APPLICATIONSBUREAUTIQUE ★ Datenverwaltung für den Schneider|CPC Magazin) ★

Datenverwaltung (CPC Magazin)Applications Bureautique
★ Ce texte vous est présenté dans sa version originale ★ 
 ★ This text is presented to you in its original version ★ 
 ★ Este texto se presenta en su versión original ★ 
 ★ Dieser Text wird in seiner Originalfassung präsentiert ★ 

Mit diesem Programm kann man eine komplette, komfortable Datenverwaltung durchführen. Eine Adressendatei ist ebenso möglich, wie die Verwaltung von Büchern, Kassetten oder Schallplatten. Für jeden Zweck kann hier der Benutzer seine eigene Maske definieren und abspeichern. In einer Dateiverwaltung trägt man z. B. Name, Vorname, Straße, Ort und Telefonnummer ein. Diese Kriterien nennt man Items, die zusammen die Maske ergeben. Da man all diese Items umdefinieren kann, ist so für jeden Zweck eine spezielle Maske möglich. Diese Maske kann man abspeichern und später wieder laden, so daß mehrere Dateiarten (z. B. eine Adressen- und eine Schallplattendatei) zusammen im Programm Platz finden.

Jede Maske darf bis zu 9 Items mit bis zu 25 Buchstaben enthalten. Eine Maske zur Adressenverwaltung befindet sich nach dem Laden des Programmes sofort im Speicher. Sie beinhaltet folgende Items: Name, Vorname, Straße und Nummer, PLZ und Ort, Telefonnummer, Anrede, Geburtstag, Bemerkungen 1 und Bemerkungen 2. Damit läßt sich schon eine recht gute Adressenverwaltung durchführen.

Selbstverständlich kann man mit dem Programm auch in allen denkbaren Formen nach Daten suchen, diese ändern, löschen, einfach nur in ihnen blättern, sie auf dem Bildschirm oder Drucker ausgeben, sie sortieren und vieles mehr.

Im Rechner können sich gleichzeitig bis zu 75 vollständige Datensätze mit bis zu 9 Items zu je 40 Buchstaben befinden. Das mag zwar auf den ersten Blick etwas wenig erscheinen, aber man muß davon ausgehen, daß im ungünstigsten Fall 75 x 9 x 40 = 27000 Buchstaben, also27000 Bytes anfallen. Dazu kommen dann noch die Stringdescriptoren (3x75x9 Bytes) und einige Bytes zur Verwaltung der Arrays, die anzeigen, ob ein Datensatz frei ist. So kommt man sehr schnell über 30 K. Ich habe die Kapazität des Programmes etwas zurückgeschraubt, weil man ja damit rechnen muß, daß jemand die 40 Buchstaben überall voll ausnutzt. 75 Adressen sind aber doch schon ganz schön viel. Da muß man schon lange überlegen, um die alle vollzubekommen. Außerdem kann man ja noch ein zweites oder drittes Array abspeichern.

Darüber sollten Sie sich nicht wundern!

Wenn das Programm mal 1 oder 2 Minuten gar nichts macht, so wundem Sie sich nicht weiter, dann schlägt die Garbage Collection des CPCs zu. Jeder veränderte String wird im Rechner völlig neu angelegt. Das hat zur Folge, daß sich mit der Zeit viele alte, unbrauchbare Strings im Speicher ansammeln. Irgendwann wenn der Speicherplatz zu klein wird, muß der Rechner alle diese alten Strings rausschmeißen, um sich wieder Platz zu schaffen. Das kann im Höchstfall 1 bis 2 Minuten dauern. Mir ist es bisher bei diesem Programm noch nicht passiert, aber bei der großen Menge an Strings könnte es mal Vorkommen und Sie sollten sich dann nicht wundern und denken, das Programm sei ausgestiegen. Übrigens ist der CPC nicht der einzige
Rechner, der eine Garbage Collection durchführt. Auch der Commodore 64 macht das manchmal und bei ihm kann das bis zu 20 Minuten dauern.

Vor jedem Lade- und Speichervorgang führt der Rechner ebenfalls eine Garbage Collection durch, auch wenn diese nicht nötig ist. Aber der CPC muß sich ja immerhin 2 K Speicherplatz für seinen Kassetten- bzw. Diskbuffer freischaufeln. Beim Start des Programms befinden sich noch keine großen Stringmengen im Speicher. Sie sollten dann, sofern erforderlich, zuerst die Maske laden, da diese auch nur wenig Strings beansprucht. Anschließend können Sie ohne Wartezeit die Daten laden. Jetzt ist der Speicher aber schon ziemlich voll, so daß beim Schließen der Datei der Rechner schon ein bißchen Zeit braucht, um seine Strings zu reorganisieren. Wollen Sie die Daten nach der Eingabe eines neuen Datensatzes wieder abspeichern, müssen Sie etwa 10-20 Sekunden warten, bis der Rechner mit dem Abspeichern beginnt.

Fehlermeldungen

Taucht irgendwann mal eine Fehlermeldung auf, z. B. ein Fehler beim Lesen von Kassette oder Diskette oder ein Syntax Error, so gelangen Sie durch GOTO 330 wieder ins Hauptmenü, ohne daß die Daten verlorengegangen sind. Jetzt können Sie einen erneuten Ladeversuch starten oder die Daten erst einmal abspeichern und anschließend den Syntax Error berichtigen. ACHTUNG: Wenn Sie das Programm verändern, um z. B. einen Syntax Error auszumerzen, verschieben sich die Strings, die nachher nur noch Kauderwelsch sind. Also: Erst abspeichern und dann berichtigen. Am besten ist es aber, wenn Sie nur ein oder zwei Datensätze eingeben und dann alle Funktionen des Programmes ausprobieren, um nach den Fehlern zu suchen.

Haben Sie einen Datensatz mit 9 Items und definieren Sie beispielsweise danach eine Maske mit nur 5 Items, so werden auch nur noch die 5 Items des Datensatzes angezeigt. Die Daten sind aber nicht verloren. Wenn Sie danach eine Maske mit 9 Items definieren, so werden die Daten wieder sichtbar. Speichern Sie die Datei allerdings mit einer Maske mit 5 Items ab, so werden auch nur die ersten 5 Items der Datensätze abgespeichert.

Wenn Sie eine Maske mit 5 Items haben und dann einen Datensatz mit einer anderen Anzahl an Items laden, so wird die Maske automatisch auf die neue Zahl erweitert bzw. gekürzt. Sie können dann aber wieder eine neue Maske definieren, um die gewünschte Anzahl an Items wiederherzustellen und können dann die Daten im neuen Format abspeichern.

Der Programmaufbau

Das Programm ist vollständig in Basic geschrieben, es wird aber durch geschickte Programmierung über Zeiger enorm schnell. Zum besseren Verständnis hier die verwendeten Variablen.

MASK gibt die Anzahl der Items (1-9) in einer Maske an. In M$ (9) sind die Begriffe der Maske gespeichert, z. B. Name, Vorname usw. In D$ (75,9) stehen die eigentlichen Daten. F% (75) gibt an, ob die entsprechende Stelle im Array belegt oder frei ist. Ist F% (Nummer) gleich 1, so ist diese Stelle im Array besetzt.

Beim Sortieren oder Löschen müßte man normalerweise immer die ganzen Strings verschieben, was zwei Nachteile hätte. Erstens würde wieder jede Menge Stringmüll anfallen, was nachteilige Folgen hätte, und zweitens würde das viel Zeit kosten. Aus diesem Grunde arbeitet das Programm mit dem Zeigerarray Z% (75). Z% (1) zeigt auf das erste Element der Daten, Z% (2) auf das zweite usw. So müssen beim Sortieren und Löschen nur diese Arrays geändert werden.

NUMB gibt die nächste freie Stelle im Zeigerarray an. Die Daten im eigentlichen Array können wild durcheinander stehen, durch das Zeigerarray bleibt die Ordnung erhalten. Vielleicht möchten einige Anwender die abgespeicherten Daten in anderen Programmen verwenden. Hier die Angabe, in welchem Format diese abgespeichert sind: Zuerst kommen die Variablen MASK und NUMB, anschließend Z%(i), F%(i) und D$(i, j), wobei i von 1 bis 75 und j von 1 bis MASK läuft.

Tippen Sie das gesamte Programm sorgfältig ab und lassen Sie nichts aus. Lediglich die Kommentare können wegfallen, da diese Zeilen nicht angesprungen werden. Sie sollten Sie aber dennoch übernehmen, weil das Programm
dann übersichtlicher wird. Speichern Sie das Programm schließlich mit SAVE "DATENVER” ab.

Nach dem Einladen und dem Start des Programmes können Sie zuerst einmal entscheiden, ob eine Uhr mitlaufen soll. Ist das der Fall, so antworten Sie mit ”j” für Ja. Danach müssen Sie die Uhr noch stellen.

Nun gelangen Sie ins Hauptmenü, wo Sie eine eingerahmte Kopfzeile sehen. Hier ist zuerst der Titel des Programmes angegeben. Daneben befindet sich die Statusanzeige. Hier wird angegeben, was Sie im Augenblick machen. Wenn Sie mal nicht wissen, wo Sie sind, achten Sie auf diese Kopfzeile. Links daneben befindet sich die laufende Uhr, darunter die eigentlichen Menüpunkte des Hauptmenüs. Links davon sehen Sie eine Anzeige, die angibt, wieviel Datensätze noch frei sind.

Wenn Sie einen Menüpunkt anwählen, hinterfragt der Rechner Ihre Entscheidung mit "WIRKLICH (J/N)”. Oben rechts sehen Sie in der Kopfzeile, welche Funktion Sie angewählt haben. Durch Drücken von ”N” für NEIN gelangen Sie wieder ins Hauptmenü, durch Drücken von "J” wird die Funktion weiter ausgeführt.

Eingabe

Hier können Sie einen neuen Datensatz eingeben. Zuerst untersucht der Rechner, ob noch Speicherplatz frei ist.
Sollte das nicht der Fall sein, so gelangen Sie nach einer entsprechenden Meldung wieder zurück ins Hauptmenü. Ansonsten wird die Maske angezeigt, dahinter 40 Zeichen Striche. Auf diesen Strichen schreiben Sie jetzt ihre Eingaben und beschließen jede Eingabe eines Items mit ENTER. Nach der Eingabe der 1-9 Items gelangen Sie ins Hauptmenü.

Suchen

Geben Sie zuerst den zu suchenden String ein. Danach können Sie aus den vier Sucharten auswählen.

  1. Der Suchstring soll ganz in den Daten enthalten sein. Es soll nichts mehr danach kommen und nichts davor. Da Sie den vollständigen Namen wissen, können Sie Punkt 1 wählen.
  2. Der String soll irgendwo enthalten sein. Diese Funktion können Sie benutzen, um z. B. alle Datensätze zu suchen, in denen das Zeichen ”?” vorkommt. Diese Funktion vereinigt die Punkte 1,3 und 4 miteinander.
  3. Der String soll am Anfang stehen.
  4. Der String soll am Ende stehen.

Anschließend geben Sie ein, von welchem bis zu welchem Item gesucht werden soll. Wird nur nach dem Namen und Vornamen durchsucht, wäre das 1 bis 2. Nun sucht der Rechner und gibt den ersten zutreffenden Datensatz aus und fragt "WEITERSUCHEN (J/N)”. Wollen Sie nicht weitersuchen, gelangen Sie ins Hauptmenü, ansonsten sucht der Rechner weiter. Sind keine gesuchten Datensätze mehr vorhanden, meldet der Rechner "Nichts gefunden” und kehrt ins Hauptmenü zurück.

Ändern

Zuerst müssen Sie bei "Suchen” einen String und die Suchart eingeben. Die Datensätze, die diesen Suchkriterien entsprechen, können Sie dann ändern. Hat der Rechner einen Datensatz gefunden, gibt er ihn aus und fragt "ÄNDERN (j/n)”. Antworten Sie mit "j”, können Sie die Daten ändern. Das läuft genauso wie bei der Eingabe, nur daß die alten Daten schon auf dem Bildschirm stehen und Sie diese überschreiben können. Drücken Sie nur ENTER, wird die alte Datenzeile übernommen. Anschließend oder wenn Sie ”n” gedrückt haben, fragt der Rechner "WEITERSU-CHEN (j/n)”. Sie können also weiter Ändern oder ins Hauptmenü zurückkehren. Sie werden dann aber wieder gefragt, ob Sie den nächsten Datensatz auch wirklich ändern wollen.

Löschen

Das Löschen läuft im Prinzip genauso wie das Ändern, nur fragt der Rechner nicht "ÄNDERN (j/n)”, sondern "LÖSCHEN (j/n)”. Nach Eingabe von ”j” wird der Datensatz gelöscht. Am Anfang steht außerdem noch eine Abfrage, ob Sie alle Daten löschen wollen.

Blättern

Der Rechner gibt das erste Datenblatt aus. Mit ”<” können Sie zurückblättern und mit ”>” vorwärtsblättern. Gelangen Sie dabei außerhalb des belegten Bereiches, geht es auf der anderen Seite weiter. Mit SPACE gelängen Sie wieder ins Hauptmenü.

Sortieren

Mit dieser Funktion können Sie Ihre Daten alphabetisch sortieren. Dazu müssen Sie nur die Nummer des Items angeben, nach dem sortiert werden soll.

Ausgeben

Hier können Daten gezielt auf dem Drucker oder auf dem Bildschirm ausgegeben werden. Geben Sie dazu den Suchstring und die Suchart ein, um die auszugebenden Datensätze zu spezifizieren. Sollen alle Daten ausgegeben werden, drücken Sie beim Suchstring nur ENTER und wählen Suchart 2.

Tape/Disc Menü

Hier können Sie Daten und Masken laden und speichern. Zuerst geben Sie bitte den Namen der zu ladenden oder speichernden Daten oder Maske ein. Dieser darf nur acht Zeichen lang sein, um zu den Diskettenlaufwerkbesitzern kompatibel zu bleiben. An diesen Namen kommt dann noch ein 3 Zeichen langes Anhängsel: Bei den Masken msk und bei den daten dtv. So können Sie Maske und Daten den gleichen Namen geben. Anschließend wählen Sie eine der vier Funktionen.
Maske erstellen

Mit dieser Funktion können Sie eine neue Maske definieren. Zuerst geben Sie die Anzahl der Items (1-9) und anschließend die Bezeichnungen der Items ein.

Programm beenden

Diese Funktion spricht für sich selbst. Nachdem Sie aus dem Programm ausgestiegen sind, können Sie mit GOTO 330 wieder ins Hauptmenü gelangen.

Noch ein Tip zum Schluß: Geben Sie bei "Maske erstellen, Daten eingeben oder Ändern" nie ein Koma ein, da der Rechner dieses Zeichen als Trennzeichen behandelt und dann beim Laden und Abspeichern durcheinanderkommen würde. Aber keine Angst, wenn Sie ein Komma eingeben, merkt das der CPC und Sie müssen die Zeile noch einmal eingeben.

CPC MAGAZIN

★ PUBLISHERS: CPC Magazin , CPC Magazin Codex
★ YEARE: 1985 , 1986
★ CONFIG: 64K + AMSDOS
★ LANGUAGE:
★ LICENCE: LISTING
★ AUTEUR: Andreas Zallmann

★ AMSTRAD CPC ★ DOWNLOAD ★

Type-in/Listing:
» Datenverwaltung    GERMANDATE: 2013-09-03
DL: 61 fois
TYPE: ZIP
SIZE: 26Ko
NOTE: 40 Cyls
.HFE: OUI

Je participe au site:
» Newfile(s) upload/Envoye de fichier(s)
★ AMSTRAD CPC ★ A voir aussi sur CPCrulez , les sujets suivants pourront vous intéresser...

Lien(s):
» Applications » Agenda Robot
» Applications » Logys - Gestion de Fiches
» Applications » First Calc
» Applications » TopCalc-Tabellenkalkulation (CPC Magazin)
» Applications » Tas-Diary
» Applications » Megatext (CPC Amstrad International)

QUE DIT LA LOI FRANÇAISE:

L'alinéa 8 de l'article L122-5 du Code de la propriété intellectuelle explique que « Lorsque l'œuvre a été divulguée, l'auteur ne peut interdire la reproduction d'une œuvre et sa représentation effectuées à des fins de conservation ou destinées à préserver les conditions de sa consultation à des fins de recherche ou détudes privées par des particuliers, dans les locaux de l'établissement et sur des terminaux dédiés par des bibliothèques accessibles au public, par des musées ou par des services d'archives, sous réserve que ceux-ci ne recherchent aucun avantage économique ou commercial ». Pas de problème donc pour nous!

CPCrulez[Content Management System] v8.7-desktop
Page créée en 387 millisecondes et consultée 773 fois

L'Amstrad CPC est une machine 8 bits à base d'un Z80 à 4MHz. Le premier de la gamme fut le CPC 464 en 1984, équipé d'un lecteur de cassettes intégré il se plaçait en concurrent  du Commodore C64 beaucoup plus compliqué à utiliser et plus cher. Ce fut un réel succès et sorti cette même années le CPC 664 équipé d'un lecteur de disquettes trois pouces intégré. Sa vie fut de courte durée puisqu'en 1985 il fut remplacé par le CPC 6128 qui était plus compact, plus soigné et surtout qui avait 128Ko de RAM au lieu de 64Ko.