Der Flitzer hat Hunger Die Vorgeschichte des STREAKERs (zu deutsch „Flitzer “) klingt ziemfich verrückt und spielt offensichtlich irgendwann in der Zukunft. Der Held Carlin, der Flitzer, muß zum Planeten Zuggi fliegen, um dort Gespräche überein neues Verteidigungssystem zu führen. Normalerweise sollte er um 15.30 Uhr wieder zu Hause sein. Aber es kommt ihm etwas dazwischen: Als er durch den Lunch und Fitness Club schlendert, wird er ausgeraubt. So verliert er nicht nursein Geld und wichtige Papiere, nein, auch seine Kleider werden ihm geklaut. Um das alles zurückzubekommen, braucht man Energie. Durch Essen. Allerdings herrscht auf diesem Planeten plötzlich eine Nahrungsknappheit...     
Zur Spielanleitung werden freundlicherweise ein paar Hilfen gegeben: Die Kleider sind im Supermarkt verstreut; man sollte viele Türen öffnen, um die öffnungszeiten des Markts zu erfahren; manche Gegenstände tauchen erst nach Stunden wieder auf. Man muß also mit der Zeit und mit seiner Energie umgehen. Leider sieht dann die Graphik des Spiels ganz haarsträubend aus. Ein nacktes Männchen irrt durch mittelalterlich anmutende Straßen und Gebäude: ergeht ins Rathaus, in einen Keller, zum Fleischer und natürlich in den Supermarkt. Dort liegen eine Menge unnützer Dinge herum: eine Tüte, ein Kassettenrecorder, eine Porzellankatze, eine Laterne, eine Taschenlampe. Was soll man aber damit? Und wo sind die Klamotten? Ich muß gestehen, ich weiß es nicht. Die schwerfällige Lauferei ist so langweilig und unergiebig, daß man schnell entmutigt wird. Die schlechte Grafik trägt ein übriges dazu bei, denn wenn man die Anleitung gelesen hat, schraubt man seine phantasiegeladenen Erwartungen viel höher. Die Auswahl im Menü ist auch nicht gerade umwerfend, und man kommt nicht so recht 'voran. Das Spiel wird mit dem Joystick gespielt, den man (oder jedenfalls ich) am liebsten in den Bildschirm werfen würde, wenn es nicht noch viel bessere Spiele gäbe. Astrid Ruuben, ASM |