATIONSBUREAUTIQUE ★ Quick-Word — wirklich quick?|CPC Magazin) ★

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Ein Tester soll testen - wenn er kann! Und zwar eine 3"-Diskette und ein eng beschriebenes doppelseitiges Blatt DIN A4: QUICK WORD. Gearbeitet wird mit Vortex Doppelfloppy und 128 K Speichererweiterung. Also geht es ganz quick los. Denkste! VDOS kann die Disk nicht lesen, was es sonst bei allen AMSDOS-Dateien kann. Auf "Nur-Schneider” Umrüsten; jetzt geht's. CAT bringt 12 Files auf den Bildschirm mit zusammen 145 K und behauptet, es seien nur noch 4 K frei. Es fehlen 31 K! Der Tester wird zum Detektiv. Mit Trick und doppeltem Boden stellt er fest, daß sie ähnlich den SYS-Files dem CAT-Zugriff entzogen und zudem alle gegen LIST geschützt sind.

In der Tat besteht das Programm aus 12 BASIC-Teilen und 7 Bildschirm-Masken (16 K), alles ohne ein Stückchen Maschinenprogramm. Von vornherein bedeutet das ein langsames Aufbereiten des Textes und ein dauerndes Röhren des Laufwerkes. Nur Mut, es kommt noch schlimmer. Aber zunächst das Positive: Quickword ist auf 500 Zeilen Text eingerichtet (max. Index) und kann in der Abteilung "Serienbriefe" 50 Adressen mit je 10 Zeilen aufnehmen. Beides kann auf der Diskette unter verschiedenen Namen beliebig oft gespeichert werden. Da die Programm-Diskette praktisch voll ist, brauchen Sie zwei Laufwerke, oder Sie werden Disk-Jokkey.

Die Druckersteuerung ist sehr vielseitig, vor allem was die voreingestellten Papierformate betrifft. Der Zeichensatz ist deutsch (DIN-Tastatur). Die Satzsteuerung ist auf den NLQ 404 und einen weiteren Drucker voreingestellt, kann jedoch auch auf andere Drucker umgestellt werden. Das wurde von uns allerdings nicht ausgetestet.

Nach dem Start des Programmes mit RUN"A" erleben Sie eine Zwei-Minuten-Tonbildschau, die nichts mit Textverarbeitung zu tun hat. Sie dürfen allerdings die aktuelle Uhrzeit eingeben, wobei Sie die Minuten nach einer Codetabelle in Zahlen von 0 bis 16 umrechnen müssen. Weiter werden Sie zwischenzeitlich nach Ihrer Laufwerkskonfiguration gefragt, die sich der Rechner merkt, aber nach jedem Neuladen erneut abfragt. Nachdem Sie sieh durch den Haufen Menüs(?) gequält haben, erleben Sie den Moment, in dem Sie anfangen können zu schreiben. Diese Menüs sind wohl der springene Punkt, der das gut gemeinte Konzept des Programmes verdirbt und unbedarfte Benutzer wie den Tester zum Schäumen bringen. Man hat hier die doch sehr große Zahl der Steuerzeichen anderer Programme wie WORDSTAR, TASWORD usw. durch Menüs ersetzt, die zwangsläufig nur Stichworte bringen und keinesfalls ein gutes Manual ersetzen können.

Hier in Stichworten die sonstigen Minuspunkte: Die Texteingabe erfolgt in der untersten Zeile des Bildschirmes, ohne Rücksicht auf den Rand. Sind 64 Zeichen eingetippt, verschwindet der Text und Sie schreiben ohne Kontrolle weiter, bis Sie einmal ENTER eingeben. Dann erscheint der Text wieder mit Wortumbruch auf dem oberen Bild-schirmteil, aber ohne Ausgleich des rechten Randes. Zu korrigierende Zeilen werden mit den Cursortasten angewählt (sie blinken dann) und anschließend mit COPY in die Eingabezeile geholt. Dort erst werden sie mit den gewohnten CPC-Tasten verändert. Eine Edition auf dem Bildschirm ist wie auch der automatische Randausgleich nicht vorgesehen. Zentrieren ist möglich. Danach können Sie den Text in die Arbeitsdatei PARAMTXT.DAT wegschreiben oder auch daran Weiterarbeiten, natürlich menügesteuert. Vor dem Druck müssen Sie den Text aber auf jeden Fall erst "bearbeiten", d.h. die Druckzeilen (unterstreichen, fett usw.) von Hand einfügen. Damit man dabei und beim Nachdenken nicht einschläft, ertönt jede Minute ein schriller Pfiff. Gesegnet sei Schneider und der Lautstärkeregler. Dann das menügesteuerte Erfolgserlebnis: Es druckt! Wirklich!

Nun denn, was dem Tester vorlag, war QUICK-WORD Version 1.0, in unvollständiger Verpackung, denn beim Kauf soll noch eine Kurzbedienungsanleitung in der Box stecken, was bei einem Preis von DM 268.- (zweihundertachtundsechzig!) schon fast unglaublich ist.

Das Gesamterlebnis, das der Tester beim Erproben von QUICK-WORD hatte, läßt sich bildlich am besten mit einer Zeitungskritik über einen Gesangsvortrag ausdrücken:

Gestern abend fand im Logensaale der Liederabend des Herrn Kammersängers XYZ statt. Der Herr Kammersänger verfügt über einen gut sitzenden Frack und ein angenehmes Äußeres.

Prof. Walter Tosborg , CPC MAGAZIN

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L'Amstrad CPC est une machine 8 bits à base d'un Z80 à 4MHz. Le premier de la gamme fut le CPC 464 en 1984, équipé d'un lecteur de cassettes intégré il se plaçait en concurrent  du Commodore C64 beaucoup plus compliqué à utiliser et plus cher. Ce fut un réel succès et sorti cette même années le CPC 664 équipé d'un lecteur de disquettes trois pouces intégré. Sa vie fut de courte durée puisqu'en 1985 il fut remplacé par le CPC 6128 qui était plus compact, plus soigné et surtout qui avait 128Ko de RAM au lieu de 64Ko.