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Was bei „Verein-85" als erstes ins Auge fällt, ist ein etwas ungewöhnliches Diskettenmanagement. Normalerweise wird ja das Zweitlaufwerk des Joyce zur Verwaltung umfangreicher Datenbestände verwendet. Bei „Verein-85" sind jedoch die einzelnen Programmteile derart umfangreich (über 500 kByte), daß das MegaLaufwerk die Programmdiskette verwaltet und das „kleine" Laufwerk für die Daten zuständig ist. Entsprechend umfangreich sind auch die Funktionen von „Verein-85". die hier nur kurz angesprochen werden können.

Auf eine „kleine" Diskette passen die Daten von 700 Mitgliedern, wobei der Datensatz für jedes Mitglied neben den Personendaten vereinsspezifische Daten wie Eintrittsdatum. Ausweisnummer, aktives/passives Mitglied. Beitrag und Zahlungsweise.

Bankverbindung und Bezug einer Vereinszeitung umfaßt. Weiterhin können die Mitglieder verschiedenen Abteilungen des Vereins (z.B. Sportarten bei Sportvereinen) zugeordnet werden. So umfangreich wie Programm und Datensätze sind auch die Auswertungsmöglichkeiten: Lastschriften, Überweisungsvordruk-ke, Etiketten, Mitglieder-, Inkasso-, Geburtstags- und Jubiläumslisten können ebenso ausgedruckt werden wie - welch ein Rückfall in prä-computerische Barbarei - Karteikarten mit den Stammdaten der Mitglieder.

Dabei sind die Standardkritericn: Verein/Abteilung und männlich/ weiblich. Optional werden auch nur geänderte Datensätze, oder, bei Etiketten, nur Zeitungsbezieher (!) berücksichtigt bzw. Daten, die sich auf ein Stichdatum beziehen (Geburtstage etc.). Sortiert kann dabei nach einem beliebigen Feld werden. Praktisch ist auch, daß beim Bedrucken von Formularen ein Probedruck vorgenommen werden kann. Somit wird verhindert, daß bei falsch positionierten Vordrucken der gesamte Datenbestand „rausgehämmert" und teures Material verschwendet wird.

Auch ist ein Statistikteil integriert, der den Verein bzw. die Abteilungen nach Alter und Geschlecht auswertet. Dies ist besonders für Sportvereine praktisch, die eine solche Statistik jährlich dem Landessportbund vorlegen müssen.

Weiterhin können Serienbriefe erstellt und gedruckt werden. Der Editor hierfür ist zwar nicht mit LocoScript zu vergleichen: es sind maximal 40 Zeilen möglich und es kann auch nur ein Text auf Diskette gespeichert werden, seinen Zweck erfüllt dieser Programmteil aber allemal.

Neben normalen Serienbriefen können auch Mahnungen verschickt werden. Daß dabei nur ein fester Text zur Verfügung steht, soll wohl die Zahlungsmoral heben, immerhin braucht man nicht mehr gespannt darauf zu sein, wie wohl die nächste Mahnung aussieht... Die Verbuchung der Beitragszahlungen erfolgt bei Lastschriftteilnehmern automatisch, ansonsten muß manuell gebucht werden. Dabei wird jedoch nur der Eingang verbucht, eine richtige Buchführung ist in „Verein-85" nicht integriert. Trotz seiner Komplexität ist das Programm einfach und bequem zu bedienen, das Einarbeiten geht dank der guten Anleitung recht schnell vonstatten. Wartezeiten im Betrieb gibt es nur beim Wechsel zwischen den einzelnen Programmteilen und beim Sortieren umfangreicher Dateien, die Zeiten liegen dabei jedoch im erträglichen Rahmen. Eingabefehler, wie z.B. ein falsches Geburtsdatum, werden von einer leistungsfähigen Kontrollroutine abgefangen, wobei jedoch alle Eingabefelder gelöscht werden. In der getesteten Version 2.0 funktionierte der Ausdruck von Übcr-weisungsformularen nicht richtig, was laut Hersteller inzwischen geändert sein soll.

Fazit:

„Verein-85" ist ein professionelles Programm, welches alle Anforderungen an eine umfassende Vereinsverwaltung erfüllt Obwohl es durch seinen Statistikteil besonders für Sportvereine konzipiert ist. ist es durch seine Leistungsmerkmale auch für andere Vereine und Verbände mehr als geeignet.

Falls mehr als 700 Mitglieder zu verwalten sind, muß man den Datenbestand zwar auf mehrere Disketten verteilen, angesichts der übrigen Leistungen und des relativ niedrigen Preises wiegt dieses Manko jedoch nicht allzuschwer.

Michael Anton, CPCAI

★ PUBLISHER: Hella Soft , GFA SystemTechnik
★ YEAR: 1986
★ CONFIG: 128K (CPM/PCW)
★ LANGUAGE:
★ AUTHOR(S): ???
★ PRICE: 198.- DM

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L'Amstrad CPC est une machine 8 bits à base d'un Z80 à 4MHz. Le premier de la gamme fut le CPC 464 en 1984, équipé d'un lecteur de cassettes intégré il se plaçait en concurrent  du Commodore C64 beaucoup plus compliqué à utiliser et plus cher. Ce fut un réel succès et sorti cette même années le CPC 664 équipé d'un lecteur de disquettes trois pouces intégré. Sa vie fut de courte durée puisqu'en 1985 il fut remplacé par le CPC 6128 qui était plus compact, plus soigné et surtout qui avait 128Ko de RAM au lieu de 64Ko.