APPLICATIONSBUREAUTIQUE ★ FIBU-STAR Plus ★

Fibu - Star Plus|CPC Amstrad International)Applications Bureautique
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Bereits im Jahr 1980 erschien das Programm FIBU M auf dem heiß umkämpften Markt für Business-Software. Das Programmpaket, angepaßt für verschiedene CP/M-Rechner, ermöglichte dem Benutzer die komplette Finanzbuchhaltung nach den Grundsätzen ordnungsgemäßer Buchführung. Noch vor einigen Monaten mußte man dafür rund DM 1.000- auf den Ladentisch legen. Die Lüneburger Firma Star Division hat jetzt eine Neuauflage dieses Programmpakets unter der Bezeichnung „Fibu-Star Plus" veröffentlicht, um auch Joyce- und CPC 6128 Besitzer in den Genuß der wirklich komfortablen Finanzbuchhaltung zu bringen. Der Verkaufspreis von DM 298 - macht „Fibu-Star" auch für Kleingewerbetreibende erschwinglich. Getestet habe ich das Paket auf dem Schneider Joyce 8256. Es ist aber empfehlenswert, für einen professionellen Einsatz ein zweites Laufwerk anzuschaffen bzw. den Joyce Plus einzusetzen. Warum das so ist, kann man dem folgenden Bericht entnehmen.

„Fibu-Star Plus" wird auf zwei Disketten, zusammen mit einer deutschen Anleitung, in einer stabilen Kunststoffbox geliefert. Es ist ratsam, die Anleitung vor dem ersten Programmeinsatz durchzulesen. Wer sich mit Buchhaltung auskennt - und nur solche Computerbesitzer werden sich wohl „Fibu-Star" zulegen - wird mit der Einarbeitung keinerlei Probleme haben. Durch den logischen Aufbau der einzelnen Programmteile und die gute Dokumentation, aber auch durch die bedienerfrcundliche Programmierung ist dies gewährleistet.

Auf den Disketten ist neben dem Hauptprogramm eine kleine Übungsfirma abgespeichert. Anhand dieses Übungsteils will ich den Umgang mit „Fibu-Star Plus" schildern. Der erste Arbeitsschritt ist der Aufruf des Programmteils STAMM, hinter dem sich die Stammdaten-Pflege verbirgt (siehe Bild 1). Der Anwender wird aufgefordert, a) die Laufwerk-Nummer, b) die Buchhaltungs-Nummer und c), das aktuelle Tagesdatum einzugeben. Danach muß die Diskette gegen die Datendiskette ausgetauscht werden.

Diese Arbeitsgänge wiederholen sich bei jedem Disketten- bzw. Programmteilwechsel. Grundlage für die Arbeit in der Finanzbuchhaltung ist der Kontenrahmen, der hier festgelegt wird. Unterteilt nach Debitoren, Kreditoren und Sachkonten, können bis zu 400 Konten angelegt werden. Die jeweilige Kontonummer besteht aus sechs Ziffern, von denen die erste vom Programm festgelegt wird, der Rest vom Anwender definierbar ist. Neben Kontonummer und Bezeichnung sind bei den Sachkonten weitere Kennzeichnungen möglich. RF erlaubt die Eingabe einer Rechenformel zur automatischen Steuerherausrechnung.

VD erlaubt die Verdichtung eines Kontos, also eine Zusammenziehung einzelner Buchungen. Mit KZ wird dem Programm mitgeteilt, ob es sich um ein normales oder ein gesperrtes Konto handelt. Das Kürzel USTVA erlaubt die Eingabe der Zeilennummer der amtlichen Umsatzsteuervoranmeldung.

Zu jeder Zeit kann die Dateneingabe durch eine Kennziffer beendet werden. Ist der Kontenrahmen erstellt, kann so auch dieser Programmteil verlassen werden. Die nächsten Me-nuepunkte ermöglichen die Eingabe der eigenen F'irmenstammdaten (Bezeichnung und Wirtschaftsjahr) sowie die Einrichtung von bis zu 30 Steuerzeilen. Gemeint sind damit die Rechenformeln, die bei Sachkonten-buchungen benötigt werden (14% oder 7 % MwSt. usw.). Wenn alle Eingaben zur Zufriedenheit des Benutzers abgeschlossen sind, kann er über die verbleibenden Optionen den Kontenplan aller drei Kontenarten und die Stammdaten zu Papier bringen. Das ist auch unbedingt notwendig, um bei der täglichen Arbeit den Kontenplan immer zur Hand zu haben.

Wird der Programmteil STAMM ordnungsgemäß verlassen, erfolgt eine automatische Sicherung der Daten.

Der nächste Programmteil ist dem Erfassen der Buchungen gewidmet, wird also in der Buchhaltung fast täglich benötigt. Der Ladevorgang entspricht dem Stammdatenteil. Das Hauptmenue bietet die Wahl zwischen Erfassen mit und ohne Protokoll. Die auf dem Monitor erscheinende Bildschirmmaske erlaubt pro Buchung folgende Einträge:

Konto-Nr.:

Erwartet wird eine Nummer aus dem Kontenstamm. Eingabe UC-Hier kann eine abgespeicherte Rechenformel eingesetzt werden Eingabe Datum:

Einzugeben sind Tag und Monat

Eingabe Beleg:

Erwartet wird eine fünfstellige Belegnummer, die der Benutzer frei definieren kann. Eingabe G.-Konto: Den Regeln der doppelten Buchführung entsprechend, muß hier das Gegenkonto eingegeben werden.

Eingabe UC:

Rechenformel für Gegenkönto Eingabe Betrag:

Der Buchungsbetrag kann negativ oder positiv eingegeben werden, je nachdem, ob es sich um eine SOLL-oder HABEN-Buchung handelt. Die Gegenbuchung erfolgt automatisch.

Eingabe Text:

Für den Buchungstext stehen maximal 17 Zeichen zur Verfügung.

Eingabe Skonto:

Erlaubt die Buchung von Skontobeträgen

Eingabe B:

Buchungsschlüssel für normale Buchung, Stornierung oder ungültige Buchung. Dieser Programmteil ermöglicht die Eingabe von bis zu 500 Buchungen, was für kleinere Betriebe als Tageswerk ausreichen dürfte. Sind mehr Buchungen notwendig, müssen die bisherigen erst auf Kontenblätter gedruckt werden, wobei der Speicher gelöscht und damit für weitere Eintragungen frei gemacht wird.

Die nächsten Programmteile werden hauptsächlich für den Monatsabschluß benötigt. Dazu wird erst der Programmteil SORT aufgerufen. Alle erfaßten Buchungen werden jetzt nach Datum und Belegnummer sortiert. Das folgende Buchungsjournal und die Kontenblätter können dann in chronologischer Reihenfolge ausgedruckt werden. Dazu wird Programmteil JOURNA geladen, mit dem man sich die Buchungen noch einmal auf dem Monitor ansehen und danach in Journalform ausdrucken kann (siehe Bild 2). Vor dem Ausdruck der einzelnen Kontenblätter ist dieser Programmschritt unbedingt erforderlich.

Um die einzelnen Konten auch auf dem Papier festzuhalten, muß man sich entsprechende Formulare besorgen (der „Fibu-Star Plus"-Vertrieb hält diese bereit; siehe Bild 3). Ist der Drucker entsprechend bestückt, erfolgt über den Programmteil KONTEN der Ausdruck. Der letzte Schritt beim Monatsabschluß läuft unter der Bezeichnung Auswertungen. Gemeint sind damit die Summen- und Saldenlisten der einzelnen Kontenkreise und - sehr angenehm - der Ausdruck der Umsatzsteuer-Voranmeldung. Um die Finanzbuchhaltung abzurunden, kann am Jahresende mit dem Programmteil JAHEND der Jahreswechsel durchgeführt werden. Die Salden der Kunden- und Lieferantenkonten werden dabei automatisch in das neue Wirtschaftsjahr übertragen.

Schon nach relativ kurzer Einarbeitungszeit hatte ich mit den einzelnen Arbeitsgängen von „Fibu-Star Plus" keine Schwierigkeiten. Fehleingaben werden ausgeschlossen. Das Programmpaket „Fibu-Star Plus" bietet dem Anwender damit tatsächlich eine komplette Finanzbuchhaltung, die an Komfort und Leistungsfähigkeit kaum Wünsche offen läßt. Natürlich erlaubt die Speicherkapazität der verwendeten Rechner nur einen begrenzten Umfang der Buchhaltung. Mit 400 Konten und 500 Buchungen wurde aber ein guter Kompromiß gefunden.

R. Knorre, CPCAI

★ PUBLISHER: Star Division
★ YEAR: 1986
★ CONFIG: 128K (CP/M : Joyce & CPC 6128)
★ LANGUAGE:
★ LICENCE: COMMERCIALE
★ AUTHOR(S): ???
★ PRICE: 298,- DM

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L'Amstrad CPC est une machine 8 bits à base d'un Z80 à 4MHz. Le premier de la gamme fut le CPC 464 en 1984, équipé d'un lecteur de cassettes intégré il se plaçait en concurrent  du Commodore C64 beaucoup plus compliqué à utiliser et plus cher. Ce fut un réel succès et sorti cette même années le CPC 664 équipé d'un lecteur de disquettes trois pouces intégré. Sa vie fut de courte durée puisqu'en 1985 il fut remplacé par le CPC 6128 qui était plus compact, plus soigné et surtout qui avait 128Ko de RAM au lieu de 64Ko.