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PHASE 4 (CPC Amstrad International)PHASE 4 (CPC Magazin)
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Mehr als eine "Schreibmaschine”!

PHASE 4 ist ein Textsystem der gehobenen Klasse, welches in zwei Versionen von der Firma Heyns aus Essen vertrieben wird. Die beiden Versionen (PHASE 4 und PHASE 4 MM) unterscheiden sich nur in der Mail-Merge-Fähigkeit und im Preis. PHASE 4 ist ein unter CP/M lauffähiges Programm, das neben dem SCHNEIDER CPC auch noch für andere CP/M-fähige Rechner (APPLE, Kaypro, TA ect.) lieferbar ist. Angekündigt sind weiterhin Versionen unter MS-DOS, PCDOS, CP/M 86 und CCP/M.

Die Diskette der getesteten Version PHASE 4 MM ist bis auf ein 1 KByte mit Programmen und Daten gefüllt. Hier befinden sich u. a. auch 15 Druckertreiber, die PHASE 4 an jeden erdenklichen Drucker anpassen (Schneider, Epson, Brother, Star... bis hin zum Tintenstrahldrucker).

Nach dem Laden meldet sich das Textsystem mit dem Hauptemü, welches im wesentlichen den Zugriff auf die Diskette und damit auf die Texte regelt. Hier können Texte geladen, gelöscht, gedruckt, kopiert und angelegt werden. Gut ist die Suche nach einem vorhandenen Text gelungen: In einem Büd-schirmfenster sind alle Texte verzeichnet, die sich auf der aktuellen Diskette befinden. Mit Hilfe der Cursortasten kann eine bestimmte Textdatei gekennzeichnet und ausgewählt werden (erinnert ein wenig an WORD von Microsoft). Wird ein Text angefordert, der nicht existiert, wird dieser auf Wunsch neu angelegt. Arbeitet man über mehrere Tage an einem Text, besteht die Möglichkeit, den zuletzt bearbeiteten Text durch Betätigung einer Taste einzuladen. PHASE 4 merkt sich dann nicht nur den Text, sondern auch die Cursorposition, an der zuletzt gearbeitet wurde. Eine wirklich nützliche Option.

Nachdem ein Text geladen oder neu angelegt ist, gelangt man in das eigentliche Textprogramm. Bis auf die obersten beiden Zeüen steht nun der gesamte Bildschirm (22 Zeilen) für die Bearbeitung eines Textes zur Verfügung. Die erste Zeüe ist dabei die Kommandozeile, in der u. a. der Name des aktuellen Textes und die Position der Schreibmarke (Zeile/Spalte) verzeichnet wird. Direkt darunter befindet sich die For-matzeüe, wo die Tabulatoren sowie der linke und rechte Rand eingestellt wird. Wie von einem Textsystem der Spitzenklasse nicht anders zu erwarten, ist dies wahlfrei bis zu einer Breite von 240 Zeichen/Zeüe möglich.

Mit den Cursortasten läßt sich die Schreibmarke frei über den gesamten Text bewegen. Wurde eine Zeüénbreite von mehr als 80 Zeichen gewählt (63 Zeichen sind voreingestellt), findet ein vertikales Scrollen statt (um 20 Zeichen nach links oder rechts), wenn die Schreibmarke über die 80. Spalte hinausbewegt wird.

Mit DIN-Tastatur

PHASE 4 arbeitet mit einer deutschen DIN-Tastatur, d. h. die Belegung der Schneider-Tastatur ist entsprechend umgelegt. Damit verfügt PHASE 4 über alle deutschen Umlaute und Sonderzeichen. Der 10er-Block ist komplett als Funktionstastenblock ausgelegt. Insgesamt sind hier 22 Funktionen auf Tastendruck abrufbar. Die Belegung der Funktionstasten sowie der anderen Steuertasten kann jederzeit mit SHIFT/ ESCAPE angezeigt werden. Etwas unglücklich wurde meines Erachtens die Belegung der DEL-Taste gewählt, da DEL nicht das Zeichen links vom Cursor löscht, sondern ein Leerzeichen einfügt. Erst SHEFT/DEL löscht das Zeichen, auf das der Cursor zeigt. Doch daran gewöhnt man sich schnell.

Die Texteingabe sowie die Korrektur lassen kaum Wünsche offen: Word-wrapping, Vor- und Zurückblättem, Einfügen von Zeichen und Zeilen, Aufbrechen und Zusammenfügen von Zeilen, Wörter hervorheben etc. Ebenso wie das Suchen und Ersetzen von Textteilen ist auch das Vertauschen längerer Textabschnitte möglich. Dabei wird ein Textabschnitt zunächst auf die Diskette ausgelagert, der dann beliebig oft in den laufenden Text einkopiert werden kann.
Dieser ausgelagerte Text läßt sich auch in andere Texte kopieren.

Jeder Textabschnitt läßt sich mit der Funktion Randausgleich optimal gestalten. Dabei wird versucht, möglichst viel Text in einer Zeile unterzubringen. Paßt ein Wort in seiner Gesamtheit nicht mehr in die Zeile, fragt das System, wo das Wort zu trennen ist. An dieser Stelle muß der Benutzer nur die RETURN-Taste betätigen und schon ist das Wort getrennt. Natürlich läßt sich der Text auch im Blocksatz darstellen (links- und rechtsbündig).

Druckersteuerung

Um alle Möglichkeiten des angeschlossenen Druckers voll ausnutzen zu können, verfügt PHASE 4 über eine Vielzahl von Druckersteuerzeichen: Unterstreichen, Fett, Halbfett, Breit, Eng, Normal, Hoch- und Tiefstellung, Zeilenabstand, Aufruf alternativer Zeichensätze, Doppelanschlag für Typenräder u. v. m. Alle Steuerzeichen bestehen aus zwei Zeichen, wobei das erste Zeichen immer ein Dollarzeichen ist.

Für das Arbeiten mit immer wiederkehrenden Textteilen ist die Textbausteinverwaltung unabdingbar. Textbausteine sind Texte, die über einen Namen eingebunden werden. So kann z. B. der Textbaustein "Absender" die komplette Anschrift enthalten. Statt ständig den Absender einzutippen, ruft man dabei einfach den Baustein "Absender" auf. Gerade für kleinere Firmen ist diese Bausteinverwaltung hervorragend geeignet. Mit einer normal angelegten Bausteindatei können Briefe, Angebote oder Bewerbungen beliebig zusammengestellt werden.

Taschenrechner

Endlich ist es vorbei, daß neben dem Computer ein Taschenrechner liegen muß, denn PHASE 4 besitzt einen integrierten "Taschenrechner", der die 4 Grundrechenarten und die Prozentrechnung beherrscht. Ist der Taschenrechner eingeschaltet, können in der Kommandozeile beliebige Rechnungen durchgeführt werden. Die errechnten Werte lassen sich leicht in den Text einfügen und auch aus dem Text wieder in den Taschenrechner bringen. Doch damit nicht genug: Mit PHASE 4 lassen sich sogar Tabellen kalkulieren! Bis zu 

drei beliebig definierbare Formeln stehen für die Kalkulation zur Verfügung. Die Kalkülationsfähigkeit von PHASE 4 kann natürlich ein Programm wie MULTIPLAN o. ä. nicht ersetzen, aber die Kombination von Textverarbeitung und Kalkulation ist für die Erstellung von Rechnungen eine unerläßliche Hilfe.

PHASE 4 ist ein hervorragendes Textsystem, das sich speziell durch seine Kalkulations- und Rechenfähigkeit sowie der Bausteinverwaltung erheblich von anderen Textsystemen unterscheidet. Etwas störend ist das gemächliche Scrolling und die Belegung der DEL-Taste, aber es ist trotzdem das beste Textverarbeitungssystem, was ich für den SCHNEIDER CPC kenne. In der Mail-Merge Version läßt sich die Massenkorrespondenz hervorragend mit Hilfe eines integrierten Dateisystems meistern.

Derjenige, der mehr als nur einen Brief im Jahr schreibt, sollte sich PHASE 4 unbedingt einmal genauer ansehen. Es hat wirklich was zu bieten. Der Preis von ca. 225.- DM (PHASE 4) und ca. 290.- DM (mit Mail-Merge) ist durchaus angemessen.

Manfred Walter Thoma, CPC Magazin

★ PUBLISHER: Heyns
★ YEARE: 1985
★ CONFIG: 64K + CP/M
★ LANGUAGE:
★ LICENCE: COMMERCIALE
★ AUTHOR(S): ???
★ PRICE: 225.72/282,72 DM incl. Mailmerge

★ AMSTRAD CPC ★ DOWNLOAD ★

Advert/Publicité:
» Phase  4    ADVERT    GERMANDATE: 2014-05-05
DL: 68 fois
TYPE: image
SIZE: 107Ko

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QUE DIT LA LOI FRANÇAISE:

L'alinéa 8 de l'article L122-5 du Code de la propriété intellectuelle explique que « Lorsque l'œuvre a été divulguée, l'auteur ne peut interdire la reproduction d'une œuvre et sa représentation effectuées à des fins de conservation ou destinées à préserver les conditions de sa consultation à des fins de recherche ou détudes privées par des particuliers, dans les locaux de l'établissement et sur des terminaux dédiés par des bibliothèques accessibles au public, par des musées ou par des services d'archives, sous réserve que ceux-ci ne recherchent aucun avantage économique ou commercial ». Pas de problème donc pour nous!

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L'Amstrad CPC est une machine 8 bits à base d'un Z80 à 4MHz. Le premier de la gamme fut le CPC 464 en 1984, équipé d'un lecteur de cassettes intégré il se plaçait en concurrent  du Commodore C64 beaucoup plus compliqué à utiliser et plus cher. Ce fut un réel succès et sorti cette même années le CPC 664 équipé d'un lecteur de disquettes trois pouces intégré. Sa vie fut de courte durée puisqu'en 1985 il fut remplacé par le CPC 6128 qui était plus compact, plus soigné et surtout qui avait 128Ko de RAM au lieu de 64Ko.